Über Vanessa Giese

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Eingemachtes von Vanessa Giese:

Pflanzensouvenire aus Teneriffa

Vor Weihnachten war ich auf Teneriffa, um zu wandern und Sonne zu tanken.

In einem der vielen Souvenir-Läden bin ich dem Touristenvirus erlegen und habe einen Dreierpack Pflanzen gekauft. So Töpfchen, die man mit ins Handgepäck nehmen darf, verkauft am Flughafen und im Loro Parque, mit Plastikummantelung und einem „Alles okay“ vom Zoll. Sie waren gut verpackt, aber ich hatte trotzdem nicht viel Hoffnung, dass sie überleben.

Aber doch! Sie haben den Flug bestens überstanden und gedeihen nun prächtig auf der Fensterbank.

Pflanzensouvenir aus Teneriffa, gedeihlich auf der deutschen Fensterbank

Was es für Pflanzen sind (Strelizie? Kamelie? Dings? – Himmel! Ich kann mir so schlecht Pflanzennamen merken!) habe ich vergessen. Es wird also eine Überraschung.

Bleiben Sie also dran, wenn wir demnächst der Frage nachgehen: Was hat Vanessa importiert?

Wo sind die Singvögel hin? Interview mit einem Dompfaff

Viele Gärtnerinnen und Gärtner sind irritiert: In diesem Winter gibt es sehr wenige Singvögel. Schuld ist nicht etwa die Vogelgrippe. Sie kann Singvögeln nichts anhaben. Vielmehr sehen Experten die Ursache im nasskalten Frühjahr 2016. Das Gärtnerinnenblog hat mit einem Dompfaff gesprochen. 

Herr Dompfaff, schön, dass Sie wieder da sind.

Ich freue mich auch. Es ist doch nirgendwo schöner als in der Heimat.

Wir haben uns schon gewundert, wo Sie und Ihre Singvögelkollegen abgeblieben sind. Der Naturschutzbund Deutschland hat Sie sogar zählen lassen

Das habe ich auch gehört. Ich kann natürlich nicht für meine Kameradinnen und Kameraden sprechen. Ich weiß, dass einige von ihnen das günstige Zinsniveau genutzt haben und sich vor dem Winter überall Immobilien gesucht haben, auch im europäischen Ausland. Ich selbst war für einige Zeit in Bad Orb.

Im Spessart? Zum Urlauben?

Nicht wirklich. Ich hatte über den Sommer stark zugelegt und musste mich deshalb zum Abspecken in eine Klinik begeben.

Sie saßen gerne am Futtertrog. Hier ein Bilddokument aus September.

Es war gesellig. Neben mir, das ist mein Freund Dennis aus Herne. Er kam jedes Wochenende. Damals war er noch Junggeselle. Da haben wir es halt krachen lassen.

Dennis musste aber nicht zur Kur. 

Dadurch, dass er regelmäßig die Strecke von Herne nach Dortmund und zurück flog, hielt sich die Gewichtzunahme bei ihm in Grenzen. Außerdem arbeitet er bei der Luftüberwachung. Da sitzt er wenig auf dem Ast.

Sie sind Schreibtischtäter?

Ich arbeite in der Jugendhilfe. Aufgrund der kalten Witterung im vergangenen Frühjahr hatte ich wenig Kundschaft und entsprechend nichts zu tun. Das drückte mir aufs Gemüt. Die ganzen Schicksalsschläge in meinem Garten. Schrecklich.

Sie hatten also auch psychische Probleme. 

Natürlich. Das steckst du nicht so einfach weg, wenn im Nest neben dir die Küken sterben. Ich selbst hatte ja 2016 noch keine Partnerin, also auch keine Familie. Einerseits: Was du nicht hast, kann dir nicht genommen werden. Andererseits hat mich das Single-Dasein seelisch belastet. Ich habe mich minderwertig gefühlt und versucht, diese Lücke in meinem Herzen mit Körnern zu füllen.

Hat die Kur denn etwas gebracht?

