Gemüsebeet

Gemüsezucht und -ernte

Tomaten nachreifen lassen

Die Tomatenpflanzen im Gewächshaus sind platt und leben jetzt ihr zweites Leben auf dem Kompost.

Thorsten hatte aber noch einige Früchte am Start. Die wohnen jetzt gemeinsam mit Äpfeln in einer Plastiktüte auf der Küchenfensterbank – zum Nachreifen.

Tomaten nachträglich mit einem Apfel reifen lassen

Im vergangenen Jahr hat das sehr gut geklappt: Die Tomaten sind alle noch rot geworden. Geschmacklich war’s zwar keine Offenbarung, aber durchaus okay. Zum Kochen und für aufs Brot hat’s gereicht.

Der Garten schaut jetzt sehr trist aus, November halt. Ich mache demnächst Fotos für die Rubrik „Der Garten im November“, aber ich warne schonmal vor: Es wird kein Freudenfest.

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Der Dortmunder Garten im Oktober

Ganz eindeutig: Es ist Herbst.

Die warmen Tage sind vorbei, der Rasen ist ein letztes Mal gemäht, es regnet und stürmt. Und es wird trister.

Der Garten im Oktober: Panorama

Nix mehr mit bunten Farben, Blumen und prallem Leben. Die Natur legt sich zum Winterschlaf nieder. Die Beete sind fast leer, und was noch nicht verblüht ist, wird in den nächsten drei Wochen dahinsterben. So lange lasse ich es stehen und erfreue mich an jedem Farbtupfer, den der Garten noch hat.

Die Husarenköpfchen zum Beispiel. Sie halten sich tapfer. Die Herbstannemone hadert schon mit dem Wind und der Kälte. Die Rosen halten ihre letzten Blüten in den Wind. Neue werden nicht mehr kommen.

Im Gemüsebeet ist noch ein bisschen Salat. Ich hatte ihn Anfang August nachgepflanzt. Ich werde ihn jetzt schnell essen müssen.

Der Garten im Oktober: Salat

Das Gewächshaus zahlt sich aus. Thorsten und Gurki waren zwar zögerlich unterwegs, aber nach hinten raus holen sie auf. Es ist immer noch passabel warm im Häuschen – zumindest, sofern ein, zwei Stunden am Tag die Sonne scheint.

Blick vom Nachbargarten auf die Rückseite:

Der Garten im Oktober: Gewächshaus von hinten

Es hängen noch etliche Tomaten an den Pflanzen. Bislang werden sie noch rot und schmecken auch:

Der Garten im Oktober: Thorstomaten

Falls es zu kalt im Gewächshaus wird, werde ich die grünen Exemplare pflücken und im Haus nachreifen lassen. Zusammen mit einem Apfel hat das schon einmal gut funktioniert.

Es scheint außerdem, als legten die Gurken erst richtig los. Sechs Früchte werden derzeit reif – wenn sie noch reif werden.

Der Garten im Oktober: Gurken

Jetzt im Oktober endlich fertig: meine erste Paprika.

Der Garten im Oktober: Paprika

Die Nachbarin hat drei Apfelbäume im Garten – und weiß nicht wohin mit ihren Äpfeln. „Das meiste sind eh Matsch-Äpfel, sie vom Baum gefallen sind“, meint sie. „Wenn Sie welche haben wollen, kommen Sie einfach rüber! Sie brauchen auch nicht vorher fragen.“

Und so bin ich an einem nebligen Morgen durch den Zaun gestiegen und habe Äpfel gesammelt.

Der Garten im Oktober: Die Äpfel der Nachbarn

Der Nachbargarten hinter dem Gewächshaus ist fast ein Park: verwachsen, verwunschen, mit Obstbäumen, Eichhörnchen und vielen Vögeln. Ein Kleinod.

Aus den Äpfeln wurde ein Apfelkuchen mit Vanillepudding (Rezept):

Der Garten im Oktober: Apfelkuchen von Nachbars Äpfeln

Und sonst? Regen, Regen, Regen. Und Sturm.

Nach dem grandiosen September finde ich das sogar gemütlich. Von drinnen natürlich. Mit Wollsocken und warmer Milch.

Ich wünsche Euch einen kuscheligen Oktober!

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Kürbisrezepte: Kürbis-Carbonara, Kürbispürree und Kürbissuppe

Er heißt „Gelber Zentner“ und macht seinem Namen alle Ehre: Vor drei Wochen habe ich einen Hamma-Kürbis geerntet. Fast acht Kilo hat er gewogen und wäre sicherlich auch noch größer geworden, wenn ich ihn gelassen hätte. Ich musste eine Personenwaage konsultieren, um ihn zu wiegen.

Was aber damit machen?

Suppe natürlich, das ist das erste, was mir zu Kürbis einfällt. Und Kürbis-Carbonara.

Kürbisrezepte

Kürbis-Ingwer-Suppe geht immer und schmeckt mir sehr gut. Ich habe also einen Riesentopf Suppe gemacht. Aus einem Viertel des Kürbisses.

Kürbis-Ingwer-Suppe

1 – 1,5 Kilo Kürbis
1 Kilo Möhren
3 – 4 Zwiebeln
10 cm Ingwer
2 l Gemüsebrühe
3 Dosen Kokosmilch
Salz, Sojasauce, Zitronensaft
Kürbis, Möhren, Ingwer und Zwiebel schälen, kleinschneiden und in Fett andünsten. Mit der Brühe aufgießen und circa 20 Minuten kochen kochen. Mit dem Pürierstab pürieren und Kokosmilch zugeben. Nochmal aufkochen, mit Salz, Sojasauce und Zitronensaft abschmecken.

Kürbis-Carbonara

Das zweite Viertel: Kürbis-Carbonara mit Nudeln nach einem Rezept von Juliane. Lässt sich inklusive Nudeln portionsweise einfrieren und leicht in der Mikrowelle oder in der Pfanne erwärmen. Die Mengen musste ich natürlich anpassen, ich variiere da immer recht flexibel und nehme grundsätzlich mehr Zwiebel.

Aber was nun mit dem Rest machen? Es war immer noch ein halber Kürbis, rund drei Kilo übrig.

Kürbis-Püree

Ich habe ihn einfach 20 Minuten gekocht, püriert und in Portionen zu 400 Gramm eingefroren. Ungewürzt kann ich ihn so für alles mögliche verwenden: als herzhafte Beilage zu Fleisch, unter Kartoffelpürree gemischt, für Pumpkin Pie oder Kürbiswaffeln.

Trick 17 fürs Suppe-Einfrieren:

Suppe friere ich übrigens immer in Gefriertüten ein – in einer Tupperdose.

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Die Suppe nimmt die Form der Dose an, ich kann sie hinterher rausnehmen und das Behältnis wieder verwenden. Der Block Suppe lässt sich dann gut stapeln.
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Der Dortmunder Garten im September

Ein paar Tage zu spät – trotzdem möchte ich diesen wunderschönen September nicht unkommentiert verstreichen lassen.

Das Gartenpanorama aus dem September:

Garten im September: Gartenpanorama

Der September war ein wunderbarer Monat. Schöner, als alle Gartenmonate vorher zusammen. Nachdem mir im Frühjahr die Kirschen vom Baum schimmelten, nachdem die Tomaten kaum einen Sonnenstrahl bekamen und auch ich jämmerlich fror, war der September eine Wucht.

Das Wetter veranlasste die Nachbarin sogar, uns einen kleinen Pool zu kaufen, damit wir im Liegestuhl sitzen und die Füße reinhalten konnten.

Garten im September: Pool

Die Nachbarin ist die Kreisläuferin der Kalendergirls, jener Mannschaft aus Handballrentnerinnen, bei der ich jüngst wieder angefangen habe, Handball zu spielen. Wir haben also gar nicht faul herumgelegen, sondern aktive Regeneration betrieben, während nebendran unsere Trikots trockneten:

Garten im September: Wäscheleine

Eine Wäscheleine im Garten, von Baum zu Baum, finde ich übrigens wahnsinnig romantisch. Na gut – es ist eher bescheidene Haushaltsromantik. Aber die Wäsche duftet danach einfach super. Außerdem trocknet sie innerhalb von zwei Stunden.

Unter der Wäscheleine und unter dem Kirschbaum, dort wo die Vogelfutterstation hängt, wachsen nun Sonnenblumen. Das, was die Meisen, Finken, Rotkehlen und Dompfaffen fallen ließen und was Haustaube Gundula nicht schnell genug aufgepickt hat, ist seiner Bestimmung nachgekommen und gewachsen:

Garten im September: Sonnenblume

So richtig schön war es im Garten aber erst, als ich den Lebkuchen ausgepackt habe. Hach, wie toll! Im Liegestuhl, mit den Füßen im Pool, die Sonne brennt, in der Hand ein kühles Getränk und dabei einen weichen, schokoladigen Lebkuchenstern zum Mund führen. Was will man mehr?

Garten im September: Lebkuchen

Abends dann: Grilling. Im September haben wir nochmal richtig viel gegrillt: Gemüse (Zucchini!), Fleisch und Pizza. Seit neuestem gibt es einen Pizzastein im Haushalt, und wir haben ihn schon viel benutzt – für Pizza, Flammkuchen und Brötchen. Der Teig wird sehr knusprig – ich hätte das vorher nicht erwartet. Ein guter Einkauf des Mitbewohners! Nun möchte ich Pizza nicht mehr anders essen als vom Pizzastein.

Außerdem neu: eine Feuerschale.

Garten im September: Schwedenfeuer

Das Schwedenfeuer hat ziemlich gequalmt, obwohl es augenscheinlich trocken war. Gibt’s da einen Trick? Ich möchte die Nachbarn nicht belästigen.

Zum Gemüse: Es wächst. Immer noch. Oder endlich mal, je nachdem. Thorsten und Gurki entwickeln jedenfalls Ehrgeiz in ihrem kleinen, weißen Gewächshaus und hauen raus, was sie zu bieten haben.

Garten im September: Thorsten im Gewächshaus

Garten im September: Gurke

Im Gemüsebeet ist auch noch was los. Anfang August habe ich ein zweites Mal Salat gesetzt. Eine weitere Ernte sollte drin sein, hatte ich mir gedacht.

Das war eine gute Idee. Denn der Salat gedeiht prächtig und ist bald erntereif.

Garten im September: Salat

Aufgaben im Oktober: Salat aufessen, die restlichen Möhren ernten, Tulpenzwiebeln eingraben, den Garten winterfest machen. Doch bis es soweit ist: die Sonne genießen.

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Da guckt man eine Woche lang nicht ins Beet

Halleluja!

Frau mit riesiger Zucchini

Endlich mal wieder Zucchini! Hatte ja bislang kaum welche in diesem Jahr. War geradezu jämmerlich, die Ernte. Nur zweimal in der Woche gab’s Zucchini. Habe kaum noch Freunde, weil ich jeden von ihnen nur dreimal mit Zucchini beschenken konnte.

Aber jetzt: Endlich zeigt sich wieder eine kleine Frucht. Ob’s fürs Abendessen reicht? Bin skeptisch.

Mit ordentlich Sättigungsbeilage sollte es aber gehen.

[Lied via Felix]

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Zwischen harter Aggression und weinerlicher Verzweiflung

Die Hitze der vergangenen Woche und das Heraufziehen des Herbstes haben einen dicken Vorteil: Die Nacktschnecken haben aufgegeben. Endlich, endlich darf was, was wachsen soll, ohne über Nacht von einer Schneckenarmee zerfressen zu werden!

Gut … es wachsen jetzt bald nur noch Christrosen, aber was solls.

War die Schneckenplage in diesem Sommer besonders schlimm? Ich habe es so empfunden. Schon im Mai ging es los. In den vergangenen Jahren hat es bis in den Juni oder Juli hinein gedauert – also bis Schwüle und Sommergewitter kamen -, eh dass die große Plage ausbrach. In diesem Jahr ging’s von Mai bis September durch. Sie Schnecken haben alles, aber auch wirklich alles abgefressen:

Sonnenblume mit Schneckenfraß

Gebeutelte Sonnenblume

Lupine mit Schneckenfraß

Lupine ohne Chance

Dahlie mit Schneckenfraß

Leidende Dahlie

Meine Gefühle schwankten zwischen harter Aggression und weinerlicher Verzweiflung.

Nicht einmal Kräuter haben sie stehen lassen. Sogar im Thymian hingen sie und haben ihn gefressen. Der Basilikum hatte bis in den August hinein keine Chance. Auch die Minze haben sie weggefräst.

Ich habe alles, wirklich alles versucht. Auch auf die nette Tour. Ich habe die Viecher abgesammelt. So muss sich Sisyphos einst beim Steinerollen in der Unterwelt gefühlt haben.

Ich habe Moos um die ersten Setzlinge gelegt (Kaffeesatz gibt es in diesem Haushalt nicht). Das half ein bisschen. Ich habe allerdings nicht viel Moos im Garten, das ich abzupfen konnte.

Ich habe ein Schneckenschreck-Saatband gepflanzt, das eine unüberwindbare Mauer zwischen Beet und Schnecke bilden sollte: Salat drinnen, Schnecke draußen. Es sprossen ein paar Blüten. Sie wurden von den Schnecken großzügig ignoriert.

Ich habe Schneckenkorn gestreut. Denn es half sonst alles nichts. Bestes Produkt, nach einigem Ausprobieren: Celaflor Limex. Hält lange, schimmelt nicht bei Regen, sehr effizient. Wie man sieht:

Rotkohl mit Schneckenleichen

Rotkohl an Schneckenleichen

(Andere Schneckenabwehrmaßnahmen – darunter Holzschnitze und Kupfer – werden im Hobby-Garten-Blog ausführlich diskutiert.)

Die Schneckenarmee lag danach tot in den Beeten, in ihrem eigenen Schleim, von Fliegen umschwirrt. Das war nicht schön. Aber besser so als anders. Ich bin übrigens sehr sicher, dass genug Tiere überlebt haben, um den Arterhalt zu sichern.

Nächstes Jahr werde ich es mit einem Schneckenstopp-Kupferband probieren, das ich um die Beete spanne. Das ist einigermaßen erschwinglich (pro Meter etwa 1 Euro).

Bis dahin werden die Leichen der in 2016 Dahingeschiedenen die Beete ausreichend düngen.  Ich habe sie jedenfalls regelmäßig und gründlich untergeharkt. Ihre Nachfahren können dann in 2017 gerne am Zaun stehe, von dort auf üppig gedeihendes Gemüse gucken – und Gras fressen.

Immerhin: Der Anfang August noch nachgepflanzte Salat und Kohl gedeiht aktuell prächtig. Jetzt, wo die Schnecken weg sind.

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Was tun mit den Kräutern?

Liebe Leute,

was macht Ihr mit Euren Kräutern? Ich würde sie gerne für den Winter konservieren. Sie eingehen zu lassen, wäre zu schaden.

Kräuterspirale

Also:

  1. Abschneiden, kleinschneiden und einfrieren?
  2. Abschneiden, drinnen oder draußen aufhängen und trocknen?
  3. Abschneiden, zerkleinern und im Ofen trocken?
  4. ???

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Monsters of Rock

2 Tage im Gadde nicht nach dem Rechten geschaut, und ZACK, sind Monsters of Zucchini gewachsen

Zucchini a 900gr

Marinierte Zucchini

Zucchini 2-4, je nach Größe

1 Tasse Olivenöl, 1 Knoblauchzehe (gehackt), 1 Esslöffel Basilikum (gehackt), 1 Esslöffel glatte Petersilie (gehackt), 1 Teelöffel Salz, Pfeffer, 1 Tasse Weinessig

Zucchini in 2,5 cm dicke Scheiben schneiden, in heißem Öl leicht braun braten und auf Küchenkrepp abtropfen lassen. In eine Kasserolle eine Lage Zucchini füllen, mit gehacktem Knoblauch, Basilikum und Petersilie bestreuen, salzen und pfeffern, diesen Vorgang wiederholen bis die Zucchini-Scheiben aufgebraucht sind. Essig etwa 5 Minuten kochen lassen und darüber giessen. Mindestens 12 Stunden marinieren lassen, abgiessen und servieren. Die Zucchini halten sich in der Marinade gut 2 Wochen frisch. Für 8 Personen gedacht.

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Ein durchaus durchwachsenes Gartenjahr

Es ist ein komisches Gartenjahr, und es ist noch nicht vorbei. Die Schwiegermutter sagt, so eines hat sie in über 50 Jahren noch nicht erlebt. Oder möglicherweise doch, und nur verdrängt? Meine Erfahrung geht ja erst 4 Jahre zurück.
Zwischen Schnecken und Regen ist nicht viel gewachsen. Außer der bodennahen Vegetation und den Brennnesseln, vom Nachbar kommend.
Die Schnecken lachen sich schlapp, die ernähren sich von Schneckenkorn (Power for the slugs) und ignorieren jegliche Hindernisse, die wir uns so ausgedacht hatten. Schutzwälle aus Kaffee, Sand (grob), Stroh und Mulch haben sie nicht am fressen gehindert. Auch absammeln bei Regen hat die Populationsdichte nicht verringert.

  • Der Wildsalat – nicht angegangen
  • Die Brombeeren, wenige. Fast zu wenig für Konfitüre
  • Von drei Auberginenpflanzen haben wir jetzt dann doch eine ! Frucht !!
  • Tomaten und Gurken haben im Gewächshaus gewuchert, aber wenig Früchte getragen
  • Von 2 Reihen Karotten werden wir 3 ernten. Stück, nicht Reihen !
  • Salat – komplett abgefressen
  • Das Hildegardbeet hatte ich zuerst vernachlässigt, daraufhin hat die Schwiegermutter Borretsch gepflanzt. Das war´s dann gewesen mit Kräutern für dieses Jahr, ich wusste nicht das Borretsch vom Wachstum her mit Minze gleichzusetzen ist. Ich mag auch gar keinen Borretsch, lediglich die Blüten sind schön in Eiswürfeln gefroren, und sie locken unzählige Bienen an

Auf der Positivseite

  • Zum ersten Mal Radicchio gepflanzt, so langsam wird er rot und schließt sich. Große Vorfreude
  • Auch Chinakohl ist im Erstversuch (man weiß noch nicht was wird)
  • Und dann die Zucchini. Ich weiß nicht, ob das wirklich auf die Positivseite gehört. Die erste Pflanze kahlgefressen, daraufhin eine zweite gesetzt. Auch die wurde vernichtet. Beide stehen gelassen, und noch 2 gesetzt. Die 2 haben überlebt und megaviele Früchte und Blüten. Die 2 abgefressen haben sich aber erholt und schmeißen jetzt auch wie blöd Zucchini ab. 4 Zucchinipflanzen für 2 Personen = aaaaahhhhh. Ich erwähnte es bereits, im Winter bin ich dann Zucchini-intolerant.
  • Der Mangold, wie schon vielfach hier im Blog lobend erwähnt, ist eine Hydra. Ich traue mich fast nicht mehr diesen zu ernten. Heute habe ich Mangold Pesto gemacht. Warum funktioniert diese Vermehrung nur mit Mangold, und nicht mit meinem Portemonnaie. 50€ rausnehmen, und am nächsten Tag sind 100€ drin. LOL.
  • Die Schwiegermutter und ich haben unser geballtes Expertenwissen zusammengeschmissen und den gemauerten Holzkohlegrill vom Ex angefeuert. Verhungert sind wir nicht, aber beim nächsten Mal wird´s wohl etwas leichter (und schneller) gehen
  • Eine große Freude haben uns die zahlreichen Hummeln und wilden Bienen dieses Jahr gemacht. In großer Zahl am Allium und am Borretsch.

Bienen

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Im Mangoldwald

Der Mangold im Garten wächst und wächst und wächst … und wenn ich ihn abschneide, wächst er weiter.

Mangold-im-Garten

Das ist einerseits sehr schön und ergiebig, andererseits verdonnert es mich dazu, Mangold zu essen. Was ich prinzipiell gerne tue, nur nicht auf Kommando. Denn gerade in der Woche, in der ich finde, dass der Mangold dringend mal weg muss, habe ich entweder keine Zeit zu kochen oder keinen Hunger auf Mangold.

Aber es hilft ja nichts!

Vergangene Woche habe ich ein Mangoldrezept von Anikó ausprobiert: Mangold-Feta-Strudel mit Gurken-Quark.  Das war sehr lecker und ist absolut empfehlenswert. Allerdings habe ich den Strudel weggelassen, nur den Gurken-Quark und die Mangold-Feta-Mischung gemacht, die doppelte Portion genommen, außerdem ein bisschen mehr Feta und drei statt zwei Eier und es in Pfannkuchen eingerollt.

So sah es aus:

Mangeld-Feta-Pfannkuchen

Sie sehen: Ich bin die mieseste Food-Fotografin des Ruhrgebiets. Je weiter die Essenszubereitung fortschreitet, desto schlechter wird die Präsentation und desto mehr sieht es nach etwas aus, dass man am liebsten nicht essen möchte. Es war aber trotzdem gut, lassen Sie sich von der Optik bitte nicht täuschen.

Noch leckerer als der Mangold war übrigens der Gurken-Quark. Großer Geheimtipp.

Jetzt brauche ich nur noch fünf bis fünfzehn weitere Rezepte, um den restlichen Mangold zu verwerten.

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