Projekt PomodoPi: ab ins Beet!

Ja, Ende April ist eigentlich etwas früh. Aber es ging nicht mehr, die Pflanzen sprengten praktisch ihre Töpfe. Was ich da rausgeholt habe, war ein harter, kompakter Wurzelballen, aus dem kein bisschen Erde mehr rauskrümelte. Also, Exodus auf die Terrasse. Da steht in einer windgeschützten Ecke ein kleines Hochbeet neben dem alten Kaninchenstall, in dem wir Holz und Grillkohle zu lagern pflegen. Außerdem gibt es in dieser Ecke Strom und einen Wasserhahn, und das Hochbeet steht unter dem Dachüberstand – wenn der Regen nicht gerade waagerecht kommt, bekommen die Tomaten nicht viel davon ab. Das Hochbeet enthält (von unten nach oben) groben Heckenschnitt, Rindenmulch, groben Kompost und Pflanzerde. Den vorbereiteten Raspberry-auf-Gardena-Adapter anzuschließen, den Tropschlauch zu verlegen und die Tomaten zu migrieren, dauerte zusammen keine halbe Stunde. So sieht’s jetzt aus:

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Das Magnetventil ist mit Kabelbindern oberirdisch am Rankgitter befestigt, damit es im Notfall schnell im Zugriff ist.

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An der Wasserhahn-Seite habe ich das Ventil des Y-Adapters halb geschlossen, sonst ist der Wasserdruck für den Tropfschlauch zu stark und das Wasser perlt nicht, sondern fontänt etwa einen halben Meter weit. Jetzt stimmt alles:

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Jetzt muss ich nur noch die Daumen drücken, dass es keine spontanen Nachtfröste mehr gibt. Schlimmstenfalls stülpe ich mal für eine Nacht das alte Zweimannzelt drüber :-)

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