Ein Gewächshaus aus alten Fenstern – Teil 3: Übergangsarbeiten

Der Juni ist vergangen, ohne dass der Bau des Gewächshauses vorangeschritten ist.

Nein, ich habe nicht vergessen, es aufzuschreiben. Es ist tatsächlich nichts passiert. Das liegt an zahlreichen Wochenendterminen und Geburtstagen, die im Juni waren; und auch am schlechten Wetter: Hatten wir Zeit, hat es in Strömen geregnet. Sehen wir es positiv: So konnte das Fundament vollständig aushärten.

Jetzt geht es weiter. Am Freitag kommt Kies für den Boden. Und es kommen Balken für den Aufbau.

Der Plan:

  • Kies ins Innere des zukünftigen Gewächshauses kippen und verteilen. Das Innere pflastern. Die Pflastersteine lagen vorher schon an dieser Stelle – als Freisitz neben der Hütte des Grauen. Sie werden einfach wiederverwertet.
  • Die Holzbalken weiß streichen, damit sie witterungsbeständig werden und hübsch aussehen.
  • Den Aufbau bauen.

Mehr als die ersten beiden Punkte schaffen wir an diesem Wochenende bestimmt nicht. Zumal bei 38 Grad.

Zur Vorbereitung habe ich gestern schonmal eine Umrandung geschaufelt, damit wir das Gewächshausinnere mit Kies füllen können.

Gewächshausboden mit Erd-Umrandung

Mit Bau-Latten als festen Rahmen wäre es etwas praktikabler gewesen. Aber so wird es am Ende auch gehen. Der Feinschliff kommt eh noch. Es ging erstmal nur darum, das Drumherum ebenerdig zu haben.

Wenn irgendwo Erde hin muss, muss anderswo Erde weg: Praktischerweise habe ich jetzt einen Versatz im Garten. Hier soll später die Natursteinmauer hin, um den Höhenunterschied, den es ohnehin gibt, auszugleichen.

Versatz für Natursteinmauer mit Schubkarre davor

Heute, nach ungefähr 50 Schubkarrenladungen Erde, habe ich ein bisschen Muskelkater und fühle mich sehr straff. Gartenarbeit ersetzt echt jedes Fitnessstudio.

Für die Nachbarskatze ist das neue Gewächshaus übrigens noch ein riesiges Katzenklo.

Katzenklo

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