Eingemachtes

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Ein Blick in andere Gärten

Mundraub listet Orte auf, an denen Obst und andere Dinge, die man essen kann, wild wachsen. Auf der Mundraub-Karte kann man bei sich in der Umgebung schauen, wo man kostenlos Früchte pflücken kann.

Forscher für Produktionstechnik und Automatisierung schauen sich Wespen an. Weil die Tiere sehr effizient Löcher bohren.

Beim Deutschlandradio Kultur geht es um Patente auf Pflanzen und Saatgut. Der Biotechnologe Christoph Then erklärt, was es bedeutet, wenn Firmen Pflanzenarten ganz für sich beanspruchen können. Passend dazu: ein Blick in die Pflanzen-Datenbank des Leibniz-Instituts für Pflanzengenetik und Kulturpflanzenforschung.

Piet Oudolfs ist Landschaftsarchitekt. Er designt Gärten unter dem Gesichtspunkt des „Neuen Naturalismus“, bei dem Pflanzen und ihre Prozesse im Mittelpunkt stehen. In einem Interview gibt er Tipps zur Gartengestaltung besonders im Herbst und Winter.

Ein Link aus der Abteilung „Angenehme Alliterationen“: Herr Buddenbohm backt Bagels.

Zum Schluss: Ein Mann und seine Schubkarre.

 

Gartenumbau, Teil IV – Der Acker ist gepflügt

Ich habe Körper. Himmelarschundzwirn, tun mir die Arme weh. Und die Beine. Und der Rücken. Eigentlich alles. Nur vielleicht die Ohren nicht.

Stillleben mit Axt und Fräse

Wo standen wir vor dem Wochenende? Die Hütte des Grauens ist abgerissen. Der modrige Gartenzaun ist weg. Büsche, Stauden und Bodendecker sind gerodet.

Die Herausforderung: Nun müssen die Wurzeln aus dem Boden. Denn der oberflächliche Bewuchs ist zwar verschwunden, nicht aber der in der Erde. Dort wachsen immer noch Efeu, Stauden und Immergrün und warten nur darauf, neue Triebe zu bilden.

Vergangene Woche hatte ich begonnen, den Boden mit dem Spaten umzugraben. Das Ergebnis: vier Stunden Arbeit, gerade mal ein Bruchteil des Gartens geschafft und mörderischer Muskelkater.

Die Lösung: Wir mieten eine Gartenfräse.

Die Bodenfräse vom Führerstand aus

Die technischen Daten: Profi-Bodenfräse – hydraulischer Antrieb, 230 Kilo Kampfgewicht, 4-Takt-Motor, 13 PS Leistung, 40 Zentimeter Fräswellendurchmesser, 20 Zentimeter Arbeitstiefe.

Meine Erwartungen: Die Fräse durchpflügt die Erde, holt das Unterste nach oben, reißt Wurzelwerk heraus und bereitet den Boden so vor, dass ich nur noch hintergehen und das überflüssige Gekröse einsammeln muss.

Die Praxis: Alles soweit wie erwartet, nur die Sache mit „nur noch einsammeln“ war – nun ja. Ich sag’s mal so: Für die nächsten sechs Tage brauche ich sicher nicht mehr ins Fitness-Studio. Ich musste noch ordentlich harken und hacken, besonders dort, wo das Efeu ursprünglich eingepflanzt war und auch noch Nadelbäume standen. Oder an der Stelle, wo sich Wasserlilien unkontrolliert vermehrt und tiefer in der Erde ein dickes Wurzelgeflecht gebildet hatten.

Ach so: Einige, äh, Kieselsteine haben wir auch gefunden.

Findlinge gefunden

Nachdem wir eine Stunde zugange waren, also etwa um 9 Uhr am Samstagmorgen, winkte der Nachbar aus seinem Dachfenster und meinte, er sei jetzt auch wach. Ich winkte freundlich zurück. Er fragte, ob er runterkommen und helfen solle, das sehe ja alles nach ordentlich Arbeit aus.

