Eingemachtes

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Work-LIFE unterm Walnussbaum geht voran

Heute wurde die Liege geliefert. Sie entpuppte sich aber doch mehr als Liegesessel, auf Grund der Länge. Meine Beine hängen leicht über die Kante, da habe ich wohl die Maße nicht richtig beachtet. Oder die haben sich die Länge schöngerechnet, da man dieses Möbelstücks durch das flexible Innenleben verformen kann. Habe es vor dem möglichen zurück schicken aber doch erst mal ausprobiert. Ist superbequem als Lese-Liegesessel, und ich werde es behalten. Zum richtig liegen nehme ich dann halt doch die olle Liege-Liege. 2 Grills, 2 Liegen, das nennt man wohl Luxus. Aber wer hart arbeitet darf auch hart entspannen!  Und dann kam beim Einliegen-Lesen auch noch eines unserer Eichhörnchen ganz nah und ganz langsam an meinen Füßen vorbeigehuscht. Was für ein Glücksgefühl. Da muss der Freund sich mal kurz hinten anstellen.

Im Gärtchen wohnen 2 Eichhörnchen, die für ihre Art relativ unscheu sind. Ist ja auch kein Wunder, bei dem Futter das sie hier abschleppen und vergraben. Die Oma bekommt kaum Nüsse vom Baum, denn sobald die fallen sind A- und B-Hörnchen schon da. Und dieser Walnussbaum trägt nicht so viel. Darüber ist sie jedes Jahr etwas traurig. Mir persönlich ist es egal, ich habe ja noch den Nussbaum im Gadde. Und der hat so viele Nüsse, dass wir zu dritt jetzt noch davon haben. Trotz Walliser Walnusskuchen, Versorgung von Freunden und auch die Oma bekommt auch noch welche ab. Trotz eigenem Baum.

Der Rasen von der Oma besteht eigentlich nur aus ein bißchen Gras, viel Moos (schön weich für die Füße) und ganz vielen Walnussgräbern.

Lesesessel

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Das Gärtnerinnenteam im Frühjahr 2016

Unser schönes Gärtnerinnenblog geht nun in seinen zweiten Sommer.

Damals, im September 2014, sind Pia und ich gestartet: Pia ist erfahrene Gärtnerin und hat seinerzeit – zusätzlich zum eigenen – Ernels Garten übernommen. Ich habe begonnen, das Grün jenseits meiner neu erworbenen Terrasse zu bewirtschaften, nachdem ich vorher schon Balkontomaten gezüchtet habe.

Das Gärtnerinnenblog ist also seit jeher ein Gemeinschaftsblog. Denn jeder Garten ist anders und bringt andere Themen hervor. Außerdem hat jede Gärtnerin ihre eigenen Vorlieben und Tricks – und Sie haben bestimmt auch Ihre Lieblingsgärtnerin hier im Gartenblog.

Inzwischen füllen wir den Gärtnerinnenblog zu Sechst (ja, so viele sind es schon). Demnächst kommt eine siebte Gärtnerin hinzu (mehr sollen es aber nicht werden). Damit Sie nicht den Überblick verlieren, hier nochmal eine kurze Vorstellung unserer GastschreiberInnen:

Die Gartennerds

Gartennerd Charly repräsentiert das Thema „IT-Technik im Garten“. Er hat sich mit dem Raspberry Pi eine automatische Bewässerung zusammengeklöppelt. Seine Beiträge sind unter den meistbesuchten im Gärtnerinnenblog. Ich bekomme regelmäßig E-Mails mit Fachfragen, die ich an Charly weiterleite.

Charlys Mit-Nerd Martin hält sich etwas zurück. Er druckt aber weiterhin Blumentöpfe.

Nathalie

Seit dem März ist Nathalie dabei. Sie bewirtschaftet ihren hessischen „Gadde“ in einer besonderen Familienkonstellation – mit dem Ex und der Ex-Schwiegermutter. Das passiert alles viel professioneller und in größerem Stil als bei mir. Außerdem gibt es ein Hildegard-von-Bingen-Möchtegern-Kräuterbeet.

Sandra

Sandra hat gar keinen Garten, fühlt sich im Innern aber wie eine Gärtnerin und repräsentiert damit die große Gruppe der Hausgärtnerinnen oder auch „Gärtnerinnen der Herzen“. Aus Ermangelung einer Grünfläche baut sie im Keller Pilze an, demnächst auch Kresse in der Küche und ganz demnächst – ich möchte nichts vorwegnehmen, aber die Spatzen pfeifen es von den Dächern – kommt dann doch ein Garten. Aber das wird sie zu gegebener Zeit selbst erzählen.

In der kommenden Woche bekommen wir noch einmal Gesellschaft von jemandem, der den Garten komplett neu anlegt:

Frau Unterholz

Frau Unterholz (Twitter-Account) wohnt mit ihrer Familie in einer Stadt irgendwo in Ostwestfalen, ist auf dem Land aufgewachsen und hatte bereits in sehr jungem Alter Kontakt zu biologisch-dynamischer Gartenbewirtschaftung. Dann kamen Jahre der Auflehnung, was sie jetzt bereut. Denn nun muss sie selbst ran und fängt bei Null an. Sie mag Radlader, den munteren Gartenbauer Horst und den neuen Rasenmäher.

Damit ist unsere Mannschaft erst einmal komplett. Jetzt muss ich nur noch die Gärtnerinnen-Übersichtsseite ergänzen, damit Sie beim Lesen auch nicht durcheinander kommen.

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Ein Blick in andere Gärten

Das Smithsonians Museum of Natural History lagert seine Artensammlung in Schubkästen – und hat sie für ein paar Fotos geöffnet.

Frau Novemberregen sinniert über Jahreszeiten.

Beetlebum, Nadini und ihre unterschiedliche Beziehung zu Tieren.

Sternekoch Marco Müller über gute Lebensmittel, den Duft von Tomaten und welche Supermarktkarotten die besseren sind.

Der Jardin Majorelle liegt in Marrakesch ist einer der schönsten Gärten der Welt. Früher wohnte hier Yves Saint Laurent. Ein Portrait über den Obergärtner Youssef Jellab, der eigentlich kein Gärtner werden wollte.

In Yarmouk, Syrien, herrscht Krieg. Die Not ist groß, die Menschen müssen essen – wenn Urban Gardening Leben rettet.

In Berlin-Kreuzberg sieht Urban Gardening deutlich anders aus. Dort beschloss ein Mann aus Anatolien im Jahr 1983, einen Garten an der Berliner Mauer einzurichten. Es gibt ihn heute noch. Er liegt jetzt mitten in der Stadt – und ist eine Attraktion, die sogar einen eigenen Wikipedia-Eintrag hat.

A Burglar’s Guide to the City – mit Interview darüber, die Einbrecher eine Stadt sehen.

[Vielen Dank an Sandra für diverse Link-Tipps.]

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Ordnung im Gartenschuppen

Mein Gartenschuppen ist eine Blechhütte mit einer Schiebetür.

Er wohnt schon länger im Garten als ich, ich habe ihn von den Vorbesitzern geerbt. Er ist weder besonders schön noch besonders hässlich, er ist vor allem praktisch, und für eine neue Hütte fehlten mir bislang Geld, Nerven und die Notwendigkeit, etwas zu ändern.

Von außen also ganz adrett, war der Schuppen von innen bislang eine Rumpelkammer: Alles verteilte sich auf dem Boden und in der Schubkarre, den Rasenmäher musste ich immer zwischen dem Gedöns herausziehen, und ständig vernuddelte alles mit allem, die Harken mit den Harken, der Spaten mit dem Stromkabel, die Wäscheleine mit dem Häcksler, die Heckenschere mit dem Rasenmähergriff und der Beetschutz wieder mit den Harken. Zugegeben, es lag auch an meiner mangelnden Disziplin, Ordnung zu halten.

Am Wochenende stand plötzlich der Gartenbauer im Törchen – der, der die Steinmauern angelegt hat. Er sei in der Gegend gewesen und wollte mal schauen, wie es nun aussehe, im Frühjahr, wenn der Bewuchs komme. Außerdem habe er ein Brett im Wagen, das fahre er jetzt schon ein paar Tage mit sich herum, das könne ich doch bestimmt gebrauchen, ich hätte doch dieses Gartenschuppenproblem.

Er sägte es zurecht und baute es mir ein – einfach so. Wie großartig! Jetzt liegen die Werkzeuge oben, Rasenmäher und Häcksler stehen unten und oh Wunder! Es ist Ordnung im Gartenschuppen!

Aufgeräumter Gartenschuppen

Jetzt: durchschauen, was bleibt und was weg kann.

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Der Dortmunder Garten im April

Gartenpanorama April 2016

Hurra! Der Frühling ist endgültig da! Denn Frühling ist für mich, wenn der Kirschbaum blüht. Das tut er seit einer Woche.

Im Herbst habe ich gefühlte Unmengen von Blumenzwiebeln vergraben. Jetzt denke ich: Och – könnte noch ein bisschen mehr sein.

An der Terrasse wachsen Tulpen und Perlhyazinthen:

Perlhyazinthe an der Terrasse, im Hintergrund Gewächshaus

Die Schleifenblume wohnte schon vor dem Gartenumbau in meinem Garten, in einem der Betonkübel. Der Gartenbauer hat sie beiseite gelegt, als er zu arbeiten begann; im Winter sah sie ziemlich traurig aus, aber nun wächst sie neben den Hyazinthen an der Terrasse.

Weiße Blüten vor Rasen

An einem Teil der Gartenmauern habe ich am vergangenen Wochenende ein paar Steingartenpflanzen gepflanzt. Hauswurz gibt es schon, Alpenveilchen und Grasnelken sind dazugekommen.

Steingarten_pflanzen_mauer

Sie sehen noch ziemlich einsam aus, aber ich lasse sie jetzt erstmal wachsen.

An anderer Stelle ist die Steinmauer über den Winter und die vielen Regenfälle etwas weggesackt. Der Gartenbauer kommt nochmal und richtet das.

Natursteinnmauer, eingesackt, mit Hyazinthe

Am Teichbecken blüht derweil die Sumpfdotterblume.

Sumpfdotterblume

Das erste Mal Rasenmähen hat übrigens richtig Spaß gemacht! Ich bin mir allerdings sicher, dass die Freude daran im Laufe des Jahres wieder nachlassen wird.

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Herzerweichend

Das ist zwar kein direktes Gartenthema, aber auf Nachfrage erzähle ich gerne wie die Rehkitzrettung funktioniert.

Wenn das Gras hoch steht und die Mähsaison beginnt, setzen die Ricken ihre Kitze in die Wiesen. Die Ricken kommen dann nur zum säugen in die Wiesen zurück. Die Kitze können noch nicht aufstehen und haben auch, noch, keine Scheu vor irgendetwas oder irgendjemand. Wenn dann die Bauern ihre Wiesen mähen haben die Kitze keine Chance. Sie werden durch die Mähwerke verstümmelt oder getötet. Man sieht sie nicht im hohen Gras, und es geht auch alles viel zu schnell. Wenn man auf dem Bild die Hand anschaut, sieht man die Relation zum Kitz, die sind wirklich, wirklich winzig. Gerade mal eine Handvoll in den ersten Wochen.

KitzEs gibt eine Organisation von Freiwilligen im Odenwald, die koordiniert die Landwirte, Jagdpächter und freiwilligen Helfer. Man geht in Reihen mit ca. 10 Personen in einem Abstand von maximal 1m, eher dichter, durch die Wiesen und schaut angestrengt ins hohe Gras. Und zwar so, dass kein Stück der Wiese unbelaufen und unbeguckt bleibt. Und es gibt große Wiesen! Wenn ein Kitz gefunden wird, meisten sind sie zu zweit, nimmt man sie mit viel Gras auf und setzt sie in eine Kiste an den Wiesenrand. Auf keinen Fall darf man sie einfach vom Boden aufnehmen und wegtragen. Der von der Kleidung übertragene menschliche Geruch bewirkt, dass die Ricke ihr Kitz dann nicht mehr annimmt. Also immer dick in frisches Gras einpacken. Wenn die Wiese abgelaufen ist gibt es eine Entwarnung an den Landwirt, der dann sofort kommt und mäht. Wenn er damit fertig ist, setzt er oder der Jagdpächter die geretteten Kitze wieder auf die Wiese zurück.

Kitz2

Letztes Jahr haben wir so 108 Kitze retten können.

 

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Eröffnung der Dortmunder Gartensaison

Endlich! Die Gartensaison ist eröffnet!

Wenn ich mich sogar schon aufs Rasenmähen freue, wird es Zeit, dass der Frühling kommt und die Felder bestellt werden. Am Wochenende war es soweit: Freier Samstag, 15 Grad, rein ins Auto, ab in den Baumarkt, Pflanzen kaufen!

Der kommende Sommer ist der erste im neu angelegten Garten. Das erste Jahr, in dem ich keine Beete anlegen, Wurzeln ausgraben oder irgendwas bauen muss. Stattdessen darf ich nur schöne Dinge tun. Ein Traum!

Das Auto war bei der Heimfahrt auch nur ein bisschen voll:

Kofferraum und Rückbank voller Pflanzen

Natürlich möchte ich am liebsten alles auf einmal tun, wenn es endlich im Garten losgeht. So war es dann auch. Ich habe …

  • das erste Mal Rasen gemäht (juchhuu!)
  • meine Kräuterspirale bepflanzt
  • Beerenbüsche und eine Kiwipflanze gesetzt
  • Schattenstauden gesetzt
  • Rosen gepflanzt
  • zwei Beete umgegraben
  • meine Steinmauern mit Alpenveilchen und anderen Steingartenpflanzen verschönert
  • Salat, Kürbis, Tomaten, Zucchini, Auberginen und Radieschen eingesät
  • ein paar Balkonblumen eingetopft

Das hat acht Stunden gedauert. Danach war ich ratzfertig. Ich hatte einen Ganzkörpermuskelkater, als hätte ich einen Bus von Dortmund bis nach Brilon gezogen.

Bepflanzte Kräuterschnecke mit kleinen Schildchen

Die Kräuterspirale habe ich nach Lehrbuch bepflanzt: oben mediterrane Pflanzen, die es eher trocken mögen (Thymian, Rosmarin), und nach unten Kräuter, die mehr und mehr Wasser brauchen. Ganz unten Petersilie, Schnittlauch und Kerbel. Ein Teil der Spirale liegt im Schatten. Mal schauen, wie den Pflanzen das bekommt.

Aufgeharktes Beet mit 5 Saatbändern, davor ein Kniekissen

Bei den Beeten habe ich das erste Mal mit Saatbändern gearbeitet. Salat und Radieschen habe ich so eingesät. Denn in den vergangenen Jahren war mein Problem, dass ich die kleinen Samen nicht in geordneten Abständen ins Beet bekommen habe – aus mangelndem Geschick und weil mir dazu die Geduld fehlt.

Auf der Fensterbank im Wohnzimmer stehen auch die ersten Thorstens. Dank vieler Geschenke habe ich in diesem Jahr neben Cherry-Tomaten ein paar außergewöhnliche Sorten gepflanzt: Mallorquín, Black Russian, Green Zebra Cherry und Taiko.

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Der Dortmunder Garten im März

Die ersten sonnigen Tage hier im Ruhrgebiet!

Bislang hielt sich der Frühling zurück, brachte nur Regen und Uselwetter, wie man hier sagt. Nun ist es zwar immer noch deutlicher kälter, als es von drinnen den Eindruck macht. Aber ich kann den Frühling spüren!

Garten_Panorama_Maerz_2016

Der Boden ist zurzeit schwer und gesättigt mit Feuchtigkeit. Bis ich umgrabe und die Beete vorbereite, lasse ich erst noch ein paar sonnige Tage vergehen. Dann ist es auch wärmer.

Noch blüht wenig. Lediglich ein paar Schneeglöckchen und einige Krokusse haben sich hervor gewagt.

Garten_trist_Maerz_2016

Alles sieht ein bisschen struppig und unausgeschlafen aus.

Ich habe das Gefühl, die Krokusse und Osterglocken warten nur darauf aufzublühen. Sollte es nun einige Tage sonnig bleiben (was ich hoffe), wird es bestimmt überall blühen.

Die ersten Vorboten sind schon da:

Garten_Krokusse_lila_Maerz_2016

 

Garten_Krokusse_gemischt_Maerz_2016

Natürlich ist erst richtig Frühling, wenn der Kirschbaum soweit ist.

