Monatsernte: Juli 2015

Ein Blick in andere Gärten

Hummeln haben ein sanftmütiges Wesen, flauschen sich durch Blumen und stechen nur selten. Sie können aber. Außerdem ist die Erdhummel groß im Geschäft und maßgeblich dafür verantwortlich, dass Paprika und Tomaten bei uns so preiswert sind.

Den Gärten in Kalifornien fehlt Wasser. Diesen Sommer gibt es eine besonders schwere Dürre-Periode. Wasser ist rationiert – und weil deshalb der Rasen nicht gesprengt werden kann und vertrocknet, malt man ihn einfach grün an.

Die Schlagzeile ist kein Scherz: Erste neue Pflanzenart auf Facebook entdeckt.

Wer Zuchhinis anpflanzt, kennt das Problem der Zucchini-Schwemme. Deshalb: 29 leckere Dinge, die man mit Zucchinis anstellen kann. Dazu auch etwas zu trinken, selbst gemacht mit frischen Kräutern: Eistee.

Amazon Fresh: Der Konzern stellt sich nun auch als Lebensmittelladen auf – mit Verteilstationen in Deutschland.

In vielen Städten kann man mittlerweile Parzellen auf einem Acker mieten, die man selbst bewirtschaftet. So auch in Düsseldorf. Sibylle vom „Gartenblick“ hat ihre Freundin dort besucht.

Eine Infografik über Blauwale.

Wer in China reisen möchte, kommt schnell ins Gedränge. 1,35 Milliarden Menschen, die sich fortbewegen wollen – dafür braucht es ein nachhaltiges Verkehrskonzept. Für Chinas Regierung sind Klima-Aspekte dabei zweitrangig. Die Vereinten Nationen sehen das anders.

Kann man machen: Einfach mal nach Norden fahren und sehen, wie weit man kommt.

trenner_karotte

Der Garten im Juli

Herrjeh. Juli.

Beständigeres Wetter wäre schön. Entweder brutzelt die Sonne das saftige Grün in dürres Gelb oder es regnet so heftig, dass die Gemüsebeete sich in Sumpflandschaften verwandeln. Dazu stürmt es heftig, worunter besonders die Tomaten leiden. War das früher mit dem Wetter auch so heftig oder scheint mir das jetzt nur so, weil ich mich um zarte Pflänzchen kümmere?

Trotz aller Widrigkeiten: hier wird kräftig geerntet!

juligarten

Die Zucchiniernte ist (noch) überschaubar, dafür schwimmen wir in Mangold. Paprikas gedeihen ganz wunderbar, genauso wie die verschiedenen Kohlsorten. Kohlrabis habe ich bereits zum zweiten Mal gepflanzt, genauso wie verschiedene Salatsorten. Mit letzteren habe ich nicht so viel Glück, viele verfaulen von innen. Schneller, als sie von Schnecken gefressen werden könnten.

Die Erbsen vertrugen das Wetter nicht, die Nachsaat kam erst gar nicht in die Gänge. Auch die Bohnen sehen jämmerlich aus, die Ernte ist mehr als mager. Dafür habe ich jede Menge preisverdächtige Zwiebeln aus der Erde gezogen! Das ist mir bisher noch nie gelungen.

juligarten3

Wie jedes Jahr habe ich bei den Tomaten den Moment verpasst, in dem mal wieder ausgegeizt werden könnte. Ich habe jetzt also Tomatenbüsche im Garten stehen, aus denen ich mühsam und vorsichtig die reifen Tomaten raussuchen muss. Und wie Sie sehen können: das Tomatendach fehlt noch immer. Vielleicht dann nächstes Jahr, wenn das Hundkind nicht mehr meine ganze Zeit klaut.

juligarten2

Mein (geplant) üppiges Staudenbeet ist ein Gemisch aus Spontanvegetation und kümmerlicher Kapuzinerkresse, ein bißchen Schafgarbe und kalifornischer Mohn kämpfen auch noch tapfer gegen Vernachlässigung. Die Erdbeeren im Vordergrund schreien laut „lichte uns aus, jäte die Gänsedisteln weg und überhaupt: wir haben so viele Ableger, mach was mit denen!“ Verzeihung, liebe Erdbeeren, derzeit hege und pflege ich das Gemüse, damit wir das bald essen können.

Es passiert tatsächlich nur das Allernötigste in diesem Garten, im anderen Garten sieht es ähnlich verwildert aus. Quasi zeitgleich mit einem zweiten Garten ein Hundekind in Pflege zu nehmen war nicht eine meiner hellsten Ideen.

Aber es wird besser und ich weiß jetzt auch genau, dass im Garten eine Kiwi fehlt und sehr viel mehr Mais. Nächstes Jahr dann.

(und wie wunderbar wäre es, nicht erst im Dezember Geburtstag zu haben, denn dann könnte ich auf die „Was wünschst du dir?“-Frage einfach mit „Ganz viele Blumenzwiebeln!!“ antworten.)

Agathe Bauer

Ende vergangenen Jahres erbte ich eine SchmucklilieAgapanthus, aufgrund mangelnder Gedächtnisleistung seither „Agathe Bauer“ genannt.

Während des Winters habe ich Agathe Bauer im Kübel belassen, den Topf mit Luftpolsterfolie umwickelt, die Pflanze selbst mit Vlies geschützt und ab und an gegossen. Der Winter war in Dortmund nicht sehr streng – nur zweimal schneite es. Entsprechend kam Agathe Bauer gut durch die kalte Jahreszeit.

Ende Juni schlüpften die Blüten:

Agapanthus-Blüte

Bis sich die Blüten voll entfalteten, dauerte es recht lange. Ich habe nicht in den Kalender geschaut, aber zwei Wochen haben die Blüten bestimmt gebraucht.

Seither blühen sie dick und blau und sind eine große Freude – auch für die Hummeln:

Agapanthusblüte mit Hummel

Im Frühjahr habe ich die Pflanze übrigens geteilt: Aus eins wurde zwei. Das war ein kleiner Kraftakt und ging nur mit einem Spaten, denn die Wurzel war ein einziger, dicker Ballen.

Die Teilung hat Agathe Bauer nicht geschadet: Beide Pflanzen sind gesund und tragen Blüten.

Agapanthus

Schön und pflegeleicht!

trenner_brocco

Ein Gewächshaus aus alten Fenstern – Teil 6: Den Boden pflastern

Langsam, aber stetig geht es am Gewächshaus weiter.

Inzwischen hat es einen Boden – einen, der gerade ist und nicht nur aus Schotter besteht. Der Mitbewohner hat ihn dorthin gepflastert.

Die Steine lagen schon vorher dort, neben der Hütte des Grauens. Sie waren kaum zu erkennen, so zugewachsen und zugemoost war die kleine Fläche. Ursprünglich war der Platz wohl ein Freisitz oder eine Grillecke.

Als wir die Hütte abrissen, nahmen wir auch die Steine auf – beziehungsweise der Nachbar tat es; der Trainer, Mitbewohner der Kreisläuferin. Wenn er nicht aus seinem Dachfenster schaut, in unseren Garten blickt und unsere Fortschritte bewundert, hilft er uns bisweilen.

Zunächst mussten wir Kies auf dem Boden ausbringen, damit die Steine einen sicheren Halt haben und wir beim Verlegen ein bisschen Spiel haben. Dann ging es los: von vorne rechts nach hinten links.

Gewächshaus: Den Boden pflastern

Ziel war es, die Steine so auszulegen, dass sie einen bündigen Abschluss mit dem Rahmen bilden. Also mussten wir entsprechend Kies anhäufen und dann das Pflaster auslegen.

Das hat gut geklappt.

Gewächshaus: Den Boden pflastern

Natürlich passten die Steine nicht 100-prozentig, besonders am Rand. Einige mussten wir zerteilen, damit wir bis an den Rahmen pflastern konnten.

Der Mitbewohner fuhr zum Werkzeugverleih, um sich eine Steinsäge zu leihen. Doch die war nicht erhältlich.

