Gewächshaus

Ein Gewächshaus aus alten Fenstern – Teil 6: Den Boden pflastern

Langsam, aber stetig geht es am Gewächshaus weiter.

Inzwischen hat es einen Boden – einen, der gerade ist und nicht nur aus Schotter besteht. Der Mitbewohner hat ihn dorthin gepflastert.

Die Steine lagen schon vorher dort, neben der Hütte des Grauens. Sie waren kaum zu erkennen, so zugewachsen und zugemoost war die kleine Fläche. Ursprünglich war der Platz wohl ein Freisitz oder eine Grillecke.

Als wir die Hütte abrissen, nahmen wir auch die Steine auf – beziehungsweise der Nachbar tat es; der Trainer, Mitbewohner der Kreisläuferin. Wenn er nicht aus seinem Dachfenster schaut, in unseren Garten blickt und unsere Fortschritte bewundert, hilft er uns bisweilen.

Zunächst mussten wir Kies auf dem Boden ausbringen, damit die Steine einen sicheren Halt haben und wir beim Verlegen ein bisschen Spiel haben. Dann ging es los: von vorne rechts nach hinten links.

Gewächshaus: Den Boden pflastern

Ziel war es, die Steine so auszulegen, dass sie einen bündigen Abschluss mit dem Rahmen bilden. Also mussten wir entsprechend Kies anhäufen und dann das Pflaster auslegen.

Das hat gut geklappt.

Gewächshaus: Den Boden pflastern

Natürlich passten die Steine nicht 100-prozentig, besonders am Rand. Einige mussten wir zerteilen, damit wir bis an den Rahmen pflastern konnten.

Der Mitbewohner fuhr zum Werkzeugverleih, um sich eine Steinsäge zu leihen. Doch die war nicht erhältlich.

„Wie exakt und sauber muss es denn sein?“, fragte der Werkzeugverleih.
„Nicht so sehr“, war die Antwort, denn ganz ehrlich: Wir wollen es zwar einigermaßen ordentlich haben, aber im Gewächshaus muss es nun wirklich nicht perfekt sein.

In dem Fall genüge ein Steinknacker, sagt der Werkzeugverleih und sollte Recht behalten. Für 22 Euro liehen wir uns das Gerät, das Steine zerbricht anstatt sie zu schneiden. Dadurch werden zwar die Kanten nicht immer ganz glatt, aber für unsere Zwecke ist es ausreichend.

So sieht es nun aus:

Gewächshaus: fertig gepflastert

Die nächsten Schritte:

  • Befestigungen für die Fenster besorgen. Sie haben leider keinen Rahmen mehr – der konnte nur aus dem Mauerwerk gebrochen, aber nicht erhalten werden.
  • Das Dach des Gewächshauses bauen.
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Was bisher geschah:

Ein Gewächshaus aus alten Fenster – Teil 5: Das Fachwerk

Juchhu! Es wächst in die Höhe!

Nach Wochen der Arbeit sieht das Gewächshaus endlich aus wie ein Gewächshaus. Mit ein bisschen Fantasie.

Gewächshaus-Fachwerk aus Balken

Das Fachwerk steht. Lediglich einzelne Querbalken, in die die Fenster eingesetzt werden, fehlen noch. Sie sind aber bereits gestrichen und müssen nur noch angebracht werden.

Zur Erinnerung – das war die Ursprungszeichnung (künsterlischer Ansatz; nicht die Maße nachrechnen):

Gewächshausskizze

Der Aufbau ging relativ schnell vonstatten. Er hat nur eineinhalb Tage gedauert. Wir hatten mit mehr Zeit und mehr Fummelarbeit gerechnet. Aber es ist ja auch mal schön, wenn etwas spontan klappt und glatt geht.

Weitere eineinhalb Tage hat das Streichen der Balken in Anspruch genommen. Die Balken sind aus unbehandeltem Holz, Durchmesser acht Zentimeter. Wir haben das Holz mit weißer Zaun- beziehungsweise Wetterschutzfarbe gestrichen. Sie hält laut Produktbeschreibung sieben Jahre und schützt das Holz vor Umwelteinflüssen.

Die bodennahen Bereiche sind zusätzlich mit Bitumen behandelt, damit sie widerstandsfähig gegen Feuchtigkeit sind.

Holzbalken, behandelt

Zu Beginn haben wir die vertikalen Balken aufgerichtet und festgeschraubt. Dafür hatten wir vorher Pfostenträger in das Fundament integriert – in die haben wir die Balken gestellt.

Gewächshaus: Längsbalken

Danach kamen die horizontalen Balken. Wir haben sie mit Winkeln an den vertikalen Trägern festgeschraubt. Zunächst haben wir nur zwei Schrauben pro Winkel eingebracht. Später haben wir dann die restlichen verschraubt und angezogen.

Fachwerk: Verschraubung mit Winkeln

Folgendes Material und Werkzeug haben wir insgesamt benötigt:

  • Stichsäge
  • Böcke zum Drauflegen und Sägen der Balken
  • Schraubzwinge (oder jemandem zum Festhalten)
  • Leiter, besser ein kleines Gerüst
  • Schwerlast-Winkelverbinder zum Verbinden der vertikalen und horizontalen Balken
  • Sparren-Pfettenanker zum Verbinden der vertikalen Balken mit den Dachträgern
  • Winkel (das Messwerkzeug)
  • Bleistift
  • Akkuschrauber
  • viele, viele Schrauben
  • Schutzbrille zum Sägen
  • Zum Streichen: Farbe, Bitumen bzw. Isolieranstrich, Pinsel & Rolle, Abdeckplane
  • Hammer (Der Meister staunt und kann’s kaum glauben: Auch mit dem Hammer kann man schrauben!)

Die nächsten Schritte:

  1. Die restlichen Querbalken anbringen.
  2. Kies für den Boden organisieren und rankarren.
  3. Den Boden pflastern.

Danach geht es weiter mit dem Einpassen der Fenster in Dach und in die Wände. Tschakka!

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Was bisher geschah:

Ein Gewächshaus aus alten Fenstern – Teil 4: Das Schotterbett

Am Wochenende ging die Arbeit am Gewächshaus weiter.

38 Grad im Schatten – aber egal. Die Arbeit ging halt etwas langsamer voran. Außerdem ist Hitze in einer Hinsicht total praktisch: Trotz 4 Litern Wasser, die man oben in sich rein kippt, kommt unten nix raus. Zeit für Toilettengänge gespart!

Aber von vorn:

Am Freitagmorgen fuhr ein Laster vor und kippte den bestellten Schotter in die Einfahrt. Es wäre schön gewesen, wenn er ihn direkt in den Garten gekippt hätte. Aber das geht mangels Zuwegung leider nicht. Also hat der Mitbewohner sich eine Schaufel und eine Schubkarre genommen und hat den Schotter von der Garageneinfahrt in den Garten gefahren.

Das hat rund acht Stunden gedauert. Zusatz-Feature: Es geht von der Einfahrt in den Garten deutlich berghoch. Verstehen Sie diesen Beitrag deshalb bitte auch als öffentliche Würdigung.

Nun sieht das Bett des Gewächshauses so aus:

Schotterbett für GewächshausTadaa! Die Grube ist voller Schotter (zur Erinnerung: vorher).

Auf den Schotter kommt noch Splitt, darauf dann das Pflaster, also der eigentliche Boden des Gewächshauses, den man hinterher betreten kann und auf dem die Beete und Töpfe stehen werden.

Schotterbett für Gewächshaus

Das etwas Ernüchternde ist momentan: Wir arbeiten und schaufeln, schieben Schubkarren und malochen – aber so richtig sieht man keine Veränderungen. Es wird Zeit, dass wir mit dem Aufbau des Fachwerks beginnen.

Die Balken dafür liegen bereits in der Garage. Ein paar sind auch schon gestrichen. Weil die Fenster weiß sind, werden die Balken auch weiß – und wetterfest.

Balken für Gewächshaus werden geweißelt

Nächstes Wochenende beginnen wir dann, das Fachwerkgerüst aufzubauen und können hoffentlich schon Richtfest feiern.

Was bisher geschah:

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Ein Gewächshaus aus alten Fenstern – Teil 3: Übergangsarbeiten

Der Juni ist vergangen, ohne dass der Bau des Gewächshauses vorangeschritten ist.

Nein, ich habe nicht vergessen, es aufzuschreiben. Es ist tatsächlich nichts passiert. Das liegt an zahlreichen Wochenendterminen und Geburtstagen, die im Juni waren; und auch am schlechten Wetter: Hatten wir Zeit, hat es in Strömen geregnet. Sehen wir es positiv: So konnte das Fundament vollständig aushärten.

Jetzt geht es weiter. Am Freitag kommt Kies für den Boden. Und es kommen Balken für den Aufbau.

Der Plan:

  • Kies ins Innere des zukünftigen Gewächshauses kippen und verteilen. Das Innere pflastern. Die Pflastersteine lagen vorher schon an dieser Stelle – als Freisitz neben der Hütte des Grauen. Sie werden einfach wiederverwertet.
  • Die Holzbalken weiß streichen, damit sie witterungsbeständig werden und hübsch aussehen.
  • Den Aufbau bauen.

Mehr als die ersten beiden Punkte schaffen wir an diesem Wochenende bestimmt nicht. Zumal bei 38 Grad.

Zur Vorbereitung habe ich gestern schonmal eine Umrandung geschaufelt, damit wir das Gewächshausinnere mit Kies füllen können.

Gewächshausboden mit Erd-Umrandung

Mit Bau-Latten als festen Rahmen wäre es etwas praktikabler gewesen. Aber so wird es am Ende auch gehen. Der Feinschliff kommt eh noch. Es ging erstmal nur darum, das Drumherum ebenerdig zu haben.

Wenn irgendwo Erde hin muss, muss anderswo Erde weg: Praktischerweise habe ich jetzt einen Versatz im Garten. Hier soll später die Natursteinmauer hin, um den Höhenunterschied, den es ohnehin gibt, auszugleichen.

Versatz für Natursteinmauer mit Schubkarre davor

Heute, nach ungefähr 50 Schubkarrenladungen Erde, habe ich ein bisschen Muskelkater und fühle mich sehr straff. Gartenarbeit ersetzt echt jedes Fitnessstudio.

Für die Nachbarskatze ist das neue Gewächshaus übrigens noch ein riesiges Katzenklo.

Katzenklo

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Ein Gewächshaus aus alten Fenstern – Teil 2: Das Fundament gießen

So!

//*tatkräftiges In-die-Hände-klatschen

Weiter geht’s. Die Steine fürs Fundament liegen. Jetzt müssen sie noch gefüllt werden.

Ich möchte nichts beschönigen: Das Ganze ist eine beschwerliche, wenig aufmunternde Tätigkeit. Eine Art Durchhalteübung für Körper und Geist.

Gewächshausbau: Trockenbeton

Für die 12 Löcher des Punktfundaments hatten wir 1.000 Kilo Trockenbeton eingeplant. Am Ende haben wir 750 Kilo gebraucht.

Das bedeutete, dass wir 750 Kilo von der Garage in den Garten tragen mussten. Die Garage liegt ein bisschen den Berg runter. Wir mussten also ordentlich schleppen.

Der Beton ist in Säcken à 25 Kilo verpackt. Weil ich etwas empfindlich im Rücken bin, trage ich zwar schwerere Lasten, hebe sie aber nicht. Der Mitbewohner hat sie mir also von der Palette angereicht, so konnte ich ihm trotzdem helfen.

Und: 25 Kilo zügig den Berg rauftragen war auch ohne Anheben eine schöne Trainingseinheit. Am besten ging es übrigens, wenn ich den Sack auf dem Kopf trug (kein Witz).

Gewächshausbau: Fundament verfüllen

25 Kilo Beton werden mit 3 Litern Wasser vermengt. Wir haben das mit der Hand gemacht: in einer Wanne mit einer Schaufel. Wer eine Mischmaschine zur Verfügung hat: Yeah!

In jedes Pflanzsteinloch passten zweieinhalb Säcke Beton. Damit der Beton sich gut im Loch verteilt, hilft es, während des Verfüllens mit einem Stecken darin herumzustochern.

Das Ganze 12-mal.
Nun ja. Ich sagte ja schon: tolles Training.

Gewächshausbau: eingebauter Pfostenträger

Dort, wo sich die Strippen kreuzen, wo also der Holzaufbau, in den die Gewächshausfenster kommen, auf den Steinen aufsitzt, kommt ein Träger in den Beton. Das Ding ist quasi die Hardware-Schnittstelle zu den Balken. Fachwort: U-Pfostenträger mit Betonanker aus Riffelstahl.

Fertig!

Gewächshausbau: fertiges Punktfundament

Wir wässern die Fundamente nun zweimal am Tag – und das ein paar Tage lang. Dann bindet der Beton gut.

Gewächshausbau: Fundament wässern

Die nächsten Aufgaben:

  • Split für den Gewächshausboden auftreiben
  • den Boden legen
  • Balken organisieren

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Ein Gewächshaus aus alten Fenstern – Teil 1: Das Punktfundament

Seit Monaten rede ich davon, dass ich ein Gewächshaus bauen möchte.
Jetzt geht es endlich los!

Was ist nochmal der Plan?

Der Plan ist, ein Gewächshaus aus alten Fenster zu bauen.

