Gartenumbau, Teil V: Die Planung

Bald geht’s los.

Der vergangene Herbst stand im Zeichen des Abrisses: Die Hütte des Grauens kam weg, acht Kubikmeter überschüssige Gesträuch landeten im Grüncontainer,  die große Bodenfräse hatte ihren Einsatz. Seither liegt der Acker brach.

Gartenpanorama

Der Garten von der Terrasse aus

Das kommende Frühjahr wird der Frühling des Wiederaufbaus. Seit die ersten Schneeglöckchen aus der Erde gucken, kann ich kaum erwarten, dass es losgeht.

Folgendes soll passieren:

  • An den Rasen schließt sich derzeit ein brauner Erdhügel an. Um das Gefälle auszugleichen, kommt eine kleine Natursteinmauer in den Garten – ungefähr dort, wo der Rasen in den Hügel übergeht.
  • Der alte, marode und völlig zugewachsene Zaun ist Geschichte. Ein Staketenzaun bildet zukünftig die Grenze zum Nachbarn – mit einem Tor. Denn mit den Nachbarn verstehe ich mich gut, und so ist es einfacher, wenn man mal von hier nach dort gehen möchte oder den Besuchskindern ein Ball rüberfliegt.
  • Auf dem Hügel soll ein Gewächshaus stehen – als neues Zuhause für die Thorstomaten.
  • Daneben: weitere (Hoch-)Beete und eine Bank zum Draufsetzen.
  • Am Fuße des Hügels befinden sich zwei Teichbecken – Relikte der Vorbesitzer. Mal schauen, wie ich sie schöner gestalten kann.
  • Die Beete bekommen eine Beetbegrenzung.
  • Wo jetzt olle Beton-Pflanzkübel den Höhenunterschied zum Rasen ausgleichen, soll unterhalb des Kirschbaums eine Natursteinmauer entstehen. Ganz rechts soll es außerdem einen direkten Aufgang zu Beet und Gewächshaus geben – für den schnellen Weg zu Kompost und Geräteschuppen (außerhalb des rechten Bildrands).
  • Alle Wege bekommen ein Kopfsteinpflaster.

So soll es aussehen:

Gartenskizze

Professionelle Planungsskizze

Derzeit hole ich Angebote von Garten- und Landschaftsbauern ein – für die Natursteinmauer und die Wege. Der Mitbewohner und ich, wir trauen uns zwar zu, das selbst zu machen. Aber es ist eine Frage von Zeit und Logistik: Der Garten hat keine Zuwegung, die Steine müssen allesamt reingeschleppt werden. Der Bau des Gewächshauses wird außerdem schon genug Wochenenden verschlingen.

Opferhügel

Links soll es hin – zwischen die Regentonne und den Kompost des Nachbarn.

Das Gewächshaus bauen wir aus alten Holzfenster. Die Fenster befinden sich noch in einem Haus von Freunden. Demnächst kommt dort der Fensterbauer, baut sie aus und setzt neue ein.

Für Leute mit Fantasie – Dach und Tür des Gewächshauses:

Fenster

Das zukünftige Gewächshaus in seiner natürlichen Umgebung

Der Plan ist, ein Fundament zu gießen, von dort aus ein wenig aufzumauern und dann ein Holzgerüst zu bauen, in das wir die Fenster einsetzen. In etwa so.

Es gibt demnächst also jede Menge Stoff für das Gärtnerinnenblog.

Rückblick: Teil I: Die Hütte des GrauensTeil II: RIP, Hütte des GrauensTeil III: Das WorkoutTeil IV: Der Acker ist gepflügt

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