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Spalierobst

Gerne hätte ich im Garten mehr Obst.

Zurzeit habe ich einen Kirschbaum.  Außerdem habe ich einen Johannisbeerstrauch. Ein bisschen mehr darf’s gerne sein. Doch um mehrere große Obstbäume zu pflanzen, reicht der Platz nicht. Deshalb möchte ich gerne Spalierobst pflanzen.

Spalierobst: Panorama auf den zukünftigen Pflanzort

Dort, wo jetzt noch die grüne Hecke das Grundstück begrenzt, soll Spalierobst wachsen.

Spalierobst, Apfel oder Birne, wächst nach links und rechts. Ich habe es dieses Jahr erstmals in einem Garten wahrgenommen und fand es ziemlich hübsch.

Man kann die Bäume an eine Hauswand oder freistehend als Hecke pflanzen. Bei mir sollen Apfelbäume diese Hecke ersetzen:

Hecke aus Lebensbäumen

Hecke weg, Apfelbaumspalier hin.

Obstbäume, habe ich mir sagen lassen, pflanzt man am besten im Oktober und November. Solange das Wetter frostfrei bleibt, können die Bäume im Herbst und Winter noch Wurzeln bilden und Feuchtigkeit speichern. Im Frühjahr haben sie dann genug Kraft, um Triebe, Blüten und Blätter wachsen zu lassen.

Die Apfelbäume bekomme ich von der Baumschule Giesebrecht in Lünen. Die Giesebrechts betreiben ihren Hof als Familienbetrieb und haben sich auf historische Apfel- und Birnensorten spezialisiert. Das finde ich sehr schön. Außerdem sind historische Sorten für Allergiker oft besser verträglich.

Am 10. Oktober, das ist ein Samstag, findet auf dem Hof übrigens der große Niederadener Hof- und Markttag statt. Dort können Sie die Obstsorten anschauen und testen. Außerdem ist die Veranstaltung eine tolle Sause für Kinder. Aus dem Ruhrgebiet und dem Münsterland ist der Hof sehr gut über die A1 und die A2 zu erreichen.

 So werden die Bäume übrigens aussehen, die ich einpflanze. Bevor ich allerdings neue Pflanzen setzen kann, muss ich Altes ausgraben. Das passiert dann demnächst.

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Die Baumschule Giesebrecht aus Lünen stellt mir die Bäume, die ich einpflanze, kostenlos zur Verfügung.

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Solarenergie für den Garten

Solarenergie – was ist Ihr erster Gedanke? Sonne rein, Strom raus. Oder?

Es ist diffiziler.

Fangen wir mal beim Gewächshaus an. Warum funktioniert das eigentlich?

Die Kurzversion: Glas lässt energiereiche, kurzwellige Sonnenstrahlung durch. Diese trifft auf Boden, Wände und andere Gegenstände und wird in langwellige Wärmestrahlung umgewandelt. Die Wärmestrahlung kommt allerdings nur schlecht wieder heraus: Fenster sind für langwellige Wärmestrahlung weniger durchlässig als für die kurzwellige Sonnenstrahlung. So kommt es zum Treibhauseffekt.

Ein Gewächshaus nutzt Sonne also passiv.

Gibt es auch eine aktive Nutzung? Na klar.

Solarthermie wandelt Sonnenenergie ebenfalls in Wärme um – aber anders als ein Gewächshaus. Solarthemie-Anlagen arbeiten mit einem Wärmeträgermedium – zum Beispiel Wasser oder ein Wasser-Glycol-Gemisch, das die Anlage durchfließt und die Wärme aufnimmt. Letztendlich funktionieren sie genauso wie die klassische Heizung: Die Sonne heizt die Flüssigkeit auf.

Photovoltaik hingegen wandelt Lichtenergie direkt in elektrische Energie um und ist folglich für Strom zuständig. Das Ganze passiert mittels einer Solarzelle und Halbleitertechnik. Weitere Informationen zu Photovoltaikanlagen gibt es auf dieser Website.

