[Rezension] Ein junger Garten auf dem Land

Als ich den Garten gerade neu hatte, habe ich immer wieder nach Gartenbüchern geguckt und auch einige gekauft: zum Thema Biogarten, Kräutergarten, Bauerngarten und zur Gartengestaltung. Oft ist es aber so, dass dort zwar viele tolle Ratschläge drinstehen, dass mir im Alltag aber die Muße und die Geduld fehlt, nach Anleitung zu gärtnern. Ich bin lieber intuitiv unterwegs und nehme dabei Irrtümer in Kauf. Deshalb habe ich lange kein Gartenbuch mehr gelesen.

Dieses Buch von Christa Brand und Elke Zimmermann ist eine Ausnahme. Denn in „Ein junger Garten auf dem Land“ gibt es wenig langweilige Theorie, dafür viel Praxis und viel „mit gutem Beispiel voran“.

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Elke Zimmermann portraitiert nämlich ihren eigenen Garten in einem kleinen Dorf im Allgäu. Im Jahr 2000 zog sie mit ihrem Partner ins Hinterland des Bodensees in das Bauernhaus ihrer Urgroßeltern. Es stammt aus dem Jahr 1770. Zum Haus gehört eine große Gartenfläche, die sie 2003, also drei Jahre nach dem Einzug und nach der Renovierung des großen Bauernhauses, neu strukturierte. Heraus kam ein wunderbarer Bauerngarten.

Die Autorinnen erzählen, wie und unter welchen Gesichtspunkten Elke Zimmermann den Garten gestaltet hat, welche Pflanzen dort wachsen, wie und mit welchen Mitteln die große Fläche aufgeteilt ist und wo es etwas zu entdecken gibt. Denn es gibt viele Ecken – wie etwa ein Fensterelemente, die ein Beet schützen – die den Zauber des Gartens ausmachen.

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Das Buch gibt Anregungen, ohne belehrend zu sein. Es zeigt in vielen Fotos die Details einer gelungen Gestaltung: Beetbegrenzungen, Rasenkanten, Rankhilfen und Treppen – alles abseits der Gestaltung, die Baumärkte in petto haben. Außerdem kann man die Beete anschauen und bekommt Infos zu den Blumen, Stauden, Gräsern und Büschen, die dort wachsen.

Christa Brand, Elke Zimmermann: Ein junger Garten auf dem Land. Ideenreich, lebendig, farbenfroh. DVA. Preis: 19,90 Euro

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In einer Woche ist schon März! Das können Sie jetzt im Garten tun

Noch eine Woche, dann ist März – und ich sehe das anbrechende Frühjahr schon im Garten. Das Wetter ist seit einer Woche merklich wärmer. Überall sind zarte Triebe zu sehen.

Hier in Dortmund blühen die Schneeglöckchen.

Schneeglöckchen auf der Wiese

Die Rosen haben erste Triebe.

Rosentrieb im Februar

Auch das Schnittlauch kommt wieder.

Schnittlauchtriebe im Februar

Und vor den Steinmauern wachsen die Tulpen aus der Erde:

Tulpentriebe zwischen Rindenmulch

Aktuell ist das Wetter ungemütlich. Hier in Dortmund stürmt und regnet es – da sitze ich lieber mit einem warmen Kakao in der Küche und schaue in den Garten. Doch bald beginnt die Gartenarbeit.

Das können Sie jetzt im Garten tun:

  • Bäume schneiden: Im Februar ist die letzte Chance, Bäume und Büsche zu schneiden. Denn die Winterruhe ist bald vorbei. Dann schlagen die Bäume aus. Also ran an die Astschere! Bis zum Sommer bilden die Pflanzen dann neue, lange Triebe.
  • Zierpflanzen stutzen: Bei Gräsern und Hortensien können Sie jetzt alles Verblühte und Braune abschneiden. Dann werden Sie im Frühjahr schön üppig.
  • Gemüse einsäen: zunächst nur auf der Fensterbank, schön kuschelig warm und mit viel Licht. Dort wird es allerdings Zeit: Wenn Sie möchten, dass die Tomaten und Gurken im April/Mai, wenn sie nach draußen kommen, eine ansehnliche Größe haben, sollten Sie jetzt loslegen. Dann klappt es auch gut mit den Früchten.
  • Frühbeet startklar machen: Hier im Ruhrgebiet gibt es voraussichtlich keinen Bodenfrost mehr – und das bisschen, was noch kommt, wird das Frühbeet abhalten. Sie können jetzt also ruhigen Herzens Salat, Radieschen oder Möhren ins Frühbeet säen.
  • Brutkästen leeren: Sie haben Brutkästen im Garten – für Meisen, Finken und andere Singvögel? Dann jetzt schnell leeren! Oft hat sich über den Winter Ungeziefer eingenistet, so dass die Vögel den Kasten sonst nicht nutzen. Ist er sauber,  beziehen sie ihn erneut.
  • Blumenzwiebeln eingraben: Sie sind bestimmt auch schon im Blumenladen gewesen und haben Zwiebelblumen gekauft, oder? Blühende Osterglocken und Krokusse, um schonmal ein bisschen Frühjahr ins Haus zu holen. Wenn sie verblüht sind, graben Sie doch draußen ein. Im kommenden Jahr haben Sie dann zusätzliche Freude.

Pflanzensouvenire aus Teneriffa

Vor Weihnachten war ich auf Teneriffa, um zu wandern und Sonne zu tanken.

In einem der vielen Souvenir-Läden bin ich dem Touristenvirus erlegen und habe einen Dreierpack Pflanzen gekauft. So Töpfchen, die man mit ins Handgepäck nehmen darf, verkauft am Flughafen und im Loro Parque, mit Plastikummantelung und einem „Alles okay“ vom Zoll. Sie waren gut verpackt, aber ich hatte trotzdem nicht viel Hoffnung, dass sie überleben.

Aber doch! Sie haben den Flug bestens überstanden und gedeihen nun prächtig auf der Fensterbank.

Pflanzensouvenir aus Teneriffa, gedeihlich auf der deutschen Fensterbank

Was es für Pflanzen sind (Strelizie? Kamelie? Dings? – Himmel! Ich kann mir so schlecht Pflanzennamen merken!) habe ich vergessen. Es wird also eine Überraschung.

Bleiben Sie also dran, wenn wir demnächst der Frage nachgehen: Was hat Vanessa importiert?

Wo sind die Singvögel hin? Interview mit einem Dompfaff

Viele Gärtnerinnen und Gärtner sind irritiert: In diesem Winter gibt es sehr wenige Singvögel. Schuld ist nicht etwa die Vogelgrippe. Sie kann Singvögeln nichts anhaben. Vielmehr sehen Experten die Ursache im nasskalten Frühjahr 2016. Das Gärtnerinnenblog hat mit einem Dompfaff gesprochen. 

Herr Dompfaff, schön, dass Sie wieder da sind.

Ich freue mich auch. Es ist doch nirgendwo schöner als in der Heimat.

Wir haben uns schon gewundert, wo Sie und Ihre Singvögelkollegen abgeblieben sind. Der Naturschutzbund Deutschland hat Sie sogar zählen lassen

Das habe ich auch gehört. Ich kann natürlich nicht für meine Kameradinnen und Kameraden sprechen. Ich weiß, dass einige von ihnen das günstige Zinsniveau genutzt haben und sich vor dem Winter überall Immobilien gesucht haben, auch im europäischen Ausland. Ich selbst war für einige Zeit in Bad Orb.

Im Spessart? Zum Urlauben?

Nicht wirklich. Ich hatte über den Sommer stark zugelegt und musste mich deshalb zum Abspecken in eine Klinik begeben.

Sie saßen gerne am Futtertrog. Hier ein Bilddokument aus September.

Es war gesellig. Neben mir, das ist mein Freund Dennis aus Herne. Er kam jedes Wochenende. Damals war er noch Junggeselle. Da haben wir es halt krachen lassen.

Dennis musste aber nicht zur Kur. 

Dadurch, dass er regelmäßig die Strecke von Herne nach Dortmund und zurück flog, hielt sich die Gewichtzunahme bei ihm in Grenzen. Außerdem arbeitet er bei der Luftüberwachung. Da sitzt er wenig auf dem Ast.

Sie sind Schreibtischtäter?

Ich arbeite in der Jugendhilfe. Aufgrund der kalten Witterung im vergangenen Frühjahr hatte ich wenig Kundschaft und entsprechend nichts zu tun. Das drückte mir aufs Gemüt. Die ganzen Schicksalsschläge in meinem Garten. Schrecklich.

Sie hatten also auch psychische Probleme. 

Natürlich. Das steckst du nicht so einfach weg, wenn im Nest neben dir die Küken sterben. Ich selbst hatte ja 2016 noch keine Partnerin, also auch keine Familie. Einerseits: Was du nicht hast, kann dir nicht genommen werden. Andererseits hat mich das Single-Dasein seelisch belastet. Ich habe mich minderwertig gefühlt und versucht, diese Lücke in meinem Herzen mit Körnern zu füllen.

Hat die Kur denn etwas gebracht?

Absolut. Ich habe 6 Gramm abgespeckt und habe jetzt Idealgewicht. Psychisch geht’s mir auch besser.

Der Spessart ist nicht gerade um die Ecke.

Das war Teil der Therapie. Wir mussten eigenorganisiert anreisen …

Also selbst fliegen.

Genau. Das war ein Brett. In der ersten Etappe habe ich es gerade mal bis Aplerbeck geschafft.

Das ist der Nachbar-Vorort hier Dortmund, 500 Meter die Straße runter.

Es war erniedrigend. Denn seien wir ehrlich: Nach Aplerbeck, da kannst du hinspucken. Heute ist das nur ein Hopps für mich, das fliege ich mit einem Flügel. Aber seinerzeit …  Naja, ich hab’s durchgezogen. Es war schließlich offensichtlich, dass es so nicht weitergehen konnte. Ich musste dringend fitter werden.

Auch wegen der Nachbarskatzen.

Ihr Menschen denkt, Moritz und Leo seien süß und kuschelig. Aber es sind Bestien. Im vergangenen Herbst haben sie meinen Schwager erwischt. Sie haben ihn brutal zerbissen, seine Leiche geschändet und dann liegenlassen. Meine Schwester ist bis heute nicht darüber hinweg. Erst die Kinder erfroren, dann der Mann totgebissen. Sie geht jetzt in so eine Angehörigengruppe. Ich hoffe, es hilft ihr.

Was sind Ihre Pläne fürs Frühjahr?

In Bad Orb habe ich meine große Liebe gefunden. Wir wollen eine Familie gründen.

Hier in Dortmund?

Sie kommt aus Gelsenkirchen. Wir sind uns noch nicht einig.

Was tun Sie beide, um dem Jojo-Effekt zu entgehen?

Ich selbst esse nur noch kleine Portionen, Hirsekörner zum Beispiel. Keine Sonnenblumenkerne und auch kein Fettfutter. Im Frühjahr möchte ich bei Flugwettbewerben mitmachen. Meine Partnerin geht regelmäßig zum Zumba.

Ich wünsche Ihnen viel Erfolg. 

Dankeschön. Wir sehen uns.

Überwinterung am Limit

Zwar wohne ich nicht in der Südantarktis, und auch sonst ist das Wetter in Dortmund eher mild bis schmuddelig. Trotzdem hängen mein Zitronenbäumchen und meine Agapanthen ganz schön in den Seilen.  Denn die vergangenen Wochen waren ungewöhnlich kalt: Nachts deutliche Minus-Tempraturen, und auch tagsüber kaum über Null.

Garten im Winter, mit Rauhreif

Natürlich habe ich Maßnahmen ergriffen, auch dank Hinweisen hier im Gärtnerinnenblog: die Töpfe erst mit Luftpolsterfolie umwickelt und später auch ins Hochbeet eingegraben. Denn die Erde dort war nicht gefroren.

Luftpolsterfolie im Zitronenbaum

Die Pflanzen selbst habe ich später noch mit lichtdurchlässigem Vlies geschützt – auf dass es zumindest ein bisschen was nütze. Im Gewächshaus selbst ist es ja windstill. Das sollte also gehen.

Es ging aber nicht.

Der Agapanthus ist eigentlich genügsam: Es darf ruhig mal frieren, und wenn Wasser fehlt, meldet er sich. Doch trotz der Maßnahmen froren sowohl bei den Agapanthen als auch beim Zitronenbaum die Ballen ein. Bei den beiden Agapanthen wurden die Blätter braun und schlabbrig. Sie sahen so bemitleidenswert aus, dass ich sie ins Haus holte.

Im Topf der zweiten Pflanze waren allerdings Ameisen, weshalb ich sie wieder ausquartieren musste. Sie und das Zitronenbäumchen leben seither in der Garage. Dort ist es dunkel, und ja, ich weiß, das ist nicht ideal. Aber die Alternative wäre gewesen, dass sie erfrieren.

Agapanthus Eins – der, der im Haus bleiben durfte – geht es inzwischen wieder gut: Er hat zwar deutlich Federn gelassen, aber es kommen neue Triebe. Seitdem es nicht mehr friert, steht er wieder draußen auf der Terrasse.

Überwinterter Agapanthus

Agapanthus Zwei und der Zitronenbaum ziehen am Wochenende zurück in den Garten. Ich wage kaum, einen Blick auf sie zu werfen.

Die Dortmunder Gartenpläne für 2017

Schild mit Aufschrift "Salat" im gefrorenen Beet

Der Garten liegt noch in tiefen Schlummer. Aber die Gartenpläne für 2017 reifen schon.

Spektakuläre Bauarbeiten stehen nicht an. Dafür viele kleine Verbesserungen:

  • Den Rasen wieder zu Rasen machen. Ein bisschen Klee stört mich ja nicht. Gänseblümchen finde ich auch super. Aber die Grashalme zwischen Klee, Moos, Löwenzahn und Gänseblümchen kann ich aktuell wirklich zählen. Da wird etwas passieren: vertikutieren, einsäen, das ganze Programm.
  • Gewächshaus abdichten. Es regnet immer noch rein, die Fenster im Dach sind nicht dicht. Wir werden das Dach erneuern: Fenster raus, Holz runter und Kunststoff drauf. Dann haben die Thorstis auch nochmal etwas mehr Licht.
  • Kartoffeln anbauen. Vatta fordert seit eineinhalb Jahren vehement Kartoffeln ein. In 2016 habe ich ihm seinen Wunsch nicht erfüllt, dieses Jahr führt kein Weg mehr daran vorbei, sonst ist der Familienfrieden arg gefährdet.
  • Bepflanzung weiter optimieren. Nach dem Gartenumbau habe ich in 2016 viele Pflanzen gesetzt – 90 Prozent Stauden und Winterhartes, Rosen, Lavendel, Hortensie, Gräser, Bleibendes halt. Ich bin gespannt, was in 2017 tatsächlich wiederkommt und wie es sich macht. Oft ist es ja so, dass das Pflanzjahr ausbaufähig ist und die Blümkes im zweiten Jahr richtig loslegen. Ich werde mir das im Frühsommer anschauen und dann noch ein paar schöne Pflanzen dazukaufen.
  • Keine Tomaten einsäen. Sondern als Pflanzen kaufen. In 2016 war ich mit den Thorstens deutlich zu spät dran: Eingesät erst im April, haben sie lange gebraucht, um heranzureifen. Der kühle Frühsommer tat sein Übriges. Das Tomatenjahr war insgesamt schlecht. Mal schauen, ob ich mit Pflanzen besser fahre. Ich werde dazu eine Gärtnerei besuchen, die verschiedene alte Sorten züchtet.

Der Dortmunder Garten im November

November. Der Monat, der mir zeigt, warum der Sommer so schön ist. Und das Frühjahr.

Obwohl: Wenn es stürmt, mag ich den November. Und wenn es Frost gibt, auch. So wie an diesem Morgen:

Der Garten im November: Morgendliches Gartenpanorama

Schon sehr schön, was die Natur so macht:

Der Garten im November: Frost an Strauch

Der Garten im November: Frost an Blättern

Der Garten im November: Frost an Dickblattgewächsen

Der Garten im November: Frost an Husarenköpfchen

Derweil sind im Beet einige Blumenknollen gesprossen. Manchmal verstehe ich nicht, was sich die Blümchen dabei denken.

Im September standen in einem anderen Beet plötzlich Hyazinthen – aber nur die Blätter, keine Blüten. Jetzt das hier. Irgendwas geht da durcheinander:

Der Garten im November: Knospende Blumenzwiebeln

Am heutigen Sonntag habe ich den Garten zurückgeschnitten: die Lilien, die schon gelb waren, die Herbstanemonen, die verblüht waren, die Rosen, die nun in den Winterschlaf gehen. Außerdem habe ich die Leichen des Frostes entsorgt: Minze, Husarenköpfchen und anderes, einjähriges Blühzeug. Dabei entdeckt: Pilze.

Der Garten im November: Pilze am Baumstamm

Der Garten im November: Pilze am Baumstamm

Der Kohl, den ich als Kohlrabi gekauft habe und der etwas anderes geworden ist (Vielleicht doch kein Weißkohl? Eher Spitzkohl?), ist fast fertig. Am kommenden Wochenende werde ich wohl den ersten ernten und mal nachschauen, was sich mit ihm machen lässt.

Der Garten im November: Kohl

Allen noch einen gemütlichen November!

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Die Gärtnerinnen und der Garten halten Winterschlaf

Die letzte Ernte an Mangold und Salat ist eingeholt, die Walnüsse aufgehängt, alles verstaut, die Wassertonnen geleert, und die Beete umgegraben. Es ist Ruhe eingekehrt.
Lediglich noch ein bißchen Laub, und das war es dann für dieses Jahr. Im Gadde.

winterfest

In der Küche noch nicht. Im Sommer wurden die Beeren nur schnell eingefroren, ich hatte keine Zeit Gelees zu kochen. Auch gefrorene Bohnen und Tomatenmark warten jetzt auf ihre weitere Verarbeitung.

Aber erst mal durchatmen. Es war schon viel zu tun in diesem Sommer voller Schnecken,  und trotz der relativ wenigen Ernte. Jetzt geniesse ich erst mal die Zeit und esse wonach mir ist, und nicht was grade wächst.

Im Gärtchen dann auch noch schnell gegraben, ist ja nicht viel Fläche, Tulpenzwiebel und Krokusse versenkt, und gut ist`s.

Und im neuen Jahr hinterfrage ich mal das Schwiegermutterprinzip, mir im nächsten  Jahr nur noch beratend zur Seite zu stehen. Die Anzeichen dafür sind nicht vorhanden.
Da wurde schon gegraben, umgesetzt, geplant (die doofen Erdbeeren), es sind keine Anzeichen für schwiegermütterliche Zurückhaltung zu erkennen.

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Das Praxis-Handbuch Garten – eine Rezension

Um es vorweg zu nehmen. Es ist ein umfassendes Nachschlagewerk mit vielen guten Infos, Anleitungen und Bildern. Entstanden ist es aus den Praxistipps einer BBC-Hörfunksendung. Das merkt man auch beim durchlesen, die Praxisorientierung.
Es geht nicht nur um Nutzgärten, auch um große und kleine Gärten, mediterrane Gärten,  Wald- und Steingärten und einiges mehr. Das Gewächshaus hat ein separates Kapitel erhalten.
Von der Planung über die Anlage, Pflanzung, Pflege und Vermehrung  ist alles beschrieben. Auch Schädlinge und Krankheiten werden in einem eigenen Kapitel reichlich bebildert behandelt.
Ein großes Kapitel ist dem Unkraut gewidmet. „Eine Pflanze, die am falschen Ort auftritt“.  Diese klassische Definiton wird im nächsten Gartenjahr mein Mantra.

praxis-handbuch-garten
Ein Nachschlagewerk, das man jederzeit aus dem Regal holen und befragen kann, ergänzt mit vielen gut bebilderten Anleitungen.

Das Buch von Biggs, Cushnie, Flowerdew, Swithinbank wurde mir von der Deutschen Verlags-Anstalt zur Rezension zur Verfügung gestellt.

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