Absolut. Ich habe 6 Gramm abgespeckt und habe jetzt Idealgewicht. Psychisch geht’s mir auch besser.

Der Spessart ist nicht gerade um die Ecke.

Das war Teil der Therapie. Wir mussten eigenorganisiert anreisen …

Also selbst fliegen.

Genau. Das war ein Brett. In der ersten Etappe habe ich es gerade mal bis Aplerbeck geschafft.

Das ist der Nachbar-Vorort hier Dortmund, 500 Meter die Straße runter.

Es war erniedrigend. Denn seien wir ehrlich: Nach Aplerbeck, da kannst du hinspucken. Heute ist das nur ein Hopps für mich, das fliege ich mit einem Flügel. Aber seinerzeit …  Naja, ich hab’s durchgezogen. Es war schließlich offensichtlich, dass es so nicht weitergehen konnte. Ich musste dringend fitter werden.

Auch wegen der Nachbarskatzen.

Ihr Menschen denkt, Moritz und Leo seien süß und kuschelig. Aber es sind Bestien. Im vergangenen Herbst haben sie meinen Schwager erwischt. Sie haben ihn brutal zerbissen, seine Leiche geschändet und dann liegenlassen. Meine Schwester ist bis heute nicht darüber hinweg. Erst die Kinder erfroren, dann der Mann totgebissen. Sie geht jetzt in so eine Angehörigengruppe. Ich hoffe, es hilft ihr.

Was sind Ihre Pläne fürs Frühjahr?

In Bad Orb habe ich meine große Liebe gefunden. Wir wollen eine Familie gründen.

Hier in Dortmund?

Sie kommt aus Gelsenkirchen. Wir sind uns noch nicht einig.

Was tun Sie beide, um dem Jojo-Effekt zu entgehen?

Ich selbst esse nur noch kleine Portionen, Hirsekörner zum Beispiel. Keine Sonnenblumenkerne und auch kein Fettfutter. Im Frühjahr möchte ich bei Flugwettbewerben mitmachen. Meine Partnerin geht regelmäßig zum Zumba.

Ich wünsche Ihnen viel Erfolg. 

Dankeschön. Wir sehen uns.

Überwinterung am Limit

Zwar wohne ich nicht in der Südantarktis, und auch sonst ist das Wetter in Dortmund eher mild bis schmuddelig. Trotzdem hängen mein Zitronenbäumchen und meine Agapanthen ganz schön in den Seilen.  Denn die vergangenen Wochen waren ungewöhnlich kalt: Nachts deutliche Minus-Tempraturen, und auch tagsüber kaum über Null.

Garten im Winter, mit Rauhreif

Natürlich habe ich Maßnahmen ergriffen, auch dank Hinweisen hier im Gärtnerinnenblog: die Töpfe erst mit Luftpolsterfolie umwickelt und später auch ins Hochbeet eingegraben. Denn die Erde dort war nicht gefroren.

Luftpolsterfolie im Zitronenbaum

Die Pflanzen selbst habe ich später noch mit lichtdurchlässigem Vlies geschützt – auf dass es zumindest ein bisschen was nütze. Im Gewächshaus selbst ist es ja windstill. Das sollte also gehen.

Es ging aber nicht.

Der Agapanthus ist eigentlich genügsam: Es darf ruhig mal frieren, und wenn Wasser fehlt, meldet er sich. Doch trotz der Maßnahmen froren sowohl bei den Agapanthen als auch beim Zitronenbaum die Ballen ein. Bei den beiden Agapanthen wurden die Blätter braun und schlabbrig. Sie sahen so bemitleidenswert aus, dass ich sie ins Haus holte.

Im Topf der zweiten Pflanze waren allerdings Ameisen, weshalb ich sie wieder ausquartieren musste. Sie und das Zitronenbäumchen leben seither in der Garage. Dort ist es dunkel, und ja, ich weiß, das ist nicht ideal. Aber die Alternative wäre gewesen, dass sie erfrieren.

Agapanthus Eins – der, der im Haus bleiben durfte – geht es inzwischen wieder gut: Er hat zwar deutlich Federn gelassen, aber es kommen neue Triebe. Seitdem es nicht mehr friert, steht er wieder draußen auf der Terrasse.

Überwinterter Agapanthus

Agapanthus Zwei und der Zitronenbaum ziehen am Wochenende zurück in den Garten. Ich wage kaum, einen Blick auf sie zu werfen.

Die Dortmunder Gartenpläne für 2017

Schild mit Aufschrift "Salat" im gefrorenen Beet

Der Garten liegt noch in tiefen Schlummer. Aber die Gartenpläne für 2017 reifen schon.

Spektakuläre Bauarbeiten stehen nicht an. Dafür viele kleine Verbesserungen:

  • Den Rasen wieder zu Rasen machen. Ein bisschen Klee stört mich ja nicht. Gänseblümchen finde ich auch super. Aber die Grashalme zwischen Klee, Moos, Löwenzahn und Gänseblümchen kann ich aktuell wirklich zählen. Da wird etwas passieren: vertikutieren, einsäen, das ganze Programm.
  • Gewächshaus abdichten. Es regnet immer noch rein, die Fenster im Dach sind nicht dicht. Wir werden das Dach erneuern: Fenster raus, Holz runter und Kunststoff drauf. Dann haben die Thorstis auch nochmal etwas mehr Licht.
  • Kartoffeln anbauen. Vatta fordert seit eineinhalb Jahren vehement Kartoffeln ein. In 2016 habe ich ihm seinen Wunsch nicht erfüllt, dieses Jahr führt kein Weg mehr daran vorbei, sonst ist der Familienfrieden arg gefährdet.
  • Bepflanzung weiter optimieren. Nach dem Gartenumbau habe ich in 2016 viele Pflanzen gesetzt – 90 Prozent Stauden und Winterhartes, Rosen, Lavendel, Hortensie, Gräser, Bleibendes halt. Ich bin gespannt, was in 2017 tatsächlich wiederkommt und wie es sich macht. Oft ist es ja so, dass das Pflanzjahr ausbaufähig ist und die Blümkes im zweiten Jahr richtig loslegen. Ich werde mir das im Frühsommer anschauen und dann noch ein paar schöne Pflanzen dazukaufen.
  • Keine Tomaten einsäen. Sondern als Pflanzen kaufen. In 2016 war ich mit den Thorstens deutlich zu spät dran: Eingesät erst im April, haben sie lange gebraucht, um heranzureifen. Der kühle Frühsommer tat sein Übriges. Das Tomatenjahr war insgesamt schlecht. Mal schauen, ob ich mit Pflanzen besser fahre. Ich werde dazu eine Gärtnerei besuchen, die verschiedene alte Sorten züchtet.

Der Dortmunder Garten im November

November. Der Monat, der mir zeigt, warum der Sommer so schön ist. Und das Frühjahr.

Obwohl: Wenn es stürmt, mag ich den November. Und wenn es Frost gibt, auch. So wie an diesem Morgen:

Der Garten im November: Morgendliches Gartenpanorama

Schon sehr schön, was die Natur so macht:

Der Garten im November: Frost an Strauch

Der Garten im November: Frost an Blättern

Der Garten im November: Frost an Dickblattgewächsen

Der Garten im November: Frost an Husarenköpfchen

Derweil sind im Beet einige Blumenknollen gesprossen. Manchmal verstehe ich nicht, was sich die Blümchen dabei denken.

Im September standen in einem anderen Beet plötzlich Hyazinthen – aber nur die Blätter, keine Blüten. Jetzt das hier. Irgendwas geht da durcheinander:

Der Garten im November: Knospende Blumenzwiebeln

Am heutigen Sonntag habe ich den Garten zurückgeschnitten: die Lilien, die schon gelb waren, die Herbstanemonen, die verblüht waren, die Rosen, die nun in den Winterschlaf gehen. Außerdem habe ich die Leichen des Frostes entsorgt: Minze, Husarenköpfchen und anderes, einjähriges Blühzeug. Dabei entdeckt: Pilze.

Der Garten im November: Pilze am Baumstamm

Der Garten im November: Pilze am Baumstamm

Der Kohl, den ich als Kohlrabi gekauft habe und der etwas anderes geworden ist (Vielleicht doch kein Weißkohl? Eher Spitzkohl?), ist fast fertig. Am kommenden Wochenende werde ich wohl den ersten ernten und mal nachschauen, was sich mit ihm machen lässt.

Der Garten im November: Kohl

Allen noch einen gemütlichen November!

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Tomaten nachreifen lassen

Die Tomatenpflanzen im Gewächshaus sind platt und leben jetzt ihr zweites Leben auf dem Kompost.

Thorsten hatte aber noch einige Früchte am Start. Die wohnen jetzt gemeinsam mit Äpfeln in einer Plastiktüte auf der Küchenfensterbank – zum Nachreifen.

Tomaten nachträglich mit einem Apfel reifen lassen

Im vergangenen Jahr hat das sehr gut geklappt: Die Tomaten sind alle noch rot geworden. Geschmacklich war’s zwar keine Offenbarung, aber durchaus okay. Zum Kochen und für aufs Brot hat’s gereicht.

Der Garten schaut jetzt sehr trist aus, November halt. Ich mache demnächst Fotos für die Rubrik „Der Garten im November“, aber ich warne schonmal vor: Es wird kein Freudenfest.

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Geranien, Agapantus und Zitronenbaum überwintern

Ausverkauf im Gewächshaus. Alles muss raus, nichts bleibt drin.

Thorsten ist ausgezogen und beginnt sein zweites Leben auf dem Kompost als zukünftiger Dünger seiner Tomatenkameraden. Dafür sind nun der Agapanthus, formally known as Agathe Bauer, eingezogen.

Agapantus und Zitronenbaum: Überwinterung im Gewächshaus

Mit von der Partie: das Zitronenbäumchen, der Topf mit der Fuchsie und ein paar Nachwuchsgräser. Sie wohnen nun alle im Hochbeet, mit den Töpfen auf der Erde, schön geschützt vor dem Frost, der vom Boden hochkriecht. Wenn’s zu arg kalt wird, bekommen sie noch einen Mantel aus Vlies. Das Zitronenbäumchen sollte eigentlich abgedunkelt stehen. Ich werde deshalb noch nach einem Schattiergewebe schauen und es damit einhüllen.

Geranien sind ja mehrjährige Pflanzen. Der Plan ist, sie über den Winter zu bringen. Sobald es frostig wird, werde ich Blüten und Blätter zurückschneiden. Dann sind sie weniger angreifbar für Schädlinge. Ich pflanze sie dann direkt in die Erde des Hochbeets. So kann der Ballen nicht einfrieren, und sie haben es etwas wärmer.

Gegossen habe ich in den vergangenen Jahren immer wenig. Alle zwei, drei Wochen fiel mir ein: Ups, du müsstest mal die Draußenpflanzen gießen. Das genügte aber offenbar.

Jetzt kann der Winter kommen. Ich freue mich sogar darauf!

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Der Dortmunder Garten im Oktober

Ganz eindeutig: Es ist Herbst.

Die warmen Tage sind vorbei, der Rasen ist ein letztes Mal gemäht, es regnet und stürmt. Und es wird trister.

Der Garten im Oktober: Panorama

Nix mehr mit bunten Farben, Blumen und prallem Leben. Die Natur legt sich zum Winterschlaf nieder. Die Beete sind fast leer, und was noch nicht verblüht ist, wird in den nächsten drei Wochen dahinsterben. So lange lasse ich es stehen und erfreue mich an jedem Farbtupfer, den der Garten noch hat.

Die Husarenköpfchen zum Beispiel. Sie halten sich tapfer. Die Herbstannemone hadert schon mit dem Wind und der Kälte. Die Rosen halten ihre letzten Blüten in den Wind. Neue werden nicht mehr kommen.

