Die Gartenschere

Was Werkzeug für den Garten angeht, habe ich eine Achillesferse: die Gartenschere.

Sie ist das meistbenutzte Werkzeug in meinem Garten – neben der kleinen Schaufel. Bislang musste ich jedes Jahr eine neue Schere kaufen, weil sie ausgenudelt war: stumpf, wackelig, Stoßdämpfer im Eimer, Griffüberzug ab, unreparierbar. Das nervt ein wenig.

So sieht jetzt, im Winter, meine Baumarktschere aus, nachdem sie ein Dreivierteljahr gearbeitet hat. Erworben habe ich sie im März:

Gartenschere aus dem Baumarkt nach 1 Jahr

Habe ich zu hohe Ansprüche? Ich schneide Blumenstängel, manchmal auch kleine Zweige – für Äste habe ich eine Astschere. Zugegeben, ich streichele mein Werkzeug nicht nach jeder Benutzung, öle und poliere es nicht nach jedem Einsatz und gehe alles in allem wahrscheinlich nicht übertrieben liebevoll mit ihm um. So eine Schere muss halt arbeiten.

Das Christkind hat mir im Dezember deshalb eine Felco-Gartenschere Nr. 2 unter den Baum gelegt.

Gartenschere Felco 2 in Aktion

Ein erfahrener Gärtner und Kenner der Gartenscheren-Szene sagte mir auf einer Party, sie sei das Nonplusultra. Er schwört auf sie. Sein Versprechen: robustes Profiwerkzeug, sehr  haltbar, Verschleißteile können ausgetauscht werden.

Der erste Test verließ tatsächlich vielversprechend: gutes Handgefühl, superscharf – deutlich schärfer als eine Baumarktschere, selbst direkt nach dem Auspacken. Ich werde nach dem Sommer berichten, ob das dann immer noch zutrifft.

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