Eingemachtes von Pia :

Säen – und das Drumherum

Angesteckt von meinen Mitgärtnern habe ich nun doch auch das Säen begonnen. Das muss dieser Herdentrieb sein.

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Da ich Schnickeldi sehr mag und dieses „Samen in die Erde stecken“ doch eher langweilig ist, mache ich mir die Säerei hübsch. Nicht jeder der auf dem obigen Bild gezeiten gegenstände ist für erfolgreiches Gärtnern zwingend notwendig. ;-)

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Tomaten passieren tatsächlich einfach so, eine große Kunst ist die Anzucht nicht. Die Tomaten am Leben zu erhalten, vor Braunfäule, zuviel Sonne, zuviel Wasser, zuviel Wind zu schützen steht da schon auf einem anderen Blatt. Aber so weit ist es ja noch nicht. In meinem Tomatenkarton habe ich in den letzten Wochen gesammelt, was ich für die Anzucht brauche. Außerdem habe ich mir aufgeschrieben, was ich überhaupt anpflanzen will, in welchem der beiden Gärten und wo darin, was ich als fertige Pflanze kaufe oder was ich selbst säe. Letztes Jahr war ich im wahrsten Sinne des Wortes planlos und verpasste Einiges. Ich fand mich ein paarmal in der Gärtnerei zwischen unzähligen Gemüsepflanzen wieder, völlig überfordert, wieviel und was überhaupt ich kaufen soll.

Ich säe gerne in Eierkartons. Wenn es ans Auspflanzen geht, lassen sich einzelnen Segmente der Kartons leicht abreißen. Das Pflänzchen muss man auch nicht mühsam herausgraben, es kann mitsamt der Pappe in die Erde. Vor dem Säen schneide ich den Deckel der Eierkiste ab, diese dient dann als „Untersetzer“ für die „Pflanzschale“, falls ich wieder zu eifrig gieße.

Auf der Suche nach Saatgut entdeckte ich einen Papiertopf-Presse aus geöltem Buchenholz, die ich unbedingt ausprobieren wollte.

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Tatsächlich sieht die Presse nicht nur schön aus und fühlt sich toll an, sie funktioniert auch einwandfrei! Aus Zeitungen kann ich mir jetzt Anzuchttöpfchen pressen, die ebenfalls nach dem Einpflanzen verotten. Die Zeitung wird dazu in Streifen geschnitten, um die Presse herumgewickelt und durch Drehen in der Schale entseht der Topfboden. Kinderleicht, genial.

Die Erde für meine Säerei ist aus meinem Schnellkomposter.

Gesät und mit hübschen Schildchen versehen sieht es im Nähzimmer gerade so aus:

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Bisher habe ich zwei Sorten Tomaten („Yellow Canary“ und „Minibel“) für meine Terrassenkübel gesät, denn diese stehen geschützt und können vor den Eisheiligen bestückt werden. Die anderen Tomatensorten für den Garten säe ich erst in zwei Wochen.

Aubergine, Hokkaido und Physalis sollen in den Papiertöpfchen wachsen, verschiedene Paprika- und Pepperonisorten, Zucchini, Melone und Gurke kommen noch dazu. Das Tablett wird voll, danach ziehen Eierkartons und Papiertöpfchen auf die Fensterbank im Treppenhaus um. Dort ist es hell, aber nicht zu warm.

Es ist sicherlich nicht nötig, beim Formen der Papiertöpfchen auf hübsche Motive zu achten und farblich abgestimmte Namensschilder auszustanzen. Da es aber zum intensiven Wühlen draußen im Garten noch zu kalt ist und die Säerei drinnen rasch beendet ist, genieße ich es sehr, für ein bißchen buntes Schnickeldi zu sorgen.

Und kann es kaum abwarten, endlich wieder Zeit im Garten zu verbringen.

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Wintergartenarbeit

Das bißchen Puderzuckerschnee verdeckt kaum, dass eine Menge Arbeit im Garten auf mich wartet.

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Gestern war nämlich die Baumschneiderin da, um die Obstbäume zurückzuschneiden. Irgendwann werde ich es selbst lernen, wie man Obstbäume zurückschneidet, aber bis dahin bin ich sehr froh und glücklich, nicht bei feucht-kaltem Wetter mit sehr scharfem Schnittwerkzeug auf hohen Leitern balancieren zu müssen. Ein Birnbaum, ein Apfelbaum und zwei Pfirsichbäume wurden eingekürzt und ausgedünnt, fast sechs Stunden hat das gedauert.Die Bäume werden zur „Gesundhaltung“ geschnitten, nicht um den Ertrag zu steigern. Der Apfelbaum sollte nicht mehr viel größer werden, denn an die Äpfel ganz oben kommen wir nur noch mit Leiter und diesem langen Greifpflücker.