Im Gemüsebeet ist noch ein bisschen Salat. Ich hatte ihn Anfang August nachgepflanzt. Ich werde ihn jetzt schnell essen müssen.

Der Garten im Oktober: Salat

Das Gewächshaus zahlt sich aus. Thorsten und Gurki waren zwar zögerlich unterwegs, aber nach hinten raus holen sie auf. Es ist immer noch passabel warm im Häuschen – zumindest, sofern ein, zwei Stunden am Tag die Sonne scheint.

Blick vom Nachbargarten auf die Rückseite:

Der Garten im Oktober: Gewächshaus von hinten

Es hängen noch etliche Tomaten an den Pflanzen. Bislang werden sie noch rot und schmecken auch:

Der Garten im Oktober: Thorstomaten

Falls es zu kalt im Gewächshaus wird, werde ich die grünen Exemplare pflücken und im Haus nachreifen lassen. Zusammen mit einem Apfel hat das schon einmal gut funktioniert.

Es scheint außerdem, als legten die Gurken erst richtig los. Sechs Früchte werden derzeit reif – wenn sie noch reif werden.

Der Garten im Oktober: Gurken

Jetzt im Oktober endlich fertig: meine erste Paprika.

Der Garten im Oktober: Paprika

Die Nachbarin hat drei Apfelbäume im Garten – und weiß nicht wohin mit ihren Äpfeln. „Das meiste sind eh Matsch-Äpfel, sie vom Baum gefallen sind“, meint sie. „Wenn Sie welche haben wollen, kommen Sie einfach rüber! Sie brauchen auch nicht vorher fragen.“

Und so bin ich an einem nebligen Morgen durch den Zaun gestiegen und habe Äpfel gesammelt.

Der Garten im Oktober: Die Äpfel der Nachbarn

Der Nachbargarten hinter dem Gewächshaus ist fast ein Park: verwachsen, verwunschen, mit Obstbäumen, Eichhörnchen und vielen Vögeln. Ein Kleinod.

Aus den Äpfeln wurde ein Apfelkuchen mit Vanillepudding (Rezept):

Der Garten im Oktober: Apfelkuchen von Nachbars Äpfeln

Und sonst? Regen, Regen, Regen. Und Sturm.

Nach dem grandiosen September finde ich das sogar gemütlich. Von drinnen natürlich. Mit Wollsocken und warmer Milch.

Ich wünsche Euch einen kuscheligen Oktober!

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Die Terrasse wird herbstfest gemacht

Ganz gleich, ob Holzterrasse oder Steinfliesen: Im Herbst ist es an der Zeit, mit der richtigen Vorbereitung und Pflege  jede Terrasse nochmal herauszuputzen und gut auf den kommenden Winter vorzubereiten. Denn schließlich möchten man die letzten Sonnenstrahlen noch auf einer schönen Terrasse nutzen. Öde und lang wird der Winter noch genug.

Holz richtig pflegen

Gerade eine Terrasse aus Holz benötigt im Herbst eine besondere Pflege, um zum einen gut auszusehen und zum anderen gut über den Winter zu kommen. Denn so schön eine Holzterrasse auch ist: Ohne die richtige Pflege hat man nicht sehr lange etwas von dem schönen Baustoff.

Um vor allem edle Hölzer lange in Form zu halten, sollten sie im Herbst möglichst gut gereinigt werden. Denn im Laufe der Monate setzt sich doch allerhand Belag auf ihnen ab. Mit speziellen Holzschutzmitteln erreicht man, dass die Terrasse lange hält und über Jahre schön anzusehen ist. Hölzer wie Eiche oder Kastanie weisen eine hohe natürliche Dauerhaftigkeit auf. Das heißt: Sie sind von Natur aus robust gegen einen Angriff durch holzzerstörende Organismen. Eine grundlegende Pflege sollte aber dennoch vor dem Winter durchgeführt werden.

