Monatsernte: Oktober 2015

And the winner is …

… Holgi. Er gewinnt ein Hochbeet aus Getränkekisten von Lemonaid.

So erfolgte die Auslosung:

Erste Antwort, 7. Kommentar unter dem Beitrag – und Tusch! Für Holgi.

So geht’s nun weiter: Holgi bekommt eine E-Mail mit einem Gutscheincode und kann sich diese Kisten kostenfrei bestellen und an eine Adresse seiner Wahl liefern lassen.

Viel Spaß damit!

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Wege und Natursteinmauern

Seit zwei Jahren habe ich nun meinen Garten.

Seither hat sich viel getan – und derzeit findet das große Finale statt: das Setzen von Natursteinmauern und Wegen.

Was bisher geschah:

Sommer 2013: Der Garten wird meiner. Er ist wild. Sehr wild.

Herbst 2013: Die Verwandtschaft aus dem Sauerland rückt an und fällt zwei mehrfamilienhausgroße Nadelbäume und einen Lebensbaum. Den Winter über sieht der Garten aus wie der Fußboden einer rübezahlschen Adventskranzbastelwerkstatt. Die Vögel finden es toll. Ich eher nicht so.

Frühjahr 2014: Es reift die Erkenntnis, dass das Tannengrün nicht alleine aus dem Garten spaziert und der Transport mit einem Kleinwagen zwar machbar ist, aber einen erheblichen Teil des Jahresurlaubs in Anspruch nehmen wird. Großreinemachen mit einem 7-m³-Container Grünabfall. Wir müssen darauf herumhüpfen, damit alles reinpasst.

Sommer 2014: Urbar-Machen des eroberten Landes dort, wo die Nadelbäume standen. Anlegen erster Gemüsebeete.

Herbst 2014: Abriss der Hütte des Grauens und *Tim-Taylor-Grunzen* Auftritt der Profi-Bodenfräse. Busch- und Baumschnitt, große Mengen Efeu und Wurzelwerk. Großreinemachen – diesmal mit einem 10-m³-Grüncontainer.

Frühjahr 2015: Ein neuer Zaun und Beetbegrenzungen. Ein Staudenbeet.

Sommer 2015: Bau des Gewächshauses.

Und jetzt?

Das Gefälle im Garten erlaubt es, eine Natursteinmauer einzuziehen und dadurch eine Terrassierung zu schaffen. Die Terrasse selbst ist 60er-Jahre-Chic. Eine Wand aus (teils kaputten) Glasbausteinen begrenzt die linke Seite. Sie ist nicht sehr schön und nimmt außerdem Licht aus der Küche weg.

Im rechten Bereich ist eine Reihe von Beton-Pflanzkübeln, die ebenfalls nicht wahnsinnig hübsch sind.

Projekt Natursteinmauern & Wege: vorher

Vorher.

Alles ersetzt ein Gartenbauer nun durch Natursteine: Das Gewächshaus bekommt ein Plateau. Das Plateau wird mit einer Natursteinmauer abgesichert. Die Betonkübel verschwinden. Stattdessen auch dort: eine Natursteinmauer. Die Terrasse wird neu gepflastert und angehoben, so dass ich ebenerdig aus der Küche heraustreten kann. Statt Gehplatten gibt es demnächst Wege aus Naturkopfsteinpflaster.

Bislang haben der Mitbewohner und ich im Garten alles selbst gemacht. In dieser Sache hingegen beschäftigen wir einen Profi. Er ist Spezialist für Lehmbau und schafft seit drei Tagen.

So sah es am Dienstagmorgen aus:

Projekt Natursteinmauern & Wege: Tag 1

Tag 1.

So sah es heute Morgen aus:

Projekt Natursteinmauern & Wege: Tag 2

Tag 2.

Ich freue schon wahnsinnig auf die neue Terrasse. Selbst wenn ich in den nächsten Wintermonaten nicht viel im Garten sein werde: Alleine, dass ich rausschauen und gucken kann, erfreut mein Herz!

Und wenn alles fertig ist … so eine Terrasse muss auch im Winter eingeweiht werden, oder?

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Möhrenernte!

Möhren, Möhren Möhren!

Möhrenernte im Waschbecken

Sie sind immer die letzten: die Möhrchen.

(Irgendwann werde ich sicherlich Grünkohl anpflanzen. Aber bis dahin sind es die Möhren, die das Gemüsejahr beenden.)

Möhren anzupflanzen, war die Idee meiner lieben Nachbarin – mit Hintergedanken. So bekommt sie nun schon das zweite Jahr immer eine Ration Möhrchen von mir.

Meine Möhrchen gewinnen keinen Schönheitspreis und entsprechen auch keienr EU-Norm: Sie sind krumm und schief, haben zwei Beine und manchmal auch drei. Manche werden riesig groß, die meisten aber bleiben klein. Egal! Sie schmecken sehr möhrig und gut!

Was ich mich allerdings frage: Wie machen das Landwirte? Haben sie bessere Züchtungen oder andere Tricks? Oder werden die meisten Möhren einfach Viehfutter?

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Ein Hochbeet aus Getränkekisten

Auf meinem Balkon gibt es ein neues Hochbeet:

Lemonaid-Hochbeet von oben

Das Hochbeet ist nicht aus Holz, sondern aus alten Getränkekisten: Zwei Kisten übereinander, oben mit einem Rahmen aus Holz, innendrin ein Gewebesack mit Erde. In ihm wachsen die Pflanzen.

Aktuell wächst dort Erika – oder „winterharte Knospenheide“, wie es auf dem Schild am Marktstand steht. Eine gute Idee, oder? Und vielleicht auch eine prima Verwendung für Traugott, wenn er irgendwann nicht mehr als Steighilfe gebraucht wird.

Lemonaid-Hochbeet aus Getränkekisten

Die Kisten stammen von Lemonaid.

Die Firma verkauft fair gehandelte Limonade und Tees. Die Zutaten werden biologisch angebaut und stammen von zertifizierten Kleinbauernkooperativen.

Meine Lieblingssorte ist Limette.

Lemonaid

Haben Sie Lust, eine der Hochbeetkisten zu gewinnen?

Dann schreiben Sie bis Donnerstag, 29. Oktober 2015, einen Kommentar unter diesen Beitrag. Unter allen KommentatorInnen verlose ich ein Exemplar.

Natürlich kann man die Kisten auch kaufen: Sie kosten 32 Euro pro Stück. Pro Gartenkiste fließen 3€ in den gemeinnützigen Verein Lemonaid & ChariTea e.V. Der Verein unterstützt unterschiedliche Projekte der Entwicklungszusammenarbeit.

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Dings … äh … Gemüse

Gurken

Sie sind seltsam, doch es sind tatsächlich Gurken.

Aber ist es nicht schön, wie sie sich ergänzen? Was die eine an Taille hat, drückt die andere nach außen. Im Grunde das perfekte Paar. Bestimmt fühlen sie sich ganz kuschelig, wenn sie sich aneinander schmiegen.

Ich habe sie inzwischen geerntet. Lange habe ich nicht gewagt, sie anzuschneiden. Ich habe doch nur diese Zwei! Heute aber habe ich es getan. Sie schmecken sehr gurkig, die Gurken.

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Der Garten im Oktober

Schneeregen! Und das am 14. Oktober!

Jetzt wird sich der Garten endgültig für den Winterschlaf einrichten. In den vergangenen Tagen haben die Pflanzen, die noch grünen, merklich nachgelassen – kein Wunder bei den frostigen Nachttemperaturen.

Am Wochenende sah es so aus:

Garten im Oktober: Überblick über die Beete

Die Beete sind weitestgehend leer. Die Stauden habe ich zurückgeschnitten – sie lagen mehr, als dass sie standen und waren allesamt verblüht. Am Sonntag habe ich den letzten Mangold geerntet. Abends gab es dann Mangold-Tomaten-Senf-Sauce mit Nudeln.

Der Kirschbaum ist immer der erste, der die Blätter abwirft. Die Wiese füllt sich mit Laub:

Laub

Sollten die Temperaturen weiterhin soweit unten bleiben, werden die anderen Bäume schnell folgen. Unglaublich nach so einem warmen Sommer! Wie schnell es doch geht, dass der Winter kommt.

Der Kürbis wird wohl nicht mehr groß werden:

Kürbisbaby

Nur die Rosen halten sich tapfer: Sie blühen immer bis in den späten Herbst hinein und können kalte Temperaturen einigermaßen gut ab.

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To Dos für die nächsten Wochen:

  • Blumenzwiebeln fürs Frühjahr eingraben
  • ein letztes Mal (?) Rasen mähen
  • die Dahlien ausgraben und ins Winterquartier bringen
  • Apfelbäume pflanzen

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Ein Blick in andere Gärten

Gartentipps für den Oktober: Wohin mit dem Laub? Was braucht der Rasen jetzt? Was tun mit den Stauden?

Sie hatten in diesem Jahr schöne Früchte und möchten ihre Samen im nächsten Frühjahr wieder nutzen? Eine Faltanleitung für Samentüten aus Papier.

Basilikum – viele von uns haben ihn auf der Fensterbank, der ein oder andere auch im Garten. Doch wie pflegt man die Pflanzen am besten? Was tun, wenn er zu blühen beginnt? A guide to growing basil.

Wer hat meine Gemüsesorte gezüchtet? Eine Anleitung, wie man die EU-Pflanzensortendatenbank nutzt und dadurch Sorten ungeliebter Züchter erkennt.

Heinz-Joachim Reinhardt ist Bäcker. Fast 60 Jahre hat er in seinem Beruf gearbeitet. Jetzt hört er für immer auf. Ein Interview über das Bäckerhandwerk und Brötchen aus der ehemaligen DDR.

Verwaiste Früchte: moralischer Mundraub am Pflaumenbaum.

Ein Link für Space-Nerds: Die 8435 Fotos aller Apollo-Mondmissionen sind jetzt in high-res online (via Frank Rieger).

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Kürbis, Kürbis, Kürbis

Am Wochenende habe ich George II. geerntet: meinen zweiten Kürbis des Jahres, fünf Kilo schwer.

Kuerbis

Fünf Kilo Kürbis – ich habe das für Sie ausprobiert – sind genau 15 Portionen Essen. Also: richtige Portionen. Nicht solche, wie Sie auf Fertiggerichtpackungen stehen.

Deshalb gab es am Sonntag Kürbis mit Backkartoffeln. Am Montag gab es Kürbis mit Backkartoffeln, am Dienstag Kürbis-Carbonara. Am Mittwoch gab es Kürbis-Auflauf mit Feta, heute gibt es Kürbis-Carbonara. Wenn Sie nun mitgezählt haben, wissen Sie, dass ich immer noch ausreichend Kürbis in der Gefriertruhe habe (die Gefriertruhe ist übrigens der Ort, an dem auch George I. ruht – als Kürbissuppe). Ich kann jetzt sofort vier Wochen einschneien; ich bin bereit dazu. Aber ich glaube: Morgen möchte ich mal etwas anderes essen. Brokkoli zum Beispiel.

Das Skurrile ist, dass ich erst vor einem Jahr das erste Mal Kürbis gegessen habe. Ich kann mich nicht erinnern, dass es in meiner Familie jemals Kürbis gab. Ich hatte eine kürbislose Kindheit und Jugend, Kürbisse waren für mich etwas, das in Amerika stattfindet. Oder waren Kürbisse in den 80ern und 90ern einfach nicht en vogue – so wie Halloween?

Übrigens: Es sind noch acht Kürbiskinder im Garten.

Kuerbiskinder

Sollten Sie noch reif werden, könnte ich … ja, was könnte ich tun? Eine Kürbissuppenküche eröffnen? Eine Kürbislaternenschnitzwerkstatt gründen? Eine Kürbiskegelbahn errichten und Kürbiskegelturniere abhalten?

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