Ein Nachbar hat mir letzten Sommer das Leben wegen dieses Apfelbaums ziemlich schwer gemacht, denn ein Ast ragte hinüber auf sein Grundstück. Ein Ast, an dem sehr, sehr viele Äpfel reiften …. er mag wohl keine Äpfel, sondern verlangte per Einschreiben mit Fristsetzung die Entfernung dieses Astes. Wir kamen dem nach, konnten aber der Bitte, den Baum insgesamt „ein großes Stück runterzuschneiden“ nicht nachkommen. Zum einen, weil wir das nicht können, zum anderen, weil wir das nicht wollen. Ich befragte  gestern die Baumschneiderin hinsichtlich der Rechtslage und weiß jetzt: der Nachbar kann uns gar nichts. Sicher kann er verlangen, dass auf sein Grundstück ragende Äste entfernt werden, die Höhe des (Obst)Baums kann er nicht bestimmen, auch weil der Baum schon sehr alt ist. Beim Pflanzen neuer Obstbäume sollten wir aber dringend beachten, dass der Abstand zum Nachbargrundstück drei Meter beträgt.

Beim Rückschnitt des älteren Pfirsichbaums wurde ich von der Baumschneiderin gerügt. Ich hatte die Fruchtmumien nicht von den Zweigen gepflückt. Das führt nun dazu, dass sämtlich Pilze und Krankheiten direkt wieder in die frischen Knospen hüpfen und den Baum erneut befallen. Außerdem wollte sie wissen, ob der Baum die Kräuselkrankheite habe (hat er, die Blätter schrumpeln lustig vor sich hin und verfärben sich leuchtend rot) und was ich dagegen zu tun gedächte. Ich erklärte, dass ich viele befallene Blätter abpflücke und den Baum ansonsten in Ruhe ließe. Aktiv kann man die Kräuselkrankheit aber auch behandeln, indem man bei 10°C Außentemperatur den Baum spritzt, mit einem Stärkungsmittel. Die Kräuselkrankheit verhindert nämlich die Photosynthese, was wiederum zu Gedeihstörungen des Baumes führt. Mit Blick auf meinen Pfirsichbaum, der in einem Jahr zwei Meter Umfang gewonnen hat, winkte sie ab: „Dieser Baum braucht das nicht.“

Vielleicht ist das besondere Gedeihen des Baumes auch darauf zurückzuführen, dass er auf der Plazenta des jüngsten Sohnes wächst. Der zweite Pfirsichbaum steckt einfach nur in der Erde, mal sehen, ob er schlechter wächst. (so eine Plazenta hat man deshalb zum Bepflanzen herumliegen, weil man es nicht übers Herz bringt, sie nach der Geburt einfach in den Hausmüll zu werfen. Stattdessen kann man sie auch drei Jahre in einer Tupperschüssel eingefrieren und hoffen, dass niemand sie als Gulasch auftaut, bevor der richtige  Ort für den finalen Aufbewahrungsort gefunden ist. Das ist ein klitzkleines Bißchen gruselig, ich weiß.)

Der Birnbaum ist unschätzbar alt. Als wir die Grüne Villa kauften, entdeckten wir ihn ganz hinten im Garten, jämmerlich unter Efeu und Winden begraben. Die Spitze hatte man ihm herausgeschnitten, doch im Herbst trug er so viele Birnen (die allerköstlichsten Birnen!), dass wir sicher waren: das war die Notfrucht, er hat noch mal alles gegeben, nächstes Frühjahr wacht er nicht mehr auf. Das tat er aber und weil er wieder Platz hatte, begann er zu wachsen. Die Baumschneiderin kam zum ersten Mal und begann den Baum zu retten. Sie behandelte die große Wunde, die beim Herausschneiden des Leitastes entstanden war und zog gleichzeitig eine neue Spitze heran. Wir hofften sehr, dass sich keine Pilze ansiedelten und pflückten brav sämtliche vom Birnenpilz befallenen Blätter vom Baum. Der Lohn sämtlicher Mühen ist, dass jetzt hinten im Garten ein prächtiger Baum steht, der jeden Herbst viele Birnen trägt. Die allerköstlichsten Birnen. Die ersten kann man Ende August essen, wenn sie knackig grün sind, die letzten Mitte September, wenn sie gelb sind und im Mund schmelzen.

Ich bin sehr glücklich, diese wunderbare Baumschneiderin gefunden zu haben. Sollten Sie in der Nähe von Nierstein leben und Hilfe im Garten oder bei der Gartengestaltung brauchen: Rothgarten

Alle Äste, Zweige und „Wasserschosser“ die jetzt kreuz und quer im Garten herumliegen, hätte sie auch mitgenommen und entsorgt, aber ich mache das recht gerne selbst. Es ist der Start ins Gartenjahr. Die Wasserschosser und Zweige schreddere ich und werfe den Mulch dahin, wo ich denke, dass er hinpassen könnte. Die Äste werden klein gesägt, sie sind prima Feuerholz zum Grillen.

Es geht wieder los. Hurra!

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süß, warm, Kürbispudding!

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Zwei kleine Kürbisse der letztjährigen Ernte liegen noch im Vorratskeller. Zu klein, um die ganze Familie satt zu bekommen, aber klein genug, um dem besten Vater meiner Kinder und mir ein leckerer Nachtisch zu sein! (ohne schlechtes Gewissen den Kindern gegenüber, denn die mögen Kürbis nicht so gern) Heiß aus dem Ofen, mit gebackenem Vanillepudding gefüllt. Zum Reinlegen!

Der (Hokkaido)Kürbis mus gründlich gewaschen werden. Danach wird der Deckel abgeschnitten und die Kerne ausgelöffelt. Wir nutzen dafür einen Eisportionierer aus Edelstahl, das klappt prima. Die weiteren Mengenangaben sind ungefähr-Angaben, denn sie sind natürlich abhängig vom Fassungsvermögen des Kürbisses. Ich rühre ungefähr halb/halb Milch und Sahne zusammnen, quirle ein Ei hinein und schmecke mit Vanille und Zucker so lange ab, bis mir das Gemisch schmeckt. Danach löse ich einen oder zwei TL Stärke in wenig Wasser auf und rühre diese unter die MilchSahneEierZucker-Mischung. Die Mischung wird in den Kürbis gegossen. Bei 180°C Ober/Unterhitze kommt der Kürbis so lange (aber mindestens eine halbe Stunde) in den Ofen, bis der Pudding gestockt ist und über den Kürbisrand linst. Der Kürbis sollte ansprechend gebräunt sein, dann ist er gar.

Wenn man Glück hat, ist der Pudding schnittfest und der Kürbis lässt sich zum Teilen durchschneiden. Bei unserem Exemplar gestern abend war das nicht der Fall, geschmeckt hat es trotzdem sehr gut. Der süße Pudding und der würzige Kürbis sind eine grandiose Kombination!

Statt mit Vanille kann der Pudding auch mit Zimt abgeschmeckt werden, das ist auch sehr lecker.

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Rosenkohl!

Meine Liebe zu Rosenkohl entdeckte ich erst sehr spät, eigentlich erst, als ich bei meiner künftigen Schwiegermutter zum Essen eingeladen war: „Es gibt Rosenkohleintopf!“, erzählte sie mir und ich sah das als echte Bewährungsprobe. Wenn ich den Rosenkohleintopf der künftigen Schwiegermutter verschmähe, wird das einen gewaltigen Schatten über unsere weitere Beziehung werfen, befürchtete ich und ließ mir mit Todesverachtung eine Portion geben. Alle meine Sorgen waren aber unbegründet, denn der Eintopf entpuppte sich als äußerst leckeres Gemisch aus Kartoffeln, Zwiebeln Knoblauch, Chorizo und eben Rosenkohl. Das war eine wundervolle Entdeckung: Rosenkohl kann gut schmecken!
Einige Jahre später entdeckte ich in dem von mir sehr geschätzten Blog „Chili und Ciabatta„von Petra Holzapfel ein Rezept für eine Rosenkohltarte. Rosenkohl unter sehr viel Käse, eine wunderbare Sache!
Als ich schließlich herausfand, wie phantastisch Rosenkohl zu von mir innig geliebten Maronen passt, bekam unser Winterspeiseplan einige Ergänzungen.

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Im Frühling letzten Jahres hatte ich sehr viel Mitleid mit drei wackeligen Rosenkohlpflänzchen, die angetrocknet in der Ecke der Gärtnerei  herumstanden. Ich nahm sie für 15 Cent das Pflänzchen mit nach Hause, pflanzte sie ohne große Erwartungen ein, goß sie, lockerte die Erde drumherum und beobachtete, wie sehr viele weiße Kohlmücken, Raupen und Schnecken meine Rosenkohlpflanzen heimsuchten. Aber sie wuchsen und gediehen trotzdem! Im Herbst ragten sie stolz einen Meter hoch und hatten am „Stamm“ viele kleine Rosenkohlboppel angesetzt. Bis zum Winter hatten die niedlichen Rosenkohlboppel echte Rosenkohlgröße erreicht und ich wartete ungeduldig auf den ersten Frost, denn dunkel hatte ich im Hinterkopf, dass Rosenkohl am Besten schmeckt, wenn er einmal Frost ausgesetzt war.

Frost kam, Schnee und sehr viel Regen und es zog mich aus vielen Gründen, von denen einige mit Faulheit zu tun hatten, nicht in den Garten. Heute aber!

Die fiesen Stürme der letzten Tage haben zwei Rosenkohlpflanzen umgelegt, aber geschadet hat es ihnen nicht. Sie sehen saftig grün und gesund aus!