Die gleiche Behandlung sollte auch Terrassenmöbeln aus Holz zuteil werden. Diese können im Herbst und Winter auch mit Planen abgedeckt oder zum Beispiel in trockenen Kellern abgestellt werden. Bei Anbietern wie KAISER+KRAFT lassen sich sowohl Bänke und Sitzgruppen als auch Überdachungen finden, die in der kalten Jahreszeit als nützlicher Unterstand für die Möbel dienen kann, wenn man keinen Keller hat.

Was braucht eine Terrasse aus Stein?

Bei einer Terrasse aus Stein hat man zwar nicht das Problem, dass dieser aufgrund der widrigen Witterungsverhältnisse schnell kaputt geht. Trotzdem benötigt auch Stein ein wenig Pflege im Herbst. Diese Pflege beschränkt sich allerdings darauf, die Terrasse gründlich von Belägen zu reinigen und sie so gut auf den bevorstehenden Winter vorzubereiten.

Die herbstliche Terrassenbepflanzung

Nachdem man Holzterrasse, Steinterrasse und Terrassenmöbel gut auf die bevorstehende kalte Jahreszeit vorbereitet hat, muss man noch winterlich bepflanzen. Was heißt „muss“? Darf! Denn Bepflanzen ist ja immer eine schöne Sache.

Sehr gut geeignet für eine herbstliche Bepflanzung von verschiedenen Gefäße sind beispielsweise die Fetthenne oder die Strauchveronika. Sie haben Blütentrauben in den unterschiedlichsten Farben. Gut gegen graue Herbsttage!

Auch das Purpurglöckchen oder die Bergenie eignen sich für eine herbstliche Terrassengestaltung. Kürbisse in unterschiedlichen Formen (gibt’s nicht nur in echt, sondern auch aus Beton) sind auch immer schön.

In den Beeten und Rabatten übernehmen Funkien oder das Pampasgras nun eine herausragende Stellung. Sie bezaubern durch ihren wundervollen Blattschmuck. Überhaupt: Gras! Das am meisten unterschätzt Gewächs, wie ich finde. Herbstliche Kränze aus Ilex oder Buchs schmücken den Tisch oder die Hauswand und leuchten in den letzten Sonnenstrahlen.

Einzelne Sommerblumen verschwinden jetzt nach und nach aus den Beeten. Das ist immer etwas schade, aber wenn sie vielen herbstlichen Farben Platz machen, die die Terrasse in goldene, sonnige und warme Töne tauchen, ist das prima. Denn auch der Herbst auf der eigenen Terrasse kann durchaus seine reizvollen Seiten haben.

Der Beitrag entstand in freundlicher Zusammenarbeit mit KAISER+KRAFT.

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Herbstbalkon, Milchkaffee und Gartenunlust

Es gibt noch einiges zu tun.

Die Möhren ernten – zum Beispiel. Ein letztes Mal Unkraut jäten. Alles Verblühte zurückschneiden. Die Dahlienzwiebeln aus der Erde nehmen. Und die Gladiolen. Den Balkon winterfest machen. Einige Töpfe herbstlich bepflanzen. Die Tulpenzwiebeln setzen. Die Rose vor dem Haus schneiden.

Aber die Luft ist raus.

Ich sitze in der Küche, ein Glas warmen Milchkaffee in der Hand, schaue in den Garten und denke: Och nee. Hier drinnen ist es schöner.

Im Gewächshaus legen die Gurken wunderlicherweise nochmal richtig los. Die letzten Tomaten erröten. Es ist frisch dort, aber es weht kein Wind, und wenn die Sonne scheint, wird es sogar noch ein bisschen warm.

Ich schaffe es, den Balkon ein wenig herzurichten, die Sommerblüher auf den Kompost zu bringen, die Blumentöpfe einzulagern und ein bisschen Heidekraut zu pflanzen.

Herbstbalkon mit Heidekraut

Vatta kommt und möchte gerne den Rasen mähen – er mag Gartenarbeit. Er mäht und harkt auf. Gerne, es ist mir recht.

Jede Woche nun eine Aufgabe. Die nächste: Blumenzwiebeln ausgraben, eingraben. Aber vorher ein warmer Milchkaffee.

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