Der Herbstgarten

Der Garten im Herbst

Der Garten im Herbst

wird leider immer unattraktiver.
Der Kürbis hat gnadenlos alles überwuchert und unter sich begraben. Könnte ich nicht wöchentlich allerfeinste Kürbisse (Hokaido) ernten, hätte ich die Pflanze längst aus der Erde gerupft. Zumal sie sich mit Mehltau und diversen anderen Krankheiten schmückt. Und mich obendrein daran hindert, die letzten Kartoffeln auszugraben.

Das Regenwetter der letzten Woche hat den Tomaten den Rest gegeben, für nächstes Jahr muss ich mir eine Dachlösung überlegen.

Das Einzige, was im Gemüsegärtchen derzeit prima gedeiht sind Gänsedisteln und Melde. Und die drei Rosenkohlstöcke. Letzteres ist großartig, weil ein echtes Experiment! Jede Menge kleine Rosenköhlchen sitzen am Strunk und trotzen diesen fiesen kleinen Kohlmotten. Ich warte beinahe sehnsüchtig auf den Frost, damit ich zum ersten Mal im Gartenleben Rosenkohl ernten kann. Ersteren rücke ich jätend zu Leibe. Unwillig, aber die Gänsedisteln vermehren sich sonst rasend schnell.

Die orangefarbenen Blüten vorne rechts im Bild gehören zu einer Pflanze, deren Samen mir eine Nachbarin mit den Worten “ein hübscher Bodendecker!” schenkte. Mein Bodendecker ist anderthalb Meter hoch gewachsen, was entweder für meinen grünen Daumen oder meine tolle Gartenerde spricht. Oder beides. Wahrscheinlich gehört die Pflanze zu den Schmuckkörbchen, quasi orangefarbene Cosmea. Ich werde Samen für nächstes Jahr “ernten”, ich mag das leuchtende Orange.

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