Garten_Kirsche_Maerz_2016

Bislang habe ich noch keinen Handschlag im Garten getan. Im vergangenen Jahr hatte ich schon die ersten Tomatensetzlinge auf der Fensterbank stehen.

Diesmal fange ich nach Ostern damit an, die Beete vorzubereiten und einzusäen. Das muss reichen.

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Pilze aus eigenem Anbau

Mein Name ist Sandra und ich leider derzeit unter Balkon- und Gartenlosigkeit. Nach Gemüsegarten und Balkon, auf dem neben Tomaten und Peperoni kaum Platz für Menschen blieb, müssen nun die Fensterbänke herhalten. Die werden hauptsächlich von Orchideen bevölkert, unter die sich Kräuter, Sprossengläser und Kresseigel mischen. Normalerweise blogge ich bei Schöner Blog(t).

Wenn die gerade im Supermarkt erstandenen Pilze nach Mandeln schmecken, dann ist da vermutlich was falsch gelaufen.

Zum Beispiel bei ihrer „Beauty-Behandlung“, damit sie auch nach dem Transport aus Osteuropa oder Asien noch frisch geerntet aussehen. Champignons, Shiitake-Pilze, Austernpilze oder Pfifferlinge werden dafür begast, z.B. mit Methylbromid und Phostoxin. Dazu kommt, dass der allseits beliebte Champignon nicht nur auf Pferdemist wächst, sondern auch prächtig auf Klärschlamm oder anderen hoch mit Schwermetallen belasteten Materialien. Zum Düngen von Pilzkulturen wird gerne Harnstoff eingesetzt. Lecker.

Dann doch lieber selber ziehen. Das Internet bietet da diverse Quellen mit den verschiedensten Angeboten. Da wir weder über einen Garten noch einen Balkon verfügen, musste es eine Pilzzuchtbox sein. Und da ich erst etwas skeptisch war, bestellte ich beim ersten Mal nur Champignons. (Wer einen Garten hat, kann beispielsweise einen alten Baumstamm oder einen Heuballen impfen.)

Mittlerweile haben wir unsere dritte Champignon-Box – bestimmt nicht unsere letzte. Frisch geerntete Champignons sind kein Vergleich zu Supermarktware, Champignons schmecken tatsächlich nach etwas, egal ob braun oder weiß.

Karton mit Folie und Erde

In dem gelieferten Karton befindet sich alles, was man für die Champignonzucht benötigt. Das Substrat ist mit Pilzmyzel besiedelt und muss nur noch (bei Zuchtbeginn) mit der beigefügten Erde bedeckt werden. Dann kommt ein kleines Plastikdach über die Erde und der Karton darf erst einmal warm stehen, bei uns in der Küche.

Karton mit Folie

Dann wandern das Plastikdach von der Erde über den Karton und der Karton in den Keller.

Nach einigen Tagen zeigen sich die ersten kleinen Pilze. Dann sollte man auch mindestens jeden zweiten Tag die Kiste besuchen – ansonsten hat man plötzlich Riesenpilze (ich spreche aus Erfahrung). Nach jeder Ernte muss so viel Wasser zugegeben werden, wie Pilze entnommen wurden. So ganz genau muss das nicht stimmen, die Deckerde sollte nur nicht austrocknen oder das Pilzsubstrat ertränkt werden.

Weißer Pilz in Erde

Von den Zuchtboxen hat man eine ganze Weile etwas, ca. drei bis vier Erntewellen oder vier Monate. Die XXL-Box eignet sich nur für Familien oder sehr pilzbegeisterte Menschen – uns war sie etwas zu viel.

Pilze, die an einem Karton wachsen

Mit der letzten Bestellung habe ich auch Austernseitlinge bestellt. Die sind erst prächtig gewachsen, dann aber komplett vertrocknet. Anscheinend ist unser Keller tatsächlich nicht feucht genug. Das ist für die dort gelagerten Sachen super, für die Zucht von Austernseitlingen aber anscheinend eher nicht.

Komisch, meist bleibt die Begeisterung aus, wenn ich erzähle, dass wir Pilze im Keller haben. Dabei ist der Keller gar nicht feucht. Dort stehen nur Pilzzuchtsets.

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