Schattenbeet – das Problembeet im Garten

Neben der Kräuterschnecke, im Schatten des Hauses, gibt es ein Beet.

Bevor wir den Garten umgestaltet haben, wuchs dort Rasen. Nicht sehr üppiger Rasen. Eher Moos mit Löwenzahn und ein paar Halmen. Denn der Bereich liegt 85 Prozent des Tages im Schatten.

Schattenbeet gestalten

Früh morgens scheint ein bisschen Sonne drauf, danach, bis Mittag, noch ein paar Sprenkel und dann nichts mehr.

Leider ist es so, dass man, wenn man ins Gartencenter fährt, nur wenig Informationen über Schattenpflanzen bekommt. Das Verkaufspersonal braucht man gar nicht fragen; auf den Etiketten der Pflanzen steht es manchmal, mit etwas Glück – dann aber nur „Halbschatten bis Sonne“. Pflanzen, die kompletten Schatten mögen, findet man nicht oder sind nicht als solche ausgezeichnet. Und den Pflanzen mein Beet als „Halbschatten“ zu verkaufen, ist sehr gewagt.

So googelte ich also „Schattenpflanzen“ und „Stauden Schattenbeet“,  las Artikel wie diesen hier, ging in die Gartencenter und stand mit Handy vor den Pflanzen, um zu eruieren, ob „Halbschatten“ möglicherweise auch „Ganzschatten“ bedeuten kann. „Winterhart“ wäre außerdem auch schön.

Das Ergebnis meiner Bemühungen: Ein zusammengewürfeltes Schattenbeet mit Funkie, Farn, Eisenhut, Purpurglöckchen und ein paar Gräsern.

Schattenbeet bepflanzen: Hosta_Funkie

Schattenbeet bepflanzen: Purpurglöckchen

Schattenbeet bepflanzen: Farn

Den Farn habe ich an verschiedenen Stellen im Garten ausgegraben (er wächst bei mir wild) und ihn ins Schattenbeet umgesiedelt. Das hat er gut vertragen. Die Gräser sind ebenfalls gut angegangen und fühlen sich wohl.

Bei Funkie, Eisenhut und Purpurglöckchen muss ich noch schauen. Es geht ihnen nicht schlecht, aber so richtig üppig sind sie bislang nicht. Vielleicht dauert es eine Saison.

Haben Sie sonst noch Tipps? Gerne Pflanzen, die zwischendurch auch mal blühen.

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