Solarenergie für den Garten

Solarenergie – was ist Ihr erster Gedanke? Sonne rein, Strom raus. Oder?

Es ist diffiziler.

Fangen wir mal beim Gewächshaus an. Warum funktioniert das eigentlich?

Die Kurzversion: Glas lässt energiereiche, kurzwellige Sonnenstrahlung durch. Diese trifft auf Boden, Wände und andere Gegenstände und wird in langwellige Wärmestrahlung umgewandelt. Die Wärmestrahlung kommt allerdings nur schlecht wieder heraus: Fenster sind für langwellige Wärmestrahlung weniger durchlässig als für die kurzwellige Sonnenstrahlung. So kommt es zum Treibhauseffekt.

Ein Gewächshaus nutzt Sonne also passiv.

Gibt es auch eine aktive Nutzung? Na klar.

Solarthermie wandelt Sonnenenergie ebenfalls in Wärme um – aber anders als ein Gewächshaus. Solarthemie-Anlagen arbeiten mit einem Wärmeträgermedium – zum Beispiel Wasser oder ein Wasser-Glycol-Gemisch, das die Anlage durchfließt und die Wärme aufnimmt. Letztendlich funktionieren sie genauso wie die klassische Heizung: Die Sonne heizt die Flüssigkeit auf.

Photovoltaik hingegen wandelt Lichtenergie direkt in elektrische Energie um und ist folglich für Strom zuständig. Das Ganze passiert mittels einer Solarzelle und Halbleitertechnik. Weitere Informationen zu Photovoltaikanlagen gibt es auf dieser Website.

Wenn ich nun ein Gewächshaus habe, könnte ich, um den Treibhauseffekt gerade im Winter zu verstärken, Solarthermie nutzen und eine kleine Solar-Heizung einbauen. So ähnlich wie dieser Herr:

Okay, ich gebe zu: Das ist Garten-Nerdismus auf höchstem Niveau. Daran arbeiten wir hier noch. Aber hey: Ich möchte für die Zukunft nichts ausschließen.

Der Beitrag entstand mit freundlicher Unterstützung des Solarenergie-Netzwerks.

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