Monatsernte: September 2015

Ein Gewächshaus aus alten Fenstern – Teil 9: Es regnet rein

Es regnet ins Gewächshaus.

Gewächshaus aus alten Fenstern von oben

Gewächshaus vorher: Das Wasser tropft um die Fenster herum rein.

Der Regen läuft das Dach hinunter, in die Fenster hinein und tropft von der Decke. Der Vorteil: Ich muss nicht gießen. Der Nachteil: Nun ja, es regnet rein.

Die Tomaten sind nachhaltig beleidigt. Erst der Platz auf der zugigen Terrasse. Dann endlich (endlich!) ein Gewächshaus – Anfang September! Zum Ende der Saison, eine Frechheit. Und jetzt das! Nicht auszuhalten, dieser Dilettantismus.

Nun gut, wir sind das Ganze etwas blauäugig angegangen. Haben Dachpappe aufs Holz genagelt, haben die Fenster in die Öffnung gelegt und nicht nach oben geguckt, aufs Hausdach, um dort nachzusehen und zu lernen, wie die Fenster eingesetzt sind.

Das haben wir dann jetzt mal gemacht. Zack! Eingebung!

Der Mitbewohner hat sich den Werkzeugkoffer geschnappt und

  • einen Rahmen aus Dachlatten um die Fensteröffnungen gebaut, auf dem die Fenster nun aufliegen,
  • noch eine weitere Schicht Dachpappe verlegt und sie verschweißt,
  • den Dachlattenrahmen mit Bitumenband abgedichtet, so dass der Regen nun um den Rahmen herum- und dann abfließt.
Gewaechshaus von oben: mit verschweißter Dachpappe und Bitumenband

Gewächshaus nachher: mit einer weiteren verschweißten Schicht Dachpappe und Bitumenband um die Fensterrahmen

Bitumenband am Fensterrahmen

Das Band klebt von selbst, muss nicht angeschweißt werden.

Die Fenster bleiben jetzt noch eine Woche auf der Erde stehen, dann setzen wir sie wieder ein. Eine der beiden Scheiben ist gesprungen, die ersetzen wir bei dieser Gelegenheit direkt.

Danach sind die Thorstens zwar endgültig Tomatenrentner, haben aber immerhin noch einen trockenen Lebensabend.

trenner_tomate

Was bisher geschah:

Ein Blick in andere Gärten

Die App „Warblr“ erkennt Vogelstimmen. Sie ist quasi ein Shazam für Vögel (Artikel im englischen Telegraph).

Sauzahn, Pendelhacke – Gartenwerkzeuge zum Jäten und Hacken haben komische Namen.  Eine Übersicht beim Gartengnom über die nützlichen Helfer.

In Deutschland gibt es immer weniger Spatzen – nur in Berlin nicht. Dort, sagt Biologe Jörg Böhner, werde weniger gut durchgefegt – und er nennt weitere Gründe, warum Spatzen Berlin lieben.

Pflanzen sind intelligent – auch im wissenschaftlich definierten Sinne. Denn Intelligenz ist die Fähigkeit, Probleme zu lösen – und das tun Pflanzen. Ein interessanter Artikel im englischen Guardian. (Felix Schwenzel hat noch Ergänzungen dazu.)

Es gibt ein Kochblog, der den Namen trägt: „52 Kuchen hat das Jahr“. Das genügte mir, um dort mal hinzuklicken.

Kuba ist, wenn man der ZEIT glauben darf, das Land des ökologischen Landbaus. Weil Anfang der 1990er Jahre, nach Zusammenbruch der Sowjetunion, das wichtigste Exportland wegbrach, musste sich die Wirtschaft neu finden. Außerdem verhinderte ein US-Embargo, dass synthetische Dünger und Pflanzenschutzmittel ins Land kamen. Die aus der Not geborene Bio-Landwirtschaft entpuppt sich heute als Riesenchance.

Endlich gibt es einen universalen, zurechtklappbaren Stecker, der angeblich auf Steckdosen in der ganzen Welt passt.

Zum Apppetitholen: Bratkartoffeln aus der Gusseisenpfanne.

trenner_roteb

Dinner for Ronny

Mein Garteneichhörnchen Ronny hat jetzt ein Futterstation.

Eichhörnchenfutterstation

Ronny ist ein bisschen dösig. Er wohnt im Garten nebenan, kommt ab und zu rüber und ist dann immer fürchterlich irritiert, wenn schon jemand da ist. Eine Taube zum Beispiel. Oder eine Amsel. Dann hockt er im Beet, ratlos, erstarrt, was soll er jetzt tun? Was wollen die anderen hier? Ich kann seinen Kopf förmlich rauchen sehen.

Mit dem Essensammeln ist es auch nicht weit her. Er lässt sich von der Gartentaube die Sonnenblumenkerne vor der Nase wegfressen, starrt sie dabei an, geht einen Schritt vorwärts, die Taube guckt böse, er weicht zurück. Sein Leben ist alles andere als einfach.

Nun hat er eine Futterstation. Sie hing vorher am Haus, aber das war zu nah am Menschen, das mochte er nicht. Nun hängt sie am Zaun. Vielleicht kommt er auf die Idee, dort hoch zu kletten, vielleicht muss er ein bisschen üben, ein bisschen nachdenken, dann öffnet er den Deckel und  … nun gut, das ist abwegig.

Eher organisieren sich die Meisen zu einer mobilen Eingreiftruppe und fressen den Würfel leer. Go, Ronny, go!

trenner_bohne

Spalierobst

Gerne hätte ich im Garten mehr Obst.

Zurzeit habe ich einen Kirschbaum.  Außerdem habe ich einen Johannisbeerstrauch. Ein bisschen mehr darf’s gerne sein. Doch um mehrere große Obstbäume zu pflanzen, reicht der Platz nicht. Deshalb möchte ich gerne Spalierobst pflanzen.

Spalierobst: Panorama auf den zukünftigen Pflanzort

Dort, wo jetzt noch die grüne Hecke das Grundstück begrenzt, soll Spalierobst wachsen.

Spalierobst, Apfel oder Birne, wächst nach links und rechts. Ich habe es dieses Jahr erstmals in einem Garten wahrgenommen und fand es ziemlich hübsch.

Man kann die Bäume an eine Hauswand oder freistehend als Hecke pflanzen. Bei mir sollen Apfelbäume diese Hecke ersetzen:

Hecke aus Lebensbäumen

Hecke weg, Apfelbaumspalier hin.

Obstbäume, habe ich mir sagen lassen, pflanzt man am besten im Oktober und November. Solange das Wetter frostfrei bleibt, können die Bäume im Herbst und Winter noch Wurzeln bilden und Feuchtigkeit speichern. Im Frühjahr haben sie dann genug Kraft, um Triebe, Blüten und Blätter wachsen zu lassen.

Die Apfelbäume bekomme ich von der Baumschule Giesebrecht in Lünen. Die Giesebrechts betreiben ihren Hof als Familienbetrieb und haben sich auf historische Apfel- und Birnensorten spezialisiert. Das finde ich sehr schön. Außerdem sind historische Sorten für Allergiker oft besser verträglich.

Am 10. Oktober, das ist ein Samstag, findet auf dem Hof übrigens der große Niederadener Hof- und Markttag statt. Dort können Sie die Obstsorten anschauen und testen. Außerdem ist die Veranstaltung eine tolle Sause für Kinder. Aus dem Ruhrgebiet und dem Münsterland ist der Hof sehr gut über die A1 und die A2 zu erreichen.

 So werden die Bäume übrigens aussehen, die ich einpflanze. Bevor ich allerdings neue Pflanzen setzen kann, muss ich Altes ausgraben. Das passiert dann demnächst.

*

Die Baumschule Giesebrecht aus Lünen stellt mir die Bäume, die ich einpflanze, kostenlos zur Verfügung.

trenner_birne

Herbststimmung

In den vergangenen zwei Wochen bin ich kaum in den Garten gekommen.

Das gefällt mir nicht. Mir fehlt die Zeit im Garten, das Gemüsebesuchen, Umtopfen und Unkrautzupfen, das allmähliche Zurückschneiden von Verwelktem  – sogar das Rasenmähen. Doch entweder regnet es hier im Ruhrgebiet, ich bin nicht daheim oder es ist bereits dunkel, wenn ich in den Garten gehen könnte.

Der früh hereinbrechende Abend, wann ist das eigentlich genau passiert? Plötzlich wird es schon um sieben dämmrig – ich mag gar nicht daran denken, dass wir die Uhr noch nicht einmal zurückgestellt haben und dass die Dunkelheit sogar noch mehr als zwei Stunden nach vorne rücken wird.

Was im Moment Freude bereitet, ist, auf dem Sofa zu liegen, während draußen der Herbst alle Schleusen öffnet und Wind ums Haus schickt. Doch die Zeit ist viel zu knapp: Wenn ich mal zu Hause bin, bin ich fast immer auf den Beinen und für mein Empfinden viel zu wenig auf dem Sofa. Gerne hätte ich eine Woche frei, in der ich mich nur in die Kissen kuschel, Serien schaue und Kakao trinke – und das letzte Gartengemüse verarbeite.

Im Beet warten noch ein Kürbis, Mangold und die Möhren auf Verarbeitung. Nach all den üppigen Monaten freue ich mich darauf, das Letzte zu ernten und den Garten endgültig winterfest zu machen. Halb verwelkt gefällt er mir nicht; ich möchte abschließen und mich für den Winterschlaf zur Ruhe legen.

trenner_kuerbis

Der Dortmunder Garten im September

Es ist nicht mehr zu leugnen: Der Garten bereitet sich auf den Herbst vor.

Im Gemüsebeet halten nur noch Kürbis und Zucchini die Stellung. Den Salat und die Kohlrabi habe ich geerntet oder sie sind so sehr geschossen, dass sie nicht mehr genießbar waren.

Garten im September: Gemüsebeet mit dickem Kürbis und ein paar Zucchinipflanzen

Das ist etwas, was ich dieses Jahr gelernt habe: Gemüse kann so sehr wachsen, dass es nicht mehr lecker ist.

Der Blumenkohl ist leider nichts geworden – keine Ahnung, warum: Er ist klein und mickrig geblieben und dann braun geworden. Nach zwei erfolglosen Blumenkohlversuchen wird es nächstes Jahr wohl keinen mehr geben.

Dafür wächst der Kürbis umso besser. Im vergangenen Monat habe ich einen dicken, viereinhalb Kilo schweren Kürbis geerntet – und jetzt die Tiefkühltruhe voller Suppe. Der aktuelle Kürbis wiegt sicherlich auch schon drei Kilo. Er ist nächste Woche fällig.

Garten im September: Kürbis in Nahaufnahme

Nebenan wachsen noch Möhren und Mangold. Die Möhren sind inzwischen so lang wie eine Handfläche. Ein bisschen können sie noch in der Erde bleiben; schmecken tun sie schon super.

Den Mangold habe ich schon mehrmals geerntet. Ein sehr dankbares Gemüse – das habe ich schon im vergangenen Jahr gemerkt.

Garten im September: Möhren- und Mangoldbeet

Nebenan hängt das Staudenbeet nun deutlich in den Seilen.

Die Gladiolen neigen sich in Richtung Rasen und betteln darum, beschnitten zu werden. Schön sieht das alles nämlich nichts mehr aus. Spätestens nächstes Wochenende werde ich sie zurückschneiden; dann kann ich’s nicht mehr sehen.

Garten im September: Staudenbeet mit liegenden Pflanzen

Allerorten nur Verblühtes: Auch der Lavendel ist für dieses Jahr fertig.

Ich habe ihn nur noch nicht zurückgeschnitten, weil die Bienen und Hummeln immer noch ein bisschen Nektar finden.

Garten im September: Verblühter Lavendel

Nur in den Pflanzsteinen sieht es noch gut aus. Das, was anfangs gar nicht kommen wollte und vor sich hinmickerte, ist jetzt immer noch üppig.

Garten im September: Blühendes in gelb und lila

Auch der Hibiskus blüht noch. Für die Insekten ist der Anflugort Nummer Eins.

Biene im Hibiskus

Meine Tomaten kämpfen mit den niedrigen Temperaturen. Nichts will mehr rot werden.  Alle Thorstens, die draußen standen, habe ich am Wochenende auf den Kompost geschickt.

Im Gewächshaus stehen allerdings noch ein paar Exemplare. Dort werden die Tomaten auch noch rot. Erstaunlich, denn so viel wärmer ist es an den Tagen, an denen keine Sonne scheint, im Haus nicht. Offenbar nützt es aber schon sehr viel, dass die Pflanzen windgeschützt stehen und ein gutes Klima haben.

Garten im September: Tomaten- und Paprikapflanzen im Gewächshaus

Auch die Paprika gedeihen noch. Ich habe Hoffnung, dass sie die Früchte, die jetzt im Kommen sind, noch ausbilden können.

Garten im September: Paprika an der Pflanze

Genauso, wie ich mich im März aufs Frühjahr freue, freue ich mich mittlerweile, den Garten winterfest zu machen. In den kommenden Wochen werde ich nach und nach zurückschneiden, was verblüht.

Nach so einem tollen Sommer begrüße ich den Herbst gerne.

trenner_radi

Ein Blick in andere Gärten

Herr Buddenbohm und wie er im Garten ein Foto von seiner Herzdame machen wollte.

Xenia vom „Berlingarten“ fasst die Trends der Bundesgartenschau 2015 zusammen. In drei Worten: Gräser, Stauden, Brandenburg.

 Immer mehr Zugvögel verweigern die Fernreise.

Ein Lesetipp für Schokoladenfreunde: Der Preis für Kakao hat sich in den vergangenen zehn Jahren verdoppelt. Einer der Hauptgründe: Die neue Mittelschicht Chinas entdeckt die Schoki. Eine Reise in die Welt des Kakaohandels. Falls Sie sich eher mit dem praktischen Genuss beschäftigen: Kann man von 100 Gramm Schokolade mehr als 100 Gramm zunehmen?

Noch ein Genuss-Tipp: Things you should make, not buy. 20 Kochrezepte für die einfachen, guten Dinge.

Wir sortieren und etikettieren, mir komposten und recyceln – unseren Müll. Man könnte also meinen, wir lebten nachhaltig. Falsch, denn der Fehler beginnt, bevor der Müll entsteht.

Ein Wellensittich, der so singen kann, wie R2D2 redet (via wirres):

Zum Schluss noch drei Links, die nichts mit Haus & Garten zu tun haben:

Die Weltkarte der Migration: Wo kommen die Menschen her, die in Deutschland leben? Welche Nationen leben in anderen Ländern? Und: Wohin wandern Deutsche aus?

Das Refugeephrasebook. Wichtige Phrasen in aktuell 28 Sprachen.

Schauspieler Ulrich Matthes liest ein Portrait aus der Süddeutschen Zeitung über einen Polizisten, der zwei Kinder adoptiert hat. Er ist ihnen während seiner Arbeit begegnet: Ihre Väter haben jeweils ihre Mütter ermordet. Das Stück wurde jüngst mit dem Theodor-Wolff-Preis 2015 ausgezeichnet. Die Lesung: „Die Polizei, dein Freund und Vater“.

trenner_bohne

Das Staudenbeet

Als ich im Frühjahr meine Beete neu angelegt hatte, war mein Ziel: einmal pflanzen, nie mehr Arbeit.

So sah es damals aus – der Zaun stand, sonst war aber nichts da außer Erde:

Zaunbeete

Natürlich wird die Rechnung „nie mehr Arbeit“ nicht so ganz aufgehen. Der Plan war jedoch schon, etwas Bleibendes zu pflanzen, das ich zwar jeden Herbst zurückschneiden muss, das ansonsten aber immer wiederkommt und nicht jedes Frühjahr Pflanzaufwand verursacht (zeitlich und finanziell). Gepflanzt habe ich deshalb:

So sah sieht nun das Ergebnis aus:

Gladiolen, Dahlien, Hibiskus

Der Siegwurz kam schon im Juni und ist inzwischen verblüht. Er stand an der linken Bildseite hinter dem Hibiskus.

Die Dahlien (auf dem Bild die roten Tupfen) und die Abessinische Gladiole (die langen, weißen Blumen) befinden sich gerade in den letzten Zügen. Sie haben besonders schön geblüht:

august_gladiolen

Dahlien

Inzwischen lassen sie die Köpfe hängen und die Blütenblätter fallen. Es wird wohl nicht mehr lange dauern, bis ich sie zurückschneide.

Die Prachtscharte kam spät, erst in den vergangenen zwei Wochen. Die Montbretien – nun ja. Ein paar grüne Stängel. Vielleicht überlegen Sie es sich im nächsten Sommer nochmal.

Fürs nächste Jahr werde ich noch etwas aufräumen. Insbesondere die Dahlien habe ich zu dicht gepflanzt. Auch vom Siegwurz werde ich ein paar Knollen umbetten und noch an anderer Stelle unterbringen. Ich hoffe, alles kommt im nächsten Jahr wieder. Dann wär’s perfekt.

trenner_bohne

Ein Blick in andere Gärten

Die besten Gartentipps im September.  Ergänzend dazu: 7 steps to prepare your garden for fall.

Ein Landwirt aus Rommerskirchen pflanzt Gemüse an, das jeder ernten und mitnehmen darf. Die Idee dahinter ist fast ein Jahrhundert alt.

Brittas Garten: Dolce Vita in Brandenburg.

6 Rezepte mit Gurken, darunter 4 Cocktails.

Wussten Sie, dass es einen „Orden der Gärtnerinnen“ gab? Der Geheimbund war „ein Hort der Eitelkeit, Putzsucht und der Vergnügungssucht“.

Schaf Chris ging fünf Jahre lang nicht zum Friseur und hat ’ne Riesenmatte gekriegt. 

trenner_pilz

Ein Gewächshaus aus alten Fenstern – Teil 8: Die Holzverkleidung

Ach je – schon drei Wochen ist es her, dass ich zuletzt übers Gewächshaus gebloggt habe. Dabei geht’s dort grad so richtig auf die Zielgerade.

So schaut das Haus nun aus:

Gewächshaus aus Fenstern, mit Holz verkleidet

Wir haben alle Fenster eingesetzt, Bretter gekauft, gestrichen und die verbleibende Freifläche mit dem Holz verkleidet (zum Vergleich die Planungszeichnung aus dem Frühjahr).

Das Einsetzen der Fenster war knifflig; ich habe schon darüber geschrieben. Doch nun passt alles. Zwei Türen sind fest verschlossen und mit Hilfe von Winkeln verschraubt. Zwei weitere Türen, eine an jeder Seite, lassen sich öffnen. Durch sie kann ich rein- und rausgehen. So habe ich auch die Möglichkeit, mal Durchzug zu machen.

Auf dem Dach ist Dachpappe. Nur von unten, also innen, müssen wir noch streichen.

Gewächshaus innen

Ein Problem auf dem Dach haben wir auch gelöst: das Abfließen des Regenwassers.

Der Holzrahmen, in dem sich die Scheibe befindet, steht vor. In ihm sammelt sich bei Regen Wasser und bleibt auf der Scheibe stehen. Jo hatte auch darauf hingewiesen. Der Mitbewohner hat zwei Abflüsse in den Rahmen gesägt. So kann das Wasser in beiden Ecken des Fensters aufs das Dach austreten und von dort abfließen.

Dachabfluss: Aus dem Rahmen ausgeschnitten

Die Türen haben Scharniere und Riegel. Weil die Türen ziemlich schwer sind, ist die Befestigung der Scharniere entsprechend üppig: drei fette Schrauben, die komplett durch das Holz hindurch gehen und auf der anderen Seite mit Mutter und Unterlegscheibe gesichert sind.

Das Scharnier selbst ist auf einem kleinen Holzklotz aufgeschraubt. So passte es etwas besser und die Tür schließt auf der anderen Seite bündig.

Türscharnier

Damit die Türen geschlossen bleiben, haben sie einen Riegel.

Türriegel

Damit sie auch bei Wind offen bleiben, haben wir Sturmhaken angebracht:

Tür, aufgehalten durch Sturmhaken

Detailverliebte Augen sehen gleich: Wir müssen noch einmal drüberstreichen. Die Schnittkanten und andere Stellen sind noch nackt. Das passiert in den kommenden Wochen.

Außerdem haben wir das Problem, dass das Dach nicht dicht ist: Der Regen läuft um die Fenster herum rein und tropft dann von der Decke. Dazu machen wir uns gerade Gedanken. Weil wir ein Fenster auch öffnen wollen, können wir nicht einfach Dachpappe darüber nageln. Auch das werden wir lösen.

Derweil sind die ersten Gäste eingezogen – erstmal nur zur Probe:

Erste Tomaten im Gewächshaus

Später sollen Hochbeete ins Gewächshaus.

Das gibt es noch zu tun:

  • innen und außen nochmal drüberstreichen
  • das Dach abdichten
  • vielleicht nochmal Dachpappe aufbringen
  • eine gesprungene Scheibe ersetzen
  • eine Regenrinne anbringen und in die Regentonne führen

Und dann:

  • Strom ins Gewächshaus legen
  • eine Wasserleitung zum Gewächshaus legen
  • Hochbeete bauen
  • einen Pflanztisch bauen

trenner_kuerbis

Was bisher geschah:

Durch die weitere Nutzung der Seite stimmst du der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn du diese Website ohne Änderung der Cookie-Einstellungen verwendest oder auf "Akzeptieren" klickst, erklärst du sich damit einverstanden.

Schließen