Ein Gewächshaus aus alten Fenster – Teil 5: Das Fachwerk

Juchhu! Es wächst in die Höhe!

Nach Wochen der Arbeit sieht das Gewächshaus endlich aus wie ein Gewächshaus. Mit ein bisschen Fantasie.

Gewächshaus-Fachwerk aus Balken

Das Fachwerk steht. Lediglich einzelne Querbalken, in die die Fenster eingesetzt werden, fehlen noch. Sie sind aber bereits gestrichen und müssen nur noch angebracht werden.

Zur Erinnerung – das war die Ursprungszeichnung (künsterlischer Ansatz; nicht die Maße nachrechnen):

Gewächshausskizze

Der Aufbau ging relativ schnell vonstatten. Er hat nur eineinhalb Tage gedauert. Wir hatten mit mehr Zeit und mehr Fummelarbeit gerechnet. Aber es ist ja auch mal schön, wenn etwas spontan klappt und glatt geht.

Weitere eineinhalb Tage hat das Streichen der Balken in Anspruch genommen. Die Balken sind aus unbehandeltem Holz, Durchmesser acht Zentimeter. Wir haben das Holz mit weißer Zaun- beziehungsweise Wetterschutzfarbe gestrichen. Sie hält laut Produktbeschreibung sieben Jahre und schützt das Holz vor Umwelteinflüssen.

Die bodennahen Bereiche sind zusätzlich mit Bitumen behandelt, damit sie widerstandsfähig gegen Feuchtigkeit sind.

Holzbalken, behandelt

Zu Beginn haben wir die vertikalen Balken aufgerichtet und festgeschraubt. Dafür hatten wir vorher Pfostenträger in das Fundament integriert – in die haben wir die Balken gestellt.

Gewächshaus: Längsbalken

Danach kamen die horizontalen Balken. Wir haben sie mit Winkeln an den vertikalen Trägern festgeschraubt. Zunächst haben wir nur zwei Schrauben pro Winkel eingebracht. Später haben wir dann die restlichen verschraubt und angezogen.

Fachwerk: Verschraubung mit Winkeln

Folgendes Material und Werkzeug haben wir insgesamt benötigt:

  • Stichsäge
  • Böcke zum Drauflegen und Sägen der Balken
  • Schraubzwinge (oder jemandem zum Festhalten)
  • Leiter, besser ein kleines Gerüst
  • Schwerlast-Winkelverbinder zum Verbinden der vertikalen und horizontalen Balken
  • Sparren-Pfettenanker zum Verbinden der vertikalen Balken mit den Dachträgern
  • Winkel (das Messwerkzeug)
  • Bleistift
  • Akkuschrauber
  • viele, viele Schrauben
  • Schutzbrille zum Sägen
  • Zum Streichen: Farbe, Bitumen bzw. Isolieranstrich, Pinsel & Rolle, Abdeckplane
  • Hammer (Der Meister staunt und kann’s kaum glauben: Auch mit dem Hammer kann man schrauben!)

Die nächsten Schritte:

  1. Die restlichen Querbalken anbringen.
  2. Kies für den Boden organisieren und rankarren.
  3. Den Boden pflastern.

Danach geht es weiter mit dem Einpassen der Fenster in Dach und in die Wände. Tschakka!

trenner_brocco

Was bisher geschah: