Ein Gewächshaus aus alten Fenstern – Teil 9: Es regnet rein

Es regnet ins Gewächshaus.

Gewächshaus aus alten Fenstern von oben

Gewächshaus vorher: Das Wasser tropft um die Fenster herum rein.

Der Regen läuft das Dach hinunter, in die Fenster hinein und tropft von der Decke. Der Vorteil: Ich muss nicht gießen. Der Nachteil: Nun ja, es regnet rein.

Die Tomaten sind nachhaltig beleidigt. Erst der Platz auf der zugigen Terrasse. Dann endlich (endlich!) ein Gewächshaus – Anfang September! Zum Ende der Saison, eine Frechheit. Und jetzt das! Nicht auszuhalten, dieser Dilettantismus.

Nun gut, wir sind das Ganze etwas blauäugig angegangen. Haben Dachpappe aufs Holz genagelt, haben die Fenster in die Öffnung gelegt und nicht nach oben geguckt, aufs Hausdach, um dort nachzusehen und zu lernen, wie die Fenster eingesetzt sind.

Das haben wir dann jetzt mal gemacht. Zack! Eingebung!

Der Mitbewohner hat sich den Werkzeugkoffer geschnappt und

  • einen Rahmen aus Dachlatten um die Fensteröffnungen gebaut, auf dem die Fenster nun aufliegen,
  • noch eine weitere Schicht Dachpappe verlegt und sie verschweißt,
  • den Dachlattenrahmen mit Bitumenband abgedichtet, so dass der Regen nun um den Rahmen herum- und dann abfließt.
Gewaechshaus von oben: mit verschweißter Dachpappe und Bitumenband

Gewächshaus nachher: mit einer weiteren verschweißten Schicht Dachpappe und Bitumenband um die Fensterrahmen

Bitumenband am Fensterrahmen

Das Band klebt von selbst, muss nicht angeschweißt werden.

Die Fenster bleiben jetzt noch eine Woche auf der Erde stehen, dann setzen wir sie wieder ein. Eine der beiden Scheiben ist gesprungen, die ersetzen wir bei dieser Gelegenheit direkt.

Danach sind die Thorstens zwar endgültig Tomatenrentner, haben aber immerhin noch einen trockenen Lebensabend.

trenner_tomate

Was bisher geschah: