Monatsernte: Januar 2016

Ein Blick in andere Gärten

Noch ist tiefster (und mehr oder weniger kalter) Winter – die beste Zeit, um das neue Gartenjahr zu planen. Die Anbauplanung für den Gemüsegarten hilft.

Oswald Hackl war Lkw-Fahrer. Dann ging er in Rente und wanderte nach Thailand aus. Dort züchtet er nun Grillen. Weil die Menschen dort sie gerne essen. Doch es interessiert sich noch jemand für seine Insekten: die Vereinten Nationen. Denn Insekten können im Kampf gegen den Welthunger helfen.

Brücken führen über Schluchten und Täler. Der Platz zwischen Brücke und Erdboden ist dabei meist frei. Platz für Windturbinen. 

Verpackungen, die sich komplett ausleeren lassen, und eine Matte, die Gemüse frisch hält: Gibt es. Doch sie setzen sich schwer durch.

Erich und Herbert machen, dass wir wandern können: Sie bauen Wege in den Berg. Wenn es gut läuft, schaffen sie 30 Meter am Tag. Manchmal auch nur fünf. Ein Portrait.

Gäbe es den Menschen nicht, gäbe es auch keine Kürbisse mehr. In der Megafauna, als die Mammuts noch lebten, waren wilde Kürbisse sehr verbreitet – doch nach und nach starben sie aus. Bis der Mensch kam.

Der Osten isst mehr: Deutschlandkarte des Fleischkonsums.

Noch Platz im Garten? Dann graben Sie doch ein bisschen. Zum Beispiel einen schönen Bunker.

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Die Gartenschere

Was Werkzeug für den Garten angeht, habe ich eine Achillesferse: die Gartenschere.

Sie ist das meistbenutzte Werkzeug in meinem Garten – neben der kleinen Schaufel. Bislang musste ich jedes Jahr eine neue Schere kaufen, weil sie ausgenudelt war: stumpf, wackelig, Stoßdämpfer im Eimer, Griffüberzug ab, unreparierbar. Das nervt ein wenig.

So sieht jetzt, im Winter, meine Baumarktschere aus, nachdem sie ein Dreivierteljahr gearbeitet hat. Erworben habe ich sie im März:

Gartenschere aus dem Baumarkt nach 1 Jahr

Habe ich zu hohe Ansprüche? Ich schneide Blumenstängel, manchmal auch kleine Zweige – für Äste habe ich eine Astschere. Zugegeben, ich streichele mein Werkzeug nicht nach jeder Benutzung, öle und poliere es nicht nach jedem Einsatz und gehe alles in allem wahrscheinlich nicht übertrieben liebevoll mit ihm um. So eine Schere muss halt arbeiten.

Das Christkind hat mir im Dezember deshalb eine Felco-Gartenschere Nr. 2 unter den Baum gelegt.

Gartenschere Felco 2 in Aktion

Ein erfahrener Gärtner und Kenner der Gartenscheren-Szene sagte mir auf einer Party, sie sei das Nonplusultra. Er schwört auf sie. Sein Versprechen: robustes Profiwerkzeug, sehr  haltbar, Verschleißteile können ausgetauscht werden.

Der erste Test verließ tatsächlich vielversprechend: gutes Handgefühl, superscharf – deutlich schärfer als eine Baumarktschere, selbst direkt nach dem Auspacken. Ich werde nach dem Sommer berichten, ob das dann immer noch zutrifft.

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Frühlingsgefühle im Januar

Ein frohes neues Jahr!

Ich wünsche allen Gärtnerinnen einen grünen Daumen, ein dichtes Blütenmeer, leckeres Gemüse und natürlich Gesundheit und Kraft für die schöne Gartenarbeit!

Der Garten verspürt schon Frühlingsgefühle. Zwar ist es nun auch hier im Ruhrgebiet kalt (zumindest für ein paar Tage, nichtsdestotrotz kommen neben der Terrasse die ersten Schneeglöckchen aus dem Boden.

Januar 2016: Die Schneeglöckchen treiben aus

Dahlien ausgraben? Gladiolen winterfest machen? Bisher kein Thema. Ob es im Gewächshaus warm genug bleibt für Agathe Bauer? Fragen, die ich mir im Herbst gestellt habe und die völlig unnötig waren.

Nicht, dass ich Eisregen hätte haben wollen. Aber gar nichts? Ich bin ganz zufrieden, dass es heute den ganzen Tag über frostig war, mit Raureif auf Wiesen, Gräsern und Bäumen.

Gut außerdem, dass es im Urlaub kalt war. Denn ein Winter so ganz ohne frieren? Nee, das wäre nichts. Manchmal denke ich: Vielleicht bin ich eine Blumenzwiebel. Muss einmal im Jahr richtig runterkühlen, um wieder austreiben zu können.

A propos Gewächshaus: Dort überwintert unter anderem eine Fuchsie. Sie fühlt sich offensichtlich wohl.

Januar 2016: Die Fuchsie treibt aus

Vor der Tür das Gleiche: Die Rosen, die sonst erst im März oder April erste Knospen haben und die ich liebevoll unter wärmendem Rindenmulch versteckt habe, bekommen Blätter.

Januar 2016: Die Rosen treiben aus

Den Knaller habe ich allerdings auf dem Balkon entdeckt. Dort schlummert ein Balkonkasten vor sich hin: Erde, Unkraut und – ja, ich erinnere mich – irgendwo darin auch ein paar Blumenzwiebeln.

Ich meine, es sind Tulpen, bin mir aber nicht sicher. Auf jeden Fall irgendwas, das normalerweise erst im Mai oder Juni kommt.

An der Hauswand auf dem Westbalkon scheint es kuschelig zu sein:

Januar 2016: Im Balkonkasten treiben die Tulpen aus

Schon komisch, das alles.

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