Monatsernte: August 2016

Im Mangoldwald

Der Mangold im Garten wächst und wächst und wächst … und wenn ich ihn abschneide, wächst er weiter.

Mangold-im-Garten

Das ist einerseits sehr schön und ergiebig, andererseits verdonnert es mich dazu, Mangold zu essen. Was ich prinzipiell gerne tue, nur nicht auf Kommando. Denn gerade in der Woche, in der ich finde, dass der Mangold dringend mal weg muss, habe ich entweder keine Zeit zu kochen oder keinen Hunger auf Mangold.

Aber es hilft ja nichts!

Vergangene Woche habe ich ein Mangoldrezept von Anikó ausprobiert: Mangold-Feta-Strudel mit Gurken-Quark.  Das war sehr lecker und ist absolut empfehlenswert. Allerdings habe ich den Strudel weggelassen, nur den Gurken-Quark und die Mangold-Feta-Mischung gemacht, die doppelte Portion genommen, außerdem ein bisschen mehr Feta und drei statt zwei Eier und es in Pfannkuchen eingerollt.

So sah es aus:

Mangeld-Feta-Pfannkuchen

Sie sehen: Ich bin die mieseste Food-Fotografin des Ruhrgebiets. Je weiter die Essenszubereitung fortschreitet, desto schlechter wird die Präsentation und desto mehr sieht es nach etwas aus, dass man am liebsten nicht essen möchte. Es war aber trotzdem gut, lassen Sie sich von der Optik bitte nicht täuschen.

Noch leckerer als der Mangold war übrigens der Gurken-Quark. Großer Geheimtipp.

Jetzt brauche ich nur noch fünf bis fünfzehn weitere Rezepte, um den restlichen Mangold zu verwerten.

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Marokkanische Gartenmöbel, Lampen und Laternen

Jeder Garten hat seinen eigenen Stil: Die einen mögen ihn puristisch, die anderen ländlich, wieder andere verspielt. Wer orientalische Stimmung, warme Lichter und das Oasengefühl eines üppigen Sommers mag, sollte jetzt beim Marrakesch-Shop reinschauen: Der Online-Shop für mediterrane Gartenmöbel, Handwerkskunst und orientalische Inneneinrichtung hat noch bis zum 15. September eine 50-Prozent-Rabattaktion.

Unter anderem gibt es dort marokkanische Mosaiktische und Mosaikbrunnen. Die Brunnen sind mit einer elektrischen Pumpe und einem Messinghahn ausgestattet – sind also nicht nur Deko.

Gerade die Mosaiktische und die Eisenstühle eignen sich auch gut auf kleinere Balkonen – dort, wo nicht so viel Platz für Mobiliar ist. Runde Tische gibt es ab 40 Zentimetern Durchmesser. Auch Konsolen, also halbrunde Ablagen, bieten sich an. Holen Sie sich Urlaubsgefühl in Ihr Zuhause!

Auch ein Hingucker: orientalische Lampen. Bei Laternen und Windlichtern ist immer das Problem, dass Kerzen, sobald es im Garten oder auf dem Balkon ein bisschen windet, leicht ausgehen. Wichtig ist hier, dass die Kerze gut geschützt ist und sie zwar Sauerstoff bekommt, es aber so wenig wie möglich zieht.

Übrigens: Wenn Sie in der Nähe von Köln wohnen, können Sie direkt zum Lager nach Hürth fahren und die bestellten Möbel dort abholen. Dann sparen Sie sich die Versandkosten.

Dieser Beitrag erscheint mit freundlicher Unterstützung des Marrakesh-Shop.

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Schattenbeet – das Problembeet im Garten

Neben der Kräuterschnecke, im Schatten des Hauses, gibt es ein Beet.

Bevor wir den Garten umgestaltet haben, wuchs dort Rasen. Nicht sehr üppiger Rasen. Eher Moos mit Löwenzahn und ein paar Halmen. Denn der Bereich liegt 85 Prozent des Tages im Schatten.

Schattenbeet gestalten

Früh morgens scheint ein bisschen Sonne drauf, danach, bis Mittag, noch ein paar Sprenkel und dann nichts mehr.

Leider ist es so, dass man, wenn man ins Gartencenter fährt, nur wenig Informationen über Schattenpflanzen bekommt. Das Verkaufspersonal braucht man gar nicht fragen; auf den Etiketten der Pflanzen steht es manchmal, mit etwas Glück – dann aber nur „Halbschatten bis Sonne“. Pflanzen, die kompletten Schatten mögen, findet man nicht oder sind nicht als solche ausgezeichnet. Und den Pflanzen mein Beet als „Halbschatten“ zu verkaufen, ist sehr gewagt.

So googelte ich also „Schattenpflanzen“ und „Stauden Schattenbeet“,  las Artikel wie diesen hier, ging in die Gartencenter und stand mit Handy vor den Pflanzen, um zu eruieren, ob „Halbschatten“ möglicherweise auch „Ganzschatten“ bedeuten kann. „Winterhart“ wäre außerdem auch schön.

Das Ergebnis meiner Bemühungen: Ein zusammengewürfeltes Schattenbeet mit Funkie, Farn, Eisenhut, Purpurglöckchen und ein paar Gräsern.

Schattenbeet bepflanzen: Hosta_Funkie

Schattenbeet bepflanzen: Purpurglöckchen

Schattenbeet bepflanzen: Farn

Den Farn habe ich an verschiedenen Stellen im Garten ausgegraben (er wächst bei mir wild) und ihn ins Schattenbeet umgesiedelt. Das hat er gut vertragen. Die Gräser sind ebenfalls gut angegangen und fühlen sich wohl.

Bei Funkie, Eisenhut und Purpurglöckchen muss ich noch schauen. Es geht ihnen nicht schlecht, aber so richtig üppig sind sie bislang nicht. Vielleicht dauert es eine Saison.

Haben Sie sonst noch Tipps? Gerne Pflanzen, die zwischendurch auch mal blühen.

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Thorsten im Mitarbeiterjahresgespräch

Gestern hatte Thorsten sein Mitarbeiterjahresgespräch.

Es ist Mitte August, und die Performance in seinem Team ist leider unterdurchschnittlich. Als Leiter der Abteilung Greenhouse und in seiner operativen Funktion als Tomatenpflanze hat er bislang lediglich einen Output von drei Frühstückstomaten produziert. Damit bin ich als Garden Chairwoman zu diesem fortgeschrittenen Saisonzeitpunkt nicht zufrieden – und das sollte auch nicht Thorstens Anspruch als pioneer plant und ehemaliger  first mover sein. Es war höchste Zeit, miteinander in die Bütt zu gehen, um dem Business den entscheidenden Turn zu geben, bevor die Saison zu Ende ist.

Bislang – und den Schuh muss ich mir anziehen – hatte Thorsten keine klaren Wachstumsvorgaben. Wir haben bei seinem Start in meinem Garten lediglich über allgemeine Ziele gesprochen: fleischige, süße Früchte in angemessener Zahl bei kontinuierlicher Ernte. Wir waren uns außerdem einig, dass wir kein Quick-WinBusiness aufbauen, sondern nachhaltig im Sinne einer sustainable growth rate arbeiten.

Das hat Thorsten zu wörtlich genommen. Sein Team geht den Weg des geringsten Widerstandes und investiert in Blattwerk, statt sich auf seinen Unique Selling Point zu besinnen: Jede mittelmäßig talentierte Anemone hat Blätter, aber nur Tomaten haben Tomaten! Doch ausgerechnet bei seinem USP ist Thorstens Zielerreichung nicht akzeptabel. Auch wenn in meinem Garten das Motto „Kein Wachstum um jeden Preis“ gilt, muss es am Ende einen Return of Invest geben. We’re no charity!

Deshalb haben wir gestern Nachmittag lange geredet – was für Thorsten zugegebenermaßen nicht einfach war. Er tat sich zunächst schwer mit dem Gedanken, alte Gewohnheiten loszulassen, seine Führungsrolle ernst zu nehmen und sein Team in Richtung target achievement zu lenken. Im ausführlichen Feedbackgespräch haben wir uns darauf committed, den gemeinsamen Blick bis Ende November ausschließlich auf die business essentials zu lenken und als first step of progress alle low performing leaves sozialverträglich outzusourcen.

Die Abteilung Greenhouse sieht nun nicht mehr aus wie ein Wald. Die Arbeitsatmosphäre ist wesentlich heller und luftiger.

Tomatenpflanzen im Gewächshaus, unten ziemlich kahl

Das liegt auch an einer zweiten Maßnahme. Denn nicht nur für Thorsten galt gestern: Zurückstecken, um sich weiterzuentwickeln.

Weil in meinem Garten flexible Arbeitsmodelle und Diversity einen hohen Stellenwert haben, arbeitet Thorsten seit dieser Saison im office sharing mit Gurki. Schon sehr früh im farming process war klar, dass Thorsten und Gurki sich in der bewusst geschaffenen cross-border cooperation positiv befruchten. Leider investiert auch Gurki seine Expertise stark in Blattwerk; dahingehend agieren die beiden – ich vermute, sogar ohne jemals zielgerichtet darüber gesprochen zu haben – als mutual influencer. Ein interessanter Fall von subconscious agreement!

Gurki nimmt den Thorstens dadurch nicht nur Licht weg. Er liefert ihnen auch eine Entschuldigung für ihre below average performance: „Wir können ja nicht anders! Wären Gurkis Blätter nicht, wir würden ja sofort!“

Auch Gurki musste also Blätter lassen. Thorsten kann sich nun mit seinem Team unter Idealbedingungen beweisen.

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Grilltipps – für Fisch, Fleisch, Gemüse und den Grillkauf

Kohle, Gas, Elektro: Die Sache mit den Grillen ist ja eine Glaubensfrage. Und ich gestehe: Ich bin Team Gas.

Was mich nämlich schon immer genervt hat, ist die lange Vorlaufzeit, bis man beim Kohlegrill zum Wesentlichen kommt: dem Grillen. Anzündwürzel, -paste oder -kamin, warten, wedeln, pusten – währenddessen eineinhalb Baguettebrote mit Kräuterbutter essen und wenn das Fleisch gar ist: keinen Hunger mehr.

Der Gasgrill hingegen: zack – los geht’s! Heiße Flamme, heißer Rost, und innerhalb von zehn Minuten liegt das erste Fleisch auf dem Grill.

Weitere Vorteile des Gasgrills: Ich kann indirekt grillen. Außerdem qualmt der Grill kaum – die Nachbarn danken es mir. Und wenn einer meiner Grillgäste das Grillen unterbrechen muss (zum Beispiel das Kind stillen oder zwischendurch zu Bett bringen) oder wenn ein Gast später dazukommt, kann ich ganz einfach nochmal anfeuern und etwas nachlegen.

Fleischtipp: Fleisch rechtzeitig vorher aus dem Kühlschrank nehmen. Dann gart es gleichmäßiger durch. Niemals direkt vor dem Grillen salzen, sonst wird es trocken – entweder eine halbe Stunde vorher oder danach, wenn es auf dem Teller liegt.

Gemüsetipp: Paprika und Zucchini in nicht zu kleine Stücke schneiden, großzügig Olivenöl, Rosmarin und Meersalz drüber, mindestens eine halbe Stunde ziehen lassen und ab in die Gemüseschale auf den Grill. Geht immer und ist eine gute Alternative zum obligatorischen Salat.

Fischtipp: Keinen Grillkorb verwenden, sondern eine Planke aus Zedernholz. Sie macht ein schöneres Aroma, weil das Holz ätherische Öle enthält. Die Planke immer vorher durchfeuchten, circa eine Stunde. Man kann sie von Markenherstellern kaufen – oder einfach mal in der nächsten Schreinerei nachfragen.

Bei Lionshome können Sie den besten Grill für Ihre Zwecke aussuchen. Das Onlineportal führt das Angebot großer Shops – darunter Amazon, Conrad und Otto – mit dem kleinerer Shops zusammen. Das schafft Übersicht und man muss nicht überall einzeln hinklicken.

Sehr schön finde ich übrigens auch Feuerschalen für die Zeit nach dem Grilling. Die Lagerfeueratmosphäre hat was – und versöhnt vielleicht diejenigen der Grillgäste, die es gerne holzkohlig haben.

Dieser Beitrag entstand mit freundlicher Unterstützung von Lionshome.

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Der Dortmunder Garten im August

Ein kleiner Blick in den Garten – jetzt im August. Einer der schönsten Monate – der letzte Monat, bevor der Herbst beginnt.

Gartenpanorama im August

Am Terrassenbeet blühen die Zwergdahlien, die Husarenköpfchen und sogar mein bewachsener Stein.

Garten im August: Terrassenbeet

Garten im August: bewachsener Stein

Husarenköpfchen finde ich übrigens außerordentlich praktisch: Die Schnecken mögen sie nicht, sie blühen viele Monate lang, sind pflegeleicht und sagen Bescheid, wenn sie Wasser brauchen, sind nicht nachtragend und wachsen zu schönen Polstern.

Garten im August: Gelb blühende, kleine Husarenköpfchen

Im Gemüsebeet ist die Zeit von Zucchini, Kürbis und Mangold. Die Zucchiniblüten erreichen monströse Größen.

Man kann sie frittieren und essen, oder? Diese hier hätte es verdient:

Garten im August: riesige Zucchiniblüte

Mit drei Zucchinipflanzen habe ich wieder eine Zucchiniflut, die ich diesmal aber gut bewältige. Meist grille ich die Zucchini zusammen mit Paprika und Rosmarin. Gefüllte Zucchinischiffchen gibt es auch.

Sehr lecker ist übrigens dieses Rezept: Zucchinipuffer mit Joghurtsauce.

Garten im August: Zucchini

Ich habe zwei Kürbispflanzen: den Gelben Zentner und Hokkaido. Der erste Zentner hat sich allerdings eine unglückselige Stelle zum Wachsen ausgesucht – genau im Zaun.

Garten im August: zwischen Zaunpfählen eingequetscht wachsender Kürbis

Der erste Hokkaido-Kürbis ist auch fertig:

Garten im August: reifer Hokkaidokürbis

Der Rest des Gartens blüht so vor sich hin: Rosen, Gladiolen, Sonnenhut, Mädchenauge:

Garten im August: Rosen und Insektenhotel

Garten im August: Gladiolen

Die Gladiolen liegen fast im Beet. Das ist optisch nicht so schön. Warum tun sie das? Neigen sie sich der Sonne zu? Oder sind es solche Schluffis?

Wofür sie sich übrigens gut eignen: als Geschenk. Im Beet schauen sie wegen ihrer Schräglage bemitleidenswert aus. In der Vase sind sie toll.

Garten im August: Gewächshaus und Äpfel

Im kommenden Jahr werde ich übrigens nur noch Pflanzen kaufen, die schneckenresistent sind: Mädchenauge und Sonnenblumen sind es offenbar nicht, Sonnenhut ist es hingegen schon. Husarenköpfchen und Männertreu ja, Lupinen nein.

Vielleicht sollte ich hier mal eine Liste machen, bevor ich die Erfahrungen dieses Sommers vergesse und mir im nächsten Jahr wieder alles weggefressen wird.

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Kompostzauber

In meinem Garten gibt es einen Kompost. Er schluckt den Rasen- und Grünschnitt, ein paar Gemüseabfälle und was an Unkraut so anfällt. Größere Grünabfälle, die ich ein- oder zweimal im Jahr habe – zum Beispiel zum Herbst -, bringen wir zum Bringhof.

Im vergangenen Jahr war der Kompost immer sehr gut gefüllt. Eigentlich zu gut. Wir haben deshalb über die Anschaffung eines zweiten Kompost diskutiert: Eigentlich wäre er nötig, andererseits nimmt er viel Platz weg und ist unschön anzusehen.

Kompost im Kompostgitter

Im Frühjahr unterhielt ich mich während einer Mittagspause mit einer Kollegin über das Kompostthema, und sie meinte: „Kennst Du nicht Humofix?“ Ich so: „Hä? Nee.“

Ihre Eltern, seit Jahrzehnten Gärtner und Kenner sämtlicher Tricks und Kniffe, verwendeten Humofix und kämen deshalb seit Ewigkeiten mit nur einem Kompost aus. Das Ganze sei ein pflanzlicher Schnellkompostierer und würde Wunder wirken.

Ich googelte. Auf der Website der Benediktinerinnen in Fulda, die das Pulver herstellen, heißt es:

„Das in Wasser angesetzte Pulver wirkt in erprobter homöopatischer Dosis als Aktivator:

  • Die zur gesunden Flotte notwendigen Mikroben werden gefördert, so dass sie sich fast explosionsartig vermehren
  • Dadurch wird die Umwandlung organischen Materials in Humus beschleunigt (4-6 Wochen im Frühjahr und Sommer)
  • Es wird eine hohe Anfangstemperatur von 60-65 °C erreicht, wodurch Unkraut-Samen, Schädlinge und Krankheitserreger zerstört werden
  • Das mühsame Umschaufeln ist nicht mehr nötig
  • Regenwürmer werden nach Abklingen der Heißphase angelockt und gefördert.“

Der Mitbewohner meinte: „Soso. Bestimmt aus geweihten Kräutern, die die Nonnen bei Vollmond pflücken.“

Ich bestellte mir das Zeug.

Flasche mit Humofix

Inzwischen habe ich es seit vier Monaten im Einsatz und kann sagen: Es funktioniert gut. Zwar sind die Grünabfälle nach sechs Wochen nicht duftender, zart krümeliger Humus, wie es auf der Website vollmundig steht. Aber der Kompost sackt sehr schnell zusammen. Irgendwas scheint darin also zu passieren. Jedenfalls benötige ich keine zwei Komposte mehr, um über das Jahr zu kommen.

Ein Päckchen kostet drei Euro. Ich habe einmalig in zehn Stück investiert und inzwischen fünf verbraucht: Zehn Stück reichen bei mir also dicke für ein Jahr.

Das angebotene Dosierset kann man sich übrigens sparen: Ich hatte es seinerzeit mitbestellt, aber die Flasche ist schon kurz darauf abhanden gekommen. Jetzt benutze ich Tetrapacks.

(Ich habe Humofix aus eigenem Interesse ausprobiert und bezahlt.)

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Apfelbaum-Krankheiten-Experten gesucht!

Im neuen Garten stehen neben viel Unkraut und undefinierbarem Gestrüpp auch ein Pflaumenbaum und ein Apfelbaum.

Während der Pflaumenbaum seine Krone fröhlich in Nachbars Garten gesteckt hat und diesen mit leckeren Früchten versorgt, sieht der Apfelbaum kümmerlich aus. Nicht nur, dass aus einem Spalier ein Irgendwas geworden ist, was im Laufe der Jahre in alle Richtungen gekrümmt gewachsen ist, auch die Früchte sehen sehr schlecht aus: Brauner Schorf bzw. Flecken wie verbrannt auf allen Äpfeln. Auch die Blätter haben teilweise rostfarbene Stellen.

Apfelbaum

Apfelbaum-Experten sind gefragt: Liege ich richtig mit meiner Vermutung, dass es sich um Apfelschorf handelt? Und noch viel wichtiger: Gibt es bei Apfelschorf überhaupt eine Chance, den Baum zu retten oder sollte ich ihn in die ewigen Obstbaum-Gründe schicken? Fungizide möchte ich ungern einsetzen, da ich dann auch die Gemüseplantage der Nachbarin mit einnebeln würde.

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Ein Blick in andere Gärten

Chinesische Forscher gärtnern in der Antarktis. Dabei nutzen sie ein Gewächshaus aus deutschem Plexiglas.

Den eigenen Gemüsegarten hat auch die deutsche Spitzengastronomie entdeckt. Tohru Nakamura aus München oder „De Kas“ in Amsterdam sind Vertreter von „Farm-to-table“.

Wer gerne Gemüse aus dem eigenen Garten haben möchte, sich aber nicht selber die Hände schmutzig machen will, der kann sich einen FarmBot anschaffen.

Die gewonnene Zeit lässt sich dazu nutzen, um aus Paletten Gartenmöbel oder Pflanzkästen zu bauen.

Wer doch lieber selber in der Erde buddelt, bekommt in der FAZ Anregungen für das perfekte Kräuterbeet.

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Zurück aus dem Urlaub: Honigmelone entdeckt!

Am Sonntag kam ich aus dem Urlaub zurück – und was sah ich? Eine Honigmelone!

Hallelujah! Ich bin über Nacht erfolgreiche Melonenzüchterin geworden!

Honigmelone_Gewaechshaus

So richtig habe ich ja selbst nicht dran geglaubt, als ich im Frühjahr die Melonensetzlinge gekauft habe. Ich habe lediglich gedacht: Jetzt haste schon ein Gewächshaus, dann willste auch Melonen!

Nachdem drei Monate lang nur Blätter wuchsen und zwar Blüten kamen, diese aber immer wieder verkümmerten – und das, obwohl mein Q-Tipp und ich sie so liebevoll bestäubten -, hatte ich die Melonen schon abgeschrieben und die Pflanze als rankendes Deko-Element abgehakt. Und nun: Babymelone!

Nachbar Thorsten ist vor Freude ganz rot geworden:

Thorsten

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