„Wie exakt und sauber muss es denn sein?“, fragte der Werkzeugverleih.
„Nicht so sehr“, war die Antwort, denn ganz ehrlich: Wir wollen es zwar einigermaßen ordentlich haben, aber im Gewächshaus muss es nun wirklich nicht perfekt sein.

In dem Fall genüge ein Steinknacker, sagt der Werkzeugverleih und sollte Recht behalten. Für 22 Euro liehen wir uns das Gerät, das Steine zerbricht anstatt sie zu schneiden. Dadurch werden zwar die Kanten nicht immer ganz glatt, aber für unsere Zwecke ist es ausreichend.

So sieht es nun aus:

Gewächshaus: fertig gepflastert

Die nächsten Schritte:

  • Befestigungen für die Fenster besorgen. Sie haben leider keinen Rahmen mehr – der konnte nur aus dem Mauerwerk gebrochen, aber nicht erhalten werden.
  • Das Dach des Gewächshauses bauen.
    trenner_tomate

Was bisher geschah:

Projekt PomodoPi: Erntezeit! Tomatentarte mit Ziegenfrischkäse und Rucola

Rechtzeitig zur Tomatenernte sind wir aus dem Urlaub heimgekehrt, und zwei Handvoll knallrote, ansehnliche Tomaten lungern jetzt in der Küche herum (Korrektur, 10 Uhr 45: eine Handvoll, die anderen gab’s zum Frühstück auf Toast). Für den Nachmittag habe ich eine Tomatentarte mit Ziegenfrischkäse und Rucola vorbereitet. So sieht’s aus, wenn es fertig ist:

dorade_lasagne_tsatsiki_tomatentarte-19

 

Zutaten für den Teig:

250 g Mehl
125 g Butter, kalt
50 ml Wasser
Prise Salz

Zutaten für den Belag:

1 Handvoll Rucola
3 bis 4 Tomaten, je nach Größe
150 ml Sahne
1 Ei und 2 Eigelb
150 g Ziegenfrischkäse
Salz
Pfeffer
Olivenöl

 

Eine Anmerkung vorweg: Tartes haben regional unterschiedliche Standardgrößen. Wenn Sie ein belgisches Rezept und eine französische Standard-Tarteform haben, haben Sie zu wenig Teig. Das französische Standardmaß für eine Tarte ist ein Durchmesser von 28 cm, während belgische und schweizerische Tartes etwas kleiner sind, nämlich 24 bis 26 cm im Durchmesser. Damit es nicht zu einfach wird, sind Elsässer Tartes größer, werden aber dünner ausgewalzt – das haben sich die Elsässer wahrscheinlich vom Flammkuchen abgeguckt. Die Teigmenge in meinem Rezept reicht, um eine französische Tarteform mit 28 cm Durchmesser zu füllen. Wenn Sie Nerven sparen möchten, kaufen Sie sich eine Tarteform aus Silikon. Meine ist aus beschichtetem Aluminium, aber beschichtet hin oder her: irgendwas klebt immer.

Und so geht’s:

250 g Mehl, 125 g kalte, in Stücke geschnittene Butter, 50 ml Wasser und eine Prise Salz erst mit der Maschine, dann von Hand zu einem Teig kneten. Ich gebe immer noch einen EL Kräutermischung „Provence“ in den Teig. Den Teig zu einer Kugel formen und in Folie eingepackt in den Kühlschrank geben. Dort soll er mindestens eine Stunde, maximal aber drei Tage bleiben (man kann den Teig auf Vorrat machen, eingefroren ist er etwa 3 Monate lang haltbar). Nach der Ruhezeit wird der Teig rund ausgewalzt, idealerweise etwa einen halben Zentimeter dick:

dorade_lasagne_tsatsiki_tomatentarte-15

Verrühren Sie ein Ei und zwei Eigelb mit 150 ml Sahne. Heizen Sie den Backofen auf 200° C auf (keine Umluft), zerbröseln Sie etwa die Hälfte des Ziegenfrischkäses und mischen Sie die Brösel unter das Ei:

dorade_lasagne_tsatsiki_tomatentarte-16

Schneiden Sie die Tomaten in Scheiben. Geben Sie den Teig in die Form und formen Sie einen Rand. Geben Sie dann die Ei-Käse-Masse in die Form und belegen Sie sie mit Tomatenscheiben. Würzen Sie die Tomaten noch nicht, das kommt später.

