Gartenumbau, Teil III – Das Workout

Gartenumbau - Teil 3

Am Wochenende stand sie an: die große Rodung.

Nachdem Vatta und der Mitbewohner die Hütte des Grauens weggerissen und entsorgt hatten, nachdem der Gartenzaun niedergerungen, ein Container bestellt und das Werkzeug vorbereitet war, ging es los: Büsche schneiden, Bäume schneiden, Efeu und Immergrün rausziehen, Erde umgraben.

Gummistiefelchic

Weil es in den Tagen zuvor durchgehend geregnet hatte, kam es zu einem Revival: Nach ungefähr zwanzig Jahren hatte ich zum ersten Mal wieder Gummistiefel an. Geliehene und daher zu große vom Herrn Vater, aber sie erfüllten ihren Zweck. Überdies verliehen sie mir das nötige gärtnerische Sexappeal.

So sieht es nun aus:

Gartenumbau - Teil 3

Den rechten Hügel – hinter dem kleinen Kirschbaum – habe ich mit dem Spaten umgegraben. Sage und schreibe vier Stunden habe ich dazu gebraucht, um Stauden und Immergrün zu entfernen, die Erde umzuheben und alles Wurzelwerk zu entfernen. Wer das nun sieht, fragt sich, warum das so lange gedauert hat und ob ich die Hälfte der Zeit Kaffee getrunken habe. Aber ich sag‘ Ihnen: Das war ein krachendes Ganzkörper-Workout.

Hier zum Vergleich nochmal, wie es vorher aussah:

Die Gartenhütte des Grauens mit Bewuchs des Grauens

Den linken Hügel werden wir deshalb am kommenden Wochenende mit einer Bodenfräse bearbeiten – in der Hoffnung, dass es leichter und schneller als mit dem Spaten geht. Sie dürfen sich also schonmal auf einen – //*Tim-Taylor-Grunzen – Werkzeugbeitrag freuen.

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Ein Blick in andere Gärten

Es gibt Pflanzen, die in hochgradig verseuchter Erde gedeihen. Und nicht nur das: Sie entziehen dem Erdreich die giftigen Stoffe. Cadmium zum Beispiel – oder Zink. Der Preis für Zink hat sich in den vergangenen fünf Jahren fast verdoppelt. Das Ganze wäre also nicht nur gut für die Umwelt, sondern könnte auch ein gewinnbringendes Geschäft sein. Doch es ist kompliziert.

Zwiebelkuchen! Mag ich unheimlich gern. Ella vom Ringelmiez-Blog hat ein leckeres Rezept.

Wussten Sie, dass es eine Bundeswaldinventur gibt? Das ist Volkszählung mit Bäumen. Auf Basis der Zählung werden Waldbaumaßnahmen beschlossen. Sie zeigt aber auch, dass der deutsche Wald alles andere als natürlich ist.

Eine Übersicht über die Termine der Gartenschauen im kommenden Jahr 2015.

Carmen vom Schweizergarten-Blog hat im historischen Berghotel Äscher übernachtet. Es liegt im Kanton Appenzell Innerrhoden in der Schweiz, etwas südlich des Bodensees, und macht direkt Lust, die Wanderstiefel zu schnüren.

Dass Pflanzen Botenstoffe freisetzen, ist nichts Neues. Forscher fanden nun heraus, dass Sie damit anderen Pflanzen mitteilen, wenn sie von Schädlingen befallen sind. Diese können dann Abwehrstoffe bilden. Gleichzeitig locken sie damit Feinde der Schädlinge an, um sie loszuwerden.

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Gartenumbau, Teil II – RIP, Hütte des Grauens

Nun ist sie weg, die Hütte.

Von einer Hütte des Grauens wurde sie zwischenzeitlich zu einem Haufen des Grauens.

Die Gartenhütte - nur noch ein Haufen Holz

Nicht im Bild: ein zweiter, ebenso großer Haufen mit Styropor.

Beide Haufen sind inzwischen fort: Sie ruhen auf dem Recyclinghof. Nach acht Anfahrten mit vollem Anhänger hat der Mitbewohner dort die goldene Clubkarte und darf im Dezember an der Weihnachtsfeier teilnehmen.

