Es treibt aus

Während ich meinen Garten zwischen November und Februar weitgehend ignoriert habe (außer tristem Braun gab es einfach nichts zu sehen), schaue ich nun gerne hin.

Genau genommen gehe ich jeden Morgen vor die Tür und mache einen kurzen Gartencheck: Was kommt gerade aus der Erde? Was ist weiter gewachsen?

Neu im Club: die Rosen. Sie zeigen erste zarte Ansätze von Trieben.

Rose treibt aus im März

Die Rosen werden mutig.

 

Weiterhin am Start sind die Krokusse. Ich muss mich wirklich zurückhalten, Sie hier im Blog nicht mit Krokus-Fotos zuzuspammen. Liegt das daran, dass ich so lange auf Farbe im Garten verzichten musste? Die Zeit von November bis März kommt mir immer wie eine Ewigkeit vor. Dabei mag ich es durchaus, wenn das Wetter knackig kalt ist. Doch wenn es nicht schneit – tja. Nicht schön.

Lila Krokusse im Februar

Sie sind überall.

 

Fröhlich stimmt mich auch, dass ich im Herbst alles richtig gemacht habe beim Einpflanzen. Die Zwiebeln haben sich offensichtlich wohl gefühlt, sonst würden sie jetzt nicht austreiben.

Tatsächlich bin ich immer unsicher, wie tief ich Blumenzwiebeln einpflanzen soll. Mit „doppelt bis dreimal so tief, wie sie dick sind“ bin ich also ganz gut gefahren.

Da ich nun sehe, wo alles etwas wächst (und es auch fleißig mit der Kamera dokumentiere), kann ich im nächsten Herbst gezielt weitere Akzente setzen. Hier und da könnten die Krokusse nämlich noch dichter stehen – so wie die Schneeglöckchen.

Schneegloeckchen im Februar

Fette Schneeglöckchenbüschel

 

Mir kam es zwar schon so vor, als hätte ich unendliche Mengen im Garten platziert – es geht aber wohl noch mehr.

Außerdem sehe ich noch freie Plätze – vor allem weiter weg vom Haus. Ich habe viel in die Nähe der Terrasse gepflanzt. Dabei schaue ich, wenn ich aus dem Küchenfenster blicke, eher in die Ferne, also in den hinteren Teil des Garten. Das hatte ich nicht bedacht.

Es gibt also schon ein Projekt für den Herbst. Wie schön.

trenner_knofi