dorade_lasagne_tsatsiki_tomatentarte-17

Die Tarte geben Sie nun für 30 Minuten auf der untersten Schiene in den Backofen. Danach salzen und pfeffern Sie die Tomaten und geben den restlichen Ziegenfrischkäse dazu (und was Sie sonst noch gern dazu essen, ich habe Frühlingszwiebeln genommen, Peperoni passen auch gut dazu) und backen Sie die Tarte weitere 7 Minuten. Währenddessen wenden Sie den Rucola in Olivenöl und geben etwas Pfeffer dazu. Eine Aromatisierung des Rucola mit etwas feinem Balsamico ist auch lecker. Wenn Sie die Tarte aus dem Backofen nehmen, sollte sie etwa so aussehen:

dorade_lasagne_tsatsiki_tomatentarte-18

 

Heben Sie die Tarte aus der Form, sobald es die Temperatur zulässt, und geben Sie den Rucola darauf. Schneiden Sie die Tarte in Achtel, wie eine Pizza. Die meisten Tartes werden warm gegessen, schmecken aber auch noch kalt am nächsten Tag.

Guten Hunger!

P.S.: Dieses Rezept ist etwas ungewöhnlich, weil die Tarte in einem Gang durchgebacken wird. Mit Tomaten und Ziegenfrischkäse kann man das machen. Üblicherweise werden Tartes aber in zwei Durchgängen gebacken: zuerst backen Sie den nackten Teig, beschwert durch in Backpapier eingepackte harte Erbsen, für etwa 20 Minuten ohne weitere Zutaten („blindbacken“ nennt man das), danach wird die Tarte belegt und weitere 10-20 Minuten zu Ende gebacken, je nach Zutat. Dieses Verfahren funktioniert auch bei Pizza

trenner_kuerbis

Ein Blick in andere Gärten

Insektenstiche sind nervig, manchmal auch gefährlich. Was wir kennen, ist aber alles nichts gegen den Biss einer brasilianischen 24-Stunden-Ameise. Die deutsche Wespe kann auch nicht mit ihren Verwandten in den USA konkurrieren.  Ein Interview mit Insektenforscher Justin Schmidt, in dem es auch praktische Tipps gibt, was man bei Insektenstichen tatsächlich machen sollte.

Anja von der Gartenbuddelei war im Palais Het Loo in den Niederlanden und hat sich dort mal die Außenanlagen angeschaut.

Um mich herum tun grad viele Menschen Dinge mit Kirschen. Karin vom Pflanzenlust-Blog hat einen Trick zum einfachen Entsteinen.

Tip aus dem Gärtnerblog: alte Holz-Rolläden als Beet-Laufplanken benutzen.

Wie man Vasen und Blumentöpfe aus Zement selbst macht.

Nichts mit Garten und Blumen, aber trotzdem interessant: Wie Google zur Großmacht der Kartographie aufstieg.

trenner_pilz

Der Dortmunder Garten im Juli

Gestern Abend bin ich mal rumgegangen und habe den Juligarten fotografiert.

Alles ist üppig, grün und reif. Ein Leben im Überfluss.

Aber dieser Druck! Mangold, Salat, Zucchini, Kohlrabi – ich kann gar nicht so viel kochen, wie ich ernten müsste. Am Montagabend gab es abends eine Zucchini mit Schafskäse, heute morgen eine Kohlrabi. Auch die Nachbarin geht nicht leer aus – es wäre auch Zergerei: Sie schaut schließlich aus ihrem Schlafzimmer direkt aufs Gemüsebeet. Gestern habe ich ihr einen Salatkopf und eine monströse Riesenkohlrabi rübergereicht.