Die Fenster haben der Mitbewohner und ich geschenkt bekommen. Freunde haben ein Einfamilienhaus aus den 1960er Jahren gekauft und renovieren es derzeit. Unter anderem haben sie die Fenster ausgetauscht: alte Holzfenster raus, neue Kunststofffenster rein.

Wir haben die Holzfenster abgeholt und benutzen sie, um ein Gewächshaus aus ihnen zu bauen.

So soll das Gewächshaus aussehen:

Gewächshausskizze

Es handelt sich, wie Sie sich anhand der Maße unschwer ausrechnen können, eher um eine künstlerische Skizze. Ich brauche allerdings immer zunächst ein Bild vor Augen, damit ich mir Dinge besser vorstellen kann.

Das Gewächshaus wird L-förmig sein.  An der linken Kopfseite wird es einen doppelflügeligen Eingang geben. Außerdem wird es einen Eingang in der Spitze des L geben – mit einer einflügeligen Tür. Die Türen sind ehemalige Balkon- und Terrassentüren aus dem 60er-Jahre-Haus.

Der Detailplan fürs Fundament:

Gewächshaus: Plan für das Fundament

Damit das Gewächshaus gut und fest auf der Erde steht, benötigt es ein Fundament.

Wir haben uns für ein so genanntes Punktfundament entschieden. Punktfundamente leiten ihre Last über mehrere Einzelfundamente in den Baugrund ab. Wir werden, wie auf dem Bild zu sehen, 12 Punkte gießen, jeweils 30×30 Zentimeter breit, auf denen dann eine Holzkonstruktion aus 8 Zentimeter breiten Balken aufliegt, in die wir wiederum die Fenster einbauen.

Die Konstruktion folgt der Anleitung meines sehr männlichen „Es gibt immer was zu tun“-Hornbach-Projektbuchs für zauberhafte Gärtnerinnen:

Gewöchshaus: Punktfundament im Hornbach-Projektbuch

Damit wir wissen, wo die 12 Punkte hin sollen, haben wir acht Strippen gezogen. Dort, wo sie sich kreuzen, werden die Löcher für die Fundamente gegraben.

So schaut das Ganze von oben aus:

Gewächshaus: Bau aus der Vogelperspektive

Es macht auf dem Foto den Eindruck, als stehe das Gewächshaus später im Wald. Das täuscht ein wenig. Die Sonne kommt die meiste Zeit des Tages außerdem aus der Richtung, aus der ich das Foto geschossen habe.

Leider sieht man auf dem Foto oben die Strippen für den Grundriss nicht so gut. Deshalb das Ganze noch einmal vom Boden aus:

Gewächshaus: Löcher für das Fundament

Die Fundamente werden jeweils bis zu 60 Zentimeter in der Erde sein. Das entspricht der Frosttiefe in unseren Breitengraden (dort kriecht im Winter übrigens auch der Regenwurm hin, damit er nicht zu einer Stange gefriert).

Falls Sie an dieser Stelle mahnend den Finger heben möchten: Laut DIN-Norm sind es tatsächlich 80 Zentimeter. Mein Patenonkel, 35 Jahre Erfahrung als Bauleiter, sagt aber: Gewächshaus? Dortmund? 60 reichen! Was er gebaut hat, steht heute alles noch. Also wird es wohl genügen.

60 Zentimeter sind trotzdem ganz schön tief, wenn man sie mit einem Spaten aushebt. Der Mitbewohner hat unter Fluchen tapfer gebuddelt.

Die Schalung

Sie fragen sich vielleicht noch, was das auf dem Foto für komische Loch-Dinger sind. Das sind unsere Schalsteine. Als Schalsteine benutzen wir Pflanzsteine. Die Pflanzsteine haben wir übrig. Sie haben genau die Größe, die wir brauchen. Wir vergießen Sie dann mit dem Beton.

Eine Sache ist noch unerwähnt: der rechte Winkel.

Unser Gewächshaus soll nicht nur einen festen Boden, sondern auch gerade Wände haben, die in einem rechten Winkel aufeinander treffen. Damit das so ist, haben wir Schnüre und Stöcke über die Erde geschoben und ein 3-4-5-Dreieck gemacht.

Was ist ein 3-4-5-Dreieck?

Ich erinnere mich nur sehr verschwommen an den Mathematik-Unterricht in der Schule, aber der Satz des Pythagoras ist mir noch präsent.

Gilt die Gleichung a² + b² = c² in einem Dreieck mit den Seitenlängen ab und c, so ist dieses Dreieck rechtwinklig, wobei der rechte Winkel der Seite c gegenüberliegt.

