Kürbisrezepte: Kürbis-Carbonara, Kürbispürree und Kürbissuppe

Er heißt „Gelber Zentner“ und macht seinem Namen alle Ehre: Vor drei Wochen habe ich einen Hamma-Kürbis geerntet. Fast acht Kilo hat er gewogen und wäre sicherlich auch noch größer geworden, wenn ich ihn gelassen hätte. Ich musste eine Personenwaage konsultieren, um ihn zu wiegen.

Was aber damit machen?

Suppe natürlich, das ist das erste, was mir zu Kürbis einfällt. Und Kürbis-Carbonara.

Kürbisrezepte

Kürbis-Ingwer-Suppe geht immer und schmeckt mir sehr gut. Ich habe also einen Riesentopf Suppe gemacht. Aus einem Viertel des Kürbisses.

Kürbis-Ingwer-Suppe

1 – 1,5 Kilo Kürbis
1 Kilo Möhren
3 – 4 Zwiebeln
10 cm Ingwer
2 l Gemüsebrühe
3 Dosen Kokosmilch
Salz, Sojasauce, Zitronensaft
Kürbis, Möhren, Ingwer und Zwiebel schälen, kleinschneiden und in Fett andünsten. Mit der Brühe aufgießen und circa 20 Minuten kochen kochen. Mit dem Pürierstab pürieren und Kokosmilch zugeben. Nochmal aufkochen, mit Salz, Sojasauce und Zitronensaft abschmecken.

Kürbis-Carbonara

Das zweite Viertel: Kürbis-Carbonara mit Nudeln nach einem Rezept von Juliane. Lässt sich inklusive Nudeln portionsweise einfrieren und leicht in der Mikrowelle oder in der Pfanne erwärmen. Die Mengen musste ich natürlich anpassen, ich variiere da immer recht flexibel und nehme grundsätzlich mehr Zwiebel.

Aber was nun mit dem Rest machen? Es war immer noch ein halber Kürbis, rund drei Kilo übrig.

Kürbis-Püree

Ich habe ihn einfach 20 Minuten gekocht, püriert und in Portionen zu 400 Gramm eingefroren. Ungewürzt kann ich ihn so für alles mögliche verwenden: als herzhafte Beilage zu Fleisch, unter Kartoffelpürree gemischt, für Pumpkin Pie oder Kürbiswaffeln.

Trick 17 fürs Suppe-Einfrieren:

Suppe friere ich übrigens immer in Gefriertüten ein – in einer Tupperdose.

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Die Suppe nimmt die Form der Dose an, ich kann sie hinterher rausnehmen und das Behältnis wieder verwenden. Der Block Suppe lässt sich dann gut stapeln.
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Granit, Gabionen und Steinzäune: Die Arbeit mit Steinen im Garten

Sie erinnern sich? Vor etwa einem Jahr hat mein großer Gartenumbau begonnen: Der Gartenbauer kam, hat Struktur in den Garten mit seinen Hügeln und Flächen reingebracht, hat jede Menge Natursteine rangeschafft, Mauern gezogen und eine Terrasse gepflastert. Mittlerweile wächst Moos zwischen den Steinen, das erste Efeu rankt, die Dickblattgewächse fühlen sich zuhause und vermehren sich.

So einen Gartenumbau kann man auch gut selbst machen. Das hatten wir zunächst auch geplant – letztendlich ist es an der verfügbaren Zeit und der Manpower gescheitert. Fachlich wäre das aber durchaus gegangen, insbesondere mit entsprechender Beratung. Ich kann also allen, die es vorhaben, nur sagen: Habt Mut!

In Recklinghausen gibt es dafür den großen Natursteinhandel Biotopic mit gutem Service. Das Biotopic-Team hilft bei Fragen gerne weiter. Die Natursteine kommen zum Großteil aus den Natursteinbrüchen im Bergischen Land in Wuppertal.

In meinem Garten sind die Natursteinmauern Trockenmauern – ohne eine Kelle Mörtel verlegt und aus reinen Bruchsteinen (Übersicht über Natursteinarten). Der Gartenbauer hat die Eigenheiten des Gartens bei der Planung mit einbezogen: das Gefälle des Gartens, die bestehenden Wege, den Sonnenstand und die Sitzflächen. Auf viele Ideen, zum Beispiel die fließenden Übergänge zwischen Terrasse und den geschwungenen Wegen, wäre ich von alleine nicht gekommen: Schon seltsam, wie sehr die Gedanken bei einer Neuplanung doch noch vom Bestehenden ausgehen.