Juligarten: Gemüsebeet

Das Gemüsebeet mit Salat, Kohlrabi, Blumenkohl, Kürbis und Zucchini

Um das Beet herum blühen die Ringelblumen – ein Gemüseschutzbollwerk. Ich werde an anderer Stelle noch mehr zu meiner Nacktschneckenabwehrtaktik schreiben.

Der Kürbis rankt fleißig das Gestell hoch. Ich wurde schon mehrmals gefragt: Muss das so? Sollte er nicht am Boden bleiben? Ehrlich gesagt: keine Ahnung. Ich denke mir: Wenn er von alleine dort hochrankt, wird er schon wissen, was er tut.

Juligarten: Kürbis

Kürbisbaby

Die Zucchini wie gehabt: Riesenknüppel. Fünf Stück konnte ich schon ernten.

Wie im vergangenen Jahr nehme ich mir vor, sie zu pflücken, wenn sie noch kleiner sind. Aber kaum vergehen zwei Tage, haben sie baseballschlägerartige Ausmaße angenommen. Eine Zucchini genügt mir zum Abendessen: Olivenöl und Salz drüber, ein bisschen Feta, 20 Minuten in den Ofen, fertig.

Juligarten: Zucchini

Riesenzucchini

Auch auf den Mangold ist Verlass. Am vergangenen Wochenende habe ich mit ihm eine Gemüsepasta gekocht:

Juligarten: Mangold

Mangold

Zutaten:

einen Arm voll Mangold
Zucchini (eine oder zwei, je nach Größe)
Möhren (2 oder 3, bei mir war nicht mehr viel Platz im Topf)
200 ml Sahne
1/4 Liter Weißwein
Parmesan
Salz und Pfeffer
Nudeln

Mangoldstiele in Würfel schneiden, Mangoldblätter ebenfalls grob schneiden. Stiele in eine Pfanne geben und anschwitzen. Gestiftete Zucchini und Möhren zugeben, alles ein bisschen anschwitzen. Weißwein zugeben und reduzieren. Sahne eingießen und ebenfalls reduzieren. Salzen und pfeffern. Zum Schluss den gehobelten Parmesan unterheben und schmelzen lassen.

Thorsten ist leider immer noch nicht rot. Ich warte mit Vorfreude:

Juligarten: Tomaten

Thorstomaten

Die essbaren Blüten kennen Sie schon. Diese hier sah noch einmal besonders hübsch aus:

Juligarten: Blüten

Blüten

Auf dem Balkon wächst auch noch etwas. Hauptsächlich sind dort Blumen, aber auch einige Auberginen und eine einzelne Jalapeño-Pflanze. 

Als ich sie geschenkt bekam, hatte ich Zweifel, ob sie überleben wird. Schließlich braucht sie viel Wärme. Doch sie schlägt sich tapfer und hat ein paar perfekte Früchte:

Juligarten: Jalapeño

Auf dem Balkon: Jalapeño

 

trenner_tomate

Ein Blick in andere Gärten

Ein Projekt bei mir vor der Haustier: Wildes Ruhrgebiet. Ziel der Initiatoren ist es, urbane Vielfalt in einer ehemaligen Industrieregion zu zeigen. Im Blog werden Tier- und Pflanzenportraits gezeigt.

Ein Gartenblog mit der wunderschönen Adresse „muss-noch-giessen.de“. Allein deshalb gehört es schon verlinkt. Hinzu kommen Texte mit Überschriften wie „Bestechungsmuffins unter vorgetäuschter Pergola“. Muss man lieben.

Der Gartengnom hat eine Igel-Auswilderungs-Voliere. 

Sind Bakterien dafür verantwortlich, welcher Laune wir sind? Forscher untersuchen, ob Mikroben, die im menschlichen Körper leben, mit dem Nervensystem kommunizieren und so Botschaften ans Gehirn senden.

Auf der Welt gibt es kein anderes Landwirtschsftssystem, das so nachhaltig ist wie das in Oasen. Die Menschen in der Wüste müssen nämlich mit allem haushalten, was sie haben: Raum, Wasser, fruchtbare Erde. Das Wissen wird mündlich weitergegeben – und droht auszusterben.

Acht besondere Baumhäuser, in denen man übernachten kann. Zugegeben, nicht alle sind direkt um die Ecke. Manche aber schon. Ich persönlich würde mich für die Hapuku Lodge entscheiden.

Kein Baumhaus, aber dennoch aus Holz: Mikio Hasui hat ein Haus gebaut, das aus dreieckigen Holzplatten besteht und eine Kuppel bildet.

Gut gemachte Einkaufstüten.

Warum Zeit immer schneller vergeht, je älter wir werden: eine Visualisierung von Maximilian Kiener.

trenner_bohne

Solarenergie für den Garten

Solarenergie – was ist Ihr erster Gedanke? Sonne rein, Strom raus. Oder?

Es ist diffiziler.

Fangen wir mal beim Gewächshaus an. Warum funktioniert das eigentlich?

Die Kurzversion: Glas lässt energiereiche, kurzwellige Sonnenstrahlung durch. Diese trifft auf Boden, Wände und andere Gegenstände und wird in langwellige Wärmestrahlung umgewandelt. Die Wärmestrahlung kommt allerdings nur schlecht wieder heraus: Fenster sind für langwellige Wärmestrahlung weniger durchlässig als für die kurzwellige Sonnenstrahlung. So kommt es zum Treibhauseffekt.

Ein Gewächshaus nutzt Sonne also passiv.

Gibt es auch eine aktive Nutzung? Na klar.

Solarthermie wandelt Sonnenenergie ebenfalls in Wärme um – aber anders als ein Gewächshaus. Solarthemie-Anlagen arbeiten mit einem Wärmeträgermedium – zum Beispiel Wasser oder ein Wasser-Glycol-Gemisch, das die Anlage durchfließt und die Wärme aufnimmt. Letztendlich funktionieren sie genauso wie die klassische Heizung: Die Sonne heizt die Flüssigkeit auf.

Photovoltaik hingegen wandelt Lichtenergie direkt in elektrische Energie um und ist folglich für Strom zuständig. Das Ganze passiert mittels einer Solarzelle und Halbleitertechnik. Weitere Informationen zu Photovoltaikanlagen gibt es auf dieser Website.

Wenn ich nun ein Gewächshaus habe, könnte ich, um den Treibhauseffekt gerade im Winter zu verstärken, Solarthermie nutzen und eine kleine Solar-Heizung einbauen. So ähnlich wie dieser Herr:

Okay, ich gebe zu: Das ist Garten-Nerdismus auf höchstem Niveau. Daran arbeiten wir hier noch. Aber hey: Ich möchte für die Zukunft nichts ausschließen.

Der Beitrag entstand mit freundlicher Unterstützung des Solarenergie-Netzwerks.

trenner_kuerbis

Essbare Blüten – sie sind da!

Ende April habe ich essbare Blüten eingepflanzt – ein Samentütchen von Alnatura.  Seit zwei Wochen stehen die Blumen in voller Blüte.

Blumenkübel mit essbaren Blüten

Die Blüten sehen sehr hübsch aus. Ich habe sie deshalb von der Terrasse weg vor das Staudenbeet gestellt, das selbst noch nicht blüht. So kann ich sie immer anschauen, wenn ich auf der Terrasse sitze, und mein morgendlicher Blick fällt als erstes auf den Topf mit den hübschen Blüten.

Die Calla, die rechts gerade herabhängt, gehört allerdings nicht zum Samenpaket – sie wohnte schon vorher im Topf.

Essbare Blüten in der Nahaufnahme

Gegessen habe ich allerdings keine. Als ich am Wochenende Gäste hatte, habe ich einige Blüten zum Probieren auf den Tisch gelegt. Wagemutig hat die Sportskameradin a.D. probiert – und meinte: „Gar nicht mal schlecht.“

Bis jetzt haben mich auch keine Nachrichten von Magenverstimmungen erreicht.

trenner_kuerbis

Durch die weitere Nutzung der Seite stimmst du der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn du diese Website ohne Änderung der Cookie-Einstellungen verwendest oder auf "Akzeptieren" klickst, erklärst du sich damit einverstanden.

Schließen