Versteckspiel

Am Sonntag bei Sonnenschein habe ich mein 2016er Zertifikat als Fachfrau für bodennahe spontane Begleitvegetation im Gärtchen erneuert. Alles raus, und die Biotonne prall gefüllt. Das dort alles zugewuchert war, ist nur leicht untertrieben. Jetzt aber ist das Beet wie neu und die kommenden Tulpen sind wieder zu erkennen. Allerdings läuft das bei der Oma unter „massiver Veränderung“. Es war doch alles so schön grün, da muss man doch nichts rausreißen? O-Ton von letztem Jahr. Deshalb werde ich jetzt einige Tage Versteck spielen und versuchen der Oma aus dem Weg zu gehen, bis die Tränen getrocknet sind.

Im Gadde steht das noch an, und ich kann nicht behaupten, dass ich mich sonderlich darauf freue. Es werden viele „Stellungen des Kindes“ nötig sein, um den Rücken wieder schmerzfrei zu bekommen.

Fugen

Für die Fugen werde ich mir dieses Jahr etwas überlegen, damit wenigstens an dieser Front Ruhe einkehrt. Ich muss mich da noch aufschlauen, Fugenmörtel oder Sand, oder was es sonst noch gibt. Der Freund erzählt was von Silikon, das hört sich für mich erst mal merkwürdig an. Aber er ist Handwerker und sollte wissen wovon er spricht. Der Schwiegermutter sind die Fugen mit dem Dreck egal, „da mach ich mir kein Kopp drum“. Ist klar, ist ja auch nicht ihr Job, es arbeiten ja andere das ab.

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