Über Vanessa Giese

http://www.gaertnerinnenblog.de

Eingemachtes von Vanessa Giese:

Die Dortmunder Gartenpläne für 2017

Schild mit Aufschrift "Salat" im gefrorenen Beet

Der Garten liegt noch in tiefen Schlummer. Aber die Gartenpläne für 2017 reifen schon.

Spektakuläre Bauarbeiten stehen nicht an. Dafür viele kleine Verbesserungen:

  • Den Rasen wieder zu Rasen machen. Ein bisschen Klee stört mich ja nicht. Gänseblümchen finde ich auch super. Aber die Grashalme zwischen Klee, Moos, Löwenzahn und Gänseblümchen kann ich aktuell wirklich zählen. Da wird etwas passieren: vertikutieren, einsäen, das ganze Programm.
  • Gewächshaus abdichten. Es regnet immer noch rein, die Fenster im Dach sind nicht dicht. Wir werden das Dach erneuern: Fenster raus, Holz runter und Kunststoff drauf. Dann haben die Thorstis auch nochmal etwas mehr Licht.
  • Kartoffeln anbauen. Vatta fordert seit eineinhalb Jahren vehement Kartoffeln ein. In 2016 habe ich ihm seinen Wunsch nicht erfüllt, dieses Jahr führt kein Weg mehr daran vorbei, sonst ist der Familienfrieden arg gefährdet.
  • Bepflanzung weiter optimieren. Nach dem Gartenumbau habe ich in 2016 viele Pflanzen gesetzt – 90 Prozent Stauden und Winterhartes, Rosen, Lavendel, Hortensie, Gräser, Bleibendes halt. Ich bin gespannt, was in 2017 tatsächlich wiederkommt und wie es sich macht. Oft ist es ja so, dass das Pflanzjahr ausbaufähig ist und die Blümkes im zweiten Jahr richtig loslegen. Ich werde mir das im Frühsommer anschauen und dann noch ein paar schöne Pflanzen dazukaufen.
  • Keine Tomaten einsäen. Sondern als Pflanzen kaufen. In 2016 war ich mit den Thorstens deutlich zu spät dran: Eingesät erst im April, haben sie lange gebraucht, um heranzureifen. Der kühle Frühsommer tat sein Übriges. Das Tomatenjahr war insgesamt schlecht. Mal schauen, ob ich mit Pflanzen besser fahre. Ich werde dazu eine Gärtnerei besuchen, die verschiedene alte Sorten züchtet.

Der Dortmunder Garten im November

November. Der Monat, der mir zeigt, warum der Sommer so schön ist. Und das Frühjahr.

Obwohl: Wenn es stürmt, mag ich den November. Und wenn es Frost gibt, auch. So wie an diesem Morgen:

Der Garten im November: Morgendliches Gartenpanorama

Schon sehr schön, was die Natur so macht:

Der Garten im November: Frost an Strauch

Der Garten im November: Frost an Blättern

Der Garten im November: Frost an Dickblattgewächsen

Der Garten im November: Frost an Husarenköpfchen

Derweil sind im Beet einige Blumenknollen gesprossen. Manchmal verstehe ich nicht, was sich die Blümchen dabei denken.

Im September standen in einem anderen Beet plötzlich Hyazinthen – aber nur die Blätter, keine Blüten. Jetzt das hier. Irgendwas geht da durcheinander:

Der Garten im November: Knospende Blumenzwiebeln

Am heutigen Sonntag habe ich den Garten zurückgeschnitten: die Lilien, die schon gelb waren, die Herbstanemonen, die verblüht waren, die Rosen, die nun in den Winterschlaf gehen. Außerdem habe ich die Leichen des Frostes entsorgt: Minze, Husarenköpfchen und anderes, einjähriges Blühzeug. Dabei entdeckt: Pilze.

Der Garten im November: Pilze am Baumstamm

Der Garten im November: Pilze am Baumstamm

Der Kohl, den ich als Kohlrabi gekauft habe und der etwas anderes geworden ist (Vielleicht doch kein Weißkohl? Eher Spitzkohl?), ist fast fertig. Am kommenden Wochenende werde ich wohl den ersten ernten und mal nachschauen, was sich mit ihm machen lässt.