Wenn ich nun ein Gewächshaus habe, könnte ich, um den Treibhauseffekt gerade im Winter zu verstärken, Solarthermie nutzen und eine kleine Solar-Heizung einbauen. So ähnlich wie dieser Herr:

Okay, ich gebe zu: Das ist Garten-Nerdismus auf höchstem Niveau. Daran arbeiten wir hier noch. Aber hey: Ich möchte für die Zukunft nichts ausschließen.

Der Beitrag entstand mit freundlicher Unterstützung des Solarenergie-Netzwerks.

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Die Bewässerungsfrage

Als es dieser Tage so heiß war, habe ich mir einige Gedanken über Bewässerung gemacht – sowohl über die Bewässerung der Beete als auch über Wasser im Gewächshaus. Denn dort werden die Tomaten und Auberginen in naher Zukunft einiges an Wasser benötigen.

Zudem war ich vor einigen Wochen bei Bekannten im Rheinland. Sie haben eine im Rasen eingebaute Bewässerungsanlage: Abends um elf fährt ein Sprinkler aus dem Rasen und sprenkelt den Rasen nass. Der Rasen ist sehr grün und sehr schön flauschig – die gute Pflege scheint also etwas zu bringen.

Eine vollautomatische Bewässerungsanlage muss es in meinem Garten nicht sein. Aber ein bisschen mehr Automatik wäre schon gut. Derzeit bin ich nämlich an warmen Abenden mit dem Gartenschlauch unterwegs. Das nimmt ziemlich viel Zeit in Anspruch und ist einigermaßen mühselig.

Ein Wassersprenger, den ich einfach nur auf den Rasen stelle, würde schon helfen. Wasser aufdrehen, zehn Minuten laufen lassen, fertig. Ich sitze derweil auf der Terrasse und schaue zu, wie die Pflanzen sich freuen.

Für das Gewächshaus hätte ich gerne einen Bewässerungscomputer – sozusagen die Convenience-Variante von Charlys Raspberry-Pi-Selbstbau, mit Bodenfeuchtesensor und einfacher Programmierung. Wird die Erde zu trocken, geht das Wasser an, und die Tomaten sind rund um die Uhr glücklich.

Mindestens eine Bewässerungsuhr muss allerdings sein: zweimal täglich eine automatische Wasserzufuhr, das würde sehr helfen.

Wie handhaben Sie die Bewässerung Ihres Gartens?

Dieser Beitrag entstand mit freundlicher Unterstützung von contorion.de.

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Ein schöner Naturgarten – so geht’s!

Als ich meinen Garten übernommen habe, war er ein Naturgarten im besten Sinne: üppig, wild und verwunschen.

Ich merkte schnell: Die Grenze zwischen „wild-romantisch“ und „zugewuchert“ ist nur ein My breit. Gerade Stauden und Efeu wuchsen mir schnell über den Kopf.

Nach erfolgreicher Rodung versuche ich nun, auf der romantischen Seite dieser Grenze zu bleiben – und trotzdem ein bisschen Wildheit im Garten zuzulassen.

Wie ich dabei festgestellt habe, ist es aber gar nicht so leicht, einen hübschen Naturgarten anzulegen, der wild und abwechslungsreich ist, dem ich aber trotzdem Herr werde.

  • Stauden mag ich zwar sehr gerne, am liebsten blühende. Aber was Staude ist und was Unkraut, liegt bisweilen sehr im Auge des Betrachters. Wie also ein hübsches Staudenbeet anlegen?
  • Eine Wiese mit Wildblumen finde ich prima, Gänseblümchen und Löwenzahn habe ich schon. Im vergangenen Jahr habe ich in einer Ecke des Gartens ein kleines Tütchen ausgesät. Es wuchs für meinen Geschmack aber ein bisschen viel grünes Gekröse und ein bisschen wenig Blume. Was also tun?
  • Zwischen Efeu und Brennnesseln habe ich bei der Rodung Totholz gefunden – ein zerlegter Stamm. Ich würde es gerne weiterverwenden, ebenso wie das anfallende Schnittgut – aber wozu?
  • Nistkästen habe ich bereits angebracht. Allerdings möchte niemand in ihnen wohnen. Irgendwas mache ich falsch. Nur was?