Wo die Hütte einst stand, ist nun plattgetretene Erde:

Die Gartenhütte ist weg

Die nicht ganz so zauberhafte Verlattung müssen wir leider stehen lassen. Dahinter befindet sich das Grundstück des Nachbarn, das höher liegt als unseres. Wenn wir dort jetzt rangehen, öffnen wir ein Riesenfass und können ungefähr 2020 mit der Neugestaltung des Gartens beginnen. Wahrscheinlich werde ich die Abgrenzung im Frühjahr ein wenig verschönern. Wenn erstmal ein Gewächshaus davor steht und Pflanzen dort wachsen, wird es ohnehin halb so wild.

Nun geht es ans Gestrüpp. Für morgen ist ein 10m³-Grüncontainer bestellt – für all das Gekröse, das auf dem Bild zu sehen ist. Und für den Rest des Gartens: Auch dort müssen wir wieder einmal ordentlich durchroden.

Mehr demnächst.

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Bäume im Garten

Der alte Kirschbaum auf den Ländereien

Der alte Kirschbaum auf den Ländereien

Wenn Kinder einen Garten malen, dann sieht das meistens so aus: Der untere Blattrand ist breit grün ausgemalt, darauf Blumen: ein senkrechter, grüner Strich, von dem zwei blattförmige Gebilde abstehen, je nach Talent mehr oder weniger rechtwinklig. Darüber ein gelberKreis, um den sich vier oder fünf andersfarbige Blütenblattkreise formieren. Fortgeschrittene Künstler malen Tulpen. In der Mitte des Bildes ein Baum: eine grüne Wolke, die auf einem senkrechten, braunen Strich balanciert. In der grünen Wolke sind oft rote Punkte, die entweder Äpfel oder Kirschen sind, je nach Lieblingsobstsorte des Kindes. In einer der oberen Blattecken eine leuchtend gelbe Sonne, der obere Blattrand ist (himmel)blau, manchmal schweben Wolken in hellblau darunter. Und Halbkreisflügel-Vögel. Wichtig aber ist immer der Baum, ein Baum gehört in einen richtigen Garten.

Auf den Ländereien der Grünen Villa stehen einige Bäume. Im unteren Gartenteil Obstbäume, im oberen Teil eine Birke und ein sehr alter, sehr hoher Kirschbaum. Letzteren liebe ich vor allem im Frühjahr, wenn er wie eine weiße Wolke strahlt (und vor lauter Hummeln und Bienen brummt und summt). Im Herbst mag ich ihn auch sehr, weil er erst Mitte November die Blätter verliert. Bis dahin haben diese sich quietschgelb verfärbt und leuchten gegen das Novembergrau. Wir kehren die Blätter zu großen Haufen zusammen und lassen diese liegen. Igel haben bis dahin längst irgendwo Winterquartier bezogen, aber viele Insekten überwintern in den Kirschbaumlaubhaufen und das ist ja auch ganz prima.

Die Birke und mich verbindet eine Hassliebe. Naja, eigentlich ist es mehr Hass, denn Liebe. Die Birke ist groß und alt, der Stamm hat eine wunderschöne Zeichnung, sie rauscht ganz toll, wenn der Wind hindurchfegt und junge Birkenblätter sind im allerschönsten Frühlingsgrün gefärbt, das Herbstlaub leuchtet intensiv gelb. Mehr Positives fällt mir gerade nicht ein, denn meistens ärgert mich die Birke! Das ganze Jahr über bewirft sie mich, die Terrasse, die zum Trocknen aufgehängte Wäsche auf der Terrasse, die Kaffeetassen auf dem Terrassentisch mit verblühten Blüten, Blättern, Reisig, dürren Ästen, Birkensamen. Die Birkensamen sind äußerst fertil, kleinste Ritzen zwischen Terrassenfliesen reichen als Nährboden, im Frühling jäte ich Millionen von Birken im Garten, in der Feuerstelle, in Blumentöpfen auf der terrasse, in den Fliesenfugen der Terrasse. (und Holunderbüsche, aber dazu ein anderes Mal mehr). Tauben lieben Birken und das ist besonders perfide, denn Tauben mag ich (auch) nicht. Tauben sind doof und lernen nie, dass diese dünnen Birkenästchen ihr Gewicht nicht tragen. Immer wieder versuchen sie darauf zu landen, um dann mitsamt einem Schauer von weiterem Reisig, Blättern und was die Birke jahreszeitlich sonst gerade zu bieten hat, zu Boden rauschen. Aufgeregtes Taubenflügelgeflatter führt dann dazu, dass Birkensamen wirklich in die hintersten Eckchen verteilt werden, wo sie heimlich zu sehr widerstandsfähigen Birkensprösslingen heranwachsen. Birken gehören zu den Pionierpflanzen und ja, ich weiß warum.