Der Garten im November: Kohl

Allen noch einen gemütlichen November!

trenner_kuerbis

Tomaten nachreifen lassen

Die Tomatenpflanzen im Gewächshaus sind platt und leben jetzt ihr zweites Leben auf dem Kompost.

Thorsten hatte aber noch einige Früchte am Start. Die wohnen jetzt gemeinsam mit Äpfeln in einer Plastiktüte auf der Küchenfensterbank – zum Nachreifen.

Tomaten nachträglich mit einem Apfel reifen lassen

Im vergangenen Jahr hat das sehr gut geklappt: Die Tomaten sind alle noch rot geworden. Geschmacklich war’s zwar keine Offenbarung, aber durchaus okay. Zum Kochen und für aufs Brot hat’s gereicht.

Der Garten schaut jetzt sehr trist aus, November halt. Ich mache demnächst Fotos für die Rubrik „Der Garten im November“, aber ich warne schonmal vor: Es wird kein Freudenfest.

trenner_tomate

Geranien, Agapantus und Zitronenbaum überwintern

Ausverkauf im Gewächshaus. Alles muss raus, nichts bleibt drin.

Thorsten ist ausgezogen und beginnt sein zweites Leben auf dem Kompost als zukünftiger Dünger seiner Tomatenkameraden. Dafür sind nun der Agapanthus, formally known as Agathe Bauer, eingezogen.

Agapantus und Zitronenbaum: Überwinterung im Gewächshaus

Mit von der Partie: das Zitronenbäumchen, der Topf mit der Fuchsie und ein paar Nachwuchsgräser. Sie wohnen nun alle im Hochbeet, mit den Töpfen auf der Erde, schön geschützt vor dem Frost, der vom Boden hochkriecht. Wenn’s zu arg kalt wird, bekommen sie noch einen Mantel aus Vlies. Das Zitronenbäumchen sollte eigentlich abgedunkelt stehen. Ich werde deshalb noch nach einem Schattiergewebe schauen und es damit einhüllen.

Geranien sind ja mehrjährige Pflanzen. Der Plan ist, sie über den Winter zu bringen. Sobald es frostig wird, werde ich Blüten und Blätter zurückschneiden. Dann sind sie weniger angreifbar für Schädlinge. Ich pflanze sie dann direkt in die Erde des Hochbeets. So kann der Ballen nicht einfrieren, und sie haben es etwas wärmer.

Gegossen habe ich in den vergangenen Jahren immer wenig. Alle zwei, drei Wochen fiel mir ein: Ups, du müsstest mal die Draußenpflanzen gießen. Das genügte aber offenbar.

Jetzt kann der Winter kommen. Ich freue mich sogar darauf!

trenner_bohne

Der Dortmunder Garten im Oktober

Ganz eindeutig: Es ist Herbst.

Die warmen Tage sind vorbei, der Rasen ist ein letztes Mal gemäht, es regnet und stürmt. Und es wird trister.

Der Garten im Oktober: Panorama

Nix mehr mit bunten Farben, Blumen und prallem Leben. Die Natur legt sich zum Winterschlaf nieder. Die Beete sind fast leer, und was noch nicht verblüht ist, wird in den nächsten drei Wochen dahinsterben. So lange lasse ich es stehen und erfreue mich an jedem Farbtupfer, den der Garten noch hat.

Die Husarenköpfchen zum Beispiel. Sie halten sich tapfer. Die Herbstannemone hadert schon mit dem Wind und der Kälte. Die Rosen halten ihre letzten Blüten in den Wind. Neue werden nicht mehr kommen.

Im Gemüsebeet ist noch ein bisschen Salat. Ich hatte ihn Anfang August nachgepflanzt. Ich werde ihn jetzt schnell essen müssen.

Der Garten im Oktober: Salat

Das Gewächshaus zahlt sich aus. Thorsten und Gurki waren zwar zögerlich unterwegs, aber nach hinten raus holen sie auf. Es ist immer noch passabel warm im Häuschen – zumindest, sofern ein, zwei Stunden am Tag die Sonne scheint.

Blick vom Nachbargarten auf die Rückseite:

Der Garten im Oktober: Gewächshaus von hinten

Es hängen noch etliche Tomaten an den Pflanzen. Bislang werden sie noch rot und schmecken auch:

Der Garten im Oktober: Thorstomaten

Falls es zu kalt im Gewächshaus wird, werde ich die grünen Exemplare pflücken und im Haus nachreifen lassen. Zusammen mit einem Apfel hat das schon einmal gut funktioniert.

Es scheint außerdem, als legten die Gurken erst richtig los. Sechs Früchte werden derzeit reif – wenn sie noch reif werden.

Der Garten im Oktober: Gurken

Jetzt im Oktober endlich fertig: meine erste Paprika.

Der Garten im Oktober: Paprika

Die Nachbarin hat drei Apfelbäume im Garten – und weiß nicht wohin mit ihren Äpfeln. „Das meiste sind eh Matsch-Äpfel, sie vom Baum gefallen sind“, meint sie. „Wenn Sie welche haben wollen, kommen Sie einfach rüber! Sie brauchen auch nicht vorher fragen.“

Und so bin ich an einem nebligen Morgen durch den Zaun gestiegen und habe Äpfel gesammelt.

Der Garten im Oktober: Die Äpfel der Nachbarn

Der Nachbargarten hinter dem Gewächshaus ist fast ein Park: verwachsen, verwunschen, mit Obstbäumen, Eichhörnchen und vielen Vögeln. Ein Kleinod.

Aus den Äpfeln wurde ein Apfelkuchen mit Vanillepudding (Rezept):

Der Garten im Oktober: Apfelkuchen von Nachbars Äpfeln

Und sonst? Regen, Regen, Regen. Und Sturm.

Nach dem grandiosen September finde ich das sogar gemütlich. Von drinnen natürlich. Mit Wollsocken und warmer Milch.

Ich wünsche Euch einen kuscheligen Oktober!

trenner_bohne

Die Terrasse wird herbstfest gemacht

Ganz gleich, ob Holzterrasse oder Steinfliesen: Im Herbst ist es an der Zeit, mit der richtigen Vorbereitung und Pflege  jede Terrasse nochmal herauszuputzen und gut auf den kommenden Winter vorzubereiten. Denn schließlich möchten man die letzten Sonnenstrahlen noch auf einer schönen Terrasse nutzen. Öde und lang wird der Winter noch genug.

Holz richtig pflegen

Gerade eine Terrasse aus Holz benötigt im Herbst eine besondere Pflege, um zum einen gut auszusehen und zum anderen gut über den Winter zu kommen. Denn so schön eine Holzterrasse auch ist: Ohne die richtige Pflege hat man nicht sehr lange etwas von dem schönen Baustoff.

Um vor allem edle Hölzer lange in Form zu halten, sollten sie im Herbst möglichst gut gereinigt werden. Denn im Laufe der Monate setzt sich doch allerhand Belag auf ihnen ab. Mit speziellen Holzschutzmitteln erreicht man, dass die Terrasse lange hält und über Jahre schön anzusehen ist. Hölzer wie Eiche oder Kastanie weisen eine hohe natürliche Dauerhaftigkeit auf. Das heißt: Sie sind von Natur aus robust gegen einen Angriff durch holzzerstörende Organismen. Eine grundlegende Pflege sollte aber dennoch vor dem Winter durchgeführt werden.

Die gleiche Behandlung sollte auch Terrassenmöbeln aus Holz zuteil werden. Diese können im Herbst und Winter auch mit Planen abgedeckt oder zum Beispiel in trockenen Kellern abgestellt werden. Bei Anbietern wie KAISER+KRAFT lassen sich sowohl Bänke und Sitzgruppen als auch Überdachungen finden, die in der kalten Jahreszeit als nützlicher Unterstand für die Möbel dienen kann, wenn man keinen Keller hat.

Was braucht eine Terrasse aus Stein?