Antworten gibt es im Naturgarten-Ratgeber. Außerdem hält die Seite Infos zu Teichen und Trockenmauern bereit – mit konkreten Anleitungen.

Der Beitrag entstand mit freundlicher Unterstützung von Immowelt.

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Essbare Blüten

Post, ich habe Post!

Die Marketing-Menschen von Alnatura haben das Gärtnerinnenblog entdeckt und mir ein Paket gepackt. Drin im Paket: Saatgut für Blumen, Blüten und Gemüse.

Geschenkpaket von Alnatura mit Samentütchen

Laut Alnatura geht ein Teilerlös jedes verkauften Saatguttütchens an Organisationen, die den Erhalt der Vielfalt unterstützen.

Ob das Saatgut gut ist? Werde ich testen.

Am interessantesten finde ich übrigens die Tüte mit essbaren Blüten. Essbare Blüten habe ich bislang nur beim „Perfekten Dinner“ gesehen. Dort haben sie optisch einiges hergemacht, Geschmacksfernsehen gibt’s ja leider noch nicht. Ich schätze, mein Koch-Stammtisch wird als Versuchskaninchen herhalten müssen.

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Schöner Leben in Haus und Garten – mit casando

Als Gärtnerin ist man ja immer dankbar für Inspiration in jegliche Richtung. Deshalb gucke ich mir mit Vorliebe andere Gärten an. Außerdem gehe ich gerne in den Baumarkt (ja, tatsächlich) – oder gucke online.

Empfehlung des Tages für alle Inspirationssuchende: casando.

Casando ist ein Startup aus Lindlar in der Nähe von Köln. Die Jungs und Mädels bieten unter anderem Grills, Gartenmöbel und Terrassendielen.

Ich gebe zu: Ich selbst grille mit einem Klassiker von Weber. Bisweilen habe ich das Gefühl, ich darf es nicht laut sagen, weil es so klischeehaft ist. Deshalb nur noch geflüstert: Das Ding ist super, und das meine ich ganz ehrlich. Seitdem der Mitbewohner und ich diesen Mini-SUV unter den Terrassengrills haben, grillen wir plötzlich auch Gemüse – eine Idee, die mir vorher, abgesehen von der obligatorischen Folienkartoffel, nie in den Sinn gekommen ist. Oder wir machen saftige Burger.

Casando bietet – passend zu seinen Produkten – ein Magazin. Darin gibt’s jede Menge Grilltipps (schonmal von Infrarot-Grillen gehört?), aber auch Garten- und Balkontricks. Special Content: ein Singvogel-Ratgeber, den Sie als PDF kostenlos downloaden können. Der ist wirklich sehr nett, wenn man viel Flugverkehr im Garten hat und mal nachschauen möchte, um wen es sich dabei handelt.

Notiz am Rande: Die Casando-Leute haben ein schönes Büro. Falls einer von Ihnen Inspirationen außerhalb des Gartens sucht.

Der Beitrag entstand in freundlicher Zusammenarbeit mit Casando.

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In eigener Sache: Gesponserte Beiträge

Ab und an wird es im Gärtnerinnenblog ab sofort gesponserte Beiträge geben. Der erste erscheint heute Mittag.

Gesponserte Beiträge erscheinen in der Kategorie „Partnerlinks“ und haben im Text den Zusatz „Dieser Beitrag entstand in freundlicher Zusammenarbeit mit …“.

Wir wählen die Partner sorgfältig aus, so dass sie für Euch einen Nutzwert haben.

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