Monatsernte: Mai 2017

Rasenjahr 2017: Das erste satte Grün [Bezahlter Produkttest]

Update vom Rasen:

Mitte April haben wir vertikutiert, gesät und gedüngt. Und danach: gewartet. Und gefroren – gemeinsam mit den Rasensamen. Denn es wurde noch einmal bitterkalt. Mit Frost und Regen und … nein, Schnee zum Glück nicht mehr.

Lange passierte nichts. Kein Grashälmchen ließ sich blicken.

Erst, als die Temperaturen über zehn Grad stiegen und ich schon dachte: „Da kommt nichts mehr“, ließ sich ein zarter Flaum blicken.

Rasennachsaat

Juchhuu! Das Gras wächst!

Mit dem Gras wuchs allerdings auch das Unkraut.

Sogar deutlich schneller als der Rasen, besonders im vorderen Bereich an der Terrasse. Ich schätze, dass wir dort schlichtweg nicht gründlich genug vertikutiert hatten. Solange es kalt war, fiel das nicht auf. Als es langsam wärmer wurde, explodierte dann das Wachstum.

Das sah so aus:

Rasen mit Unkraut und Löwenzahn

So haben wir nicht gewettet.

Anstatt noch einmal den Vertikutierer hervorzuholen, habe ich mit der Hand gearbeitet – und den Grubber genutzt, den toom mir gemeinsam mit der Rasensaat und dem Vertikutiermix geliefert hatte.

Rasen bearbeiten mit dem Grubber

Rasen bearbeiten mit dem Grubber

Der Grubber besteht aus drei Sauzähnen. Er lockert den Boden auf und zieht Moos und Unkraut aus der Erde. Das klappte gut. Nach der Bearbeitung sah die Wiese an der Stelle allerdings zunächst aus wie der Fünf-Meter-Raum in der Dritten Kreisklasse Dortmund-Süd.

Acker

Der Strafraum (vorne im Bild)

Also nochmal Samen drauf: den toom-Vertikutiermix mit Rasenkalk und Dünger.

Auf den Rest des Rasens habe ich außerdem Rasenkur gegeben, damit ein bisschen mehr Schwung in die Sache kommt. Sie nährt und verdichtet den Rasen – und beugt Rasenkrankheiten vor.

Und siehe da – zwei Wochen später:

Rasensaat nach vier Wochen: dicht und grün

Vier Wochen nach dem Vertikutieren und dem Einsäen des Vertikutiermix von toom

Voller Erfolg.

Am vergangenen Wochenende hatte der Rasen dann seinen Härtetest: Meine Handballmannschaft war da – mit Partner*innen und Kindern. Zehn Kinder zwischen zwei und neun Jahren sind mit Bällen, Hüpfseilen und Gummitwist mehrere Stunden lang über die Wiese hergefallen.

Rasen nach einem Monat

Der Morgen nach dem Härtetest

Am Morgen danach: leichte Gebrauchsspuren. Aber sonst guter Zustand. Eine solide Sache.

Sonnige, luftige Einzimmervilla im Skandinavienstil, großzügiger Südbalkon

 

Die geräumige, luftige und perfekt ruhig gelegene Villa (Erstbezug 2016) ist komplett aus Holz gebaut und innen mit einem komfortablen, weichen, outdoortauglichen Teppich in waldgrün ausgelegt. Zwei Fenster in Ost- und Südlage ermöglichen eine schöne, weite Aussicht und Lichtgarantie, solange es Tag ist. Eine große Eingangstür gewährleistet jederzeit Zutritt. Handgenähte Vorhänge mit Baumwollstoff aus einem großen schwedischen Showroom runden das Gesamtbild ab. Ein Stromanschlus ist geplant, wurde aber bislang ob der unterschiedlichen Meinungen der jetzigen Mieter bezüglich der Medienausstattung nicht bewilligt. Sanitäre Anlagen sind für den kleinen Bedarf direkt unter dem Objekt zu finden, für größere Geschäfte ist die WC-Abteilung in etwa 10 Sekunden Fußweg zu erreichen. Wasser kommt bei Regenwetter automatisch von oben und kann mit der Zunge bei Bedarf aufgefangen werden, ansonsten ist ein Schlauch in Reichweite.

Der großzügige Südbalkon lädt zum längeren Verweilen ein, von hier hört man Vogelstimmen aller Art und auch ein sportliche Betätigung in Form von hochklettern-rutschen-hochklettern-rutschen-hochklettern-rutschen ist jederzeit möglich. Eine Küche befinden die jetzigen Mieter nicht für nötig, werden doch Snacks vom Service bei Bedarf direkt hochgereicht.
Es besteht eine sehr gute Hausgemeinschaft mit allen Vögeln der Nachbarschaft – diese haben besonderen Wert auf Corporate Identitiy gelegt und deshalb darauf bestanden, Ihren Supermarkt farblich der Villa anzupassen.

So oder so ähnlich war die Annonce wohl versehentlich in den Medien „Wespenimmobilien aktuell“, „Insektimmoscout“ und „Neue Wespfälische“ abgedruckt. Sonst würde sich diese stete Ansammlung von Wespennestern in dem Objekt nicht erklären. Also bitte, liebe Medien, nehmt die Anzeige wieder raus, es reicht. Wir stellen demnächst ein Insektenhotel auf, da finden dann alle anderen einen schönen und artgerechten Platz.

Agapanthus: Schmucklilie teilen und vermehren

Garten im Juli: Agapanthus

Vor drei Jahren habe ich einen Agapanthus, eine Schmucklilie, geschenkt bekommen. Inzwischen habe ich drei – denn ich habe sie zweimal geteilt. Das letzte Mal vor ein paar Wochen, in Vorbereitung auf das neue Gartenjahr.

Die Schmucklilie bildet sehr viele Wurzeln. Mit der Zeit hat sie kaum noch Platz im Topf, Kunststofftöpfe sprengt sie sogar. Fast der ganze Topf besteht dann aus Wurzeln. Wenn das so ist, hat der Ballen kaum mehr Platz. Das ist nicht gut für die Pflanze: Sie verkümmert.

Deshalb teile ich Schmucklilien regelmäßig.

Agapanthus: Schmucklilie zwischen zwei Stöcken mit dem Spaten teilen

Dazu löse ich sie aus dem Topf und lege den Ballen in ein Beet. Mit dem Spaten teile ich den Ballen robust zwischen zwei Stöcken.

Jede Pflanze pflanze ich dann in einen eigenen Topf.

Agapanthus: Geteilte Schmucklilie im Kübel

Die erste Trennung haben die Schmucklilien schadlos überstanden. Ich bin deshalb sehr zuversichtlich, dass es diesmal wieder so sein wird. Lediglich der Blütenstand war im Jahr nach der Trennung kleiner als im Folgejahr.

Während die Pflanze auf den Bildern den Winter gut überstanden hat, hat ihr Bruder mehr gelitten: Alle Blätter sind braun geworden. Ich habe die Blätter allesamt entfernt und hatte Sorge, dass die Pflanze eingeht.  Inzwischen wachsen sie aber bereits wieder.

Agapanthus: Schmucklilie erholt sich

Die zweite Schmucklilie teile ich dann im nächsten Jahr. Jetzt soll sie sich erstmal erholen.

Licht und Strom im Gewächshaus

Das Gewächshaus hat ein neues Feature: Licht und Strom.

Licht im Gewächshaus

Jetzt kann ich auch in der Dämmerung noch im Gewächshaus arbeiten.

Es kommt tatsächlich öfter mal vor, dass ich bis spät am Abend noch im Garten bin. Tagsüber arbeite ich. Meist habe ich erst am Abend Zeit, mich dem Garten zu widmen, Rasen zu mäen, Blumen zu gießen, umzutopfen. Im Sommer ist es zwar bis 22 Uhr hell. Manchmal mache ich dennoch länger (oder möchte noch eine Sache zu Ende führen), sehe aber in der Dämmerung nicht mehr so gut. Außerhalb der Sommermonate wird es außerdem schon deutlich früher dunkel. Jetzt habe ich unabhängig vom Sonnenstand genug Licht.

So schaut es innen aus:

Ausreichend, um auch später am Abend noch nach den Thorstis zu sehen.

Wir haben dazu eine normale Außenleuchte (Schutzart IP54) genutzt und sie an einen Balken des Gewächshauses montiert. Der Strom lag bereits, unterirdisch verlegt, auf dem Hügel, auf dem das Gewächshaus steht. Denn die Vorbesitzer hatten dort eine Gartenhütte stehen. Der Mitbewohner hat eine Verteilerdose, zwei Steckdosen, die Lampe und einen Lichtschalter installiert.

In einer der Steckdosen steckt eine Biergarten-Lichterkette mit Glühbirnen-(Imitaten). Sie hängt im Fenster des Gewächshauses. Für die Stimmung.

Borretsch

Eigentlich mag ich Borretsch ja nicht so, aber er zieht Unmengen von Bienen und Hummeln an. Daher hat er wieder einen Platz im Kräuterbeet bekommen.
Eine weitere schöne Verwendung sind die Blüten in Eiswürfeln, das Auge trinkt mit.

Von mir aus kann die Gartenparty Saison beginnen.

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