Ein Gewächshaus aus alten Fenstern – Teil 7: Die Fenster

Das Gewächshaus wird so langsam ein Gewächshaus: Wir haben die ersten Fenster eingesetzt.

Holzfenster in Holzrahmen

Das Fenster, aufgehangen an Scharnieren. Dadurch kann ich es von unten nach oben aufklappen.

In der Theorie war das so gedacht: Wir schnappen uns ein Fenster, halten es hoch, es passt genau in den Rahmen, wir schrauben es fest – fertig!

In der Praxis gestaltet es sich etwas anders: Erstmal müssen wir den Metallrahmen vom Fenster entfernen, außerdem die bestehenden Scharniere und Griffe. Das ist ziemlich friemelig. Dann wuchten zwei starke Männer das 30 Kilo schwere Fenster in die Höhe, halten es an den Rahmen, und es passt nicht. Sie legen es auf Böcke, hobeln daran herum, wuchten es wieder hoch, halten es an, es passt immer noch nicht. Sie hobeln weiter, spachteln Holzkitt rein, streichen drüber, wuchten es wieder hoch, und es passt leidlich.

Manchmal ist das Fenster auch nicht zu breit, sondern zu schmal: Es bleibt etwas Luft – so wie oben auf dem Bild.

Das macht aber alles nichts, wir grämen uns nicht. Denn mal ehrlich: Wir hatten damit gerechnet, dass wir ein bisschen fuckeln müssen (kennt man das Wort „fuckeln“ außerhalb des Sauerlandes?). Vor die Lücke kommt einfach ein schmales, weiß gestrichenes Brett.

Im Dach sind auch Fenster:

Dach mit Fenster drin

Das Dach des Gewächshauses: An der vorderen Kante kann man das Fenster hochklappen.

Das Fenster soll sich automatisch öffnen, wenn es zu warm wird. Wir planen, dafür einen hydraulischen Fensteröffner mit Wachskartusche zu installieren. Das Wachs dehnt sich bei Hitze aus und schiebt einen Kolben, der das Fenster öffnet. Wird es kühler, zieht sich das Wachs wieder zusammen, und das Fenster schließt sich.

Neben den Fenstern haben wir außerdem vier Türen.

Gewächshaus aus der Ferne

Aus der Ferne. Rechts wird an der Tür gearbeitet.

Sie kommen an die Längsseiten des Hauses. Mindestens zwei von Ihnen sollen sich öffnen lassen, so dass ich an jeder Seite einen Eingang habe.

Bis wir fertig sind, wird es aber noch dauern. Die nächsten Schritte:

  • Die restlichen Fenster und Türen einpassen.
  • Die verbleibende Dachfläche mit Stegplatten aus Polycarbonat füllen.
  • die Bretterverkleidung

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Was bisher geschah: