Schwätzchen

Smoothie-Alarm im Anmarsch

Die Vorfreude ist groß. Noch ein kleines bißchen, und es kommt die Zeit für geballte Smoothie-Power. Weisse Johannisbeeren, Erdbeeren und Brombeeren kündigen sich an, Lecker. Die Stachelbeeren sind dann eher was für den Kuchen.

Smoothies

Und die Gartennachbarn rüsten sich für geballte Grillpower, das Schild gibt den Hinweis.

NachbarnDie Nachbarn bekommen in Kürze einen eigenen Beitrag, wir sind eine Multikulti-Gemeinschaft.

Unsere Blumen sind die wahre Pracht und es ist eine Freude sie anzusehen, auch und trotz der falschen Farben ;-). Die Nachbarn sind voll des Lobes und wir stolz wie Bolle. @Glück

Blumenpracht

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Erbschaftsgedanken

Die Schwiegermutter hat sich heute beim Rhabarber-Baiser Kaffeetrinken im Gadde Gedanken über meinen Erbschaftsantritt gemacht. Das ja dann der technische Wart, welches ihr Sohn und mein Ex ist, seine Tätigkeiten wie Rasenmähen, Umgraben, Hütte streichen und sonstige Reparaturen abrupt einstellen wird. Das wird so sein!!! Aber ich bin ein großes Mädchen, ich werde das hinbekommen. Und falls doch nicht, kann ich zur Not den Freund fragen. Das wiederum weiss die Schwiegermutter nicht.
Und der Freund verbringt seine knappe Zeit momentan auch lieber in seinem 5.000qm Garten. Ist aber kein Gärtner-Garten, sondern ein Rasen-Chill-Grill-Garten.

Gartenbett

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Work-LIFE unterm Walnussbaum geht voran

Heute wurde die Liege geliefert. Sie entpuppte sich aber doch mehr als Liegesessel, auf Grund der Länge. Meine Beine hängen leicht über die Kante, da habe ich wohl die Maße nicht richtig beachtet. Oder die haben sich die Länge schöngerechnet, da man dieses Möbelstücks durch das flexible Innenleben verformen kann. Habe es vor dem möglichen zurück schicken aber doch erst mal ausprobiert. Ist superbequem als Lese-Liegesessel, und ich werde es behalten. Zum richtig liegen nehme ich dann halt doch die olle Liege-Liege. 2 Grills, 2 Liegen, das nennt man wohl Luxus. Aber wer hart arbeitet darf auch hart entspannen!  Und dann kam beim Einliegen-Lesen auch noch eines unserer Eichhörnchen ganz nah und ganz langsam an meinen Füßen vorbeigehuscht. Was für ein Glücksgefühl. Da muss der Freund sich mal kurz hinten anstellen.

Im Gärtchen wohnen 2 Eichhörnchen, die für ihre Art relativ unscheu sind. Ist ja auch kein Wunder, bei dem Futter das sie hier abschleppen und vergraben. Die Oma bekommt kaum Nüsse vom Baum, denn sobald die fallen sind A- und B-Hörnchen schon da. Und dieser Walnussbaum trägt nicht so viel. Darüber ist sie jedes Jahr etwas traurig. Mir persönlich ist es egal, ich habe ja noch den Nussbaum im Gadde. Und der hat so viele Nüsse, dass wir zu dritt jetzt noch davon haben. Trotz Walliser Walnusskuchen, Versorgung von Freunden und auch die Oma bekommt auch noch welche ab. Trotz eigenem Baum.

Der Rasen von der Oma besteht eigentlich nur aus ein bißchen Gras, viel Moos (schön weich für die Füße) und ganz vielen Walnussgräbern.

Lesesessel

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Work-LIFE unterm Walnussbaum

Zur Zeit bin ich etwas nachlässig was den Gadde angeht. Es ist alles gepflanzt und gesät, und der Regen tut sein übriges. Totale Entspannung also bevor´s dann richtig losgeht. Selbst die bodennahe spontane Begleitvegetation kann mich derzeit nicht aus der Ruhe bringen.
Derweil ist mein Grossangriff auf den Freizeitgarten in vollem Gange. Der Schwerpunkt von Life innerhalb meiner Work-Life Balance ist dieses Jahr LIFE unter dem Walnussbaum.
Vorhandenes Equipment bislang: Tisch und Stühle für laue und gesellige Sommerabende, eine Gartendusche, eine Liege die keine Blasen auf dem Rücken hinterlässt wenn man zulange darauf liegt (bestellt, ist unterwegs), 2 Grills (wahlweise Holzkohle oder Gas), und seit heute ein Kickertisch, ein Garten-Partyzelt und eine Hängematte. Ich habe mit einer Freundin die Garage vom Ex ausgeräumt. Ihres Ex. Die vermehren sich.
Der Sommer kann kommen, ich wüsste nicht was noch fehlt. Außer tollem Sommerwetter, und ich gehöre zu den Optimisten.

Ich muss lediglich aufpassen, dass die Schwiegermutter mich nicht enterbt vor lauter Freizeit in meinem Zweitgarten.

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Neues aus dem Unterholz

Erinnert sich noch jemand ans Unterholz? Also das Blog Unterholzbewohner?

Das bin ich. Lange ist es her.

Deshalb freue ich mich sehr, hier zu schreiben, denn nach der etwa sechsjährigen Blogpause gibt es viel zu berichten.
Und es dreht sich tatsächlich um Unterholz – nach Jahren der beengten Altbauwohnerei haben wir es in einen Vorort der Stadt geschafft und bewohnen seit kurzem ein Haus mit Garten. Noch befindet sich dieser allerdings eher im Rohzustand:

Unterholz_nix_2016-04-21

Garten. Das war bis Mitte dreißig das, wo man in Kindheit und Jugend immer samstags mit den Eltern hinmusste und eine verantwortungsvolle Aufgabe bekam. Den Biomülleimer auf dem Kompost entleeren und anschließend mit der alten Wurzelbürste gründlich ausspülen. Oder die Steinkanten mit Hilfe eines alten Küchenmessers von Gras und Moos befreien. Wenns gut lief und wir in der Samstagshierarchie aufgestiegen waren, durften wir das Auto waschen oder die Kaninchen während des Ausmistvorgangs beaufsichtigen. (Oder die Kaninchen waschen. Dann war aber in der kommenden Woche wieder strenges Jäten angesagt.)

Ja, und jetzt haben wir auch so einen Garten. Und fangen ziemlich bei null an, in jeder denkbaren Hinsicht. Wann schneidet man was? Was braucht Wasser, was Licht, was beides und was gar nichts davon? Und wie kann man heimlich mit dem Radlader ein wenig hin und her fahren? (Antwort: Gar nicht. Den Schlüssel hat Horst, der Gartenbauer.)

Unterholz_Bagger_2016-04-21

Ist doch toll, sagen alle, für Kinder gibt es nichts besseres. Was damit auf uns zukommt, ahnen wir möglicherweise noch nicht einmal, es kann also lustig werden hier.

Bislang sind übrigens auch nur die Gartenbauer am Werk. Weil es ist nämlich so: Während der Renovierung des Hauses ist der eine oder andere Teil des Gartens beschädigt worden oder hat unter einer monatelang geparkten Schwerlastmulde ein unerwünschtes Eigenleben entwickelt.

Momantan bewegen wir uns deswegen also noch im Radlader- und Baggerstadium und verfolgen von der anderen Seite des Fensters alles mit großer Bewunderung und leiser Ehrfurcht.

Horst trinkt seinen Kaffee übrigens mit Milch und Zucker, die anderen nur mit Milch.

Unterholz_Kaffee_2016-04-21

 

Aber dazu beim nächsten Mal mehr. Schön, dass ich hier sein darf.