Nimmt man nun die Seitenlängen 3, 4 und 5 Meter, hat man keine krummen Zahlen, und der rechte Winkel liegt der 5 Meter langen Seite gegenüber:

3² + 4² = 5²

Wir haben also mit Bindfaden ein entsprechendes Dreieck geklöppelt, es um drei Stöcke gelegt und einen davon in die Erde gehauen. Mit den anderen haben wir uns so bewegt, dass ein rechtwinkliges Dreieck entstand – und der rechte Winkel sich dort befand, wo auch das Gewächshaus seinen rechten Winkel haben sollte.

Also vorzugsweise in der Ecke.
(Ich bin so pfiffig).

Gewächshaus: rechter Winkel

Dabei haben wir festgestellt, dass unser Garten nicht rechtwinklig ist. Aber hey, egal! Unser Gewächshaus wird es sein.

In ein paar Tagen geht es dann mit dem Beton weiter. Bleiben Sie dran!

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Aktion Gewächshaus: Die Fenster

Endlich geht es los!

Der Winter ist vorbei. Ich kann mich an den Garten machen. Was waren nochmal die Pläne? Ach ja:

  • einen Staketenzaun aufstellen
  • neue Beete anlegen
  • ein Gewächshaus bauen
  • eine Natursteinmauer hochziehen

Der erste Schritt: Die Fenster fürs Gewächshaus holen. Das geschah am Samstag.

Aktion Gewächshaus: Hinweg (Blick durch die Windschutzscheibe)

Hinweg

Freunde von mir haben dort ein Haus aus den 1960ern gekauft. Bevor sie einziehen, renovieren sie – unter anderem tauschen sie die Fenster aus: alte Holzfenster raus, neue Kunststofffenster rein.

Als sie mir davon erzählten, habe ich direkt gefragt, ob ich die Holzfenster haben darf. Natürlich darf ich: Sie würden sie sonst ohnehin nur entsorgen.

Am Wochenende sind der Mitbewohner und ich los, um sie zu holen.

Aktion Gewächshaus: Fenster auf der Ladefläche

Fenster auf der Ladefläche

Zugegeben, das Fahrzeug war ein wenig überdimensioniert: Für 16 Fenster benötigt man eigentlich keinen 7,5-Tonner. Allerdings war der bestellte Sprinter nicht zum vereinbarten Zeitpunkt vor Ort. Die Autovermietung stellte uns als Alternative den Lkw zu Verfügung. Was ein Spaß! Ich kam mir vor wie Trucker-Susi. Eigentlich hätten wir für die Windschutzscheibe noch ein Nummernschild mit unseren Namen gebraucht. Mit einer Lichterkette drumherum.

Aktion Gewächshaus: Torsten-Cola

Ein Prosit auf die Zukünftigen!

Wie dem auch sei: Der 7,5-Tonner hat seinen Zweck erfüllt. Außerdem war es nett und gemütlich. Und ich musste mir keine Sorgen machen, dass nicht alle Fenster reinpassen.

In Ostwestfalen haben wir noch im Garten gesessen und eine Lebekässemmel gegessen, auf dem Rückweg hat es dann derbe geschüttet.

Aktion Gewächshaus: Rückweg (Blick durch die WIndschutzscheibe bei Regen)

Rückweg

Doch die Fenster kamen trockenen Fußes in den Garten – dank tatkräftiger Familienhilfe. Die Dinger sind nämlich  ungefähr fünfmal so schwer wie sie aussehen.

Im Garten stehen sie nun und warten auf ihre weitere Verwendung.

Aktion Gewächshaus: Fenster im Garten

Zwischenlagerung bis zum Einbau

Bis dahin dauert es aber noch. Denn bevor wir sie einsetzen, benötigen wir ein Fundament und eine Holzkonstruktion. Und eine maßstabsgetreue Zeichnung, nach der wir das Ganze bauen.

Die gibt es zwar schon. Doch beinhaltet sie ein Fenster weniger, als wir nun haben: Die große Panoramascheibe aus dem Wohnzimmer hat sich als zu schwer und als nicht transportabel erwiesen. Also alles nochmal von vorn.

Bevor wir mit dem Gewächaus loslegen, ist aber das erste Projekt der Zaun. Denn wir arbeiten uns noch hinten nach vorne vor – und der Zaun wird unter anderem hinter dem Gewächshaus verlaufen. Wenn er steht, kann ich parallel zur Arbeit am Fundament endlich neue Beete anlegen.

Auf dass der Garten bald wieder nach Garten aussieht!

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