Die Terrasse muss deshalb wöchentlich gekehrt werden und um diese Aufgabe reisst sich wirklich keiner, denn sie ist sehr groß. Wird aber der Birkenmüll nicht beseitigt, reicht ein Regenguss, um Blätter und Ästchen in allerfruchtbarsten Humus zu verwandeln, in dem die von den Taubenflügeln verteilen Birkensamen umso schneller keimen und wachsen. Das Aufsammeln des Birkenreisigs übernimmt der Kater. Unglücklicherweise trägt er die Äste ins Haus, gerne bis in mein Bett, weswegen ich versuche, ihm zuvorzukommen.

„Die Birke muss weg.“, beschloss ich im Sommer, als mir Sommergewitter tagelang hintereinander Birkenmatsch auf die Terrasse zauberten und die Abflüsse verstopften. Wie aber fällt man einen sieben Meter hohen Baum? Die Feuerwehr tut es nicht mehr. (früher rückte sie an, fällte den Baum und man bezahlte eine Spende und einen Kasten Bier. Früher war alles gut.) Ein Gärtner oder Landschaftspfleger muss her, am Besten einer, der den Baum direkt mitnimmt. Allerdings muss der Baum hier im Garten zerlegt werden, denn wir haben keinen Zugang zur Straße, müssen alles durch die Kelterhalle transportieren und ach – es ist kompliziert. Kompliziert mag ich nicht.

Geliebte, gehasste Birke

Geliebte, gehasste Birke

Die Birke bleibt also stehen.Vielleicht würde ich mich ohne sie langweilen. Könnte nicht mehr über doofe Tauben lachen.

(Wenn Sie Ende Februar, Anfang März zufällig ein Stethoskop in die Finger bekommen, suchen Sie sich eine Birke und lauschen Sie am Stamm.)

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Gartenumbau, Teil I: Die Hütte des Grauens

Die Gartenhütte des Grauens mit Bewuchs des Grauens

Ich nenne sie liebevoll „Meine Elbphilharmonie“.

Besucher lieben die Hütte, nennen sie „romantisch“ und „verwunschen“ und verfallen ins Schwärmen, wenn sie sie zum ersten Mal sehen. Wie hübsch! So gemütlich! Beim näheren Hinsehen ist das Ding allerdings ein funktionsloser Haufen Plaste, Styropor und Teerpappe. Wobei „funktionslos“ nicht ganz stimmt: Es gibt in der Hütte Strom, Licht und eine Ventilatorenbelüftung.

Sie stammt noch von den beiden Vorbesitzern. Möglicherweise hat er in dem Ding gewohnt, wenn sie ihm auf die Nerven ging. Oder er hat Orchideen darin gezüchtet. Oder Fledermäuse. Oder Cannabis.

Wie auch immer: Die Elbphilharmonie muss weg. Seit einem Jahr schon. Aber so eine Hütte prokrastiniert sich halt prima durch den Frühling. Und den Sommer.

Aber nun ist Herbst, und es ist soweit: Der Mitbewohner hat Urlaub, Vatta hat auch Zeit, und die beiden entsorgen das Ding. Ebenso das ganze Kraut, das drumherum wächst: Unmengen an Stauden, Bodendeckern und wuchernden Brombeersträuchern. Und wenn sie grad dabei sind, reißen sie auch den klapprigen Zaun, der unter dem Kraut vergraben steht, ein. Außerdem nehmen sie die Steinplatten auf, die unter dem Moos liegen. (Ich habe dieses Jahr leider keine Urlaubstage mehr zur Verfügung. Zu schade.)

Und dann? Auf jeden Fall soll im Frühjahr ein Gewächshaus in die Ecke. Und vielleicht ein Bauerngarten drumherum.

Haben Sie Ideen? Ich bin offen für alles. Besonders für alles, was nicht direkt wieder zum Urwald wird.

