Ein Gewächshaus aus alten Fenstern – Teil 4: Das Schotterbett

Am Wochenende ging die Arbeit am Gewächshaus weiter.

38 Grad im Schatten – aber egal. Die Arbeit ging halt etwas langsamer voran. Außerdem ist Hitze in einer Hinsicht total praktisch: Trotz 4 Litern Wasser, die man oben in sich rein kippt, kommt unten nix raus. Zeit für Toilettengänge gespart!

Aber von vorn:

Am Freitagmorgen fuhr ein Laster vor und kippte den bestellten Schotter in die Einfahrt. Es wäre schön gewesen, wenn er ihn direkt in den Garten gekippt hätte. Aber das geht mangels Zuwegung leider nicht. Also hat der Mitbewohner sich eine Schaufel und eine Schubkarre genommen und hat den Schotter von der Garageneinfahrt in den Garten gefahren.

Das hat rund acht Stunden gedauert. Zusatz-Feature: Es geht von der Einfahrt in den Garten deutlich berghoch. Verstehen Sie diesen Beitrag deshalb bitte auch als öffentliche Würdigung.

Nun sieht das Bett des Gewächshauses so aus:

Schotterbett für GewächshausTadaa! Die Grube ist voller Schotter (zur Erinnerung: vorher).

Auf den Schotter kommt noch Splitt, darauf dann das Pflaster, also der eigentliche Boden des Gewächshauses, den man hinterher betreten kann und auf dem die Beete und Töpfe stehen werden.

Schotterbett für Gewächshaus

Das etwas Ernüchternde ist momentan: Wir arbeiten und schaufeln, schieben Schubkarren und malochen – aber so richtig sieht man keine Veränderungen. Es wird Zeit, dass wir mit dem Aufbau des Fachwerks beginnen.

Die Balken dafür liegen bereits in der Garage. Ein paar sind auch schon gestrichen. Weil die Fenster weiß sind, werden die Balken auch weiß – und wetterfest.

Balken für Gewächshaus werden geweißelt

Nächstes Wochenende beginnen wir dann, das Fachwerkgerüst aufzubauen und können hoffentlich schon Richtfest feiern.

Was bisher geschah:

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