Kürbis, Kürbis, Kürbis

Am Wochenende habe ich George II. geerntet: meinen zweiten Kürbis des Jahres, fünf Kilo schwer.

Kuerbis

Fünf Kilo Kürbis – ich habe das für Sie ausprobiert – sind genau 15 Portionen Essen. Also: richtige Portionen. Nicht solche, wie Sie auf Fertiggerichtpackungen stehen.

Deshalb gab es am Sonntag Kürbis mit Backkartoffeln. Am Montag gab es Kürbis mit Backkartoffeln, am Dienstag Kürbis-Carbonara. Am Mittwoch gab es Kürbis-Auflauf mit Feta, heute gibt es Kürbis-Carbonara. Wenn Sie nun mitgezählt haben, wissen Sie, dass ich immer noch ausreichend Kürbis in der Gefriertruhe habe (die Gefriertruhe ist übrigens der Ort, an dem auch George I. ruht – als Kürbissuppe). Ich kann jetzt sofort vier Wochen einschneien; ich bin bereit dazu. Aber ich glaube: Morgen möchte ich mal etwas anderes essen. Brokkoli zum Beispiel.

Das Skurrile ist, dass ich erst vor einem Jahr das erste Mal Kürbis gegessen habe. Ich kann mich nicht erinnern, dass es in meiner Familie jemals Kürbis gab. Ich hatte eine kürbislose Kindheit und Jugend, Kürbisse waren für mich etwas, das in Amerika stattfindet. Oder waren Kürbisse in den 80ern und 90ern einfach nicht en vogue – so wie Halloween?

Übrigens: Es sind noch acht Kürbiskinder im Garten.

Kuerbiskinder

Sollten Sie noch reif werden, könnte ich … ja, was könnte ich tun? Eine Kürbissuppenküche eröffnen? Eine Kürbislaternenschnitzwerkstatt gründen? Eine Kürbiskegelbahn errichten und Kürbiskegelturniere abhalten?

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