Der Dortmunder Garten im November

November. Der Monat, der mir zeigt, warum der Sommer so schön ist. Und das Frühjahr.

Obwohl: Wenn es stürmt, mag ich den November. Und wenn es Frost gibt, auch. So wie an diesem Morgen:

Der Garten im November: Morgendliches Gartenpanorama

Schon sehr schön, was die Natur so macht:

Der Garten im November: Frost an Strauch

Der Garten im November: Frost an Blättern

Der Garten im November: Frost an Dickblattgewächsen

Der Garten im November: Frost an Husarenköpfchen

Derweil sind im Beet einige Blumenknollen gesprossen. Manchmal verstehe ich nicht, was sich die Blümchen dabei denken.

Im September standen in einem anderen Beet plötzlich Hyazinthen – aber nur die Blätter, keine Blüten. Jetzt das hier. Irgendwas geht da durcheinander:

Der Garten im November: Knospende Blumenzwiebeln

Am heutigen Sonntag habe ich den Garten zurückgeschnitten: die Lilien, die schon gelb waren, die Herbstanemonen, die verblüht waren, die Rosen, die nun in den Winterschlaf gehen. Außerdem habe ich die Leichen des Frostes entsorgt: Minze, Husarenköpfchen und anderes, einjähriges Blühzeug. Dabei entdeckt: Pilze.

Der Garten im November: Pilze am Baumstamm

Der Garten im November: Pilze am Baumstamm

Der Kohl, den ich als Kohlrabi gekauft habe und der etwas anderes geworden ist (Vielleicht doch kein Weißkohl? Eher Spitzkohl?), ist fast fertig. Am kommenden Wochenende werde ich wohl den ersten ernten und mal nachschauen, was sich mit ihm machen lässt.

Der Garten im November: Kohl

Allen noch einen gemütlichen November!

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Die Gärtnerinnen und der Garten halten Winterschlaf

Die letzte Ernte an Mangold und Salat ist eingeholt, die Walnüsse aufgehängt, alles verstaut, die Wassertonnen geleert, und die Beete umgegraben. Es ist Ruhe eingekehrt.
Lediglich noch ein bißchen Laub, und das war es dann für dieses Jahr. Im Gadde.

winterfest

In der Küche noch nicht. Im Sommer wurden die Beeren nur schnell eingefroren, ich hatte keine Zeit Gelees zu kochen. Auch gefrorene Bohnen und Tomatenmark warten jetzt auf ihre weitere Verarbeitung.

Aber erst mal durchatmen. Es war schon viel zu tun in diesem Sommer voller Schnecken,  und trotz der relativ wenigen Ernte. Jetzt geniesse ich erst mal die Zeit und esse wonach mir ist, und nicht was grade wächst.

Im Gärtchen dann auch noch schnell gegraben, ist ja nicht viel Fläche, Tulpenzwiebel und Krokusse versenkt, und gut ist`s.

Und im neuen Jahr hinterfrage ich mal das Schwiegermutterprinzip, mir im nächsten  Jahr nur noch beratend zur Seite zu stehen. Die Anzeichen dafür sind nicht vorhanden.
Da wurde schon gegraben, umgesetzt, geplant (die doofen Erdbeeren), es sind keine Anzeichen für schwiegermütterliche Zurückhaltung zu erkennen.

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Das Praxis-Handbuch Garten – eine Rezension

Um es vorweg zu nehmen. Es ist ein umfassendes Nachschlagewerk mit vielen guten Infos, Anleitungen und Bildern. Entstanden ist es aus den Praxistipps einer BBC-Hörfunksendung. Das merkt man auch beim durchlesen, die Praxisorientierung.
Es geht nicht nur um Nutzgärten, auch um große und kleine Gärten, mediterrane Gärten,  Wald- und Steingärten und einiges mehr. Das Gewächshaus hat ein separates Kapitel erhalten.
Von der Planung über die Anlage, Pflanzung, Pflege und Vermehrung  ist alles beschrieben. Auch Schädlinge und Krankheiten werden in einem eigenen Kapitel reichlich bebildert behandelt.
Ein großes Kapitel ist dem Unkraut gewidmet. „Eine Pflanze, die am falschen Ort auftritt“.  Diese klassische Definiton wird im nächsten Gartenjahr mein Mantra.

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Ein Nachschlagewerk, das man jederzeit aus dem Regal holen und befragen kann, ergänzt mit vielen gut bebilderten Anleitungen.

Das Buch von Biggs, Cushnie, Flowerdew, Swithinbank wurde mir von der Deutschen Verlags-Anstalt zur Rezension zur Verfügung gestellt.

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Tomaten nachreifen lassen

Die Tomatenpflanzen im Gewächshaus sind platt und leben jetzt ihr zweites Leben auf dem Kompost.

Thorsten hatte aber noch einige Früchte am Start. Die wohnen jetzt gemeinsam mit Äpfeln in einer Plastiktüte auf der Küchenfensterbank – zum Nachreifen.

Tomaten nachträglich mit einem Apfel reifen lassen

Im vergangenen Jahr hat das sehr gut geklappt: Die Tomaten sind alle noch rot geworden. Geschmacklich war’s zwar keine Offenbarung, aber durchaus okay. Zum Kochen und für aufs Brot hat’s gereicht.

Der Garten schaut jetzt sehr trist aus, November halt. Ich mache demnächst Fotos für die Rubrik „Der Garten im November“, aber ich warne schonmal vor: Es wird kein Freudenfest.

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Einbruchsschutz für die dunkle Jahreszeit

Die Zahl der Wohnungseinbrüche hat in den vergangenen Jahren stark zugenommen. Fast 170.000-mal haben sie 2015 zugeschlagen. 

70 Prozent der Einbrüche finden zwar zwischen 10 und 20 Uhr und damit nicht unbedingt im Dunkeln statt, doch jetzt, nach der Umstellung auf Winterzeit, fühlt man sich zunehmend unsicher. Über den Garten haben es Einbrecher außerdem leicht: Die Terrassentür ist meist nicht sehr stark gesichert. Viele Gärten sind von der Straße aus nicht einsehbar und bieten den Tätern dadurch guten Sichtschutz.

Was hilft? Eine schlaue Alarmanlage zum Beispiel  – mit von außen nicht einsehbaren und angreifbaren Fenstersensoren. Sie erkennen, ob Fenster geschlossen, gekippt oder geöffnet sind und geben diese Meldung in Klartext und per Bild an die Zentrale oder eine App weiter.

Die Fenstersensoren erkennen schon den Versuch eines Glasbruchs – oder wenn ein Einbrecher die Tür aufhebeln. Dann gehen alle Lichter an, die Rollläden gehen herunter, und es geht ein Alarm an.

So sichern die Sensoren das Haus ab, bevor Einbrecher eindringen, und melden den Versuch optisch und akustisch. Außerdem rufen sie nacheinander eingespeicherte Rufnummern an und senden nach Wusch auch eine SMS.

Die Alarmanlage lässt sich nicht nur über eine Zentrale im Haus, sondern auch per Smartphone über eine kostenlose Remote-App zuverlässig steuern. Dadurch können Sie den Sicherheitszustand des Hauses immer überwachen und auch direkt eingreifen. Zusätzlich möglich über die App:

  • Ansteuerung der Videoüberwachung (bereits installierten IP-Videokameras)
  • Fernsteuerung der Rollläden oder  Jalousies
  • Ein- und Ausschalten der Beleuchtung

Die Alarmanlage von EiMSIG Smart Home kann übrigens auch eingeschaltet sein, wenn Sie sich im Hause befinden – zum Beispiel nachts.

Der Beitrag entstand mit freundlicher Unterstützung durch Alarmanlagen EiMSIG.

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Geranien, Agapantus und Zitronenbaum überwintern

Ausverkauf im Gewächshaus. Alles muss raus, nichts bleibt drin.

Thorsten ist ausgezogen und beginnt sein zweites Leben auf dem Kompost als zukünftiger Dünger seiner Tomatenkameraden. Dafür sind nun der Agapanthus, formally known as Agathe Bauer, eingezogen.

Agapantus und Zitronenbaum: Überwinterung im Gewächshaus

Mit von der Partie: das Zitronenbäumchen, der Topf mit der Fuchsie und ein paar Nachwuchsgräser. Sie wohnen nun alle im Hochbeet, mit den Töpfen auf der Erde, schön geschützt vor dem Frost, der vom Boden hochkriecht. Wenn’s zu arg kalt wird, bekommen sie noch einen Mantel aus Vlies. Das Zitronenbäumchen sollte eigentlich abgedunkelt stehen. Ich werde deshalb noch nach einem Schattiergewebe schauen und es damit einhüllen.

Geranien sind ja mehrjährige Pflanzen. Der Plan ist, sie über den Winter zu bringen. Sobald es frostig wird, werde ich Blüten und Blätter zurückschneiden. Dann sind sie weniger angreifbar für Schädlinge. Ich pflanze sie dann direkt in die Erde des Hochbeets. So kann der Ballen nicht einfrieren, und sie haben es etwas wärmer.

Gegossen habe ich in den vergangenen Jahren immer wenig. Alle zwei, drei Wochen fiel mir ein: Ups, du müsstest mal die Draußenpflanzen gießen. Das genügte aber offenbar.

Jetzt kann der Winter kommen. Ich freue mich sogar darauf!

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Auf der anderen Seite ist das Gras immer grüner

Gerne hätte ich Euch jetzt hier mit fertigen Sachen beglückt – mit einem fertigen Baumhaus, mit fertigen Beeten und einem gut gefüllten Vorratskeller.

Aber es ist ja immer so: Irgendwas ist immer, das einen von der Gartenarbeit abhält. Zum Beispiel Arbeit, Herbstgrippe, Termine oder auch Kindergeburtstage. Die im eigenem Garten natürlich mehr Spaß bringen als angespannt in der Mietwohnung darauf zu warten, dass jemand von unten mit dem Besen an die Decke kloppt. Jedenfalls wissen wir jetzt, dass der Rasen wilde Fußballturniere aushält und das Baumhaus auch zehn aufgedrehte Kinder gleichzeitig ziemlich gut bewältigen kann. Vorsorglich haben wir über der Rutsche, im Fenster zum Hof und über dem Aufstieg aber noch Sicherungen angebracht. Und der Auffangbambus im unteren Rutschenauslauf hat auch nur Vorteile – man fällt weicher.

Regenschutz, farbiger Anstrich und Inneneinrichtung hingegen wurde bislang noch vernachlässigt und warten auf einen Zeitslot.

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Dem Rasen gehts prima und die diversen Freihanddüngeaktionen und sogar meine Kellerregal-Entschimmelungsaktion mittels Essigessenz hat er prima weggesteckt. Allerdings: An dem Tag, als der Rasen im Frühjahr gesät wurde, war es sehr, sehr windig. Sehr windig. Aber Horst und seine Freunde wollten fertigwerden und streuten also großzügig Rasensamen. Was dazu führte, dass er die zuvor sehr sorgfältig festgespeisten Kantsteine ignorierte und unbeschwert auf die andere Seite Richtung Hecke rübermachte. Anfangs haben wir die kleinen Grasemporkömmlinge ignoriert, dann milde belächelt, anschließend mahnend angeschaut und schließlich verwünscht. Denn jenseits, wo sie nicht sein sollen, haben sie sich nun prächtig unter die anderen Gräser und den zarten Salbei gemischt und denen das Leben schwergemacht:

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Dafür hat der ohnehin zur Trockenheit neigende Bereich an der anderen Seite des Kantsteins gelitten, also da, wo Rasen sein soll, so dass wir da kürzlich nochmal eingegriffen und nachgesät haben.

rasenkante

Wenigstens geizt die Hecke nicht mit Herbstleuchten und zeigt sich in den wildesten Gelbtönen. Auch schön. Wobei die Nachbarn alle noch wesentlich mehr grün an der Hecke ihr eigen nennen können. Naja.

Übrigens Tomaten haben wir dieses Jahr auch gepflanzt, darüber habe ich bislang aber den Mantel des Schweigens gehüllt, auch weil hier an anderer Stelle Thorsten und Kollegen zuverlässig wie immer ganz famose Ergebnisse abgeliefert haben. Äh, jedenfalls waren unsere Tomatenpflanzen zu eng gesetzt und hatte auch nicht das nötige Licht. Deshalb haben es nur etwa zehn Exemplare auf den Teller geschafft, und das wegen urlaubsbedingter Abwesenheit auch noch auf den von Schwiegers.

Und den Rest der Tomaten haben die Schnecken gefressen und das war dann auch doof. Immerhin sind die Restpflanzen sie jetzt immernoch grün und wagen es nicht zu welken. Und ich wage es nicht, sie zu entwurzeln. Win-win.

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Der Lavendel und das Ziergras blühen schon seit Monaten und wenn man bedenkt, wie klein beide angefangen haben, ist das doch ein ganz schöner Anblick.

lavendel

Wir nähern uns jetzt jedenfalls mit großen Schritten der Winterzeit, aber da kann man ja auch mal ein paar grobe Aufgaben angehen. Rasen mit dem Spaten ausgraben zum Beispiel. Oder Dachpappe festnageln. Oder planen, welche kulinarischen Aufzuchtexperimente im Bereich Obst und Gemüse im nächsten Jahr hier stattfinden sollen. Zeit ist ja jetzt, der nächste Kindergeburtstag ist erst im Frühsommer.

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Der Dortmunder Garten im Oktober

Ganz eindeutig: Es ist Herbst.

Die warmen Tage sind vorbei, der Rasen ist ein letztes Mal gemäht, es regnet und stürmt. Und es wird trister.

Der Garten im Oktober: Panorama

Nix mehr mit bunten Farben, Blumen und prallem Leben. Die Natur legt sich zum Winterschlaf nieder. Die Beete sind fast leer, und was noch nicht verblüht ist, wird in den nächsten drei Wochen dahinsterben. So lange lasse ich es stehen und erfreue mich an jedem Farbtupfer, den der Garten noch hat.

Die Husarenköpfchen zum Beispiel. Sie halten sich tapfer. Die Herbstannemone hadert schon mit dem Wind und der Kälte. Die Rosen halten ihre letzten Blüten in den Wind. Neue werden nicht mehr kommen.

Im Gemüsebeet ist noch ein bisschen Salat. Ich hatte ihn Anfang August nachgepflanzt. Ich werde ihn jetzt schnell essen müssen.

Der Garten im Oktober: Salat

Das Gewächshaus zahlt sich aus. Thorsten und Gurki waren zwar zögerlich unterwegs, aber nach hinten raus holen sie auf. Es ist immer noch passabel warm im Häuschen – zumindest, sofern ein, zwei Stunden am Tag die Sonne scheint.

Blick vom Nachbargarten auf die Rückseite:

Der Garten im Oktober: Gewächshaus von hinten

Es hängen noch etliche Tomaten an den Pflanzen. Bislang werden sie noch rot und schmecken auch:

Der Garten im Oktober: Thorstomaten

Falls es zu kalt im Gewächshaus wird, werde ich die grünen Exemplare pflücken und im Haus nachreifen lassen. Zusammen mit einem Apfel hat das schon einmal gut funktioniert.

Es scheint außerdem, als legten die Gurken erst richtig los. Sechs Früchte werden derzeit reif – wenn sie noch reif werden.

Der Garten im Oktober: Gurken

Jetzt im Oktober endlich fertig: meine erste Paprika.

Der Garten im Oktober: Paprika

Die Nachbarin hat drei Apfelbäume im Garten – und weiß nicht wohin mit ihren Äpfeln. „Das meiste sind eh Matsch-Äpfel, sie vom Baum gefallen sind“, meint sie. „Wenn Sie welche haben wollen, kommen Sie einfach rüber! Sie brauchen auch nicht vorher fragen.“

Und so bin ich an einem nebligen Morgen durch den Zaun gestiegen und habe Äpfel gesammelt.

Der Garten im Oktober: Die Äpfel der Nachbarn

Der Nachbargarten hinter dem Gewächshaus ist fast ein Park: verwachsen, verwunschen, mit Obstbäumen, Eichhörnchen und vielen Vögeln. Ein Kleinod.

Aus den Äpfeln wurde ein Apfelkuchen mit Vanillepudding (Rezept):

Der Garten im Oktober: Apfelkuchen von Nachbars Äpfeln

Und sonst? Regen, Regen, Regen. Und Sturm.

Nach dem grandiosen September finde ich das sogar gemütlich. Von drinnen natürlich. Mit Wollsocken und warmer Milch.

Ich wünsche Euch einen kuscheligen Oktober!

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Die Terrasse wird herbstfest gemacht

Ganz gleich, ob Holzterrasse oder Steinfliesen: Im Herbst ist es an der Zeit, mit der richtigen Vorbereitung und Pflege  jede Terrasse nochmal herauszuputzen und gut auf den kommenden Winter vorzubereiten. Denn schließlich möchten man die letzten Sonnenstrahlen noch auf einer schönen Terrasse nutzen. Öde und lang wird der Winter noch genug.

Holz richtig pflegen

Gerade eine Terrasse aus Holz benötigt im Herbst eine besondere Pflege, um zum einen gut auszusehen und zum anderen gut über den Winter zu kommen. Denn so schön eine Holzterrasse auch ist: Ohne die richtige Pflege hat man nicht sehr lange etwas von dem schönen Baustoff.

Um vor allem edle Hölzer lange in Form zu halten, sollten sie im Herbst möglichst gut gereinigt werden. Denn im Laufe der Monate setzt sich doch allerhand Belag auf ihnen ab. Mit speziellen Holzschutzmitteln erreicht man, dass die Terrasse lange hält und über Jahre schön anzusehen ist. Hölzer wie Eiche oder Kastanie weisen eine hohe natürliche Dauerhaftigkeit auf. Das heißt: Sie sind von Natur aus robust gegen einen Angriff durch holzzerstörende Organismen. Eine grundlegende Pflege sollte aber dennoch vor dem Winter durchgeführt werden.

Die gleiche Behandlung sollte auch Terrassenmöbeln aus Holz zuteil werden. Diese können im Herbst und Winter auch mit Planen abgedeckt oder zum Beispiel in trockenen Kellern abgestellt werden. Bei Anbietern wie KAISER+KRAFT lassen sich sowohl Bänke und Sitzgruppen als auch Überdachungen finden, die in der kalten Jahreszeit als nützlicher Unterstand für die Möbel dienen kann, wenn man keinen Keller hat.

Was braucht eine Terrasse aus Stein?

Bei einer Terrasse aus Stein hat man zwar nicht das Problem, dass dieser aufgrund der widrigen Witterungsverhältnisse schnell kaputt geht. Trotzdem benötigt auch Stein ein wenig Pflege im Herbst. Diese Pflege beschränkt sich allerdings darauf, die Terrasse gründlich von Belägen zu reinigen und sie so gut auf den bevorstehenden Winter vorzubereiten.

Die herbstliche Terrassenbepflanzung

Nachdem man Holzterrasse, Steinterrasse und Terrassenmöbel gut auf die bevorstehende kalte Jahreszeit vorbereitet hat, muss man noch winterlich bepflanzen. Was heißt „muss“? Darf! Denn Bepflanzen ist ja immer eine schöne Sache.

Sehr gut geeignet für eine herbstliche Bepflanzung von verschiedenen Gefäße sind beispielsweise die Fetthenne oder die Strauchveronika. Sie haben Blütentrauben in den unterschiedlichsten Farben. Gut gegen graue Herbsttage!

Auch das Purpurglöckchen oder die Bergenie eignen sich für eine herbstliche Terrassengestaltung. Kürbisse in unterschiedlichen Formen (gibt’s nicht nur in echt, sondern auch aus Beton) sind auch immer schön.

In den Beeten und Rabatten übernehmen Funkien oder das Pampasgras nun eine herausragende Stellung. Sie bezaubern durch ihren wundervollen Blattschmuck. Überhaupt: Gras! Das am meisten unterschätzt Gewächs, wie ich finde. Herbstliche Kränze aus Ilex oder Buchs schmücken den Tisch oder die Hauswand und leuchten in den letzten Sonnenstrahlen.

Einzelne Sommerblumen verschwinden jetzt nach und nach aus den Beeten. Das ist immer etwas schade, aber wenn sie vielen herbstlichen Farben Platz machen, die die Terrasse in goldene, sonnige und warme Töne tauchen, ist das prima. Denn auch der Herbst auf der eigenen Terrasse kann durchaus seine reizvollen Seiten haben.

Der Beitrag entstand in freundlicher Zusammenarbeit mit KAISER+KRAFT.

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Herbstbalkon, Milchkaffee und Gartenunlust

Es gibt noch einiges zu tun.

Die Möhren ernten – zum Beispiel. Ein letztes Mal Unkraut jäten. Alles Verblühte zurückschneiden. Die Dahlienzwiebeln aus der Erde nehmen. Und die Gladiolen. Den Balkon winterfest machen. Einige Töpfe herbstlich bepflanzen. Die Tulpenzwiebeln setzen. Die Rose vor dem Haus schneiden.

Aber die Luft ist raus.

Ich sitze in der Küche, ein Glas warmen Milchkaffee in der Hand, schaue in den Garten und denke: Och nee. Hier drinnen ist es schöner.

Im Gewächshaus legen die Gurken wunderlicherweise nochmal richtig los. Die letzten Tomaten erröten. Es ist frisch dort, aber es weht kein Wind, und wenn die Sonne scheint, wird es sogar noch ein bisschen warm.

Ich schaffe es, den Balkon ein wenig herzurichten, die Sommerblüher auf den Kompost zu bringen, die Blumentöpfe einzulagern und ein bisschen Heidekraut zu pflanzen.

Herbstbalkon mit Heidekraut

Vatta kommt und möchte gerne den Rasen mähen – er mag Gartenarbeit. Er mäht und harkt auf. Gerne, es ist mir recht.

Jede Woche nun eine Aufgabe. Die nächste: Blumenzwiebeln ausgraben, eingraben. Aber vorher ein warmer Milchkaffee.

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