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Die unteren Kohlblätter sind voller Mehltau, vertrocknet, angefault, angefressen. Aber die Röschen an der Pflanze sind unversehrt und nahezu perfekt. Ich habe noch nie Rosenkohl geerntet, deshalb schnitt ich zuerst die einzelnen Röschen ab, später merkte ich dass sie sich einfach abbrechen lassen.

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Von einer einzigen Pflanze erntete ich anderthalb Kilo Rosenkohl. Nach dem Putzen werden das wohl 200 Gramm weniger sein, aber dieser Ernteertrag verblüfft mich sehr, damit habe ich nicht gerechnet!

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Auf dem Pflanzplan für dieses Jahr steht also nun auch Rosenkohl. Platz habe ich genug und der Arbeitsaufwand bei Hege und Pflege der Pflanzen geht ja gegen null. Zehn Pflanzen will ich setzen.

Hoffentlich ist diese Ernte nicht dem Anfängerglück geschuldet!

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Rosenkohl kann den ganzen Winter bis zum Frühling hin geerntet werden, die Röschen reifen immer wieder nach. Manche Sorten können auch schon im Herbst geerntet werden, doch die werde ich nicht anpflanzen, denn gerade im Herbst gibt es so viel frisches Gemüse aus dem Garten. Im Winter etwas Frisches aus dem Garten zu holen ist aber etwas Besonderes und außerdem brauche ich immer einen gewissen Anreiz, um den winterfaulen Schweinehund in den Garten zu jagen.

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Vögel füttern

Wenn die Temperaturen gegen Null gehen, beginnen wir im Garten mit der Fütterung der Vögel. Es gibt viele Stimmen die sagen, man solle das deutlich früher tun, aber ich kann beobachten, dass es für die Vögel noch genug zu picken und zu scharren gibt und deshalb streue ich nur ab und zu ein paar Sonnenblumenkerne in das Vogelhäuschen. Wenn es aber draußen gefriert, bereite ich Fettfutter zu.

Im örtlichen Raiffeisenmarkt kaufe ich Sonnenblumenkerne, Leinsamen, Mais und Erdnüsse. Im Supermarkt Haferflocken, blütenzart und kernig. Rosinen passen prima ins Vogelfutter, getrocknete Erbsen auch. Kerne, Körner, Nüsse mische ich in einer großen Plastikkiste. Wenn ich das Futter ins Futterhäuschen streuen will, gieße ich großzügig Sonneblumenöl über die Mischung, die Haferflocken saugen das gut auf und das Futter wird besser angenommen.

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Für Fettfutter, besorge ich mir in der Metzgerei Rindertalg. Irgendwann habe ich irgendwo gelesen, dass Rindertalg perfekt ist, wahrscheinlich geht aber auch Kokosfett. Wichtig ist es, ein Fett zu haben, das leicht schmilzt und nicht zu fest wird beim Abkühlen.

Ich spüle Blumentöpfe aus Ton gründlich sauber und lasse sie gut abtrocknen. Mit einem Zahnstocher befestige ich eine Worschtkordel (festere Schnur) im Blumentopf. Die so vorbereiteten Blumentöpfe stelle ich auf Alufolie, die ich ein bißchen um den Topf hochbiege.

Der Rindertalg wird in einem Topf bei kleiner Flamme geschmolzen und an dieser Stelle sei eine Warnung angebracht: Rindertalg riecht sehr beim Erhitzen. Ich persönlich bekomme dann sofort Lust auf Rinderbrühe mit großen Fettaugen und kann den Geruch gut aushalten. Der flüssige Talg wird über die Körnermischung gegossen und mit dieser gründlich vermengt. Die Mischung etwas abkühlen lassen, bevor sie in die Töpfe gefüllt wird. (man kann sie natürlich auch direkt einfüllen, allerdings läuft dann der flüssige Talg direkt durch das Loch im Blumentopfboden heraus und das ist eine echte Wutzerei.) Diese Information ist vor allem auch für mich, denn bei der ersten Fuhre mache ich das immer falsch, weil ich zu ungeduldig bin.

In die fertig befüllten Töpfe stecke ich einen dünnen Zweig, damit sich Vögel daran festhalten können.

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Reste der Fettfuttermischung stopfe ich in Plätzchenformen. Nicht vergessen, einen Faden mit einzulegen!

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Ich lasse die Futtertöpfchen und -plätzchen über Nacht draußen aushärten, bevor ich sie im Garten verteile.

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Die Futterplätzchen lassen sich leicht aus den Plätzchenformen drücken. Es ist bestimmt nicht wichtig für die Vögel, dass sie ihr Winterfutter in Stern- oder Herzform serviert bekommen, aber so lässt sich fertiges Vogelfutter auch hübsch an Menschen, die Vögel füttern möchten, verschenken.

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Und manchmal darf Sinnvolles auch hübsch aussehen. Bei den Plätzchen auf dem (leider unscharfen) Bild ist der Aufhängefaden rausgerutscht. Ich habe die Plätzchen auf dünne Holunderzweige direkt am Busch gesteckt.

Vogelfutter selbst herzustellen ist wirklich leicht und sehr viel günstiger, als fertige Mischungen oder Meisenknödel zu kaufen. In den letzten Jahren fanden sich obendrein in den fertigen Mischungen Samen des Beifußblättrigen Traubenkrauts, auch bekannt als Ambrosia, das heftige Allergien auslösen kann. Obendrein lassen sich die Tontöpfchen immer wieder verwenden und sehen auch leergefressen nicht so doof aus, wie diese Plastiknetze der Meisenknödel.

Wichtig! Kerne, Körner und Samen trocken und dunkel lagern, Verschimmeltes darf nicht verfüttert werden. Genauso wichtig wie Futter, ist den Vögel im Winter Trinkwasser. Angebotene Gefäße bitte regelmäßg überprüfen, ob sie stark verschmutzt oder zugefroren sind.
Zum Abschluss würde ich jetzt wirklich gerne glückliche Vögel an Futtertopf zeigen. Die Vögel im Garten zieren sich aber ein bißchen. Für das nötige „ach, wie süß!“ habe ich aber immerhin ein Bild von Franz, der in Rindertalg getränkte Haferflocken auch ziemlich lecker findet.

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Unser Igel-Findelkind hat die durch Parasiten verursachte Infektion nicht überlebt, das Antibiotikum schlug nicht an. Wir sind ziemlich traurig, wissen aber, dass wir nichts falsch gemacht haben. Und dass diese Infektion der Grund dafür war, dass das Igelchen so schrecklich dünn war.

Gartengast zum Überwintern

„Wir haben einen winzigen Igel durch den Park flitzen sehen!“, teilte mir der große Sohn gestern mit, als ich bei einsetzendem Regen meinen Schnickeldi-Weihnachtsmarktstand in eben diesem Park abbaute, „Der hat wohl keine Chance, oder?“.

Wohl nicht, Igel sollten jetzt bekannterweise ihren Winterschlaf halten, eingebuddelt in dicke Laubhaufen und hoffentlich schön fett gefressen.

Mit wenig Hoffnung machten wir uns auf die Suche nach einem winzigen Igel in einem gar nicht so kleinen Gemeindepark, doch schließlich war es der Jüngste, der den Igel auf der Wiese rennen sah. Die Tochter fing ihn in einem Karton und bereits auf dem Heimweg begannen wir zu recherchieren, wie ein Igel für´s Überwintern fit zu machen ist.

Daheim zeigte sich ganz klar: das Tierchen ist viel zu klein und zu mager, das kann erstmal nicht raus.

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310g nur, ausgewachsene Igel bringen über 1000g auf die Waage, zum Überwintern sollte ein Igel mindestens 800g wiegen.

Gesund schien der Kleine zu sein, er rollte und entrollte sich ausgesprochen putzig und bis auf Millionen von Flöhen schien er keine Parasiten mit sich herumzuschleppen. Das typische Igelröcheln, das meistens von Würmern in der Lunge verursacht wird, konnten wir hören, aber etwas daran ändern ließ sich sowieso nicht.

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Im wohlsortierten Krusch in der Kelterhalle fand sich eine große Holzkiste, im Katzenfutterregal das vom Kater verschmähte Nassfutter und ein Eckchen Hasendraht lag noch in der Werkstatt. Eine Notfall-Igelkiste war schnell gebaut. Wir befüllten kleine Blumentopfuntersetzer mit Futter und Wasser, setzten das Igelkind dazu und freuten uns sehr, als es nach einer Viertelstunde fröhlich aus der Kiste schmatzte. Auch die Verdauung wurde umgehend angekurbelt. Alles gute Zeichen für ein gesundes Tier.

Wir befestigten den Hasendraht mit Reißzwecken an der Holzkiste, decken sie mit Zeitung ab und gingen schlafen.

Am nächsten Morgen (heute) zeigte sich dann, dass Igel einen unbändigen Ausbrecherwillen haben und äußerst geschickt sind. Oder vielleicht auch Kater zu Hilfe rufen, wer weiß das schon. Der Hasendraht jedenfalls war an einer Ecke hochgebogen, die Reißzwecke hatte nicht genug Widerstand leisten können.

Quer durch den Raum zog sich eine beeindruckende Spur aus Igelkacke (niemals hätte ich vermutet, dass soviel Kacke in solch ein winziges Tier passt!), die im untersten Fach des Bücherregals endete. Der Kater marschierte betont desinteressiert durch das Zimmer, höchst verdächtig also, doch er verriet uns nicht, wo sich das Igelkind versteckt hielt.

Das tat das Igelkind schließlich selbst, seine Stacheln schabten auf Metall. „Hab ich dich!“, freute ich mich zu früh und räumte die Holzscheite unter dem Ofen hervor. Außer einer empörten Spinne und sehr viel Staub fand ich nichts. Das Schaben kam aber eindeutig aus dem Ofen und da saß er dann auch. Hinten, IM Ofen, da wo die Leitungen Wasser zu- und abführen. (unser Holzofen unterstützt die Warmwasserbereitung, d.h. wenn wir anfeuern, wird warmes Wasser in einen Pufferspeicher geführt.)

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Da klemmte er nun. Hatte sich in Panik immer weiter reingewurschtelt, so dass wir ihn auch nicht packen konnten. Der beste Vater meiner Kinder stieg schließlich in der Kelterhalle (die unter unserem Wohnzimmer ist) auf die Leiter und entfernte die Isolationsschicht unter dem Igel. Dann versuchte er ihn nach oben zu drücken, was aber nicht gelang, weil zwei Metallkanten im Weg waren. Wir tauschten die Plätze. Ich stieg auf die Leiter in der Halle, er drückte den Igel vorsichtig nach unten. Und das gelang dann auch, ich fing einen unwillig grunzenden Igel.

Ob das Igelkind nun bei dieser Aktion verletzt worden war, konnten wir nicht feststellen. Er fraß direkt fröhlich und schien guter Dinge. Uns hingegen wackelten die Knie und es war auch nur mäßig lustig, das rasch vom Ofen abgeschraubte Blech wieder anzubringen.

Zwei Stunden später öffnete endlich der Tierarzt. Wir erfuhren, dass der Kleine dem ersten Anschein nach gesund, aber natürlich viel zu klein und leicht ist. Eine genauerer Untersuchung sei nur mit Inhalationsnarkose möglich, doch dafür bestünde erstmal kein Anlass. Es gab eine sehr kleine Dosis Anti-Floh-Mittel und eine sehr große Dosis Anti-Flohmittel für den Kater daheim, denn die vom Igel vertrieben Flöhe suchen sich natürlich einen neuen Wirt. Dass die vom Kater vertriebenen Flöhe sich nun ausgerechnet mein Bein auserkoren haben, finde ich unschön, zumal es für mich kein Anti-Flohmittel gibt. Ein weiterer Tierarztbesuch ist nur dann nötig, wenn uns irgendetwas komisch vorkommt. Zum Ende der Untersuchung streckte das Igelkind vorwitzig die Nase raus und somit konnte auch ein Fliegenmadenbefall der Nase ausgeschlossen werden.

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Das Igelkind lebt derzeit in der Holzkiste, auf der der Hasendraht liegt, der wiederum von einem Schlitten festgehalten wird. Eine höchst abenteuerliche Konstruktion, aber bis wir etwas anderes gebaut haben, effektiv. Es schnarcht äußert niedlich in seinem Milchkartonhäuschen und frisst etwa alle vier Stunden. Dazwischen kackt es die doppelte Menge des Gefressenen wieder aus. Ich bin sehr gespannt, wieviel es nachher auf die Waage bringt.

Wir füttern mit Katzennassfutter und Rührei, morgen gibt es ein bißchen gebratenes Hackfleisch.Und dass wir alle schrecklich verliebt sind, muss ich nicht eigens erwähnen.

Für Tipps und Ratschläge bin ich offen und dankbar, wir sind Igelüberwinterungsanfänger!

 

 

Der Garten im Winter

Ich liebe den Winter.

Ich liebe Schnee und Eis, ich liebe sogar diesen eisigen Wind, der die Augen tränen und die Wangen schmerzen lässt. Das Geräusch von unter den Füßen knirschendem Schnee gehört zu meinen Lieblingsgeräuschen und wenn es dicke Flocken schneit, versuche ich diese mit der Zunge zu fangen. (wenn keiner zusieht)

Unglücklicherweise habe ich mir ein Leben im milden Rheintal ausgesucht. Dort schneit es selten. Noch seltener bleibt Schnee liegen. Letzten Winter hat es kein einziges Mal geschneit, ganz selten sank die Temperatur unter null. Sehr enttäuschend. Von den Auswirkungen, die ein Nicht-Winter obendrein auf den Garten hat, erzähle ich ein anderes Mal.

Angeblich gibt es Anzeichen für harte, schneereiche Winter. Wenn es viele Nüsse gibt, zum Beispiel. Oder wenn die Graureiher früh losziehen. Das war in diesem Herbst der Fall, ich rechne also mit ungeahnten Schneemassen, habe mir sogar vorsorglich im Zuge der Hausdachsanierung einen Schneefang auf´s neue Dach schrauben lassen. Ich bin vorbereitet.

Sogar für schneelose Zeiten bin ich vorbereitet, denn wenn mein Garten sich auch in diesem Jahr vielleicht nicht in ein Winterwonderland verwandelt, so kann ich doch wenigstens in Bildern von Wintergärten schwelgen:

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Solch ein schönes Buch! Texte und Bilder (vor allem die Bilder!) sorgen dafür, dass man es eigentlich gar nicht erwarten kann, dass es endlich losgeht mit der klirrenden Kälte. Damit man sich im Garten auf die Suche nach Blättern mit Frostzuckerrand und verdörrten Blüten mit Schneemützen machen kann.

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Wer Ratschläge oder Tipps für den perfekten Winterschnitt von Obstgehölzen sucht, muss in diesem Buch nicht blättern. Es lehrt nicht, es erklärt nichts. Es zeigt nur, dass der Winter keine verlorene Jahreszeit für den Garten ist.

„Der Gärtner braucht genauso seine Winterruhe, wie seine Pflanzen. Man könnte es auch so ausdrücken: es kommt der Punkt, da ist es selbst der passionierte Gärtner vorrübergehend leid, immer für seine Pflanzen da zu sein. Er braucht, wie dies in allem der Fall ist, Abstand. Nicht nur für seine Erholung. Genauso für neue Ideen.“

Besonders der Punkt mit den neuen Ideen gefällt mir. Nachdem ich die wunderschönen Photos gesehen habe, werde ich augenblicklich mit dem Aufräumen und „winterfest machen“ des Gartens aufhören, um möglichem Schnee ein passende Bühne zu bieten.

Das Buch “Der Garten im Winter” von Claus Schulz mit Fotografien von Jürgen Becker, ISBN 978-3-421-03954-5,  ist bei der DVA (Deutsche Verlags-Anstalt) erschienen.

Danke für dieses Rezensionsexemplar!

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Wer will fleißige Handwerker seh´n?

Ich jetzt eigentlich nicht mehr, nach zwei Wochen Baustellenlärm bin ich diese Renovierungssache doch sehr leid.

In den Garten fliehen konnte ich nämlich nicht, da der Zugang zum Garten zugestellt war. Vier Paletten voller Sandwichplatten für das Dach, insgesamt 2400 Kilo Kram, die konnte ich nicht rasch beiseite räumen.

Heute war ich kurz im Garten. Nur mal schauen.

Vom Gerüst ums Haus ist eine Diele gestürzt, zielsicher hat sie vier Johannisbeersträucher und eine Stachelbeere, die ich im Frühling pflanzte, unter sich begraben. Wie groß ist die Chance, dass sich die Sträucher erholen?

Gleichmäßig in den Beeten, zwischen, auf und unter den Stauden findet sich Baudreck. Putz, Farbe, Plastikfolien, Styropor. „Mir räume des schunn noch auf!“, versprechen die Handwerker, aber so richtig getröstet bin ich nicht.

Das Dach wird morgen oder übermorgen fertig, danach rücken Maurer und Maler noch mal an. In zwei Wochen wird das Gerüst abgebaut. Wegen mir darf dann gnädiger Schnee meinen traurigen Garten bedecken.

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Lesen, lernen, inspiriert werden

Mein Name ist Pia und ich habe da ein kleines Suchtproblem: Gartenbücher. Ich kann selten daran vorbei gehen.

Dabei ist es ziemlich egal, ob es sich um Bestimmungsbücher, Einsteigerbücher, Gartengestaltungsratgeber, „Tierhaltung im Garten“-Bücher, „Garten für Faule“- oder „Garten für Ambitionierte“-Bücher, Pflanzempfehlungsbücher, Bücher über Stauden, Schattenpflanzen, Terrassengärten, biologisch-dynamische Gemüsegärten oder den perfekten Schnitt von Heckenfiguren handelt. Gartenbücher sind toll, ich verschlinge sie alle und will danach umgehend rausgehen und meinen Schattengarten in eine Heckentieranlage verwandeln, in der bunte Mangoldstauden neben dicken Kohlköpfen an futuristischen Rosenspalieren stehen.

Viele Jahre lang habe ich vergeblich versucht, meinen Garten nach irgendeinem dieser Bücher zu modellieren, letztlich kamen mir dabei aber immer diverse Kinder, zu wenig Zeit und Lust, das Wetter, unpassende Erde und jede erdenkliche Ausrede dazwischen. Ich habe das zwar mittlerweile erkannt, Gartenbücher sind aber weiterhin meine große Leidenschaft und es ist für mich ein echtes Fest, ein ganz neues Buch in Händen zu halten. Am Besten zum Ende des Gartenjahres, wenn die Gartenmüdigkeit einsetzt. Dann kann ein schönes Gartenbuch ein echter Starter sein, sei es, um künftige Beete noch vorzubereiten oder wenigstens zu planen und aufzuschreiben, was im nächsten Frühling passieren soll.

Ab und zu werde ich Ihnen eines dieser Gartenbücher vorstellen und schonungslos offen und völlig subjektiv berichten, ob und was es taugt.

Heute: „Ein Garten nach der Natur“ von Ursel Borstell und Bärbel Grothe

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Der Titel des Buches führte mich ein bißchen in die Irre. Ich dachte nämlich „oh prima! Da hat jemand ein Stück Natur (= in meiner Vorstellung ein verwilderter Garten) in einen wunderschönen Garten verwandelt. Also das, was ich schon ewig versuche. Es ist aber ganz anders!

Familie Altena hat den elterlichen Nebenerwerbshof samt seiner Weiden und dem Nutzgarten sozusagen zurück in einen Naturgarten verwandelt. 5000 Quadratmeter Naturgarten sogar, darin ein Teich, verwunschene, verwinkelte Pfade, lauschige Plätzchen und eine traumhafte Blütenpracht. Der Garten umfasst unterschiedliche „Themenräume“, für mich unglaublich beeindrucken und mit sofortigem „ach hätte ich das auch!“-Effekt: der Waldgarten!

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Mit Rücksicht auf Flora und Fauna finden sich sehr viele heimische Gehölze und Blühpflanzen im Garten, Totholz darf liegen bleiben und Brennnesseln sind in Randbereichen erlaubt. Wieviel Liebe in diesem Garten steckt, sieht selbst ein Gartenlaie beim Betrachten der Bilder, die Texte dazu bekräftigen das nur.

Hand in Hand mit der Natur zu wirken, war der Anstoß und bleibt der Ansporn der gartenschaffenden. Nie ging es darum, „nur Blumenbeete anzulegen“. „Darin fehlt das Herz“, ist Ingrid Altena überzeugt, „ich möchte Orte schaffen, die dem Standort und den Belangen der Tiere gerecht werden.“

„Ein Garten nach der Natur“ ist kein Lehrbuch. Dem Leser wird nicht erklärt, welche Pflanzen gerne nebeneinander wachsen oder wie sich ein harmonisches Blütenmeer gestalten lässt. Es ist ein Buch, das ganz herrlich zu einer Tasse Tee an einem stürmisch-grauen Herbsttag, an dem man auf gar keinen Fall in den eigenen Garten möchte, passt. Es lässt keinen Zweifel daran, wieviel Arbeit ein Garten dieses Ausmaßes mit sich bringt – und wieviel Glück.

Ich nehme es gerne zur Hand. Blättere darin, lege Merkzettel hinein (die Idee, die Obstbaumscheibe mit rot- und rosablühenden Erdbeeren zu unterpflanzen, übernehme ich sofort!) und stelle mir vor, wie aus der zugewucherten Ecke ganz hinten in meinem Garten vielleicht doch etwas ganz anderes werden kann.

 

Das Buch „Ein Garten nach der Natur“, ISBN 978-3-421-03934-7,  ist bei der DVA (Deutsche Verlags-Anstalt) erschienen.

Danke für dieses Rezensionsexemplar!

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Nachtrag! Diesen wunderschönen Naturgarten kann man auch via Internet besuchen: Naturgarten  Altena

Mais!

„Der Garten will seinen Herren jeden Tag sehen!“, mahnt die alte Nachbarin und deshalb habe ich heute aus „ich müsste ja dringend mal wieder in den Garten“ schnell „ich gehe jetzt in den Garten!“ gemacht. Zwei träge Ferienkinder habe ich ebenfalls mit rausgeschleift. Nach anfänglichem Murren war das dann gar nicht mehr so schlimm, sie durften Mais ernten. Ernten ist immer gut, das geht mir ja genauso.

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Eigentlich ist die Erntezeit für Mais schon längst vorbei. Mein Mais ist aber „vergessener Mais“. Im Frühling habe ich vergessen, ihn zu säen. Erst Ende Mai steckte ich Maiskörner in mit Erde gefüllte Eierkartons, stellte die Kartons auf den großen Wasserkanister – und vergaß sie. Drei Wochen später ragten zehn Zentimeter hohe Triebe aus den Kartons. Ein paar jedenfalls, der Rest war vertrocknet. Die wenigen Maispflänzchen bekamen ein feines Plätzchen an der Hauswand zum Nachbarn. Und wurden umgehend vergessen. Statt sie zu hegen und zu pflegen, baute ich ihnen einen Drahtkompostbehälter vor die Triebe und nahm ihnen somit jede Menge Platz weg. Irgendwann im August war ich sehr erstaunt, als der Drahtkompost von der Rückseite wunderschön begrünt war und ich erinnerte mich: ach ja, hier wächst Mais. Gießen musste ich ihn ab da nicht mehr, es begann nämlich zu regnen und hörte lange Zeit nicht auf. Dem Mais gefiel das. Er blühte und setzte Kolben an.

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Ein paar Kolben reiften noch, sie sehen perfekt aus!
Heute abend gibt es also gekochten Mais mit Butter und Salz. Und nächstes Jahr pflanze ich mehr Mais an. Solch ein pflegeleichtes, anspruchloses Gemüse!

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