Gemüsebeet

Gemüsezucht und -ernte

In rauen Mengen

Die Mengen sind bei uns mit den meisten Gemüsen so, dass wir bei Erreichen der Reife durchaus einen Marktstand beschicken könnten. Ihr erinnert Euch, wird sind nur zu dritt ?

Mit den Tomaten geht das so: Das komplette Gewächshaus wird voll, eine Seite der Hütte mit Strauchtomaten, ergänzend noch jede Menge Töpfe für Balkone und mein Gärtchen hier. Wenn dann also die Tomaten reif werden, gehen wir in die Suppen-, Saucen-, Mark-, und Ketchup-Großproduktion. Außerdem ist dann Mozzi Saison, der frischeste und beste wird dann extra in Offenbach geholt, ein Hochgenuss. Und nein, wir kippen keinen Balsamico drauf.

Mit dem Salat ist es ähnlich, nur dass der ja leider nicht verarbeitet werden kann und zeitgleich auf einmal da ist. Da freuen sich dann die Freunde und Kollegen. Ich bekomme diese Salatmengen nicht aus der Schwiegermutter heraus, jedes Jahr die Diskussion um „etwas“ weniger. Selbst mit Salat Smoothies ist es nicht zu bewältigen.

Und was für ein Irrsinn, gleich 2 Zucchini für nur 2 Gärtnerinnen zu pflanzen, der Ex und technische Wart mag nämlich gar keine. Wer weiss wie reichlich und schnell Zucchini wachsen kann jetzt schön die Augen verdrehen, so wie ich auch immer. Außerhalb der Zucchini Saison esse ich die Dinger dann nicht, in KEINSTER Form. Am schlimmsten finde ich es dann immer, wenn irgendwo Zucchinisuppe auf der Karte im Resturant steht. Trauma lässt grüßen. Es müsste eigentlich nicht erwähnt werden, ich sag´s trotzdem: Sämtliche Zucchinirezepte habe ich schon „dorsch“, wie der Hesse sagt.  Aber für dieses Jahr konnte ich mich durchsetzten, es wird nur eine(n) geben. Dafür mehr Aubergine, denen kann man wenigstens nicht beim wachsen zuschauen und es verteilt sich besser mit der Ernte. Hoffentlich erinnert sich die Schwiegermutter noch an ihr Versprechen, wenn sie vor den zarten Jungzuccini im Gartencenter steht.

Und zum Schluß noch etwas zum Klugscheißen ;-)
Bei Zucchini handelt es sich bereits um den Plural, die Singularform lautet der Zucchino. Die Pluralform „Zucchinis“ ist daher als „doppelter Plural“ nicht korrekt.

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Wo ist denn die andere Gärtnerin?

Hier ist sie! (Stellen Sie sich bitte vor, wie ich wild Arme schwenkend im zugewucherten Garten auf und ab springe)

Ich muss gestehen, die Sache mit dem Gärtnern (und dem darüber Bloggen) ist sehr vernachlässigt worden. Alles begann damit, dass dieser verrückte, mittlerweile gar nicht mehr so kleine Hund bei uns einzog, der mir die kostbare Gartenzeit stahl oder sich, wenn ich ihn im Garten frei laufen ließ, sehr kreativ buddelnd einbrachte. Und dann kam dieser unglaublich heiße, trockene Sommer, der die sehr lehmhaltige Erde in meinem Garten zu einer festen Platte zusammenbuk, durchzogen von tiefen Trockenheitsrissen. Das Grundwasser versiegte und ich hatte keine Möglichkeit mehr zu gießen. Mein Gartenspaß verdörrte wie die vielen Salatpflänzchen, die immerhin auch nicht von Schnecken gefressen wurden, denn denen war es auch zu trocken. Es folgte eine kurze, eher hektische Ernteperiode. Meine Paprikapflanzen mochten die Hitze sehr, sie trugen reichlich. Es wurde kühl und begann zu regnen, die Tomaten faulten an den Stöcken bevor sie auch nur annähernd reif waren, genauso war es mit den Zucchini. (was die Kindelein nicht allzu traurig machte)

Meine Zeit für den Garten wurde immer knapper, weil der nun recht große Hund zwei ausgedehnte Spaziergänge am Tag super fand (und findet), wir Geburtstage und sonstige Feste feierten und ich ein bißchen krank wurde.

Der Winter kam und brachte weder Frost noch gnädig verhüllenden Schnee mit. Und so laufe ich täglich bei der Hunderunde an meinem verwilderten Garten vorbei, werfe einen wehmütigen Blick hinein und schaue schnell wieder weg. Wieder daheim warten nämlich die ehrenamtlichen Aufgaben, die sich in den letzten Wochen und Monaten anhäuften. Ich habe keine Ahnung, wie das mit dem Garten (mit den Gärten, ich habe ja zwei) weitergehen wird. Vermutlich werden mich die ersten wärmeren Sonnenstrahlen sehr eindringlich in den Garten rufen und ja, ich vermisse es schon sehr, bis zu den Ellenbogen in der Erde zu stecken. Meine Pläne sind jedenfalls sehr zurückhaltend für dieses Jahr und so wird sicher auch die Bloggerei hier etwas spärlich ausfallen.

Ein Grund, dieser Gärtnerei unbedingt noch Platz einzuräumen ist ja, dass ich noch immer ernten kann:

rotkohl

Rotkohl, Weißkohl, Spitzkohl und sogar ein paar kümmerliche Rosenköhlchen verstecken sich unter der Spontanvegetation und bereichern unseren Speiseplan. Ich finde ja, dass Rotkraut zu den allerschönsten (und -leckersten) Gemüsen gehört!

rotkohl2

Außerdem sind sämtliche Kohlsorten ausgesprochen anspruchslos und schon deshalb muss ich den Garten wieder freischaufeln, um ihnen Platz zu geben. Und dann natürlich hier darüber berichten.

Pilze aus eigenem Anbau

Mein Name ist Sandra und ich leider derzeit unter Balkon- und Gartenlosigkeit. Nach Gemüsegarten und Balkon, auf dem neben Tomaten und Peperoni kaum Platz für Menschen blieb, müssen nun die Fensterbänke herhalten. Die werden hauptsächlich von Orchideen bevölkert, unter die sich Kräuter, Sprossengläser und Kresseigel mischen. Normalerweise blogge ich bei Schöner Blog(t).

Wenn die gerade im Supermarkt erstandenen Pilze nach Mandeln schmecken, dann ist da vermutlich was falsch gelaufen.

Zum Beispiel bei ihrer „Beauty-Behandlung“, damit sie auch nach dem Transport aus Osteuropa oder Asien noch frisch geerntet aussehen. Champignons, Shiitake-Pilze, Austernpilze oder Pfifferlinge werden dafür begast, z.B. mit Methylbromid und Phostoxin. Dazu kommt, dass der allseits beliebte Champignon nicht nur auf Pferdemist wächst, sondern auch prächtig auf Klärschlamm oder anderen hoch mit Schwermetallen belasteten Materialien. Zum Düngen von Pilzkulturen wird gerne Harnstoff eingesetzt. Lecker.

Dann doch lieber selber ziehen. Das Internet bietet da diverse Quellen mit den verschiedensten Angeboten. Da wir weder über einen Garten noch einen Balkon verfügen, musste es eine Pilzzuchtbox sein. Und da ich erst etwas skeptisch war, bestellte ich beim ersten Mal nur Champignons. (Wer einen Garten hat, kann beispielsweise einen alten Baumstamm oder einen Heuballen impfen.)

Mittlerweile haben wir unsere dritte Champignon-Box – bestimmt nicht unsere letzte. Frisch geerntete Champignons sind kein Vergleich zu Supermarktware, Champignons schmecken tatsächlich nach etwas, egal ob braun oder weiß.

Karton mit Folie und Erde

In dem gelieferten Karton befindet sich alles, was man für die Champignonzucht benötigt. Das Substrat ist mit Pilzmyzel besiedelt und muss nur noch (bei Zuchtbeginn) mit der beigefügten Erde bedeckt werden. Dann kommt ein kleines Plastikdach über die Erde und der Karton darf erst einmal warm stehen, bei uns in der Küche.

Karton mit Folie

Dann wandern das Plastikdach von der Erde über den Karton und der Karton in den Keller.

Nach einigen Tagen zeigen sich die ersten kleinen Pilze. Dann sollte man auch mindestens jeden zweiten Tag die Kiste besuchen – ansonsten hat man plötzlich Riesenpilze (ich spreche aus Erfahrung). Nach jeder Ernte muss so viel Wasser zugegeben werden, wie Pilze entnommen wurden. So ganz genau muss das nicht stimmen, die Deckerde sollte nur nicht austrocknen oder das Pilzsubstrat ertränkt werden.

Weißer Pilz in Erde

Von den Zuchtboxen hat man eine ganze Weile etwas, ca. drei bis vier Erntewellen oder vier Monate. Die XXL-Box eignet sich nur für Familien oder sehr pilzbegeisterte Menschen – uns war sie etwas zu viel.

Pilze, die an einem Karton wachsen

Mit der letzten Bestellung habe ich auch Austernseitlinge bestellt. Die sind erst prächtig gewachsen, dann aber komplett vertrocknet. Anscheinend ist unser Keller tatsächlich nicht feucht genug. Das ist für die dort gelagerten Sachen super, für die Zucht von Austernseitlingen aber anscheinend eher nicht.

Komisch, meist bleibt die Begeisterung aus, wenn ich erzähle, dass wir Pilze im Keller haben. Dabei ist der Keller gar nicht feucht. Dort stehen nur Pilzzuchtsets.

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Möhrenernte!

Möhren, Möhren Möhren!

Möhrenernte im Waschbecken

Sie sind immer die letzten: die Möhrchen.

(Irgendwann werde ich sicherlich Grünkohl anpflanzen. Aber bis dahin sind es die Möhren, die das Gemüsejahr beenden.)

Möhren anzupflanzen, war die Idee meiner lieben Nachbarin – mit Hintergedanken. So bekommt sie nun schon das zweite Jahr immer eine Ration Möhrchen von mir.

Meine Möhrchen gewinnen keinen Schönheitspreis und entsprechen auch keienr EU-Norm: Sie sind krumm und schief, haben zwei Beine und manchmal auch drei. Manche werden riesig groß, die meisten aber bleiben klein. Egal! Sie schmecken sehr möhrig und gut!

Was ich mich allerdings frage: Wie machen das Landwirte? Haben sie bessere Züchtungen oder andere Tricks? Oder werden die meisten Möhren einfach Viehfutter?

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Dings … äh … Gemüse

Gurken

Sie sind seltsam, doch es sind tatsächlich Gurken.

Aber ist es nicht schön, wie sie sich ergänzen? Was die eine an Taille hat, drückt die andere nach außen. Im Grunde das perfekte Paar. Bestimmt fühlen sie sich ganz kuschelig, wenn sie sich aneinander schmiegen.

Ich habe sie inzwischen geerntet. Lange habe ich nicht gewagt, sie anzuschneiden. Ich habe doch nur diese Zwei! Heute aber habe ich es getan. Sie schmecken sehr gurkig, die Gurken.

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Der Garten im Oktober

Schneeregen! Und das am 14. Oktober!

Jetzt wird sich der Garten endgültig für den Winterschlaf einrichten. In den vergangenen Tagen haben die Pflanzen, die noch grünen, merklich nachgelassen – kein Wunder bei den frostigen Nachttemperaturen.

Am Wochenende sah es so aus:

Garten im Oktober: Überblick über die Beete

Die Beete sind weitestgehend leer. Die Stauden habe ich zurückgeschnitten – sie lagen mehr, als dass sie standen und waren allesamt verblüht. Am Sonntag habe ich den letzten Mangold geerntet. Abends gab es dann Mangold-Tomaten-Senf-Sauce mit Nudeln.

Der Kirschbaum ist immer der erste, der die Blätter abwirft. Die Wiese füllt sich mit Laub:

Laub

Sollten die Temperaturen weiterhin soweit unten bleiben, werden die anderen Bäume schnell folgen. Unglaublich nach so einem warmen Sommer! Wie schnell es doch geht, dass der Winter kommt.

Der Kürbis wird wohl nicht mehr groß werden:

Kürbisbaby

Nur die Rosen halten sich tapfer: Sie blühen immer bis in den späten Herbst hinein und können kalte Temperaturen einigermaßen gut ab.

Garten_Oktober_Rosen

To Dos für die nächsten Wochen:

  • Blumenzwiebeln fürs Frühjahr eingraben
  • ein letztes Mal (?) Rasen mähen
  • die Dahlien ausgraben und ins Winterquartier bringen
  • Apfelbäume pflanzen

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Kürbis, Kürbis, Kürbis

Am Wochenende habe ich George II. geerntet: meinen zweiten Kürbis des Jahres, fünf Kilo schwer.

Kuerbis

Fünf Kilo Kürbis – ich habe das für Sie ausprobiert – sind genau 15 Portionen Essen. Also: richtige Portionen. Nicht solche, wie Sie auf Fertiggerichtpackungen stehen.

Deshalb gab es am Sonntag Kürbis mit Backkartoffeln. Am Montag gab es Kürbis mit Backkartoffeln, am Dienstag Kürbis-Carbonara. Am Mittwoch gab es Kürbis-Auflauf mit Feta, heute gibt es Kürbis-Carbonara. Wenn Sie nun mitgezählt haben, wissen Sie, dass ich immer noch ausreichend Kürbis in der Gefriertruhe habe (die Gefriertruhe ist übrigens der Ort, an dem auch George I. ruht – als Kürbissuppe). Ich kann jetzt sofort vier Wochen einschneien; ich bin bereit dazu. Aber ich glaube: Morgen möchte ich mal etwas anderes essen. Brokkoli zum Beispiel.

Das Skurrile ist, dass ich erst vor einem Jahr das erste Mal Kürbis gegessen habe. Ich kann mich nicht erinnern, dass es in meiner Familie jemals Kürbis gab. Ich hatte eine kürbislose Kindheit und Jugend, Kürbisse waren für mich etwas, das in Amerika stattfindet. Oder waren Kürbisse in den 80ern und 90ern einfach nicht en vogue – so wie Halloween?

Übrigens: Es sind noch acht Kürbiskinder im Garten.

Kuerbiskinder

Sollten Sie noch reif werden, könnte ich … ja, was könnte ich tun? Eine Kürbissuppenküche eröffnen? Eine Kürbislaternenschnitzwerkstatt gründen? Eine Kürbiskegelbahn errichten und Kürbiskegelturniere abhalten?

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Der Dortmunder Garten im September

Es ist nicht mehr zu leugnen: Der Garten bereitet sich auf den Herbst vor.

Im Gemüsebeet halten nur noch Kürbis und Zucchini die Stellung. Den Salat und die Kohlrabi habe ich geerntet oder sie sind so sehr geschossen, dass sie nicht mehr genießbar waren.

Garten im September: Gemüsebeet mit dickem Kürbis und ein paar Zucchinipflanzen

Das ist etwas, was ich dieses Jahr gelernt habe: Gemüse kann so sehr wachsen, dass es nicht mehr lecker ist.

Der Blumenkohl ist leider nichts geworden – keine Ahnung, warum: Er ist klein und mickrig geblieben und dann braun geworden. Nach zwei erfolglosen Blumenkohlversuchen wird es nächstes Jahr wohl keinen mehr geben.

Dafür wächst der Kürbis umso besser. Im vergangenen Monat habe ich einen dicken, viereinhalb Kilo schweren Kürbis geerntet – und jetzt die Tiefkühltruhe voller Suppe. Der aktuelle Kürbis wiegt sicherlich auch schon drei Kilo. Er ist nächste Woche fällig.

Garten im September: Kürbis in Nahaufnahme

Nebenan wachsen noch Möhren und Mangold. Die Möhren sind inzwischen so lang wie eine Handfläche. Ein bisschen können sie noch in der Erde bleiben; schmecken tun sie schon super.

Den Mangold habe ich schon mehrmals geerntet. Ein sehr dankbares Gemüse – das habe ich schon im vergangenen Jahr gemerkt.

Garten im September: Möhren- und Mangoldbeet

Nebenan hängt das Staudenbeet nun deutlich in den Seilen.

Die Gladiolen neigen sich in Richtung Rasen und betteln darum, beschnitten zu werden. Schön sieht das alles nämlich nichts mehr aus. Spätestens nächstes Wochenende werde ich sie zurückschneiden; dann kann ich’s nicht mehr sehen.

Garten im September: Staudenbeet mit liegenden Pflanzen

Allerorten nur Verblühtes: Auch der Lavendel ist für dieses Jahr fertig.

Ich habe ihn nur noch nicht zurückgeschnitten, weil die Bienen und Hummeln immer noch ein bisschen Nektar finden.

Garten im September: Verblühter Lavendel

Nur in den Pflanzsteinen sieht es noch gut aus. Das, was anfangs gar nicht kommen wollte und vor sich hinmickerte, ist jetzt immer noch üppig.

Garten im September: Blühendes in gelb und lila

Auch der Hibiskus blüht noch. Für die Insekten ist der Anflugort Nummer Eins.

Biene im Hibiskus

Meine Tomaten kämpfen mit den niedrigen Temperaturen. Nichts will mehr rot werden.  Alle Thorstens, die draußen standen, habe ich am Wochenende auf den Kompost geschickt.

Im Gewächshaus stehen allerdings noch ein paar Exemplare. Dort werden die Tomaten auch noch rot. Erstaunlich, denn so viel wärmer ist es an den Tagen, an denen keine Sonne scheint, im Haus nicht. Offenbar nützt es aber schon sehr viel, dass die Pflanzen windgeschützt stehen und ein gutes Klima haben.

Garten im September: Tomaten- und Paprikapflanzen im Gewächshaus

Auch die Paprika gedeihen noch. Ich habe Hoffnung, dass sie die Früchte, die jetzt im Kommen sind, noch ausbilden können.

Garten im September: Paprika an der Pflanze

Genauso, wie ich mich im März aufs Frühjahr freue, freue ich mich mittlerweile, den Garten winterfest zu machen. In den kommenden Wochen werde ich nach und nach zurückschneiden, was verblüht.

Nach so einem tollen Sommer begrüße ich den Herbst gerne.

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Der Dortmunder Garten im August

Der August ist für mich der letzte Sommermonat, auch wenn das astronomisch nicht ganz stimmt: In einem Großteil des Septembers ist ja auch noch Sommer. Aber es fühlt sich oft nicht mehr so an.

Ein paar Bilder vom Samstagvormittag, bevor der große Regen kam:

Rosen und Blick über den Rasen

Das Staudenbeet blüht üppig. Ich habe das Gefühl: Alle 250 gepflanzten Gladiolen sind aus der Erde gekommen.

Im Hintergrund: das Gemüsebeet.

Blick übers Staudenbeet

Der Blick in die Gegenrichtung, über die Schulter von George, the Giant in Richtung des Gewächshauses:

Blick Richtung Gewächshaus

George hat noch ein Kind:

Babykürbis

Das Gemüsebeet habe ich letztens weitestgehend leer geräumt: Ein paar Kohlrabi dümpelten dort noch in der Erde, waren aber nicht mehr genießbar. Ein Großteil des Blumenkohls ist nichts geworden. Ich habe beides auf den Kompost geworfen. Nun wachsen noch Kürbis, Zucchini, eine Kohlrabi und ein zwei Salate dort.

Blick über die Malven auf das Gemüsebeet, von der Terrasse aus:

Blick über die Malven ins Gemüsebeet

Im Frühjahr hatte ich die Steine, die wir im Garten gefunden haben, aufgestapelt und japanische Steinmyrthe dazwischen gepflanzt. Sie hat sich inzwischen mehr als verdoppelt:

Japanische Steinmyrthe

In der anderen Ecke des Gartens blüht der Hibiskus. Er kommt immer als letztes, beginnt erst im August mit der Blüte:

Hibiskus vor Gewächshaus

Blick von untern auf das noch nicht fertige Gewächshaus. Die Rosen verblühen bereits:

Blick über die Rosen zum Gewächshaus

Demnächst poste ich auch mal Bilder vom Balkon.

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Der Garten im Juli

Herrjeh. Juli.

Beständigeres Wetter wäre schön. Entweder brutzelt die Sonne das saftige Grün in dürres Gelb oder es regnet so heftig, dass die Gemüsebeete sich in Sumpflandschaften verwandeln. Dazu stürmt es heftig, worunter besonders die Tomaten leiden. War das früher mit dem Wetter auch so heftig oder scheint mir das jetzt nur so, weil ich mich um zarte Pflänzchen kümmere?

Trotz aller Widrigkeiten: hier wird kräftig geerntet!

juligarten

Die Zucchiniernte ist (noch) überschaubar, dafür schwimmen wir in Mangold. Paprikas gedeihen ganz wunderbar, genauso wie die verschiedenen Kohlsorten. Kohlrabis habe ich bereits zum zweiten Mal gepflanzt, genauso wie verschiedene Salatsorten. Mit letzteren habe ich nicht so viel Glück, viele verfaulen von innen. Schneller, als sie von Schnecken gefressen werden könnten.

Die Erbsen vertrugen das Wetter nicht, die Nachsaat kam erst gar nicht in die Gänge. Auch die Bohnen sehen jämmerlich aus, die Ernte ist mehr als mager. Dafür habe ich jede Menge preisverdächtige Zwiebeln aus der Erde gezogen! Das ist mir bisher noch nie gelungen.

juligarten3

Wie jedes Jahr habe ich bei den Tomaten den Moment verpasst, in dem mal wieder ausgegeizt werden könnte. Ich habe jetzt also Tomatenbüsche im Garten stehen, aus denen ich mühsam und vorsichtig die reifen Tomaten raussuchen muss. Und wie Sie sehen können: das Tomatendach fehlt noch immer. Vielleicht dann nächstes Jahr, wenn das Hundkind nicht mehr meine ganze Zeit klaut.

juligarten2

Mein (geplant) üppiges Staudenbeet ist ein Gemisch aus Spontanvegetation und kümmerlicher Kapuzinerkresse, ein bißchen Schafgarbe und kalifornischer Mohn kämpfen auch noch tapfer gegen Vernachlässigung. Die Erdbeeren im Vordergrund schreien laut „lichte uns aus, jäte die Gänsedisteln weg und überhaupt: wir haben so viele Ableger, mach was mit denen!“ Verzeihung, liebe Erdbeeren, derzeit hege und pflege ich das Gemüse, damit wir das bald essen können.

Es passiert tatsächlich nur das Allernötigste in diesem Garten, im anderen Garten sieht es ähnlich verwildert aus. Quasi zeitgleich mit einem zweiten Garten ein Hundekind in Pflege zu nehmen war nicht eine meiner hellsten Ideen.

Aber es wird besser und ich weiß jetzt auch genau, dass im Garten eine Kiwi fehlt und sehr viel mehr Mais. Nächstes Jahr dann.

(und wie wunderbar wäre es, nicht erst im Dezember Geburtstag zu haben, denn dann könnte ich auf die „Was wünschst du dir?“-Frage einfach mit „Ganz viele Blumenzwiebeln!!“ antworten.)

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