Ein Gewächshaus aus alten Fenstern – Teil 8: Die Holzverkleidung

Ach je – schon drei Wochen ist es her, dass ich zuletzt übers Gewächshaus gebloggt habe. Dabei geht’s dort grad so richtig auf die Zielgerade.

So schaut das Haus nun aus:

Gewächshaus aus Fenstern, mit Holz verkleidet

Wir haben alle Fenster eingesetzt, Bretter gekauft, gestrichen und die verbleibende Freifläche mit dem Holz verkleidet (zum Vergleich die Planungszeichnung aus dem Frühjahr).

Das Einsetzen der Fenster war knifflig; ich habe schon darüber geschrieben. Doch nun passt alles. Zwei Türen sind fest verschlossen und mit Hilfe von Winkeln verschraubt. Zwei weitere Türen, eine an jeder Seite, lassen sich öffnen. Durch sie kann ich rein- und rausgehen. So habe ich auch die Möglichkeit, mal Durchzug zu machen.

Auf dem Dach ist Dachpappe. Nur von unten, also innen, müssen wir noch streichen.

Gewächshaus innen

Ein Problem auf dem Dach haben wir auch gelöst: das Abfließen des Regenwassers.

Der Holzrahmen, in dem sich die Scheibe befindet, steht vor. In ihm sammelt sich bei Regen Wasser und bleibt auf der Scheibe stehen. Jo hatte auch darauf hingewiesen. Der Mitbewohner hat zwei Abflüsse in den Rahmen gesägt. So kann das Wasser in beiden Ecken des Fensters aufs das Dach austreten und von dort abfließen.

Dachabfluss: Aus dem Rahmen ausgeschnitten

Die Türen haben Scharniere und Riegel. Weil die Türen ziemlich schwer sind, ist die Befestigung der Scharniere entsprechend üppig: drei fette Schrauben, die komplett durch das Holz hindurch gehen und auf der anderen Seite mit Mutter und Unterlegscheibe gesichert sind.

Das Scharnier selbst ist auf einem kleinen Holzklotz aufgeschraubt. So passte es etwas besser und die Tür schließt auf der anderen Seite bündig.

Türscharnier

Damit die Türen geschlossen bleiben, haben sie einen Riegel.

Türriegel

Damit sie auch bei Wind offen bleiben, haben wir Sturmhaken angebracht:

Tür, aufgehalten durch Sturmhaken

Detailverliebte Augen sehen gleich: Wir müssen noch einmal drüberstreichen. Die Schnittkanten und andere Stellen sind noch nackt. Das passiert in den kommenden Wochen.

Außerdem haben wir das Problem, dass das Dach nicht dicht ist: Der Regen läuft um die Fenster herum rein und tropft dann von der Decke. Dazu machen wir uns gerade Gedanken. Weil wir ein Fenster auch öffnen wollen, können wir nicht einfach Dachpappe darüber nageln. Auch das werden wir lösen.

Derweil sind die ersten Gäste eingezogen – erstmal nur zur Probe:

Erste Tomaten im Gewächshaus

Später sollen Hochbeete ins Gewächshaus.

Das gibt es noch zu tun:

  • innen und außen nochmal drüberstreichen
  • das Dach abdichten
  • vielleicht nochmal Dachpappe aufbringen
  • eine gesprungene Scheibe ersetzen
  • eine Regenrinne anbringen und in die Regentonne führen

Und dann:

  • Strom ins Gewächshaus legen
  • eine Wasserleitung zum Gewächshaus legen
  • Hochbeete bauen
  • einen Pflanztisch bauen

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Was bisher geschah: