Andere Gärten

Ein Blick in andere Gärten

Die Buddenbohmsche Familie hat jetzt einen „Strebergarten“:

Die Artikel zum Garten werde ich in der neuen Kategorie “Strebergarten” zusammenfassen, was erstens inhaltlich selbstverständlich zu meiner stets ambitionierten Grundhaltung passt, zweitens aber eine Bezeichnung ist, die den Söhnen so logisch erschien, dass beide bis vor kurzer Zeit tatsächlich annahmen, dies sei das korrekte Wort für ein Grundstück im Kleingartenverein. Sie haben es bei all unseren Gesprächen über die Pläne so verstanden, ein Strebergarten, da geben sich eben immer alle Mühe. Deswegen blüht da auch so viel, deswegen auch das ganze Gemüse.

So ein Garten führt zu einer Menge Überlegungen, auch bei den Buddenbohms – unter anderem zum Rasenmäherkauf und zur seelischen Schwere der Konifere.

Außerdem hat Herr Buddenbohm 45 Gartenblogs aufgelistet.

Viertel vor ist die Website für Nachhaltigkeit: Es geht um Ansprüche und um Konsum – und um praktisches, nachhaltiges Leben. Jeder kann seinen Teil beitragen.

Xenia vom Berlingarten hat aufgeschrieben, wie man Lavendel richtig zurückschneidet und so zu neuem Wachstum anregt.

Das Gartenfräulein zeigt, welche essbaren Blüten es gibt – und hat ein Rezept für Zucchiniblüten, gefülllt mit Karottenpürree und geschwenkt in Salbei- Zitronenthymhian-Butter.

Ein Küchengerät, das Biomüll zu Dünger macht: Abfälle rein, zerkleinern, und 24 später hat man besten Dünger. Soweit die Theorie. Die gestartete Crowdfunding-Kampagne war schonmal erfolgreich.

Für Zugvögel wird die Rast in Deutschland immer schwieriger: Sie finden weniger Nahrung und weniger geschützte Plätze. Der Grund: Monokultur, Pestizide, immer weniger alte Bäume. Ein Interview mit dem Vogelforscher Hans-Günther Bauer.

Eine Lösung für unser Plastikmüllproblem? Die Larven der Wachsmotte finden Polyethylen super, fressen und verdauen es.

Ein Blick in andere Gärten

In Leipzig gibt es einen Stadtgarten. Er heißt Annalinde, ist ein Gemeinschaftsgarten und ein Experiment.

Eine Bilanz des Sommers 2016: nass und wärmer, als er sich anfühlte. Für Vögel und Fledermäuse war es schwierig – und fürs Meer war das Wetter auch nicht gut.

Die Damen von Weird machten uns per Twitter auf „Schnexagon“ aufmerksam:

„Schnexagon“ ist ein Schneckenschutzzaun, der flüssig ist. Wir können alles unauffällig schützen, denn die einzige Eigenschaft des Lacks ist es, dass die Schnecke nicht daran kleben kann. So können sie bestimmte Hürden nicht erklimmen, werden aber auch nicht getötet.

Ich werde das nächstes Jahr mal ausprobieren.

Zu Besuch im Garten von Loretta und Wolf: ein ehemaliger Bauernhof mit einem 1600 Quadratmeter großen Grundstück, auf dem unter anderem 70 Bäume stehen.

Renate vom „Genießergarten“ erklärt, wie sie Blumenzwiebeln einpflanzt – außerdem, wie und ob man die Zwiebeln vor Kälte schützen muss.

Ein Interview mit Simone über ihren Kräutergarten. Sie sagt uns, welche Kräuter für sie in jeden Kräutergarten gehören. Woanders: ein Rezept für Pesto aus Kapuzinerkresse.

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Nachbarschaftliche Beobachtungen im Gärtchen

Von hier aus hat man prima die ganze Nachbarschaft im Blick. Und die mich !

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Es ist nicht so viel los, wo ich wohne, es ist im Allgemeinen sehr ruhig, beschaulich und gediegen. Außer, der Nachbar zu linken geht nach draussen. Dann lässt er jeden an seinem Musikgeschmack teilhaben. Auch wenn er das Radio nur auf normaler Lautstärke laufen lässt, hört sich das in dieser beschaulichen Nachbarschaft am Feldrand an, als wenn eine Rockband mit gefühlt 100 dB(A) ein Ständchen bringt. Das funktioniert auch an sonnigen Wintertagen, dann halt durchs gekippte Fenster statt direkter Beschallung an die auf der Liege liegende.

Zum Vergleich:

Bätterrascheln 10 dB(A)

Vogelgezwitscher 50 dB(A)

Wenn ich im Garten liege kann ich die Uhr danach stellen, dass bald die Hecken geschnitten werden (die Nachbarn nach vorne). Deren Frauen freuen sich, dass die Hecken ordentlich sind, und ab und an fällt noch ein Stück Kuchen für mich ab. Das nennt man wohl Win-Win.
Es gibt Nachbarn, die habe ich noch nie gesehen! Aber die mich wahrscheinlich, ist mir etwas unheimlich. Es scheint sie aber zu geben, denn morgens hängen die Betten zum Lüften raus. Weil das so gehört.

Das Gärtchen wird bewohnt von 2 Eichhörnchen, jede Menge Elstern, und sogar Fledermäusen. Ich liebe das. Und das Gras im Gärtchen ist schon lange dem Moos gewichen. Macht aber nichts, die Oma lässt trotzdem regelmäßig mähen. Weil das so gehört. Ist aber angenehm weich für meine empfindlichen Sohlen.

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Ein Blick in andere Gärten

Wie geht es eigentlich Pia? Schauen Sie doch mal in ihrem Blog vorbei. Sie hat gerade ihre Tochter Anne nach Afrika verabschiedet. Dort leistet Anne einen Freiwilligendienst – und bloggt darüber: Afrikaanne.

Demnächst braucht man nicht mehr selbst Hand anlegen: Der Farmbot Genesis sät und wässert das Gemüse – und stupst das Unkraut zurück unter die Erde.

Viele haben bereits einen anderen Roboter im Garten: den Mähroboter. Für Igel und andere Tiere sind Rasenmähroboter allerdings sehr gefährlich.

Anja von der Gartenbuddelei hat sich ein Teichbecken neben die Terrasse gebaut. Das sieht toll aus!

Ein Rezept für selbst eingelegte Gewürzgurken – und eins für Zucchinikuchen.

In Deutschlands Großstädten wird die Idee der „Gartenstädte“ wiederbelebt.  Gartenstädte sind genossenschaftlich organisierte Planviertel, meist kreisförmig und mit viel Grün (Wikipedia).

Wie legt man das perfekte Kräuterbeet an? Die Antwort.

Es hat nichts mit Garten zu tun, ist aber trotzdem schön: Katrin Scheib war am Baikalsee, erzählt davon und zeigt Bilder.

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Ein Blick in andere Gärten

Chinesische Forscher gärtnern in der Antarktis. Dabei nutzen sie ein Gewächshaus aus deutschem Plexiglas.

Den eigenen Gemüsegarten hat auch die deutsche Spitzengastronomie entdeckt. Tohru Nakamura aus München oder „De Kas“ in Amsterdam sind Vertreter von „Farm-to-table“.

Wer gerne Gemüse aus dem eigenen Garten haben möchte, sich aber nicht selber die Hände schmutzig machen will, der kann sich einen FarmBot anschaffen.

Die gewonnene Zeit lässt sich dazu nutzen, um aus Paletten Gartenmöbel oder Pflanzkästen zu bauen.

Wer doch lieber selber in der Erde buddelt, bekommt in der FAZ Anregungen für das perfekte Kräuterbeet.

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Ein Blick in andere Gärten

In Berlin-Neukölln ist der Comenius-Garten Anlaufpunkt für Jugendliche aus der Umgebung: Der Garten der Harten. 

Wie gärtnern mit Kindern? Auch hier hat die FAZ Ideen.

Der Psychotherapeut Konrad Neuberger betreut einen Therapiegarten und ist überzeugt, dass beim Gärtnern „viele Selbstheiler am Werk“ sind.

1987 wurde der Duisburger Bibelgarten angelegt – inklusive „brennendem“ Dornenbusch. In Deutschland gibt es übrigens rund 100 Bibelgärten.

Viele Kleingärtnervereine bieten Seminare rund um den Garten an – in Essen ist zum Beispiel der Winterschnitt von Obstgehölzen ein Thema.

Gabriella Pape leitet die Köngliche Gartenakademie in Berlin-Dahlem und hat mit der FAZ über die Garten-Vorlieben der Deutschen und den Unterschied zu den Engländern gesprochen.

Polar-Füchse sind eigentlich „Öko-Ingenieure“ und „bauen“ Gärten in Alaska.

Da die „Ober-Gärtnerin“ Vanessa jüngst Heidelbeeren pflanzte, noch zwei Heidelbeer-Tipps:

Anspruchsvolle Früchtlein, die dank Anthocyan eine blaue Zunge machen und eine einfache Methode, Blaubeeren zu pflanzen. Der Kirchhellener Hof Schmücker häckselt übrigens jedes Jahr die Bottroper Weihnachtsbäume, um den Heidelbeeren vorzugaukeln, sie stünden im Wald.

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Blick in andere Gärten

Dem Kopfsalat ist ein eigenes Fest gewidmet, die Salatkirmes, wie nett.

Das Paradies, es liegt in Marrakesch. Der Obergärtner Youssef Jellab möchte nicht mehr weg, aus dem Jardin Majorelle, dem schönsten Garten der Welt, dem Garten von Yves Saint Laurent und Pierre Bergé.

Über die Mutter aller Kräuterbücher, der „Gart der Gesundheit“, veröffentlicht 1485 in Mainz. Mit praktischen Tipps gegen Läuse, Spülwürmer und Herzzittern, mit welchen sich die Menschen vor über 500 Jahren geplagt haben.

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Ein Blick in andere Gärten

Gärtnern ist „in“, vor allem Formen wie Guerilla oder Urban Gardening. Warum, erklärt der Publizist und Gartenhistoriker Hans von Trotha.

Was die Honigbiene drauf hat, sieht man nur in Superzeitlupe. Und wie entsteht eigentlich Sortenhonig?

Der BUND ruft dazu auf, torffreie Blumenerde zu kaufen, um Moore zu schützen. Wer torffreie und lokale Erde kaufen möchte, sollte sich darüber informieren, ob es in der Nähe eine Kompostierungsanlage gibt. Die verarbeiten die Biotonnen der jeweiligen Stadt und keinen Torf.

Die Blumenerde können Essener Gartenfreunde umweltfreundlich und kostenlos mit ELA transportieren, dem Essener Lastenrad.

Wer schon immer mal in einem Schrebergarten übernachten wollte, hat bis zum 5. Juni in einem Berliner Luxus Design Schrebergarten die Möglichkeit dazu.

Die Berliner Morgenpost informiert darüber, wie grün Deutschland eigentlich ist. Grünste Großstadt Deutschlands ist übrigens Hamburg.

Obwohl Berlin beim Ranking der grünsten Großstadt nur im Mittelfeld ist, werden dort Baumsalat-Radtouren angeboten. Verkostung eines Lindenblattes inklusive.

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Monstergemüse

Gestern haben wir die Tomaten (Hessisch: Tomädsche Singular+Plural) von der Fensterbank ins Gewächshaus umgezogen. Großes Drama. Die von der Schwiegermutter auf der Fensterbank gezogenen, und die von ihrer Nachbarin obendrüber angezüchteten und an uns verschenkten.

Monsterzanzucht

Ihr dürft Raten. Ja, die kleinen sind von uns, und die Monster-Fensterbank-Anzucht (im Eimer) ist von der Nachbarin. Sie sagt nicht, wie sie die so groß bekommt. Und die Schwiegermutter möchte nicht fragen. Erde, Dünger, Licht, das Geheimnis bleibt uns verborgen. Die Nachbarin gehört aber zu der Sorte Gärtnerinnen, die morgens um 8 in den Garten geht, und um 18 Uhr nach Hause. Die Sorten der Nachbarin heißen Diplom, Masters und Sportivo. Das sagt ja eigentlich auch alles. Und wenn die Schwiegermutter nicht bald fragt, wird sie womöglich ihr Geheimnis irgendwann mit ins Grab nehmen, sie ist auch schon über 80.

sportivo

Dafür haben wir wiederum einen gigantischen Rhabarber, ohne Genmanipulation, ich schwörs! Morgen gibt es die ersten Rhabarber Hefeschnecken, hmmmm.

MonsterrhabarberDazwischen gibt es aber auch normal wachsendes. Der Kampf mit den Schnecken hat begonnen. Ich bin ja wirklich super tierlieb, setzte alle Spinnen zurück in die Natur und bekomme die Krise wenn ich aus Versehen einen Regenwurm verletzte, aber Schnecken die MEIN Gemüse und Salat anknabbern haben bei mir keine Daseinsberechtigung.

BissiwasAußer Tomaten setzen war alles getan, und so haben wir uns doch tatsächlich mal eine Auszeit gegönnt. Das kommt bei der Schwiegermutter eher selten vor. Ausruhen kann man nach getaner Arbeit, sagt sie, und die wird ja bekanntlich nie fertig.

Ausruhen

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