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Geträumt

Heute Nacht habe ich geträumt, in meinem Garten gebe es ein verstecktes Beet. So eine Art Gemüse-Narnia. Unter einem Brombeerbusch fand ich ein vollends bewirtschaftetes, frisch geharktes und umzäuntes Fleckchen mit prächtigem Blumenkohl, Mangold und Kohlrabi. Alles schnecken- und raupenfrei, prall und reif.

Ich erntete das Gemüse. Dann klingelte das Telefon. Als ich wieder in den Garten kam, war das Beet fort. Nur das geerntete Gemüse lag noch da.

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Ein Blick in andere Gärten

Nicht nur hier bei uns wird gegärtnert, auch andernorts. Einmal pro Woche, immer Freitags, werfe ich einen Blick in andere Gärten:

„Mein schöner Garten“ hat Gartentipps für den Oktober.

Rainer Erlinger beantwortet im SZ-Magazin jede Woche eine Gewissensfrage. Unter anderem hat er die Antwort auf die Frage: Soll man Tomatenpflanzen, nachdem die letzte Tomate geerntet ist, einen Lebensabend gönnen?

Die „Welt am Sonntag“ erzählt im Artikel „Karpfen vom Dach“ von Rolf Morgenstern, der in einem Dortmunder Hinterhof Gemüse und Fisch züchtet. Beet und Fischbecken sind miteinander verbunden und bilden einen Wasser- und Nährstoff-Kreislauf. Das Ganze nennt sich Aquaponik.

In der New York Times sieht man auf Bildern, was Kinder in aller Welt zum Frühstück essen.

Ivy schreibt im Blog „Gemüse aus Balkonien“ und züchtet unter anderem Mangold im Balkonkasten.

Aber natürlich mit Häkeldiplom!„: Kittykoma  über häkelnde Frauen, Feminismus und darüber, was Basteln – und vielleicht Gärtnern – mit der Arbeitswelt zu tun hat.

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Gib her, geh weg – Auberginen!

Scheinbar kann man Auberginen entweder nur hassen oder lieben. Ein Dazwischen gibt es nicht, kein „joar, nicht mein Lieblingsessen, aber der Hunger treibt es rein.“

Ich mochte Auberginen bisher auch nicht. Zum einen hatte ich im Hinterjopf, dass Auberginen Nikotin enthalten und das fand ich dann doch mehr als überflüssig (mittlerweile weiß man aber, dass der Nikotingehalt sehr, sehr gering bis nicht vorhanden ist), zum anderen mochte ich das Mundgefühl nicht: schwammig-knatschig. Letzteres wahrscheinlich meinen zögerlichen Zubereitungsversuchen geschuldet. Es ist nämlich so, dass ich oft diese Auberginen kaufte … weil sie so hübsch aussehen. Das ist eventuell kein ausreichender Grund und ich stehe auch mich schämend in der Ecke, aber mal ehrlich: aussehen tun die doch wirklich toll?!

Im Frühjahr entdeckte ich beim Gärtner meines Vertrauens eine Auberginenpflanze. Weil sie ziemlich mickrig war, hatte man sie reduziert. Ich habe immer Mitleid mit reduzierten Pflanzen, deshalb nahm ich sie mit und pflanzte sie an die Gartenmauer. Zwei Wochen später hatte sie sich verdoppelt, wofür ich sicherlich nichts kann, denn meine Pflege bestand lediglich darin, sie zu gießen und die Erde ein bißchen zu lockern.

Bis zum Sommer wuchs die Aubergine einen Meter hoch und entwickelte jede Menge sehr hübsche Blüten und kurz darauf auch nicht weniger hübsche Früchte.

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Oma Eis war begeistert und nahm mir die Ernte gerne ab, denn ein Versuch, die Auberginen zu einer Portion Ofengemüse zu mischen, führte zu einem eher unharmonischen Mittagessen. Schwammig-knatschiges Mundgefühl eben. Ich klagte Oma Eis mein Leid und sie erklärte mir, wie man diese Auberginen zubereiten muss, damit sie wirklich lecker sind! Als Auberginen-Feta-Creme!