Bei einer Terrasse aus Stein hat man zwar nicht das Problem, dass dieser aufgrund der widrigen Witterungsverhältnisse schnell kaputt geht. Trotzdem benötigt auch Stein ein wenig Pflege im Herbst. Diese Pflege beschränkt sich allerdings darauf, die Terrasse gründlich von Belägen zu reinigen und sie so gut auf den bevorstehenden Winter vorzubereiten.

Die herbstliche Terrassenbepflanzung

Nachdem man Holzterrasse, Steinterrasse und Terrassenmöbel gut auf die bevorstehende kalte Jahreszeit vorbereitet hat, muss man noch winterlich bepflanzen. Was heißt „muss“? Darf! Denn Bepflanzen ist ja immer eine schöne Sache.

Sehr gut geeignet für eine herbstliche Bepflanzung von verschiedenen Gefäße sind beispielsweise die Fetthenne oder die Strauchveronika. Sie haben Blütentrauben in den unterschiedlichsten Farben. Gut gegen graue Herbsttage!

Auch das Purpurglöckchen oder die Bergenie eignen sich für eine herbstliche Terrassengestaltung. Kürbisse in unterschiedlichen Formen (gibt’s nicht nur in echt, sondern auch aus Beton) sind auch immer schön.

In den Beeten und Rabatten übernehmen Funkien oder das Pampasgras nun eine herausragende Stellung. Sie bezaubern durch ihren wundervollen Blattschmuck. Überhaupt: Gras! Das am meisten unterschätzt Gewächs, wie ich finde. Herbstliche Kränze aus Ilex oder Buchs schmücken den Tisch oder die Hauswand und leuchten in den letzten Sonnenstrahlen.

Einzelne Sommerblumen verschwinden jetzt nach und nach aus den Beeten. Das ist immer etwas schade, aber wenn sie vielen herbstlichen Farben Platz machen, die die Terrasse in goldene, sonnige und warme Töne tauchen, ist das prima. Denn auch der Herbst auf der eigenen Terrasse kann durchaus seine reizvollen Seiten haben.

Der Beitrag entstand in freundlicher Zusammenarbeit mit KAISER+KRAFT.

trenner_kuerbis

Herbstbalkon, Milchkaffee und Gartenunlust

Es gibt noch einiges zu tun.

Die Möhren ernten – zum Beispiel. Ein letztes Mal Unkraut jäten. Alles Verblühte zurückschneiden. Die Dahlienzwiebeln aus der Erde nehmen. Und die Gladiolen. Den Balkon winterfest machen. Einige Töpfe herbstlich bepflanzen. Die Tulpenzwiebeln setzen. Die Rose vor dem Haus schneiden.

Aber die Luft ist raus.

Ich sitze in der Küche, ein Glas warmen Milchkaffee in der Hand, schaue in den Garten und denke: Och nee. Hier drinnen ist es schöner.

Im Gewächshaus legen die Gurken wunderlicherweise nochmal richtig los. Die letzten Tomaten erröten. Es ist frisch dort, aber es weht kein Wind, und wenn die Sonne scheint, wird es sogar noch ein bisschen warm.

Ich schaffe es, den Balkon ein wenig herzurichten, die Sommerblüher auf den Kompost zu bringen, die Blumentöpfe einzulagern und ein bisschen Heidekraut zu pflanzen.

Herbstbalkon mit Heidekraut

Vatta kommt und möchte gerne den Rasen mähen – er mag Gartenarbeit. Er mäht und harkt auf. Gerne, es ist mir recht.

Jede Woche nun eine Aufgabe. Die nächste: Blumenzwiebeln ausgraben, eingraben. Aber vorher ein warmer Milchkaffee.

trenner_knofi

Kürbisrezepte: Kürbis-Carbonara, Kürbispürree und Kürbissuppe

Er heißt „Gelber Zentner“ und macht seinem Namen alle Ehre: Vor drei Wochen habe ich einen Hamma-Kürbis geerntet. Fast acht Kilo hat er gewogen und wäre sicherlich auch noch größer geworden, wenn ich ihn gelassen hätte. Ich musste eine Personenwaage konsultieren, um ihn zu wiegen.

Was aber damit machen?

