Der Aprilgarten 2016

ist üppig grün! Vergleichen Sie gerne mit dem Aprilgarten im letzten Jahr, als ich alles frisch anlegte.

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Von den vielen Stauden, die ich letztes Jahr pflanzte, sind fast alle wieder da. Ein Hoch also auf den milden Winter! Kalifornischer Mohn, Ringelblumen und Schlafmohn, deren Samen ich großzügig verteilte, marodieren durch die Beete und das ist absolut in Ordnung. Da, wo sie mich stören, lassen sie sich ja leicht jäten. Im Vordergrund ist das Erdbeerfeld, dass sich noch unter Gänsedisteln und Löwenzahn versteckt. Ich fand es letztes Jahr wirklich hübsch, als der Löwenzahn leuchtend gelb blühte. Als er sich aber zu nicht weniger hübschen Pusteblumen entwickelt hatte, war der gar nicht mehr so kleine Hund in unsere Leben getreten und hatte uns jegliche Gartenzeit geraubt. Ich habe letztes Jahr also das Beschäftigungsprogramm für die nächsten zwei Wochen gesät: Löwenzahn ausstechen, große Freude!

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Die Gemüsebeete sind teilweise noch nicht leergeräumt, teilweise leer, teilweise sogar schon wieder mit Weiß-, Spitz- und Rotkohl, Kohlrabi, Fenchel, Knollensellerie, Mangold und Salat bestückt. Bohnen sind auch gesteckt, Erbsen und Steckzwiebeln folgen die nächsten Tage. Eines meiner Beete habe ich an meinen sieben Jahre alten Gartenhelfer abgetreten, demnächst zeige ich dieses Beet genauer!

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Am noch immer teilweise unbedachten Tomatenhaus lehnt der Staketenzaun, den der große Sohn mir gerade aufbaut. Das üppige Grün auf dem Boden sind Klatschmohn und Feinstrahlastern. Bis die Tomaten im Mai ins Freie kommen, werde ich diese Flut hoffentlich eingedämmt haben.

Meine Gartenmotivation ist riesig und es gibt sogar wieder ein bißchen Zeit, denn der gar nicht mehr so kleine Hund braucht zwar noch immer viel Bewegung, findet aber zwischen den Hunderunden gut zur Ruhe und lässt mich wieder arbeiten. Und Arbeit gibt es sowohl in diesem Garten als auch in dem am Haus reichlich.

Neu hier im Garten sind zwei Johannisbeer- und zwei Stachelbeersträucher, sowie eine Jostabeere. Alle fünf ausgegraben bei der Nachbarin, die ihren Garten gerade arbeitsfreundlich plattmachen lässt. Ebenfalls neu ist eine Feige, die mir im November gebracht wurde, weil sie an der falschen Stelle in einem Garten wuchs. Alle umgepflanzen Sträucher und Bäume treiben aus, ich bin sehr glücklich darüber!

Hach! Es geht wieder los!