 

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Farbgestaltung und Vodoozauber

Kürzlich im Gadde

Schwiegermutter: Wenn Du im Gartenmarkt vorbeikommst, bring doch bitte 3 Dahlien mit.
Ich: Alles klar. Was bestimmtes?
Schwiegermutter: Die hohen mit 1,20M
Ich: Alles klar. Welche Farben? (Die Frage stelle ich, weil ich ja meine liebe Schwiegermutter ganz gut kenne)
Schwiegermutter: Mir ist das egal, such Du mal die Farben aus.
Ich: Alles klar, mach ich.

Da Schwiegermutter und ich unterschiedliche Vorstellung der Farbgestaltung haben, kommt mir das sehr gelegen. Sie mag es gerne sehr bunt durchgemischt, ich mag es lieber Ton in Ton mit Grün dazwischen. 3 Stück erschien mir ein bisschen wenig, also habe ich 5 schöne Dahlien bis 1,20M erstanden.

Schwiegermutter: Was ist das?
Ich: Dahlien !?
Schwiegermutter: Ja, aber es sind ja nur 2 Farben.
Ich: Ganz genau, 2 weiße und 3 orange.
Schwiegermutter: Ach (enttäuschter Seufzer). Das sind aber wenig Farben, für 5 Dahlien.
Ich: Ich sollte doch die Farben aussuchen!
Schwiegermutter: Ja, aber doch nicht sooo.

Aaaahhhh………

Ich mag sie sehr. Aber manchmal überlege ich, ob es in unseren Breitengraden auch Vodoopüppchen gibt. Mit den dazugehörigen Nadeln. Wobei es, glaube ich, ein paar Haare der betreffenden Person auch tun. Wenn die Dahlien blühen werde ich aber erfahrungsgemäß ihre Zustimmung erhalten. Das mit dem Voodogedanken ist auch immer nur sehr kurzfristig.

Wenn ich allerdings den Gadde mal geerbt habe, ziehe ich andere Farbseiten auf und rot/gelb wird runtergefahren.

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Heute im Gärtchen

Im Gadde habe ich Ruhe bis zum Sonntag, der Ex darf auch mal was tun. Da ist die Gelegenheit günstig, mich um das Gärtchen zu kümmern.

Ich hatte ein Hochbeet erstanden um meine Kräuter besser und einfacher zu hegen und zu pflegen. Ein Schnäppchen, das Hochbeet. Vermeintlich! Nach 3maligem Auf- und Abbau hatte ich es dann kapiert und richtig zusammen. Musste es nur noch zum Schluss mit viel Muskelkraft passend machen, damit die Bretter sich auch ineinander fügen. Dann noch 2x 70L Erde gewuchtet und das Beet befüllt, hat aber nicht ganz gereicht. Also nochmal wuchten.

Hochbeet

In solchen Momenten wünscht man sich, also ich, nicht Single zu sein, sondern einen Freund an seiner Seite zu haben der das Ruck Zuck erledigt.  Da bin ich ganz unemanzipiert.

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Am Gartenzaun im Gärtchen

Der langsame Saisonstart zieht sich, es regnet. Vielleicht noch ein Schwätzchen bis dahin ?

Es hat sich so zugetragen letzten Herbst:
Von den netten Nachbarn kam ein Kürbis durch den Zaun geschlängelt. Der machte sich auf dem Beet von der Oma breit und wuchs und wuchs und wuchs. Sie hat ihn ja, wie alles, nicht geerntet, damit sie sich jeden Tag vom Küchenfenster an dem Anblick erfreuen kann. Dann kam aber der Nachbar durchs Gartentor und hat, Zack, seinen Kürbis einfach geerntet und mitgenommen. Schließlich kam der ja ursprünglich von seiner Seite des Zauns.
Das Verhältnis zwischen der Oma und den Nachbarn auf der anderen Seite ist erst mal auf arktische Temperaturen abgekühlt, die auf absehbare Zeit wohl auch nicht ansteigen werden.
Mit den Äpfeln von ihren 2 kleinen Bäumen hält sie es auch so. Bloß nicht pflücken, lieber warten bis diese zum Fallobst werden. Ab und zu begehe ich Mundraub und stibitze mir einen, sonst ist das ja nicht zu ertragen. Ich frage mich ab und an schon, ob mich hier eine höhere Macht prüft?

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