Rasenjahr 2017: Die Rasenkur hat’s tatsächlich gebracht [Bezahlter Produkttest]

Das Rasenjahr 2017 geht in seinen Herbst:

Was bisher geschah: 

Mitte April fiel der Startschuss ins Rasenjahr: vertikutieren, einsäen, abwarten. Das Abwarten das war Aufwändigste. Denn nachdem ich eingesät hatte, wurde es erst einmal kalt. Dann wurde es trocken: Wochenlang kein Regen.

Im Mai stellte ich fest: Der neue Rasen wächst. Der Klee allerdings auch. Also habe ich zum Grubber gegriffen, unter Fluchen die Unkraut-Hochburg vor der Terrasse freigegrubbert und dort erneut eingesät.

Im Juli habe ich nochmal mit toom-Rasenkur nachgelegt.

Der Rasen im August

Hat die Rasenkur etwas gebracht?

Hat sie. Der toom-Vertikutiermix schlug schon gut an, die Rasenkur riss aber nochmal richtig was raus.

In meinem Rasen ist viel Klee. Meine Motivation, dagegen mit schwerem Gerät vorzugehen, ist überschaubar. Die toom-Rasenkur versprach, dass sie „die gesamte Rasenfläche verdichtet“ und „vorbeugend gegenüber Moosbildung und Rasenkrankheiten“ wirkt.

Tatsächlich tat sie das – sogar effizienter als der Vertikutiermix, habe ich den Eindruck.

Der Rasen nach der Rasenkur

Es ist zwar immer noch Klee im Rasen. Der Rasen selbst ist jedoch dichter und flauschiger und verdrängt den Klee.

Der Dünger

Außerdem habe ich den Rasen gedüngt. Der Bio-Rasendünger riecht wirklich sehr bio – nämlich schwer nach senilem Kamel. Deshalb hatte ich vorab ein wenig Bedenken, ihn auf den Rasen zu geben: Ich hatte die Befürchtung, dass er fürchterlich stinkt.

Das war aber nicht der Fall. Zwar riecht der Dünger beim Öffnen der Packung sehr stark, der Geruch verfliegt aber beim Verteilen.

Er macht offenbar auch seinen Job: Mein Rasen wuchs wie irre. Völlig bekloppt. Schon drei Tage nach dem Mähen hatte ich das Bedürfnis, wieder zu mähen.

Der Rasen frisch nach dem Mähen

Fazit nach dem Rasensommer:

Wenn Sie einen Rasen mit viel Klee und anderem Zeug haben – so wie ich-, dürfen Sie keine Wunder erwarten. Sie werden nach Anwendung des Vertikutiermix und der Rasenkur keinen englischen Rasen haben – auch nicht, wenn Sie vorab vertikutieren.

Der Samen und der Dünger verbessern allerdings den Rasen und regen ihn zum Wachstum an. Der Rasen ist dichter und weicher und sieht deutlich schöner aus.

Offenlegung: Beim „Rasenjahr 2017“ handelt es sich um einen bezahlten Produkttest.