Das Schattenbeet: Vom hässlichen Entlein zum Schwan

Lange war das Schattenbeet mein Sorgenkind: Ich hatte keine Ideen, wie ich es bepflanzen sollte. Im vergangenen Jahr habe ich mich dann rangemacht – auch nach ein paar Tipps hier – und habe Pflanzen auszusuchen, die gut Schatten vertragen.

Jetzt ist es ein richtig tolles Beet!

Die Pflanzen gedeihen prächtig – und haben sich ihren Platz erobert. Es sind der blaue Eisenhut, zwei Funkien, Farn und zwei Sorten Gräser: Seggen und Reitgras.

Die Gräser vermehren sich wie wild: Ich habe schon mehrmals Teile abgestochen und an andere Plätze im Garten umgesiedelt, damit sie auch dort gedeihen. Zum Herbst hin werde ich sie an Freunde verschenken, denn sie machen sich gut im Winterkübel.

Der Eisenhut blüht sehr schön und genügsam im Schatten. Die Staude wächst so hoch, dass ich sie aus dem Schlafzimmerfenster heraus sehen kann. Das macht morgens direkt gute Laune!

 

Farn wächst in meinem Garten an verschiedenen Stellen, vor allem im Schatten. Er hat sich selbst gesät. Ich habe ihn ausgestochen und ins Schattenbeet gesetzt. Dort gedeiht er nun prächtig – und an den bisherigen Stellen wundersamerweise auch. Farn ist einfach unausrottbar.

Schattenbeet

Gerade erobert er auch die Steinmauern im Garten und wächst gemeinsam mit den Dickblattgewächsen aus den Ritzen. Das schaut sehr hübsch aus.

Fast ist es nun so, dass mein Schattenbeet das hübscheste Beet im Garten ist. Vom hässlichen Entlein zum Schwan!