Das Dortmunder Gemüse im Juni

Ein kleines Update aus dem Garten, speziell aus der Sektion „Gemüse“.

Am Wochenende habe ich den ersten Salat geerntet. Auch der nächste ist schon soweit. Jetzt beginnt die große Salat-Ess-Phase!

Der Garten im Juni: Kopfsalat

Dank Schneckenkorn und Ringelblumenmauer ist der Salat gut gediehen. Im vergangenen Jahr hatte ich keinen so großen Erfolg. Da sah die Ernte ziemlich mau aus – oder verkrüppelt.

Die Kohlrabi sind im Kommen. Die Knollen wachsen, sind aber noch winzig. Heute morgen habe ich allerdings bemerkt, dass die Feinde zum Angriff blasen: Bei einigen Pflanzen sind die Blätter massiv angefressen. Ich habe Kohlraupen im Verdacht.

Der Garten im Juni: Kohlrabi

Ich werde das weiter beobachten und, wenn es sein muss, Netze spannen.

Beim Blumenkohl habe ich das getan. Den hat’s nämlich im vergangenen Jahr dermaßen dahingerafft, dass er es nur zu einem kleinen, weißen Röschen gebracht hat. Danach war Ende. Deshalb:

Der Garten im Juni: Kürbis und Blumenkohl

Allerdings sieht das Beet ohne Netz deutlich besser und hübscher aus. Deshalb ziere ich mich noch etwas, es über die gesamte Fläche zu spannen. Ich schaue meinem Gemüse doch so gerne beim Wachsen zu!

Die erste Zucchinipflanze trägt inzwischen auch eine Blüte.

Der Garten im Juni: Zucchiniblüte

Ich weiß bereits jetzt, dass ich viel zu viele Zucchini haben werde. Vier Pflanzen! Ja, bin ich denn deppert! Habe ich aus dem vergangenen Jahr nichts gelernt!

Aber ich tue mich halt schwer, Keimlinge, die den Weg aus der Erde gefunden haben und zu Pflanzen werden, zu vernichten.

So sieht das Beet in der Draufsicht aus:

Der Garten im Juni: Gemüsebeet in der Draufsicht

Vorne der Salat, dahinter die Kohlrabi, hinter dem Weg aus Rindenmulch sind weitere Kohlrabi (sie waren im vergangenen Jahr einfach zu lecker!), Kürbis und Blumenkohl.

Im kleinen Gewächshaus auf der Fensterbank im Wohnzimmer stehen noch Auberginen und zwei Gurken. Die müssen noch etwas drin bleiben und groß werden. Vielleicht können sie dann direkt ins große Outdoor-Gewächshaus umziehen.

Im Beet nebenan wohnt der Mangold – allerdings noch recht zierlich:

Der Garten im Juni: MangoldUnd die Thorstens?

Die Tomaten stehen, weil das Gewächshaus noch nicht fertig ist, in Töpfen auf der Terrasse. Bei schlechtem Wetter ziehe ich sie unters Dach.

Beim Säen hatte ich sie gruppiert und mit Schildchen versehen, damit ich weiß, welche Sorte wo wächst. Doch durch das Umtopfen – ich weiß auch nicht, wie das immer passiert – wird es nun wieder eine Überraschung. Gepflanzt habe ich Black Cherry, gelbe Cocktailtomaten und rote Cocktailtomaten. Die ersten beiden Sorten sind auch gut unterwegs. Die gelben, meine ich mich zu erinnern, waren Spätzünder.

Der Garten im Juni: Tomaten und Händematte

Juni, Juli und August sind eindeutig meine liebsten Monate im Garten. Alles ist grün, alles wächst, die Ernte beginnt – und ich kann in der Hängematte schaukeln und alles genießen.

Demnächst noch eine Übersicht aus der Blümchenabteilung.

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