Suppe natürlich, das ist das erste, was mir zu Kürbis einfällt. Und Kürbis-Carbonara.

Kürbisrezepte

Kürbis-Ingwer-Suppe geht immer und schmeckt mir sehr gut. Ich habe also einen Riesentopf Suppe gemacht. Aus einem Viertel des Kürbisses.

Kürbis-Ingwer-Suppe

1 – 1,5 Kilo Kürbis
1 Kilo Möhren
3 – 4 Zwiebeln
10 cm Ingwer
2 l Gemüsebrühe
3 Dosen Kokosmilch
Salz, Sojasauce, Zitronensaft
Kürbis, Möhren, Ingwer und Zwiebel schälen, kleinschneiden und in Fett andünsten. Mit der Brühe aufgießen und circa 20 Minuten kochen kochen. Mit dem Pürierstab pürieren und Kokosmilch zugeben. Nochmal aufkochen, mit Salz, Sojasauce und Zitronensaft abschmecken.

Kürbis-Carbonara

Das zweite Viertel: Kürbis-Carbonara mit Nudeln nach einem Rezept von Juliane. Lässt sich inklusive Nudeln portionsweise einfrieren und leicht in der Mikrowelle oder in der Pfanne erwärmen. Die Mengen musste ich natürlich anpassen, ich variiere da immer recht flexibel und nehme grundsätzlich mehr Zwiebel.

Aber was nun mit dem Rest machen? Es war immer noch ein halber Kürbis, rund drei Kilo übrig.

Kürbis-Püree

Ich habe ihn einfach 20 Minuten gekocht, püriert und in Portionen zu 400 Gramm eingefroren. Ungewürzt kann ich ihn so für alles mögliche verwenden: als herzhafte Beilage zu Fleisch, unter Kartoffelpürree gemischt, für Pumpkin Pie oder Kürbiswaffeln.

Trick 17 fürs Suppe-Einfrieren:

Suppe friere ich übrigens immer in Gefriertüten ein – in einer Tupperdose.

trick-suppe-einfrieren

Die Suppe nimmt die Form der Dose an, ich kann sie hinterher rausnehmen und das Behältnis wieder verwenden. Der Block Suppe lässt sich dann gut stapeln.
 trenner_pilz

Granit, Gabionen und Steinzäune: Die Arbeit mit Steinen im Garten

Sie erinnern sich? Vor etwa einem Jahr hat mein großer Gartenumbau begonnen: Der Gartenbauer kam, hat Struktur in den Garten mit seinen Hügeln und Flächen reingebracht, hat jede Menge Natursteine rangeschafft, Mauern gezogen und eine Terrasse gepflastert. Mittlerweile wächst Moos zwischen den Steinen, das erste Efeu rankt, die Dickblattgewächse fühlen sich zuhause und vermehren sich.

So einen Gartenumbau kann man auch gut selbst machen. Das hatten wir zunächst auch geplant – letztendlich ist es an der verfügbaren Zeit und der Manpower gescheitert. Fachlich wäre das aber durchaus gegangen, insbesondere mit entsprechender Beratung. Ich kann also allen, die es vorhaben, nur sagen: Habt Mut!

In Recklinghausen gibt es dafür den großen Natursteinhandel Biotopic mit gutem Service. Das Biotopic-Team hilft bei Fragen gerne weiter. Die Natursteine kommen zum Großteil aus den Natursteinbrüchen im Bergischen Land in Wuppertal.

In meinem Garten sind die Natursteinmauern Trockenmauern – ohne eine Kelle Mörtel verlegt und aus reinen Bruchsteinen (Übersicht über Natursteinarten). Der Gartenbauer hat die Eigenheiten des Gartens bei der Planung mit einbezogen: das Gefälle des Gartens, die bestehenden Wege, den Sonnenstand und die Sitzflächen. Auf viele Ideen, zum Beispiel die fließenden Übergänge zwischen Terrasse und den geschwungenen Wegen, wäre ich von alleine nicht gekommen: Schon seltsam, wie sehr die Gedanken bei einer Neuplanung doch noch vom Bestehenden ausgehen.