Aber natürlich! Gegen Schlafstörungen hilft schließlich nichts besser, als sich ordentlich an frischer Luft auszupowern. Er durfte deshalb Bodensteine mit der Spitzhacke aufnehmen. Sein Werk soll in Form dieses Bildes ausdrücklich gewürdigt werden:

Aufgenommene Steine

Ich habe am Ende des Tages übrigens auch gut geschlafen: von 11 Uhr am Abend bis 11 Uhr am Morgen. Oder Mittag, wie man’s nimmt. Inklusive Zeitumstellung – also 13 Stunden. Trotzdem tut mir immer noch alles weh.

Doch das Gefühl, den Abriss endlich vollbracht zu haben, entschädigt.

Panoramablick in den Garten

Nun kann ich anfangen, Neues aufzubauen. Freuen Sie sich auf die nächsten Themen hier: Gewächshaus, Natursteinmauer, Beetbegrenzungen.

Aber erstmal gehe ich zurück aufs Sofa.

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Erster Balkon-Content

Das trübe Wetter ruft nach Blumen. Die Zeit ist außerdem reif für Balkon-Content – mein Balkon kam hier bislang viel zu kurz. Dabei habe ich einen zauberhaften Westbalkon – der, ganz nebenbei, trotz des Herbstes noch farbenfroh ist.

Balkon im Oktober

Den Balkon betrete ich vom Wohnzimmer aus, den Garten von der Küche. Auf dem Balkon ist nachmittags Sonne, im Garten morgens. Beides ist perfekt und der Grund, warum ich meine Wohnung liebe.

Im Sommer sah der Balkon freilich noch üppiger aus.

Balkon, vom Liegestuhl aus betrachtet

Auf meinem Balkon befinden sich zwei Koma-Liegestühle. Sie heißen so, weil ich, kaum dass ich mich in ihnen niedergelassen habe, einschlafe. Die Körperhaltung, die Wärme, die Behaglichkeit um mich herum – es gibt nichts, was mich wach hält. Und so schlummere ich regelmäßig, vor allem am Wochenende, halbe Nachmittage hinter Zierpflanzen.

Übrigens: Sehen Sie die Lücken zwischen der Verkleidung? Wenn Sie wie ich im Komastuhl liegen und den Kopf nach links wenden, können Sie mit einem Blick durch die oberste Lücke sehen, wer auf der Straße vor dem Haus unterwegs ist. Schauen Sie durch die untere Lücke, sehen Sie, welcher Nachbar grad den Müll runterbringt. Nicht, dass mich das interessieren würde. Aber ich kann’s ja auch nicht ändern.

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platt.

Mein kleiner Gemüsegarten am Haus hat sich in ein zertrampeltes Schlammfeld verwandelt. Heute haben wir die Himbeeren runtergeschnitten und die Rankhilfen aus der Erde gezogen. Die Bohnen mussten weg, die letzten blühenden Strohblumen ebenfalls.

In den nächsten Tagen wird das Gerüst gestellt, das neue Dach für die Grüne Villa kommt, danach wird die Fassade gestrichen. Der Gemüsegarten muss dann wohl bis zum Frühling warten, denn bis alle Renovierungsarbeiten abgeschlossen sind, ist der November da. Im November macht mir Gartenarbeit erfahrungsgemäß wenig Spaß.

Im restlichen Garten gibt es viel Verblühtes zurückzuschneiden und das erste fallende Laub zu Haufen zusammen zu rechen. Der „Rasen“(Anführungszeichen deshalb, weil der Rasen keiner ist, sondern eher eine Grünfläche voller Gänseblümchen, Klee, Taubnesseln und Moos.) wurde ein letztes Mal gemäht und die allerletzten vom Baum gefallenen Äpfel liegen im Gestrüpp, damit verspätete Igel noch ein paar Vitamine bekommen. Realistisch betrachtet ist es wohl eher so, dass ich damit Mäuse füttere, aber die werden wiederum vom glücklichen Kater gefangen und das ist ja auch gut. Freie Stellen grabe ich um, damit ich vielleicht noch ein paar Schneckengelege finde. Jede Schnecke, die im nächsten Frühling nicht das zarte Grün abnagt, ist eine gute Schnecke.

Diese letzten Arbeiten im Herbst mag ich nicht. Ich mag den Garten erst wieder, wenn er voller Raureif glitzert oder sich unter dichtem Schnee versteckt.

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Gartenumbau, Teil III – Das Workout

Gartenumbau - Teil 3

Am Wochenende stand sie an: die große Rodung.

Nachdem Vatta und der Mitbewohner die Hütte des Grauens weggerissen und entsorgt hatten, nachdem der Gartenzaun niedergerungen, ein Container bestellt und das Werkzeug vorbereitet war, ging es los: Büsche schneiden, Bäume schneiden, Efeu und Immergrün rausziehen, Erde umgraben.

Gummistiefelchic

Weil es in den Tagen zuvor durchgehend geregnet hatte, kam es zu einem Revival: Nach ungefähr zwanzig Jahren hatte ich zum ersten Mal wieder Gummistiefel an. Geliehene und daher zu große vom Herrn Vater, aber sie erfüllten ihren Zweck. Überdies verliehen sie mir das nötige gärtnerische Sexappeal.

So sieht es nun aus:

Gartenumbau - Teil 3

Den rechten Hügel – hinter dem kleinen Kirschbaum – habe ich mit dem Spaten umgegraben. Sage und schreibe vier Stunden habe ich dazu gebraucht, um Stauden und Immergrün zu entfernen, die Erde umzuheben und alles Wurzelwerk zu entfernen. Wer das nun sieht, fragt sich, warum das so lange gedauert hat und ob ich die Hälfte der Zeit Kaffee getrunken habe. Aber ich sag‘ Ihnen: Das war ein krachendes Ganzkörper-Workout.

Hier zum Vergleich nochmal, wie es vorher aussah:

Die Gartenhütte des Grauens mit Bewuchs des Grauens

Den linken Hügel werden wir deshalb am kommenden Wochenende mit einer Bodenfräse bearbeiten – in der Hoffnung, dass es leichter und schneller als mit dem Spaten geht. Sie dürfen sich also schonmal auf einen – //*Tim-Taylor-Grunzen – Werkzeugbeitrag freuen.

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Gartenumbau, Teil II – RIP, Hütte des Grauens

Nun ist sie weg, die Hütte.

Von einer Hütte des Grauens wurde sie zwischenzeitlich zu einem Haufen des Grauens.

Die Gartenhütte - nur noch ein Haufen Holz

Nicht im Bild: ein zweiter, ebenso großer Haufen mit Styropor.

Beide Haufen sind inzwischen fort: Sie ruhen auf dem Recyclinghof. Nach acht Anfahrten mit vollem Anhänger hat der Mitbewohner dort die goldene Clubkarte und darf im Dezember an der Weihnachtsfeier teilnehmen.

Wo die Hütte einst stand, ist nun plattgetretene Erde:

Die Gartenhütte ist weg

Die nicht ganz so zauberhafte Verlattung müssen wir leider stehen lassen. Dahinter befindet sich das Grundstück des Nachbarn, das höher liegt als unseres. Wenn wir dort jetzt rangehen, öffnen wir ein Riesenfass und können ungefähr 2020 mit der Neugestaltung des Gartens beginnen. Wahrscheinlich werde ich die Abgrenzung im Frühjahr ein wenig verschönern. Wenn erstmal ein Gewächshaus davor steht und Pflanzen dort wachsen, wird es ohnehin halb so wild.

Nun geht es ans Gestrüpp. Für morgen ist ein 10m³-Grüncontainer bestellt – für all das Gekröse, das auf dem Bild zu sehen ist. Und für den Rest des Gartens: Auch dort müssen wir wieder einmal ordentlich durchroden.

Mehr demnächst.

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Gartenumbau, Teil I: Die Hütte des Grauens

Die Gartenhütte des Grauens mit Bewuchs des Grauens

Ich nenne sie liebevoll „Meine Elbphilharmonie“.

Besucher lieben die Hütte, nennen sie „romantisch“ und „verwunschen“ und verfallen ins Schwärmen, wenn sie sie zum ersten Mal sehen. Wie hübsch! So gemütlich! Beim näheren Hinsehen ist das Ding allerdings ein funktionsloser Haufen Plaste, Styropor und Teerpappe. Wobei „funktionslos“ nicht ganz stimmt: Es gibt in der Hütte Strom, Licht und eine Ventilatorenbelüftung.

Sie stammt noch von den beiden Vorbesitzern. Möglicherweise hat er in dem Ding gewohnt, wenn sie ihm auf die Nerven ging. Oder er hat Orchideen darin gezüchtet. Oder Fledermäuse. Oder Cannabis.

Wie auch immer: Die Elbphilharmonie muss weg. Seit einem Jahr schon. Aber so eine Hütte prokrastiniert sich halt prima durch den Frühling. Und den Sommer.

Aber nun ist Herbst, und es ist soweit: Der Mitbewohner hat Urlaub, Vatta hat auch Zeit, und die beiden entsorgen das Ding. Ebenso das ganze Kraut, das drumherum wächst: Unmengen an Stauden, Bodendeckern und wuchernden Brombeersträuchern. Und wenn sie grad dabei sind, reißen sie auch den klapprigen Zaun, der unter dem Kraut vergraben steht, ein. Außerdem nehmen sie die Steinplatten auf, die unter dem Moos liegen. (Ich habe dieses Jahr leider keine Urlaubstage mehr zur Verfügung. Zu schade.)

Und dann? Auf jeden Fall soll im Frühjahr ein Gewächshaus in die Ecke. Und vielleicht ein Bauerngarten drumherum.

Haben Sie Ideen? Ich bin offen für alles. Besonders für alles, was nicht direkt wieder zum Urwald wird.

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Geträumt

Heute Nacht habe ich geträumt, in meinem Garten gebe es ein verstecktes Beet. So eine Art Gemüse-Narnia. Unter einem Brombeerbusch fand ich ein vollends bewirtschaftetes, frisch geharktes und umzäuntes Fleckchen mit prächtigem Blumenkohl, Mangold und Kohlrabi. Alles schnecken- und raupenfrei, prall und reif.

Ich erntete das Gemüse. Dann klingelte das Telefon. Als ich wieder in den Garten kam, war das Beet fort. Nur das geerntete Gemüse lag noch da.

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Ein Blick in andere Gärten

Nicht nur hier bei uns wird gegärtnert, auch andernorts. Einmal pro Woche, immer Freitags, werfe ich einen Blick in andere Gärten:

„Mein schöner Garten“ hat Gartentipps für den Oktober.

Rainer Erlinger beantwortet im SZ-Magazin jede Woche eine Gewissensfrage. Unter anderem hat er die Antwort auf die Frage: Soll man Tomatenpflanzen, nachdem die letzte Tomate geerntet ist, einen Lebensabend gönnen?

Die „Welt am Sonntag“ erzählt im Artikel „Karpfen vom Dach“ von Rolf Morgenstern, der in einem Dortmunder Hinterhof Gemüse und Fisch züchtet. Beet und Fischbecken sind miteinander verbunden und bilden einen Wasser- und Nährstoff-Kreislauf. Das Ganze nennt sich Aquaponik.

In der New York Times sieht man auf Bildern, was Kinder in aller Welt zum Frühstück essen.

Ivy schreibt im Blog „Gemüse aus Balkonien“ und züchtet unter anderem Mangold im Balkonkasten.

Aber natürlich mit Häkeldiplom!„: Kittykoma  über häkelnde Frauen, Feminismus und darüber, was Basteln – und vielleicht Gärtnern – mit der Arbeitswelt zu tun hat.

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Gib her, geh weg – Auberginen!

Scheinbar kann man Auberginen entweder nur hassen oder lieben. Ein Dazwischen gibt es nicht, kein „joar, nicht mein Lieblingsessen, aber der Hunger treibt es rein.“

Ich mochte Auberginen bisher auch nicht. Zum einen hatte ich im Hinterjopf, dass Auberginen Nikotin enthalten und das fand ich dann doch mehr als überflüssig (mittlerweile weiß man aber, dass der Nikotingehalt sehr, sehr gering bis nicht vorhanden ist), zum anderen mochte ich das Mundgefühl nicht: schwammig-knatschig. Letzteres wahrscheinlich meinen zögerlichen Zubereitungsversuchen geschuldet. Es ist nämlich so, dass ich oft diese Auberginen kaufte … weil sie so hübsch aussehen. Das ist eventuell kein ausreichender Grund und ich stehe auch mich schämend in der Ecke, aber mal ehrlich: aussehen tun die doch wirklich toll?!

Im Frühjahr entdeckte ich beim Gärtner meines Vertrauens eine Auberginenpflanze. Weil sie ziemlich mickrig war, hatte man sie reduziert. Ich habe immer Mitleid mit reduzierten Pflanzen, deshalb nahm ich sie mit und pflanzte sie an die Gartenmauer. Zwei Wochen später hatte sie sich verdoppelt, wofür ich sicherlich nichts kann, denn meine Pflege bestand lediglich darin, sie zu gießen und die Erde ein bißchen zu lockern.

Bis zum Sommer wuchs die Aubergine einen Meter hoch und entwickelte jede Menge sehr hübsche Blüten und kurz darauf auch nicht weniger hübsche Früchte.

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Oma Eis war begeistert und nahm mir die Ernte gerne ab, denn ein Versuch, die Auberginen zu einer Portion Ofengemüse zu mischen, führte zu einem eher unharmonischen Mittagessen. Schwammig-knatschiges Mundgefühl eben. Ich klagte Oma Eis mein Leid und sie erklärte mir, wie man diese Auberginen zubereiten muss, damit sie wirklich lecker sind! Als Auberginen-Feta-Creme!

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„Du musst die Aubergine waschen, das Grünzeug abschneiden und die Aubergine halbieren. Dann stichst du die Schale mit dem Messer ein paar mal ein, pinselst die Schnittfläche mit Öl ein und legst die Aubergine mit der Schnittfläche nach unten auf ein Blech. Dieses schiebst du bei 200°C Ober/Unterhitze so lange in den Ofen, bis die Schale runzelt. Und es gut riecht.“ (die beiden Knoblauchzehen habe ich ganz eigenmächtig mit auf das Blech gelegt)

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„Das Fruchtfleisch kannst du aus der Schale löffeln, aber das muss nicht sein. Püriere die Aubergine mit Knoblauch und Schafskäse und ein bißchen Olivenöl. Salz muss wahrscheinlich keines dazu, der Schafskäse ist würzig genug. Aber ein bißchen frischer Pfeffer schadet nicht. Lass es dir schmecken!“

Das Ergebnis sieht nicht schön aus. Und mein Talent als Foodfotografin ist auch eher unterentwickelt; selbst wenn ich die Creme in ein Glas umfülle, sieht es eben nur aus wie komische Pampe mit dunklen Stückchen drin hinter Glas.

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Aber schmecken tut das wirklich sehr, sehr gut, von schwammig-knatschig keine Spur mehr!

Manche Auberginenpflanzen sind mehrjährig. Ich hoffe, eine solche erwischt zu haben. Insgesamt habe ich zehn Auberginen geerntet, eine kleine hängt noch an der Pflanze. Das ist kein riesiger Ertrag, aber die Pflanze gefällt mir außerordentlich gut (auch wenn das Jäten darunter gemein ist, Stiele und Blätter pieksen hinterlistig!).

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