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„Du musst die Aubergine waschen, das Grünzeug abschneiden und die Aubergine halbieren. Dann stichst du die Schale mit dem Messer ein paar mal ein, pinselst die Schnittfläche mit Öl ein und legst die Aubergine mit der Schnittfläche nach unten auf ein Blech. Dieses schiebst du bei 200°C Ober/Unterhitze so lange in den Ofen, bis die Schale runzelt. Und es gut riecht.“ (die beiden Knoblauchzehen habe ich ganz eigenmächtig mit auf das Blech gelegt)

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„Das Fruchtfleisch kannst du aus der Schale löffeln, aber das muss nicht sein. Püriere die Aubergine mit Knoblauch und Schafskäse und ein bißchen Olivenöl. Salz muss wahrscheinlich keines dazu, der Schafskäse ist würzig genug. Aber ein bißchen frischer Pfeffer schadet nicht. Lass es dir schmecken!“

Das Ergebnis sieht nicht schön aus. Und mein Talent als Foodfotografin ist auch eher unterentwickelt; selbst wenn ich die Creme in ein Glas umfülle, sieht es eben nur aus wie komische Pampe mit dunklen Stückchen drin hinter Glas.

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Aber schmecken tut das wirklich sehr, sehr gut, von schwammig-knatschig keine Spur mehr!

Manche Auberginenpflanzen sind mehrjährig. Ich hoffe, eine solche erwischt zu haben. Insgesamt habe ich zehn Auberginen geerntet, eine kleine hängt noch an der Pflanze. Das ist kein riesiger Ertrag, aber die Pflanze gefällt mir außerordentlich gut (auch wenn das Jäten darunter gemein ist, Stiele und Blätter pieksen hinterlistig!).

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Zuckererbsen

Zugegeben: Meine Erbsen-Ernte war nicht besonders üppig.

Erbsenernte im Sieb

Genau eine Portion. Eine sehr leckere Potion, wie ich hinzufügen möchte. Gerne hätte ich jemanden eingeladen und die Früchte meines Harkens geteilt. Aber nun denn.

Was ich aus dem Erbsen-Experiment gelernt habe:

  • Eine Samen-Packung ist zu wenig, um mehr als einen Menschen einmal satt zu machen.
  • Erbsen wachsen selbst an der blödesten Ecke.
  • Sonne muss nur als Idee vorhanden sein.
  • Erbsen wachsen unfassbar schnell. Zack!, ist die Pflanze groß. Einmal umgedreht, sind Schoten dran. Hamma.
  • Es braucht Kletterhilfen.
  • Erbsen brauchen größere Kletterhelfen, als ich zur Verfügung hatte. Nächstes Jahr muss ich also etwas bauen – Gestelle wie für den Hopfenanbau. Wobei ich dann natürlich auch direkt Hopfen anbauen kann.
  • Die Zucht von Hopfen würde mir sicherlich viele Freundschaften verschaffen.

Mit Erbsen geht es mir übrigens wie mit Zucchini: Bevor ich sie selbst angebaut habe, mochte ich sie nicht essen. Jetzt mag ich sie. Zumindest die eigenen. Mein Vater, mit dem ich in der Kindheit raumgreifende Verhandlungen übers Erbsenessenmüssen geführt habe, schüttelt ungläubig den Kopf.

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Die Kürbisfrage – Teil II

Eine Kürbisschwemme wie meine Mitgärtnerin Pia habe ich nicht gerade. Eher den zarten Ansatz einer Kürbiszucht. Er bestand bislang aus drei Kürbissen, von denen zwei allerdings nur handtellergroß waren.

Reifer Kürbis

Aber sei’s drum! Ich freue mich über jeden Zögling, der es auf meinen Teller schafft. Die drei Kürbanten habe ich zu Suppe verarbeitet. Das Rezept ist so ähnlich wie das von Vinni:

800 g Kürbisfleisch
600 g Möhren
1 Zwiebel
5 cm Ingwer
2 EL Butter
500 ml Kokosmilch
Gemüsebrühe
Sojasauce, Salz, Pfeffer, Zitronensaft

Die Möhren und die Zwiebel würfeln. Den Kürbis und den Ingwer ebenfalls zerkleinern. Alles in Butter andünsten. Danach mit einem Liter Brühe aufgießen und etwas köcheln lassen. Danach pürieren. Kokosmilch hinzufügen, abschmecken, fertig. Ein Traum! Und noch dazu so einfach.

In meinem Garten wachsen noch einige Nachzügler. Sie haben es in eine gekappte, kleine Buche hinauf geschafft und erfreuen sich der Aussicht:

Kürbis (im Werden)

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