Eingemachtes

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Ein Blick in andere Gärten

Wegen Verzögerungen im Betriebsablauf diesmal einen Tag später: der Blick in andere Gärten. Dafür wieder mit frisch gepflanzten, duftenden Links.

Anne Schüßler begibt sich unter die Balkongärtnerinnen und muss dabei ihren Mann enttäuschen. Wir werden das Projekt mit Interesse verfolgen.

Carola, Mutter von vier Kindern, darf dieses Jahr keine Eier für die Kita ausblasen. Sie weiß trotzdem, wie es am besten geht.

Rezepte für das Saisongemüse im März.

Es gibt eine Vogelart, die heißt „Salanganen“. Das sind Segler wie unsere Mauersegler. Sie kommen vor allem in Malaysia vor. Das Besondere: Sie bauen ihre Nester aus Speichel, und die Nester sind in China eine Delikatesse. Für ein Kilo der Nestmasse werden bis zu 2.500 Dollar bezahlt. Die Jagd nach den Vögeln und Nestern in Bildern.

Species in Pieces oder auf Deutsch: Tierarten in Teilen. Die Webseite stellt, optisch anspruchsvoll, 30 bedrohte Tierarten vor.

„Oh wie süß! Ein Koala!“ Das denkt nicht jeder Australier. 

Sich über den Frühling freuen, geht das? Na klar, sagen Sie. Autorin Nataly Bleuel plagt das Gewissen, wenn sie die Natur genießt: „Eigentlich denke ich, das alles machen wir kaputt.“

Die Berlingärtnerin hat sich nicht so viele Gedanken gemacht: Sie war im Botanischen Garten und hat einfach dem Frühling zugeschaut.

Ben vom Blog „Vegetation daheim“ hat aufgeschrieben, was er in 2015 alles aussäen möchte. Außerdem hat er geläufige Irrtümer und Missverständnisse aus der Pflanzenwelt aufgelistet.

7 Tipps gegen Ameisen an unerwünschten Orten.

Ein grandios schöner Flur. Mit Ikea-Hack.  Aber darum geht’s eigentlich nicht. Sondern: Hamma, was für ein Flur!

Für die Katzenfreunde unter den Leserinnen: sieben Katzentypen, angefangen mit „Der Fettklops“.

Claus, der uns das Design für dieses wunderschöne Blog gemacht hat, ist übrigens Erfinder des Moodbear.

Zum Schluss einmal Sonnenfinsternis – aus dem All betrachtet:

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Zaun-Planung

Ein kleiner Schritt für die Gärtnerin, ein großer für die Zaunplanung: Ich weiß endlich, was ich brauche.

Zaun-Planung

Zaun-Planung

Es soll ein Staketen-Kastanienholzzaun von DasLandleben sein. Höhe: 1 Meter. Abstand der Staketen: 8 Zentimeter.

Ich baue auch ein kleines Tor in den Nachbargarten ein. Nicht, dass ich ständig zur Nachbarin laufen möchte. Aber ich glaube, dass es im Zweifel praktisch ist. Wir haben uns schon kennengelernt und unterhalten. Durch den Garten ist der Weg kurz. Sollte er jedoch wegen eines Zauns nicht mehr möglich sein, müssen wir nicht nur um ein, sondern um mehrere Häuser herumlaufen. Es sind nämlich nur unsere Gärten Nachbarn – die Häuser selbst stehen in verschiedenen Straßen.

Abgesehen davon kann es immer mal sein, dass ein Besuchskind einen Ball rüberkickt – oder der Gärtner der Nachbarin Äste schneiden will, die auf unser Grundstück ragen. Es stehen nämlich mehrere große Bäume auf der Grenze, für die sie einmal im Jahr Profi-Hilfe bestellt.

Viele Gründe also für ein kleines Törchen. Sollten wir uns spinnefeind werden, kann ich immer noch ein Schloss darum legen. Ich bin aber einfach mal guter Dinge.

Ich brauche also:

  • 32 Meter Zaun
  • 1 Tor
  • 16 Pfosten
  • Bodenhülsen
  • Schrauben

und Kraft und Ausdauer. Na denn …

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Ein Blick in andere Gärten

Hühnerglück in Nierstein – also bei Gärtnerin Pia um die Ecke: Der Verein „Rettet das Huhn“ strickt und näht Pullover für kahlgepickte Hühner aus Legebatterien  (Facebook-Seite).

Ferien für Vegetarier: eine Deutschlandkarte mit Hotels und Pensionen, die ausschließlich vegetarisches oder veganes Essen anbieten.

Nicht dabei: ein Hummelhotel. Ist auch vegetarisch. Müssen Sie sich aber selbst in den Garten bauen.

Mäusedoktorin Karen ist Biologin, bloggt und macht aktuell in Eichhörnchen. Ihr Job in eineinhalb Sätzen.

Brad Wilson zeigt Tiere.

Im „Schweizergarten“ gibt es Bilder von der „Giardina 2015“, die aktuell in Zürich stattfindet. Auf der Webseite der Gartenmesse sind ebenfalls Eindrücke zu sehen.

Schon mal von „Winterportulak“ gehört? Ich nicht. Soll man aber anpflanzen und essen können.

Ann-Katrin von „Penne im Topf“ hat ihre Kartoffelstempel hervorgekramt (Textilgestaltung! Mein Schultrauma!) und ein paar Geschirrtücher bedruckt. Ebenfalls von Ann-Katrin: leckere Meringues mit Nutella.

Ein Toaster mit Sichtfenster. Für Menschen, die auch ihrer Wäsche beim Waschen zugucken.

33 Dinge, die dich töten wollen. Darunter gefährliches Gemüse. Manchmal auch nur frustriertes Gemüse.

Ein Paar hat sich für 500 Öcken ein Haus gebaut. Das SZ-Magazin hat passend dazu kleine, hutzelige Urlaubsquartiere herausgesucht.

Kennen Sie alle schon, oder? Falls nicht: Lackdose-Unverträglichkeit.

Flausch fürs Wochenende:

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Es treibt aus

Während ich meinen Garten zwischen November und Februar weitgehend ignoriert habe (außer tristem Braun gab es einfach nichts zu sehen), schaue ich nun gerne hin.

Genau genommen gehe ich jeden Morgen vor die Tür und mache einen kurzen Gartencheck: Was kommt gerade aus der Erde? Was ist weiter gewachsen?

Neu im Club: die Rosen. Sie zeigen erste zarte Ansätze von Trieben.

Rose treibt aus im März

Die Rosen werden mutig.

 

Weiterhin am Start sind die Krokusse. Ich muss mich wirklich zurückhalten, Sie hier im Blog nicht mit Krokus-Fotos zuzuspammen. Liegt das daran, dass ich so lange auf Farbe im Garten verzichten musste? Die Zeit von November bis März kommt mir immer wie eine Ewigkeit vor. Dabei mag ich es durchaus, wenn das Wetter knackig kalt ist. Doch wenn es nicht schneit – tja. Nicht schön.

Lila Krokusse im Februar

Sie sind überall.

 

Fröhlich stimmt mich auch, dass ich im Herbst alles richtig gemacht habe beim Einpflanzen. Die Zwiebeln haben sich offensichtlich wohl gefühlt, sonst würden sie jetzt nicht austreiben.

Tatsächlich bin ich immer unsicher, wie tief ich Blumenzwiebeln einpflanzen soll. Mit „doppelt bis dreimal so tief, wie sie dick sind“ bin ich also ganz gut gefahren.

Da ich nun sehe, wo alles etwas wächst (und es auch fleißig mit der Kamera dokumentiere), kann ich im nächsten Herbst gezielt weitere Akzente setzen. Hier und da könnten die Krokusse nämlich noch dichter stehen – so wie die Schneeglöckchen.

Schneegloeckchen im Februar

Fette Schneeglöckchenbüschel

 

Mir kam es zwar schon so vor, als hätte ich unendliche Mengen im Garten platziert – es geht aber wohl noch mehr.

Außerdem sehe ich noch freie Plätze – vor allem weiter weg vom Haus. Ich habe viel in die Nähe der Terrasse gepflanzt. Dabei schaue ich, wenn ich aus dem Küchenfenster blicke, eher in die Ferne, also in den hinteren Teil des Garten. Das hatte ich nicht bedacht.

Es gibt also schon ein Projekt für den Herbst. Wie schön.

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Das große Buch der Gartengestaltung

Das große Buch der Gartengestaltung: Cover

Seit Ende 2013 arbeite ich nun schon meinen Garten. Trotz des Übungsjahres 2014 bin ich noch immer etwas orientierungslos. Deshalb stehe ich oft in der Gartenbuchabteilung und blättere durch das Angebot.

Was ich vor allem brauche: Überblick und Inspiration. Beispiele. Etwas, das mir zeigt, was ich alles mit meinem Garten machen kann. Bilder davon, was andere tun.

„Das große Buch der Gartengestaltung“ kommt also gerade recht.

Das große Buch der Gartengestaltung: Küchengarten

Das bietet das Buch: 

Einen Überblick. Über Gartenanlagen, bauliche Elemente, den Einsatz von Pflanzen, Wege und Tore, Licht und Schatten, unterschiedliche Stile.

Bilder und Beispiele. Das Buch strotzt vor Fotos. Zu jedem Thema gibt es mindestens vier Bilder, meist mehr. Natürlich sind auch Gartenanlagen dabei, die mir persönlich nicht zusagen. Oder solche, die völlig jenseits meiner Möglichkeiten liegen. Das macht aber nichts: Es gibt genug Fotos, die Ideen geben. Manchmal muss man nur genau hinsehen.

Inspiration. Sie wissen nicht, was Sie in den Schatten pflanzen können? Das Buch hat die Antwort. Sie suchen nach Ideen, wie Sie Wasser in den Garten bekommen? Es gibt mehr als 30 Beispiele in Bildern. Sie brauchen Anregung für den Küchengarten? Das Buch zeigt Gestaltungsmöglichkeiten.

Das Schöne am großen Buch der Gartengestaltung: Es gibt mir Ideen, die ich vorher nicht hatte. Zum Beispiel gibt es ein kleines Kapitel, wie man Garteneingänge gestaltet. Bislang wusste ich nur, dass ich dringend mein Gartentor streichen muss – dass ich es auch umpflanzen könnte, ist mir bislang nicht in den Sinn gekommen.

Das große Buch der Gartengestaltung: Eingang

Das sollten Sie nicht erwarten: 

Anleitungen. Es gibt keine Do-It-Yourself-Tipps und konkrete Handlungsanweisungen. Sie erfahren nicht, wie Sie einen Teich anlegen, ein Hochbeet bauen oder Obstbäume pflegen.

Lassen Sie sich vom Titel also nicht in die Irre führen.

Fazit:

„Das große Buch der Gartengestaltung“ ist kein Buch, das man sich mal eben so kauft. Dafür hat es – für den Preis – zu wenig konkreten Nutzen.

Es ist aber ein Buch, das man sich gerne schenken lässt. Es macht wirklich Spaß, sich Ideen zu holen und darin zu blättern. Schreiben Sie es also auf Ihren Wunschzettel – und freuen Sie sich, wenn Sie es irgendwann auspacken dürfen.

Heidi Howcrowft, Marianne Majerus
Das große Buch der Gartengestaltung
ISBN: 978-3421040077
Hardcover
320 Seiten
49,99 Euro

Das Buch wurde mir als Rezensionsexemplar vom Verlag zur Verfügung gestellt.

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Ein Blick in andere Gärten

Er heißt „52“ und ist der einsamste Wal der Welt: Weil er auf einer zu hohen Frequenz singt – nämlich auf 52 statt wie andere Wale zwischen 15 und 20 Hertz – können seinen Artgenossen ihn nicht hören. Niemand reagiert auf ihn.  Mein Herz wird ganz schwer.

Deutschland geht das Holz aus. Auch ein Grund: Die gestiegene Anzahl an privaten Kaminöfen. Zwar besteht ein Drittel unserer Landesfläche aus Wald, doch das Holz ist schwierig zu verwerten.  Über Waldbesitz, Agrarholz und ein Hackschnitzelkraftwerk in Brilon. 

Die Berlingärtnerin Xenia gibt Tipps, wie Sie Ihren Garten und alles, was in ihm wächst, am schönsten fotografieren.

Ein weiterer Tipp, diesmal aus Lillys Pflanzenblog: Windeln als Wasserspeicher.

In Sibirien sind Löcher im Boden, ziemlich große und ziemlich rätselhafte. Laserwaffen von Aliens kommen als Ursache in Frage – oder irgendwas mit Methan.

Falls Sie Inspiration für Ihre Inneneinrichtung suchen: Die New York Times hat die Rubrik „On Location“. Sie besucht Leute zu Hause und fotografiert ihre Häuser, Wohnungen und Lofts. Einmal reingeklickt, vergisst man schnell die Zeit.

Catherine Hug vom wunderschönen Blog „Hyggelig“ (Do it Yourself, Design, Kindersachen und Inneneinrichtung) hat sich einen Kindheitstraum erfüllt: Sie war im Brandnertal in Österreich und ist Hundeschlitten gefahren.

Anregung fürs Wochenende: Landschaften in Klebebänder schnitzen. 

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Start in die Tomatensaison

Auf den Packungen steht: „Aussaat Januar bis März“.

Jo, dachte ich mir. Dann isses wohl an der Zeit. Fuhr in den Baumarkt und kaufte mir ein kleines Gewächshaus für die Fensterbank – damit die Thorstens* in diesem Jahr ein schönes Zuhause haben und nicht vereinzelt herumstehen. Ist auch besser fürs soziale Klima, dachte ich mir, so gesellig.

Tomatenaussaat im Inhouse-Gewächshaus

Zu Beginn pflanze ich drei Sorten Tomaten: gelbe Cherry-Tomaten, Black Cherry und Ampeltomaten. Letztere kann man in Blumenampeln halten. Die Früchte hängen dann herunter. Das ist auch mal schön.

Tomatenaussaat 2015

Zum ersten Mal pflanze ich die Samen in Vorzuchtbecher. Die können hinterher, wenn die Kleinen groß sind, mit in den Topf, denn die Becher zersetzen sich.

Tomatengewächshaus auf der Fensterbank

Es ist ja immer eine spannende und schöne Zeit: das Aussäen, das Warten – und irgendwann der erste Keimling. Das erfüllt das Herz mit Mutterstolz.

Wenn es etwas zu sehen gibt, werden Sie es als erste erfahren.

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*Thorsten, weil Tomaten so haarige Arme haben. Benannt nach einem Jungen, der bereits im Grundschulalter haarige Arme hatte. Seit meine Tomaten Thorsten heißen, nennen auch all meine Freunde und Bekannte ihre Tomatenpflanzen Thorsten, was zur Folge hat, das auf Balkonen im Ruhrgebiet viele Thorstens wohnen und wir uns ständig gegenseitig fragen, wie es Thorsten geht.

Eichhörnchenflausch!

In meinem Garten wohnt ein Eichhörnchen. Es heißt Ronny.

Ronny hat sich bislang nicht durch ein erhöhtes Maß an Cleverness hervorgetan. Er ist eher ein Eichhörnchen mit Förderbedarf.

Ronny läuft durch den Garten, vergräbt Dinge, findet sie nicht wieder, gräbt an anderer Stelle herum und guckt dann irritiert in die Gegend. An ausgelegten Nüssen läuft er konsequent vorbei und steht rat- und fassungslos vor der angebrachten Eichhörnchen-Futterstation.

Kommt die Nachbarskatze, bugsiert Ronny sich mit Ach und Krach auf einen Baum, hockt da und hofft, dass sie nicht hinterher kommt. Kommt eine Taube des Weges, überlegen beide lange (sehr lange), ob sie voreinander Angst haben sollen. Ronny weiß dann nicht, was er machen soll und versucht, sie mit Blicken zu töten. Die Taube verharrt und glotzt zurück. Beide schleichen irgendwann voneinander weg, indem sie so tun, als hätten sie dringend etwas anderes vor.

Deshalb wunderte ich mich heute Morgen umso mehr, als ich Ronny im Strauch hocken und Sonnenblumenkerne fressen sah.

Eichhörnchen im Baum

Eichhörnchen Ronny in einem lichten Moment

Aber wie heißt es so schön: Auch ein blindes Eichhorn findet mal einen Sack Korn.

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