Die Sitzflächen und Gehwege in meinem Garten sind aus Betonsteinen, die mit Pflasterfugenmörtel verfugt sind. Das ist eine gute Sache, denn so wächst kein Unkraut in den Fugen – kannte ich vorher nicht. Eine Alternative zu Betonsteinen ist ein Granitpflaster – das ist aber nur eine von vielen Ideen.

Übrigens: Bei der Biotopic-Schwesterfirma in Wuppertal bekommen Sie auch spezielle Zuschnitte – zum Beispiel für Küchenarbeitsplatten.

Der Beitrag entstand in freundlicher Zusammenarbeit mit Biotopic Natursteine.

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Die Kräuter sind verarbeitet

Vor zwei, drei Wochen habe ich gefragt: Was tun mit den Kräutern?

Die Kräuterschnecke war gerammelt voll, bald wird es kalt, die meisten Kräuter gehen dann ein. Das wäre schade. Inzwischen war ich tätig, habe Anregungen aus den Kommentaren aufgegriffen (Danke dafür! Super!) und das hier gemacht:

Kräuterpesto selbst herstellen

Ich habe Thymian im Backofen getrocknet, Kräuter- und Basilikumpesto hergestellt und Salbeiwürfel eingefroren. Außerdem habe ich Schnittlauch gehackt, in kleine Portionstüten verpackt und frisch eingefroren.

Auf den Bildern sieht das harmlos aus – tatsächlich war ich mehrere Stunden zugange. Puh! Beim Blätter-vom-Basilikum-zupfen konnte ich gut und gerne zwei verpasste Folgen Lindenstraße gucken. Aber nun ist es vollbracht!

Die Rezepte – ziemlich frei Schnauze:

Basilikumpesto

Basilikum
Pinienkerne
gutes Olivenöl
Salz

Basilikum zupfen und waschen. Pinienkerne anrösten. Basilikum, Pinienkerne, Öl und Salz mit dem Pürierstab pürieren. In Gläser füllen und noch eine gute Ladung Olivenöl draufkippen, damit das Pesto bedeckt ist. Nach Entnahme immer wieder nachkippen.

Die meisten Rezepten enthalten noch Parmesan. Darauf habe ich verzichtet, weil es so haltbarer ist.

Kräuterpesto

Kräuter nach Wahl
Kürbiskerne
Sonnenblumenkerne
gutes Olivenöl
Salz

Genauso verfahren wie oben – nur dass die Kerne nicht angeröstet werden. Als Kräuter habe ich Oregano, Thymian, Rosmarin, Basilikum und etwas Bohnenkraut genommen.

Salbeiwürfel

Salbei hacken. In Eiswürfelform stopfen. Mit ein bisschen Wasser angießen. Einfrieren. Ich werde sie in diesem Rezept verwenden:

Salbei-Paprika-Pasta

Paprika, am besten grüne
Salbei
Speckwürfel
Olivenöl
Salz
Pfeffer
Nudeln

Speck in Olivenöl kurz anbraten. Paprika, sehr klein geschnitten, dazu. Salbei, Salz und Pfeffer hinzufügen. Alles über die Nudeln geben.

Getrockneter Thymian

Dazu den Backofen auf 50 Grad stellen. Thymianzweige auf einem Blech auslegen und gut verteilen. Einen Holzlöffel in die Backofentür klemmen, damit die Feuchtigkeit abziehen kann. Bei mir hat das Trocknen circa zwei Stunden gedauert – die Thymiannadeln sind bei leichter Berührung einfach vom Zweig gefallen.

Den Vorschlag, Sirup herzustellen, werde ich auch noch aufgreifen. Ich hatte allerdings vergessen, Zucker einzukaufen. Und hatte nach dem Pesto-Salbei-Schnittlauch-Marathon dann auch keine Lust mehr, nochmal loszustapfen. Beim nächsten Mal also!

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Der Dortmunder Garten im September

Ein paar Tage zu spät – trotzdem möchte ich diesen wunderschönen September nicht unkommentiert verstreichen lassen.

Das Gartenpanorama aus dem September:

Garten im September: Gartenpanorama

Der September war ein wunderbarer Monat. Schöner, als alle Gartenmonate vorher zusammen. Nachdem mir im Frühjahr die Kirschen vom Baum schimmelten, nachdem die Tomaten kaum einen Sonnenstrahl bekamen und auch ich jämmerlich fror, war der September eine Wucht.

Das Wetter veranlasste die Nachbarin sogar, uns einen kleinen Pool zu kaufen, damit wir im Liegestuhl sitzen und die Füße reinhalten konnten.

Garten im September: Pool

Die Nachbarin ist die Kreisläuferin der Kalendergirls, jener Mannschaft aus Handballrentnerinnen, bei der ich jüngst wieder angefangen habe, Handball zu spielen. Wir haben also gar nicht faul herumgelegen, sondern aktive Regeneration betrieben, während nebendran unsere Trikots trockneten:

Garten im September: Wäscheleine

Eine Wäscheleine im Garten, von Baum zu Baum, finde ich übrigens wahnsinnig romantisch. Na gut – es ist eher bescheidene Haushaltsromantik. Aber die Wäsche duftet danach einfach super. Außerdem trocknet sie innerhalb von zwei Stunden.

Unter der Wäscheleine und unter dem Kirschbaum, dort wo die Vogelfutterstation hängt, wachsen nun Sonnenblumen. Das, was die Meisen, Finken, Rotkehlen und Dompfaffen fallen ließen und was Haustaube Gundula nicht schnell genug aufgepickt hat, ist seiner Bestimmung nachgekommen und gewachsen:

Garten im September: Sonnenblume

So richtig schön war es im Garten aber erst, als ich den Lebkuchen ausgepackt habe. Hach, wie toll! Im Liegestuhl, mit den Füßen im Pool, die Sonne brennt, in der Hand ein kühles Getränk und dabei einen weichen, schokoladigen Lebkuchenstern zum Mund führen. Was will man mehr?

Garten im September: Lebkuchen

Abends dann: Grilling. Im September haben wir nochmal richtig viel gegrillt: Gemüse (Zucchini!), Fleisch und Pizza. Seit neuestem gibt es einen Pizzastein im Haushalt, und wir haben ihn schon viel benutzt – für Pizza, Flammkuchen und Brötchen. Der Teig wird sehr knusprig – ich hätte das vorher nicht erwartet. Ein guter Einkauf des Mitbewohners! Nun möchte ich Pizza nicht mehr anders essen als vom Pizzastein.

Außerdem neu: eine Feuerschale.

Garten im September: Schwedenfeuer

Das Schwedenfeuer hat ziemlich gequalmt, obwohl es augenscheinlich trocken war. Gibt’s da einen Trick? Ich möchte die Nachbarn nicht belästigen.

Zum Gemüse: Es wächst. Immer noch. Oder endlich mal, je nachdem. Thorsten und Gurki entwickeln jedenfalls Ehrgeiz in ihrem kleinen, weißen Gewächshaus und hauen raus, was sie zu bieten haben.

Garten im September: Thorsten im Gewächshaus

Garten im September: Gurke

Im Gemüsebeet ist auch noch was los. Anfang August habe ich ein zweites Mal Salat gesetzt. Eine weitere Ernte sollte drin sein, hatte ich mir gedacht.

Das war eine gute Idee. Denn der Salat gedeiht prächtig und ist bald erntereif.

Garten im September: Salat

Aufgaben im Oktober: Salat aufessen, die restlichen Möhren ernten, Tulpenzwiebeln eingraben, den Garten winterfest machen. Doch bis es soweit ist: die Sonne genießen.

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Ein Blick in andere Gärten

In Leipzig gibt es einen Stadtgarten. Er heißt Annalinde, ist ein Gemeinschaftsgarten und ein Experiment.

Eine Bilanz des Sommers 2016: nass und wärmer, als er sich anfühlte. Für Vögel und Fledermäuse war es schwierig – und fürs Meer war das Wetter auch nicht gut.

Die Damen von Weird machten uns per Twitter auf „Schnexagon“ aufmerksam:

„Schnexagon“ ist ein Schneckenschutzzaun, der flüssig ist. Wir können alles unauffällig schützen, denn die einzige Eigenschaft des Lacks ist es, dass die Schnecke nicht daran kleben kann. So können sie bestimmte Hürden nicht erklimmen, werden aber auch nicht getötet.

Ich werde das nächstes Jahr mal ausprobieren.

Zu Besuch im Garten von Loretta und Wolf: ein ehemaliger Bauernhof mit einem 1600 Quadratmeter großen Grundstück, auf dem unter anderem 70 Bäume stehen.

Renate vom „Genießergarten“ erklärt, wie sie Blumenzwiebeln einpflanzt – außerdem, wie und ob man die Zwiebeln vor Kälte schützen muss.

Ein Interview mit Simone über ihren Kräutergarten. Sie sagt uns, welche Kräuter für sie in jeden Kräutergarten gehören. Woanders: ein Rezept für Pesto aus Kapuzinerkresse.

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Da guckt man eine Woche lang nicht ins Beet

Halleluja!

Frau mit riesiger Zucchini

Endlich mal wieder Zucchini! Hatte ja bislang kaum welche in diesem Jahr. War geradezu jämmerlich, die Ernte. Nur zweimal in der Woche gab’s Zucchini. Habe kaum noch Freunde, weil ich jeden von ihnen nur dreimal mit Zucchini beschenken konnte.

Aber jetzt: Endlich zeigt sich wieder eine kleine Frucht. Ob’s fürs Abendessen reicht? Bin skeptisch.

Mit ordentlich Sättigungsbeilage sollte es aber gehen.

[Lied via Felix]

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Zwischen harter Aggression und weinerlicher Verzweiflung

Die Hitze der vergangenen Woche und das Heraufziehen des Herbstes haben einen dicken Vorteil: Die Nacktschnecken haben aufgegeben. Endlich, endlich darf was, was wachsen soll, ohne über Nacht von einer Schneckenarmee zerfressen zu werden!

Gut … es wachsen jetzt bald nur noch Christrosen, aber was solls.

War die Schneckenplage in diesem Sommer besonders schlimm? Ich habe es so empfunden. Schon im Mai ging es los. In den vergangenen Jahren hat es bis in den Juni oder Juli hinein gedauert – also bis Schwüle und Sommergewitter kamen -, eh dass die große Plage ausbrach. In diesem Jahr ging’s von Mai bis September durch. Sie Schnecken haben alles, aber auch wirklich alles abgefressen:

Sonnenblume mit Schneckenfraß

Gebeutelte Sonnenblume

Lupine mit Schneckenfraß

Lupine ohne Chance

Dahlie mit Schneckenfraß

Leidende Dahlie

Meine Gefühle schwankten zwischen harter Aggression und weinerlicher Verzweiflung.

Nicht einmal Kräuter haben sie stehen lassen. Sogar im Thymian hingen sie und haben ihn gefressen. Der Basilikum hatte bis in den August hinein keine Chance. Auch die Minze haben sie weggefräst.

Ich habe alles, wirklich alles versucht. Auch auf die nette Tour. Ich habe die Viecher abgesammelt. So muss sich Sisyphos einst beim Steinerollen in der Unterwelt gefühlt haben.

Ich habe Moos um die ersten Setzlinge gelegt (Kaffeesatz gibt es in diesem Haushalt nicht). Das half ein bisschen. Ich habe allerdings nicht viel Moos im Garten, das ich abzupfen konnte.

Ich habe ein Schneckenschreck-Saatband gepflanzt, das eine unüberwindbare Mauer zwischen Beet und Schnecke bilden sollte: Salat drinnen, Schnecke draußen. Es sprossen ein paar Blüten. Sie wurden von den Schnecken großzügig ignoriert.

Ich habe Schneckenkorn gestreut. Denn es half sonst alles nichts. Bestes Produkt, nach einigem Ausprobieren: Celaflor Limex. Hält lange, schimmelt nicht bei Regen, sehr effizient. Wie man sieht:

Rotkohl mit Schneckenleichen

Rotkohl an Schneckenleichen

(Andere Schneckenabwehrmaßnahmen – darunter Holzschnitze und Kupfer – werden im Hobby-Garten-Blog ausführlich diskutiert.)

Die Schneckenarmee lag danach tot in den Beeten, in ihrem eigenen Schleim, von Fliegen umschwirrt. Das war nicht schön. Aber besser so als anders. Ich bin übrigens sehr sicher, dass genug Tiere überlebt haben, um den Arterhalt zu sichern.

Nächstes Jahr werde ich es mit einem Schneckenstopp-Kupferband probieren, das ich um die Beete spanne. Das ist einigermaßen erschwinglich (pro Meter etwa 1 Euro).

Bis dahin werden die Leichen der in 2016 Dahingeschiedenen die Beete ausreichend düngen.  Ich habe sie jedenfalls regelmäßig und gründlich untergeharkt. Ihre Nachfahren können dann in 2017 gerne am Zaun stehe, von dort auf üppig gedeihendes Gemüse gucken – und Gras fressen.

Immerhin: Der Anfang August noch nachgepflanzte Salat und Kohl gedeiht aktuell prächtig. Jetzt, wo die Schnecken weg sind.

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Im Flow

So nennt man das wohl, wenn man nicht aufhören kann.

Der Schatz hat mir in seiner knappen Zeit ein Loungemöbel aus Paletten für das Gärtchen gebaut. Allerdings als halben Bausatz zum selber fertig stellen. Also mal schnell Lasur geholt und losgelegt. Die „Saison ist vorbei“, es gibt nicht mehr alle Farben, aber im zweiten Baumarkt hatte ich dann Erfolg.
Da lästige Instandhaltungsaufgaben durchaus auch zum gärtnern gehören und ich so in Schwung war, habe ich mir den Farbeimer geschnappt und direkt im Gadde mit dem Tor „weiterlasiert“. War auch nötig. Die Schwiegermutter hat nur verwundert den Kopf geschüttelt. Der Ex ist ja mit der neuen Flamme beschäftigt und verschwendet keinen Gedanken an unser Tor. Genauso wie die neuen Bretter für den Kompost schon seit einem Jahr liegen. Da hatte er aber noch keine Flamme, sondern nur keine Lust.

flowDas Paletten- und Tor Ergebnis ist super, und ich kann mich schon auf die nächste Saison freuen. Ich habe schon mal mit Vorlauf für nächstes Jahr noch eine Paletten-Liege und einen Sessel beim Schatz bestellt. Wird knapp, könnte aber doch klappen.

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Nachbarschaftliche Beobachtungen im Gärtchen

Von hier aus hat man prima die ganze Nachbarschaft im Blick. Und die mich !

lesesessel

Es ist nicht so viel los, wo ich wohne, es ist im Allgemeinen sehr ruhig, beschaulich und gediegen. Außer, der Nachbar zu linken geht nach draussen. Dann lässt er jeden an seinem Musikgeschmack teilhaben. Auch wenn er das Radio nur auf normaler Lautstärke laufen lässt, hört sich das in dieser beschaulichen Nachbarschaft am Feldrand an, als wenn eine Rockband mit gefühlt 100 dB(A) ein Ständchen bringt. Das funktioniert auch an sonnigen Wintertagen, dann halt durchs gekippte Fenster statt direkter Beschallung an die auf der Liege liegende.

Zum Vergleich:

Bätterrascheln 10 dB(A)

Vogelgezwitscher 50 dB(A)

Wenn ich im Garten liege kann ich die Uhr danach stellen, dass bald die Hecken geschnitten werden (die Nachbarn nach vorne). Deren Frauen freuen sich, dass die Hecken ordentlich sind, und ab und an fällt noch ein Stück Kuchen für mich ab. Das nennt man wohl Win-Win.
Es gibt Nachbarn, die habe ich noch nie gesehen! Aber die mich wahrscheinlich, ist mir etwas unheimlich. Es scheint sie aber zu geben, denn morgens hängen die Betten zum Lüften raus. Weil das so gehört.

Das Gärtchen wird bewohnt von 2 Eichhörnchen, jede Menge Elstern, und sogar Fledermäusen. Ich liebe das. Und das Gras im Gärtchen ist schon lange dem Moos gewichen. Macht aber nichts, die Oma lässt trotzdem regelmäßig mähen. Weil das so gehört. Ist aber angenehm weich für meine empfindlichen Sohlen.

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Was tun mit den Kräutern?

Liebe Leute,

was macht Ihr mit Euren Kräutern? Ich würde sie gerne für den Winter konservieren. Sie eingehen zu lassen, wäre zu schaden.

Kräuterspirale

Also:

  1. Abschneiden, kleinschneiden und einfrieren?
  2. Abschneiden, drinnen oder draußen aufhängen und trocknen?
  3. Abschneiden, zerkleinern und im Ofen trocken?
  4. ???

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