Die Sitzflächen und Gehwege in meinem Garten sind aus Betonsteinen, die mit Pflasterfugenmörtel verfugt sind. Das ist eine gute Sache, denn so wächst kein Unkraut in den Fugen – kannte ich vorher nicht. Eine Alternative zu Betonsteinen ist ein Granitpflaster – das ist aber nur eine von vielen Ideen.

Übrigens: Bei der Biotopic-Schwesterfirma in Wuppertal bekommen Sie auch spezielle Zuschnitte – zum Beispiel für Küchenarbeitsplatten.

Der Beitrag entstand in freundlicher Zusammenarbeit mit Biotopic Natursteine.

trenner_bohne

Die Kräuter sind verarbeitet

Vor zwei, drei Wochen habe ich gefragt: Was tun mit den Kräutern?

Die Kräuterschnecke war gerammelt voll, bald wird es kalt, die meisten Kräuter gehen dann ein. Das wäre schade. Inzwischen war ich tätig, habe Anregungen aus den Kommentaren aufgegriffen (Danke dafür! Super!) und das hier gemacht:

Kräuterpesto selbst herstellen

Ich habe Thymian im Backofen getrocknet, Kräuter- und Basilikumpesto hergestellt und Salbeiwürfel eingefroren. Außerdem habe ich Schnittlauch gehackt, in kleine Portionstüten verpackt und frisch eingefroren.

Auf den Bildern sieht das harmlos aus – tatsächlich war ich mehrere Stunden zugange. Puh! Beim Blätter-vom-Basilikum-zupfen konnte ich gut und gerne zwei verpasste Folgen Lindenstraße gucken. Aber nun ist es vollbracht!

Die Rezepte – ziemlich frei Schnauze:

Basilikumpesto

Basilikum
Pinienkerne
gutes Olivenöl
Salz

Basilikum zupfen und waschen. Pinienkerne anrösten. Basilikum, Pinienkerne, Öl und Salz mit dem Pürierstab pürieren. In Gläser füllen und noch eine gute Ladung Olivenöl draufkippen, damit das Pesto bedeckt ist. Nach Entnahme immer wieder nachkippen.

Die meisten Rezepten enthalten noch Parmesan. Darauf habe ich verzichtet, weil es so haltbarer ist.

Kräuterpesto

Kräuter nach Wahl
Kürbiskerne
Sonnenblumenkerne
gutes Olivenöl
Salz

Genauso verfahren wie oben – nur dass die Kerne nicht angeröstet werden. Als Kräuter habe ich Oregano, Thymian, Rosmarin, Basilikum und etwas Bohnenkraut genommen.

Salbeiwürfel

Salbei hacken. In Eiswürfelform stopfen. Mit ein bisschen Wasser angießen. Einfrieren. Ich werde sie in diesem Rezept verwenden:

Salbei-Paprika-Pasta

Paprika, am besten grüne
Salbei
Speckwürfel
Olivenöl
Salz
Pfeffer
Nudeln

Speck in Olivenöl kurz anbraten. Paprika, sehr klein geschnitten, dazu. Salbei, Salz und Pfeffer hinzufügen. Alles über die Nudeln geben.

Getrockneter Thymian

Dazu den Backofen auf 50 Grad stellen. Thymianzweige auf einem Blech auslegen und gut verteilen. Einen Holzlöffel in die Backofentür klemmen, damit die Feuchtigkeit abziehen kann. Bei mir hat das Trocknen circa zwei Stunden gedauert – die Thymiannadeln sind bei leichter Berührung einfach vom Zweig gefallen.

Den Vorschlag, Sirup herzustellen, werde ich auch noch aufgreifen. Ich hatte allerdings vergessen, Zucker einzukaufen. Und hatte nach dem Pesto-Salbei-Schnittlauch-Marathon dann auch keine Lust mehr, nochmal loszustapfen. Beim nächsten Mal also!

trenner_brocco

Durch die weitere Nutzung der Seite stimmst du der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn du diese Website ohne Änderung der Cookie-Einstellungen verwendest oder auf "Akzeptieren" klickst, erklärst du sich damit einverstanden.

Schließen